Die "Feierlichkeiten Zeit" ist angebrochen.
Vielleicht mal wieder den Themenkreis Sucht lesen

https://www.50plus-treff.de/forum/sucht-f387.html
Liebe Mitglieder dieses Forums !

Wie schade,daß ich dieses Forum so spät entdeckt habe. Ich habe mich kürzlich getrennt von meinem Partner,mit dem ich über 2 Jahre zusammen war.Ich habe eine Ehe hinter mir mit einem Quartalstrinker,wo ich auch co-abhängig war. Dur ch Selbsthilfegruppen habe ich angefangen ein eigenes Leben zu führen. Irgendwann hörte mein Ex- Mann mit dem TRinken auf. Aber unsere Ehe war zuende. Es fehlte mir genau dieses Trinken.Nach der Scheidung war ich sehr vorsichtig und testete viele Männer ob,sie zu viel Alkohol tranken. Als ich meinen derzeitigne Ex Partner traf,war er so unauffällig.daß ich keine Bedenken hatte mit ihm eine Beziehung aufzubauen.Das ging ein halbes Jahr so.Er roch auch nie nach Alkohol. Er muß sich sehr beherrscht haben. Nur wenn er konfrontiert wurde mit schlimmen Nachrichten,trank er einfach mehr. Aber das habe ich toleriert.Mein Fehler.Als dann seine EX-Frau die Scheidung einreichte,trank er immer mehr,aber da war ich so verliebt und konnte einfach nicht gehen. Wollte helfen und ihn von zu viel Trinken abbringen!Er ist so ein toller Mensch.meine Familei liebte ihn. Er konnte sich überall beherrschen. Nur nicht,wenn er mit mir alleine war. Ich habe über ein Jahr versucht,ihn zu überzeugen,ihn begleitet bis zur Scheidung. Dann bin ich gegangen. habe ihm sogar noch Zeit gegeben eine Therapie zu machen. Nichts passierte. Ich litt so sehr,aber ich bin hart geblieben. Dann meldete er sich wieder,gab an weniger zu trinken."Kontrollierter ". Ich ging dann zur Cartas Beratung,die mir dann sagte.daß es solche Gruppen geben würde. Aber es ist sehr schwierig,eine Kontrolle einzuhalten.An Silvester trafen wir uns,das war Zufall. Er hat so viel getrunken,daß er kaum laufen konnte,ich mußte ihm helfen ins Auto zu steigen. Am nächsten Tag habe ich ihm gesagt,daß ich keinen Kontakt mehr möchte,nie mehr. Allerdings sagte ich auch,daß ich ihn begleiten würde zu einer Therapie,wenn er nicht die Kraft dazu hat. Das scheint er endlich verstanden zu haben. Trotzdem ist es schwer,denn es ist ja eine Bindung entstanden und er trinkt erst abends ab 19 Uhr,jeden Tag zwei Flaschen Bier und auch mal einen Schnaps dazu. Und am Wochenende bedeutend mehr. Da gab es auch Situationen,wo er einfach im Lokal einschlief. Was ich nicht begreife,daß er am nächsten Tag immer so fit war.Es ist so traurig festzustellen,daß der Alkohol stärker ist als die Liebe.Einer leidet und der andere nicht. Vielleicht jetzt so langsam,weil ich ja gegangen bin. Ich überlege die ganze Zeit,was ich machen werde,wenn er wiederkommen würde und mir sagt,daß er trocken ist und mich wiederhaben will.Die Gefühle sind ja immer noch da. Wir hatten schöne Zeiten,daran erinnert man sich ja.Was ratet Ihr mir. Lg Birgit
cron