Hallo an Alle,

ich bin im Internet auf die Seite

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gestoßen. Kennt jemand diesen Anbieter ?

Dort wird eine 24 Stunden Seniorenbetreuung zum fairen Preis angeboten.

So wie es aussieht ist es kein Vermittler, somit könnte ich mir die Vermittlungsgebühr sparen.

Vieleicht kennt jemand von euch diesen Anbieter, möchte gerne meinem 81-jährigen Vater etwas aushelfen.

Vielen lieben Dank im voraus.

Ilona
Hallo Ilona,

ich habe mir die Seite mal angeschaut, da ich auch auf der Suche nach einer kompetenten Seniorenpflege bin. Da der Post schon eine Weile her ist, würde ich gerne wissen, ob du den Service in Anspruch genommen hast und wie zufrieden du warst/bist?
Gibt ja heutzutage recht viele Anbieter und man will dann natürlich nicht den erstbesten wählen.

Gruß
kurzer nachtrag:
habe einen zuverlässigen Service gefunden, der Seniorenpflege anbietet. Hat ein bisschen gedauert,
weil man auch viel negatives aus dieser Branche hört.
Bin seit 3 Wochen Kunde bei der Firma

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, die in NRW sitzt. Nette Pflegehilfe aus Polen, die gutes deutsch spricht, und sich gut in der Pflege auskennt. Auch die Kontaktaufnahme und Beratung war sehr einfach und unkompliziert. 
Eine klare Empfehlung für jeden, der diesen Service in Anspruch nehmen möchte (oder muss).
Gruß

Für Interessierte hier der Link zur Seite


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Zum Glück war ich schneller als die Administration! Ätsch. :wink:
Schon beachtenswert, was hier alles als Werbung abgetan wird.
Dass aber nicht überall mit dem gleichen Maßband gemessen wird, ist besonders auffällig!

Mich würde auch interessieren Sebbl1, wie das im Alltag bei euch aussieht. Bin derweil auch am Überlegen, was ich machen könnte, zur vollster Zufriedenheit alle Beteiligten.
Hoffentlich wird dies nicht gelöscht.

https://www.google.de/search?q=youtube& ... e:official
Bei den eigenen Eltern sparen zu wollen, kommt für mich nicht in Frage.
Ich werde den Master in Seniorenpflege - den es ja ab heuer in Österreich gibt - machen, und dann meine Eltern richtig akademisch fundiert pflegen :-)
Das stell Dir mal nicht so einfach vor, MostBaron.
Da nämst Du ganz schön was auf Dich und so mancher Angehöriger ist daran schon gescheitert. Selbst die, die aus der Pflege kamen und darin ausgebildet waren.

Was polnische Hilfskräfte angeht...nun, sie sind günstig...arbeiten für einen Hungerlohn...das ist wohl wahr. Über pflegerisches Wissen verfügen sie meißt nicht.
Gerade erst hat eine Bekannte von mir eine unschöne Erfahrung damit machen müssen.
Die Mutter, die von einer polnischen Hilfskraft betreut wurde, hatte eine Magensonde bekommen, da sie so schlecht aß und darüber ernährt werden sollte. Das Anhängen der Nahrung und der nötige Verbandswechsel überforderten diese Betreuerin so sehr, dass sie von heute auf morgen nicht mehr kam.
Außerdem sprach sie so gut wie kein deutsch. Die alte Dame hatte also keinerlei Ansprache mehr.

Nein...das würde ich meinen Eltern wirklich nicht antun. Günstig hin oder her.
MostBaron hat geschrieben: Bei den eigenen Eltern sparen zu wollen, kommt für mich nicht in Frage.
Ich werde den Master in Seniorenpflege - den es ja ab heuer in Österreich gibt - machen, und dann meine Eltern richtig akademisch fundiert pflegen :-)




Sparen kann nur der, der etwas hat.
Habenichtse leben von Hand in der Mund und haben auch ansonsten keinen Lobby.
Gut reden kann jeder.
Hallo Leute,
warum geht Ihr nicht einfach über Euer Profil,
Dann hat sich das Thema WERBUNG erledigt.
MostBaron hat geschrieben: Bei den eigenen Eltern sparen zu wollen, kommt für mich nicht in Frage.
Ich werde den Master in Seniorenpflege - den es ja ab heuer in Österreich gibt - machen, und dann meine Eltern richtig akademisch fundiert pflegen :-)


Wie sieht denn so ein Master in Seniorenpflege aus?
Wie lange dauert so eine Ausbildung und wo findet sie statt?
@Mostbaron
ich weiß auch nicht, was du meinst mit Master.
Es gibt gestaffelt nach Verantwortung die Heimhilfe, dipl. Pflegehelfer, dipl. Krankenpflegepersonal und den Master of Social Work. Letzterer ist aber nur in der Beratung, bisher Sozialarbeiter.
Meine Tochter ist auf der Donau-Uni Krems gerade in Ausbildung.
Auch mit der besten Ausbildung ist es auf längere Zeit unmöglich, 24 Stunden für den geliebten
Menschen da zu sein.
Ich war ca. 6 Monate nur für meinen Mann da, vorher mehrere Jahre der Hoffnung und immer wieder neue Tiefs. Zuletzt war ich mit meinen Kräften und Nerven am Ende, so daß ich letztendlich froh war, als alles vorbei war. Dabei war mir aber nicht bewußt, daß das der Tod meines Mannes war. Erst mehrere Wochen später habe ich es realisiert, denn ich brauchte die Zeit, mich von meinem Trauma zu erholen.
24 Stunden täglich, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, vielleicht Jahr für Jahr,
das ist einfach nicht durchzuhalten, weder von einer starken Frau noch von einem starken Mann.
Ich werde das jedenfalls nicht von meinen Kindern verlangen.
@MostBaron
hat ganz unklare Vorstellungen von Pflege und sich seit 19.5. dazu nicht mehr geäußert. :shock:
enrica hat geschrieben: Auch mit der besten Ausbildung ist es auf längere Zeit unmöglich, 24 Stunden für den geliebten
Menschen da zu sein.
Ich war ca. 6 Monate nur für meinen Mann da, vorher mehrere Jahre der Hoffnung und immer wieder neue Tiefs. Zuletzt war ich mit meinen Kräften und Nerven am Ende, so daß ich letztendlich froh war, als alles vorbei war. Dabei war mir aber nicht bewußt, daß das der Tod meines Mannes war. Erst mehrere Wochen später habe ich es realisiert, denn ich brauchte die Zeit, mich von meinem Trauma zu erholen.
24 Stunden täglich, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, vielleicht Jahr für Jahr,
das ist einfach nicht durchzuhalten, weder von einer starken Frau noch von einem starken Mann.
Ich werde das jedenfalls nicht von meinen Kindern verlangen.



Liebe enrica,

meine Hochachtung vor dem, was Du geleistet hast :!: .

Nachdem ich aus beruflichen Gründen schon...selbst gesehen habe, welche Kraft und Stärke die Angehörigen aufbringen müssen, wenn sie ihre Lieben pflegen...war auch mir ziemlich früh schon klar...das werde ich meinem Kind nie zumuten.

Dir wünsche ich noch ganz viel schöne Jahre und hoffe, dass Du Dich mittlerweile von Deinem Trauma erholt hast.
hawaii.70weibl. hat geschrieben: @MostBaron
hat ganz unklare Vorstellungen von Pflege und sich seit 19.5. dazu nicht mehr geäußert. :shock:


Ich würde sogar behaupten...er hat gar keine Vorstellung von dem, was damit auf ihn zukäme.
Und selbst wenn er eine Ausbildung im Bereich der Kranken- oder Altenpflege absolviert....es ist immernoch ein großer Unterschied, ob ich nach 8 Stunden Dienst nach Hause gehe, oder ob ich rund um die Uhr für jemanden da sein muß, der pflegebedürftig oder einfach alt ist.

Eine meiner Freundinnen ist Altenpflegerin und hat vor ein paar Monaten ihre demente Mutter zu sich geholt. Viele aus unserem Bekanntenkreis haben sie dafür bewundert und gelobt. Eben Menschen, die keine Ahnung von dem haben, was das bedeutet.
Ich habe dem Ganzen etwas skeptischer entgegen gesehen, zumal meine Freundin selbst auch schon ein BurnOut hatte.

Nach ein paar Monaten ist meine Freundin jetzt wieder am Ende ihrer Kräfte.
Und....am Ende ihrer Ehe, denn ihr Mann hat diesem Vorhaben zugestimmt und sah erst danach, was es bedeutet....zog sich raus und ist nicht mehr bereit, sie zu unterstützen.

Sie war der Meinung....ein Kind müsse das tun und heute weiß sie, dass sie damit völlig daneben lag.

Ich habe auch schon in der Altenpflege gearbeitet und wenn das Personal sich das Maul zerrissen hat, über die Kinder, die Mutter/Vater in`s Heim gegeben haben...konnte ich dieses Handeln sehr gut verstehen, weil ich eben gerade in der ambulanten Krankenpflege viel zu oft gesehen habe, wie pflegende Angehörige vor die Hunde gingen.

Aber genau davor haben viele Angst....dafür verurteilt zu werden, wenn sie sich erlauben NEIN zur Pflege eines Angehörigen zu sagen.