Hi zusammen,

kurz zu mir, ich bin jetzt Mitte 50 habe mich letztes Jahr von meinem langjährigen Partner getrennt und habe noch einmal einen kompletten Neuanfang gestartet, es war nicht ganz einfach, aber ich denke doch der richtige Schritt.

Seit Anfang September lebe und arbeite ich nun ich München und versuche mir hier gerade einen neuen Bekanntenkreis und ein neues Umfeld aufzubauen...

Da mein Expartner bisher für die Finanzen und die Vorsorge zuständig war, muss ich mich dem Thema nun auch annehmen und hoffe, dass ich hier den ein oder anderen guten Rat bekomme.

Ich habe mein Leben lang gearbeitet und habe auch noch vor, dass die nächsten Jahre zu tun, allerdings habe ich mich bzgl. der Absicherung für die Rente noch nicht wirklich gekümmert... Welche Möglichkeiten gibt es denn, bzw. sind in meinem Alter noch sinnvoll? Lohnt sich eine private Rentenversicherung noch oder sollte ich versuchen mein erspartes in eine kleine Wohnung zu investieren. Schließt ihr eure Versicherungen über einen lokalen Makler ab, oder über Vergleichsportale? Hat jemand von den Münchnern Erfahrung mit diesem Makler

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Ich freue mich über eure Empfehlungen... und gerne auch Kontaktanfragen, wenn ihr aus München seid
Du schreibst:

Da mein Expartner bisher für die Finanzen und die Vorsorge zuständig war, muss ich mich dem Thema nun auch annehmen und hoffe, dass ich hier den ein oder anderen guten Rat bekomme.

da bleibt mir jetzt doch so ein klitzekleines bißchen die Spucke weg....

ich hab noch NIE in meinem Leben mein sauer erarbeitetes Geld anderen Menschen überlassen....
und ich hab noch nie vom Geld anderer Menschen gelebt....(seit ich erwachsen bin)......

habs jetzt erst gemerkt - ist wohl Werbung und wird demnächst gelöscht werden ....:wink: .......
Und dieser Makler bist bestimmt du und du glaubst, die vertrottelten Alten werden jetzt alle eine Versicherung bei dir abschließen. :lol: :lol: :lol:
Also ich würde der Susann_aus_Muc den Herrn Salomon empfehlen. Den kennt sie schon und zu dem hat sie ganz bestimmt ganz viel Vertrauen ...

... allen anderen empfehle ich gesunden Menschenverstand, siehe @malavera :-).
Wenn es wirklich eine "Gute Beratung" ist,
warum ist der Berater dann Berater?
Es ist in der Tat schon seltsam von einer an Lebensalter erfahrenen Frau die eigentlich mit beiden Beinen im Leben stehen müsste und zudem immer gearbeitet hat, zu lesen dass sie ihre Altersvorsorge nicht bereits in der Tasche hat.

Nun gut, es gibt nichts was es nicht gibt.

Ich sage da nur, Vorsicht vor menschlichen Haien!

Ich empfehle dir ein Buch von der Verbraucherzentrale "Schwarzbuch Banken und Finanzbetriebe".
Da bekommt man mal einen Einblick, wie diese Haie und Geier arbeiten.

Meines Erachtens, gerade wenn Du in München direkt wohnst, ist dort eine Immobilie Gold wert.
Ich würde dir in jedem Fall in deinem Alter den Ankauf einer Immobilie empfehlen.
lG Ditali
und ich würde - in dem Alter -..... :wink: .....Defensiv-Aktien empfehlen....breit über mehrere Branchen gestreut....und die Enkelchen haben auch noch was davon....ohne dass sie in Hintertupfingen eine Immobilie am Hals haben.....

mit den Immobilien ist das so eine Sache - im Moment boomt alles - und vor allem in den Großstädten....
die Frage ist:
wie lange noch ?
im Moment wird gebaut auf Deubelkommraus - denn die Kredite sind ja billig....
(so wie damals in USA)
rund um meine - ehemals ruhige Wohnanlage - wird aktuell gebaggert und gebaut - da zittert sogar mein Balkon bei diesen Riesen-Monstern, die da zugange sind....

seit mein Bruder und ich vor Jahren versucht haben - mein Elternhaus zu verkaufen.....
sehe ich das "mit der super Lage" usw. - beim Verkauf - mit etwas anderen Augen.... :wink:
Was nützen günstige Zinsen wenn die Immobilien stark überteuert sind.
Dann noch eine geringe Tilgungsrate, (z.B 1 oder 2 %) Dann sind nach 10 Jahren noch 90 oder 80% zu finanzieren. Wenn da die Zinsen steigen Oh jeh. Ob sie dann noch zu finanzieren sind, ??
Seid doch mal ehrlich: Der beste Finanzberater ist (fast) niemals ein Bankangestellter, das sind wir meist selbst :!:
Jawoll !
Vermögenssache ist Chefsache - und der Chef sind wir selbst.... :P
vespe1972 hat geschrieben: Was nützen günstige Zinsen wenn die Immobilien stark überteuert sind.
Dann noch eine geringe Tilgungsrate, (z.B 1 oder 2 %) Dann sind nach 10 Jahren noch 90 oder 80% zu finanzieren. Wenn da die Zinsen steigen Oh jeh. Ob sie dann noch zu finanzieren sind, ??



Ich habe doch geschrieben, keine Banker oder sonstige Finanzbetriebe mit profitieren zu lassen :!: Da kann man sich das Geld auch genauso von der Mafia leihen. :?

Allerdings von den Ersparnissen vom Tagesgeldkonto oder Fonds die man in vorherigen Jahren angelegt hat, dümpeln die Zinsen noch trauriger vor sich hin.

Eine Freundin von mir, geboren im letzten Weltkrieg, warnt schon seit Jahren keine größeren Eurobeträge auf Konten anzusammeln wegen Inflation und den ganzen künstlich aufgeblähten Blasen der Bankmanager. :|
Sondern besser in Immobilien oder Grundstücke zu investieren.
Betongold ist sicher vernünftig, aber im Moment viel zu teuer, vor allen Dingen in München. Ginge auch nur, wenn Du sehr viel Eigenkapital hast. MIt Mitte 50 gibt Dir keine Bank mehr einen Kredit (biologisches Risiko). Auch wenn es im Moment unvernünftig ist, würde ich die Ersparnisse erst mal bei der Bank deponieren. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Zinsen gegen Ende d. Jahres endlich mal bewegen werden.
ihr wartet darauf, dass sich die Zinsen bewegen und ich bekomme fast jede Woche einen Brief mit Dividenden-Gutschriften.....
hab Anfang 2016 nochmal richtig gute Dividenden-Aktien eingekauft - das zahlt sich jetzt aus....!
Das Thema hieß nicht "wieviel Zinsen" oder "wieviel Dividende", sondern "Absicherung fürs Renternalter". Den kleinen Schreibfehler wollen wir mal verzeihen. Die TE- Frau war zum Zeitpunkt der Fragestellung 55, da macht die Frage an sich also auch noch Sinn.

Wer bereits aus dem Erwerbsleben ausgeschieden ist, braucht sich sicherlich nicht mehr über "Absicherung fürs Rentenalter" Sorge machen, sondern eher über "Absicherung im Rentenalter." Das wäre dann ein Thema für unsere qualifizierte P&Z Truppe.

Ist mit 55 noch kein nennenswerter Grundstock da, wird es wohl mit der nachhaltigen Absicherung "fürs" nicht mehr viel werden. Dann hilft der Frau bloß noch reich zu heiraten.

Im anderen Fall - sagen wir mal freie Liquidität > 75T€ - ist in dem Alter und bei noch mit 10 Jahren angenommener "Resterwerbstätigkeit" unter Rendite- und Absicherungsaspekten der Kauf einer vermieteten Wohnimmobilie ohne Instandhaltungsstau zum marktgerechten Preis möglichst da, wo man selber später wohnen möchte, dennoch sinnvoll. Da geht es gar nicht nur um eine zu erwartende Wertsteigerung oder Wertminderung der Immobilie an sich, sondern um eine steuerlich sinnvolle Gestaltung des Kredit finanzierten Erwerbs mit der späteren Möglickeit mietfrei selber darin zu wohnen.

Idealerweise fallen in den ersten 10 Jahren möglichst nur ganz geringe positive Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung an, d.h., die p.a. Nettomiete deckt annähernd die Annuität. Der steuerlich entlastende und wirksame Verlust ergibt sich dann durch die 2% AfA (wenn es denn kein Sonderfall wie Denkmalschutz oder Sanierungsgebiet etc. ist) und nicht umlegbare BK/NK. Die Finanzverwaltung muss bei richtiger Austarierung der Parameter die nachhaltige Gewinnerzielungsabsicht anerkennen.

Nach 10 Jahren ist das Darlehen fällig, aber kein oder nicht genug Geld zur Ablösung da. Und eine klassische Anschlussfinanzierung gibt es ohne adäquate Sicherheiten dann als nicht mehr Erwerbstätige(r) i.d.R. auch nicht. Was tun?

Rechtzeitig eine Eigenbedarfskündigung aussprechen und selber einziehen. Das spart schon mal die Miete. Die Immobilie an sich wird dann entweder als Leibrentenmodell, als Umkehrhypothek oder als Immobilienrente zu Geld gemacht.

Mit anderen Worten, der neue "Geldgeber" löst das Restdarlehen ab und wird je nach Modell entweder selbst sofort neuer Eigentümer (Leibrentenmodell mit lebenslangem Wohnrecht) oder kapitalisiert die Zinszahlungen unter Prolongation der Gesamtilgung auf einen späteren Zeitpunkt oder zahlt laufende Rente oder bietet eine Mischform, oder, oder. Es gibt mehrere Modelle. In jedem Fall bleibt man selbst in der Wohnung.

Zum "Schluss" ist man dann so oder so nicht mehr Eigentümer seiner Immobilie (außer, man tilgt das Darlehen - natürlich nicht möglich im Leibrentenmodell), aber das kann einem nach dem Ableben auch egal sein.

Der kardinalen Punkte bei dieser Gestaltung

    Eigener 1. Wohnsitz in Deutschland und dt. Staatsangehörigkeit, keine Unterhaltsverpflichtungen,
    Ort der Immobilie in guter Wohnlage deutscher Universitätsstadt mit KK- Index > 100
    Ausreichende Bonität zur Erlangung des 10-jährigen Erstdarlehen unter Einsatz nennenswerter Eigenmittel (min. 20% plus NK des Erwerbs)
    Möglichkeit zur Erlangung einer 10-jährigen Risiko-LV zu vertretbaren Prämien (Abtretung an das finanzierende Institut).
    Qualität und Werthaltigkeit der ins Auge gefassten Immobilie (Lage, Lage, Lage, Zustand)
    Einen "guten" Mieter, möglichst Beamte(r) oder öffentlicher Dienst
    Keine Skrupel zur Eigenbedarfskündigung und zur quasi Enterbung der treuen An- und Verwandten.
Bei Fragen:

Bitte wenden sie sich an die schöne Gundula, einen seriösen Berater oder ihren Arzt oder Apotheker, aber bitte nicht an mich ...

:wink: