Leider ist mein Beitrag im Nirwana verschwunden und deshalb nochmal verkürzt:

@Asinella hat u.a. geschrieben: " Dazu eine wirklich große Ehrlichkeit zwischen uns und eben auch diese Hemmungen beim Lügen, auch wenn diese Frau soviel Rücksicht nicht verdiente."

Gehe ich richtig in der Annahme, dass sie sehr viel Zeit mit dieser Frau verbracht haben muß, um zu diesem Urteil zu gelangen?

Es ist schon merkwürdig, wofür hier die 'Ehrlichkeit' bemüht wird. Ich kann sie überhaupt nicht erkennen und denke, dass einer wie auch immer genannten Zweisamkeit auf so einer 'Lügen'-Basis kein dauerhafter Erfolg beschieden sein kann.

Und den Satz: "der lieblosen Gattin nehme ich nichts weg, der Status bleibt erhalten", halte ich für ziemlich unüberlegt, wenn nicht gar bösartig.
:roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:
kundgeba hat geschrieben: Ich denke es kommt auf die eigene Einstellung dazu an - und auf die eigene Erwartungshaltung.
Was man selbst wirklich will.
Sich dabei selbst nicht belügt und auch der Realität ins Auge sieht.
Bei einer Affäre kann man nicht alles erwarten - auch wenn man sich mehr - heimlich erhofft.

Dem kann ich zustimmen!
Wer von einer Affäre mehr erwartet. als das, wofür der Begriff steht, sollte sie umgehend beenden. Und wer sich in "seine Affäre" verliebt, hat seiner Mama nicht richtig zugehört.
medianne, sie hat wohl die Ehrlichbrothers gemeint, bei denen auch nur der Name Erlich ist, aber halt tricksen was das Zeugs hält. So etwa ist Ehrlichkeit in Zusammenhang mit einer Affäre doch wohl zu verstehen.
@Shekinah, dem kann ich zustimmen.
Liebe Medianne,

Der Austausch mit diesem Mann hat schon bestanden, lang bevor wir uns das erste Mal gesehen haben und war überwiegend auf fachliche Themen beschränkt.
Schon da ist mir aufgefallen, daß er mit all diesen Problemen allein da steht und keinerlei Unterstützung seiner nicht berufstätigen Frau bekommt, im Gegenteil, sie bremst und kritisiert, ohne sich an der Arbeit zu beteiligen, von der sie doch sehr gut lebt.
Später hat mich empört, daß die Kinder und Enkel, wenn sie Hilfe brauchen, nur einen Vater und Großvater haben, sie lebt ihren Egoismus aus - in jeder Hinsicht, vor allem auf Kosten Ihres Mannes. Er hatte sich daran gewöhnt und fand es fast normal, selten hat er sich bei mir beklagt.
Das wir uns - ungewollt - ineinander verliebt hatten, war wohl auch unser beider! emotionaler Einsamkeit geschuldet.

Ich verstehe unter einer Partnerschaft das Füreinander-da-sein, eine gerechte Aufgabenverteilung, Interesse am Tun und Befinden des Anderen, ein Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit.
Wenn das alles fehlt, was ist dann noch kaputt zu machen? Immerhin hat sich am Zustand dieser Ehe nichts geändert, das Verhältnis ist zu Ende, bevor die Gattin davon erfahren hat.
War ich wirklich die Bösartige?
Asinella hat geschrieben: Liebe Medianne,

Der Austausch mit diesem Mann hat schon bestanden, lang bevor wir uns das erste Mal gesehen haben und war überwiegend auf fachliche Themen beschränkt.
Schon da ist mir aufgefallen, daß er mit all diesen Problemen allein da steht und keinerlei Unterstützung seiner nicht berufstätigen Frau bekommt, im Gegenteil, sie bremst und kritisiert, ohne sich an der Arbeit zu beteiligen, von der sie doch sehr gut lebt.
Später hat mich empört, daß die Kinder und Enkel, wenn sie Hilfe brauchen, nur einen Vater und Großvater haben, sie lebt ihren Egoismus aus - in jeder Hinsicht, vor allem auf Kosten Ihres Mannes. Er hatte sich daran gewöhnt und fand es fast normal, selten hat er sich bei mir beklagt.
Das wir uns - ungewollt - ineinander verliebt hatten, war wohl auch unser beider! emotionaler Einsamkeit geschuldet.

Ich verstehe unter einer Partnerschaft das Füreinander-da-sein, eine gerechte Aufgabenverteilung, Interesse am Tun und Befinden des Anderen, ein Bedürfnis nach Nähe und Zärtlichkeit.
Wenn das alles fehlt, was ist dann noch kaputt zu machen? Immerhin hat sich am Zustand dieser Ehe nichts geändert, das Verhältnis ist zu Ende, bevor die Gattin davon erfahren hat.
War ich wirklich die Bösartige?



Liebe Asinella,

ich habe doch nie gesagt, dass du die Bösartige warst, aber, um auf deinen Beitrag wirklich näher eingehen zu können, wüsste ich doch gern, wieviel Zeit du mit der Ehefrau deiner 'Affaire' verbracht hast.

Ich ging einfach davon aus, dass du all diese Informationen aus 'zweiter Hand' hast und das Resultat spricht ja auch dafür.
Leider gibt es viele Frauen, die mit ihren Urinstinkten in der Evolution stecken geblieben sind. Eine gute Frau heiratet, läßt sich ein Nest bauen und bekommt Kinder. Spätetens nach Aufzucht dieser, wird der Mann nicht mehr gebraucht. In der Urzeit wurde er verjagt, heute macht man ihm das Leben zur Hölle. In der Anonymität einer Großstadt könnte man sich jetzt scheiden lassen, sobald man aber auf dem Land lebt oder eine gewisse gesellschaftliche Stellung hat, geht das "natürlich" nicht. Was ist das für eine Frau, der der Mann wegläuft? Oder, der böse Mann hat seine arme Frau sitzengelassen. Was zu Hause in den vier Wänden abläuft weiß ja keiner. In manchen Fällen steht das Resultat in der Zeitung. "Mann tötet seine Familie und sich selbst". Dann sind plötzlich wieder alle empört.
So gesehen ist eine Affäre doch eher für alle Beteiligten ein Glücksfall. Jetzt kommt aber die Vernunft der Beteiligten ins Spiel.
Wolftom, du hast die Giftmischerinnen vergessen. Die, die ihre Männer schön langsam mit dem guten Selbstgekochtem vergiften :-))))
Die bekommen dann gerne Besuch vom Nachbarn :lol:
z.B. den Mann so ungesund essen und arbeiten lassen wie er will und soviel er will.....
irgendwann zwischen 40 und 60 bekommt er dann einen Herzinfarkt.....
genau da ist seine Frau im besten Alter - die Kinder sind aus dem Haus und sie hat Luft nach oben....
(Achtung Ironie)...... :wink:
Liebe Medianne,

man kann auch eine Menge Erkenntnisse aus alltäglichen Informationen schließen, einfach dadurch, wenn man sich sein alltägliches Tun am Telefon gegenseitig erzählt. Geschäftliche Entscheidungen werden kritisiert, ohne die Idee einer Alternative einzubringen. Komplizierte betriebliche Arbeiten müssen unterbrochen werden, weil Besorgungen gemacht werden müssen, Enkel abgeholt usw. Nach der Arbeit etwas zu Essen suchen, nicht immer - kein Vorwurf in diesem beiläufigen Satz - die Dekoration des Tisches scheint wichtiger, als eine Mahlzeit draufzustellen, am Wochenende im Betrieb des Kindes aushelfen...
Scheinbar ist der Mann alleinstehend.

Selbstverständlich habe ich keinen neutralen Blick auf diese Ehe, aber vieles fällt eben krass ins Auge.

Ich war selbst vor langer Zeit während meiner Ehe für Kinder, Haushalt, Garten und Tierhaltung - neben der Vollzeitarbeit - allein verantwortlich. Die habe ich dann aber schnell beendet.
Ich arbeite sehr viel, es ärgert mich manchmal, daß ich sie daheim wegen haushaltlichen Pflichten immer wieder abbrechen muß, Ich fühle mich verantwortlich für meine Mitmenschen, genau wie umgekehrt. Und wenn ein anderer kocht und ich mich an den gedeckten Tisch setzen darf, genieße ich das. Es geht hier nicht bloß um Ernährung, sondern das tägliche Beisammensein beim Essen strukturiert den Tag, man trifft Absprachen, löst Probleme - der Eßtisch als
sozialer Mittelpunkt.

Lieber Wolftom, aus Deinem Verständnis spricht eigene schmerzhafte Erfahrung. Und genau dort bin ich wieder bei meinem Grundverständnis einer Beziehung - egal ob Mann oder Frau - wer auf Kosten des Anderen seinen Egoismus auslebt - liebt nicht (mehr).
Verdient dieser Partner so viel Rücksichtnahme, daß der andere deshalb auf ein kleines bisschen Glück außerhalb verzichten muß?

Eine Heiratsurkunde ist kein Besitztitel, sondern die Verpflichtung zum Füreinander, Rücksicht, Verständnis, gemeinsamer Entwicklung.
Das kann klappen, wenn beide daran arbeiten, aber manchmal haben sie sich nach Jahrzehnten so weit auseinander entwickelt, daß das Verbindenende zu wenig geworden ist. Die Interessen, Prioritäten und Gefühle ändern sich, früher waren Leute in unserem Alter wirklich alt, abgearbeitet und verbraucht.

Wir haben noch eine Lebensspanne unbekannter Länge vor uns, die wir aktiv gestalten können und noch relativ gesund sind. Uns ist aber auch bewußt, das der größte Teil unseres Lebens vorbei ist und das, was bleibt, kostbar ist.

Ich weiß, so eindeutig ist es meist nicht.
Meine Moral ist keiner Religion unterworfen, ich muß mich meiner eigenen Kritik stellen - die ist manchmal strenger.
WolfTom hat geschrieben: Leider gibt es viele Frauen, die mit ihren Urinstinkten in der Evolution stecken geblieben sind. Eine gute Frau heiratet, läßt sich ein Nest bauen und bekommt Kinder. Spätetens nach Aufzucht dieser, wird der Mann nicht mehr gebraucht. In der Urzeit wurde er verjagt, heute macht man ihm das Leben zur Hölle. In der Anonymität einer Großstadt könnte man sich jetzt scheiden lassen, sobald man aber auf dem Land lebt oder eine gewisse gesellschaftliche Stellung hat, geht das "natürlich" nicht. Was ist das für eine Frau, der der Mann wegläuft? Oder, der böse Mann hat seine arme Frau sitzengelassen. Was zu Hause in den vier Wänden abläuft weiß ja keiner. In manchen Fällen steht das Resultat in der Zeitung. "Mann tötet seine Familie und sich selbst". Dann sind plötzlich wieder alle empört.
So gesehen ist eine Affäre doch eher für alle Beteiligten ein Glücksfall. Jetzt kommt aber die Vernunft der Beteiligten ins Spiel.



Ja WolfTom, Urin stinkt, aber nicht nur der von Frauen, auch der von Männern.

Und wo bist du denn mit deiner Einstellung stecken geblieben? Wohl in der Höhle der Neandertaler.
Ah.....da ist wieder eine Dame mit dem Fingerzeig !
Affäre, sowas macht man nicht! Schließlich ist man verheiratet.
Lieber den ganzen Tag streiten und sich Gemeinheiten an den Kopf werfen als vernünftig mit einander umgehen.
WolfTom,
bis zu einem gewissen Punkt kann ich nachvollziehen was Du schreibst
nur - irgendwann sollte man erkennen dass man nur dieses eine, wertvolle, kostbare Leben hat und es sollte unwichtig sein was die Umwelt sagt, nur so weit muß man erst kommen, das kenne ich.
Meist sind doch in dieser Ehe zwei unglücklich,man verschenkt viele wertvolle Lebenszeit nur keiner traut sich den entscheidenden Schritt zu tun, der unendlich befreiend sein kann .
Oft geht es ums Geld , Haus, oder sonst irgendeinen Besitz der einen noch hält.
Das ist aber weniger wert als der eigene Seelenfrieden und eine Affäre ist in diesem Fall auch keine Lösung, weil der , der die Affäre sucht nicht frei ist. Nicht nur von der eigenen Ehefrau, sondern vom eigenen ICH. Das finde ich genauso tragisch wie jeden Tag streiten und sich Gemeinheiten an den Kopf werfen,
doch es braucht schon ein bissl Mut und Klarheit um dieses Kapitel zu beenden.
Ich sagte nach 37 Jahren Ehe , es war hart, aber ehrlicher zu gehen !!!
Jaja, WolfTom. irren ist männlich. Da sind dir halt deine eigenen Denkmuster im Weg und du erkennst nicht, dass du genau um 180 ° verkehrt urteilst.

Festgefahrene Denkmuster sind ja dein Programm, nicht meins.