shekinah,
Du bist heut wieder so richtig kuschlig :(
Shekinah hat geschrieben: Jaja, WolfTom. irren ist männlich. Da sind dir halt deine eigenen Denkmuster im Weg und du erkennst nicht, dass du genau um 180 ° verkehrt urteilst.

Festgefahrene Denkmuster sind ja dein Programm, nicht meins.


Ich weiß, schuld sind immer die Anderen. Das kenne ich und deshalb stimme ich Dir jetzt auch zu.
Ich habe doch nur pragmatisch festgestellt.
WolfTom. mir ist sowas von piepegal, wer für was die Schuld hat oder auch nicht hat. Und wer durch wessen Betten tanzt ist mir erst recht egal. Bin ja nicht verantwortlich für mündige Menschen.
einatmenausatmen hat geschrieben: WolfTom,
bis zu einem gewissen Punkt kann ich nachvollziehen was Du schreibst
nur - irgendwann sollte man erkennen dass man nur dieses eine, wertvolle, kostbare Leben hat und es sollte unwichtig sein was die Umwelt sagt, nur so weit muß man erst kommen, das kenne ich.
Meist sind doch in dieser Ehe zwei unglücklich,man verschenkt viele wertvolle Lebenszeit nur keiner traut sich den entscheidenden Schritt zu tun, der unendlich befreiend sein kann .
Oft geht es ums Geld , Haus, oder sonst irgendeinen Besitz der einen noch hält.
Das ist aber weniger wert als der eigene Seelenfrieden und eine Affäre ist in diesem Fall auch keine Lösung, weil der , der die Affäre sucht nicht frei ist. Nicht nur von der eigenen Ehefrau, sondern vom eigenen ICH. Das finde ich genauso tragisch wie jeden Tag streiten und sich Gemeinheiten an den Kopf werfen,
doch es braucht schon ein bissl Mut und Klarheit um dieses Kapitel zu beenden.
Ich sagte nach 37 Jahren Ehe , es war hart, aber ehrlicher zu gehen !!!






Genau so sehe ich das auch.

Das hast du sehr gut beschrieben.

Auch wenn es WolfTom wohl ironisch meint, aber auch Ironie sagt viel aus. Lieber morden als die Unannehmlichkeiten einer Trennung in Kauf nehmen ?

WolfTom hat geschrieben: ........
Affäre, sowas macht man nicht! Schließlich ist man verheiratet.
Lieber den ganzen Tag streiten und sich Gemeinheiten an den Kopf werfen als vernünftig mit einander umgehen.

Vernünftig miteinander umgehen gelingt irgendwann nicht mehr und dann sollte man einen Schlusstrich ziehen, denn eine Affaire zu beginnen ist auch kein "vernünftiges Miteinanderumgehen"!
Es ist lediglich für dich persönlich die einfachere Lösung, weil du, wegen was auch immer, trotzdem die Ehe nicht beendest! Das wäre eine klare Lösung!
In solchen Situationen ist eine Affaire für den Gebundenen lediglich ein Ventil, um seine Situation leichter und länger auszuhalten. Oder eine Möglichkeit, Bewunderung zu bekommen, die vom Ehepartner schon längst nicht mehr erteilt wird. Auch eine Möglichkeit, Zärtlichkeit, Vertrauen, Liebe oder Sex zu bekommen. Aber eben für begrenzte Zeit. Sobald man zuhause wieder zur Haustüre reingeht, ist alles wie vorher. Oder noch schlimmer ? Weil man jetzt weiß, wie es sein könnte ?
Melissa56 hat geschrieben: In solchen Situationen ist eine Affaire für den Gebundenen lediglich ein Ventil, um seine Situation leichter und länger auszuhalten. Oder eine Möglichkeit, Bewunderung zu bekommen, die vom Ehepartner schon längst nicht mehr erteilt wird. Auch eine Möglichkeit, Zärtlichkeit, Vertrauen, Liebe oder Sex zu bekommen. Aber eben für begrenzte Zeit. Sobald man zuhause wieder zur Haustüre reingeht, ist alles wie vorher. Oder noch schlimmer ? Weil man jetzt weiß, wie es sein könnte ?


:!: :!:
Affären suchen ist immerhin besser, als sich angiften, Männer wie Frauen, denn alle Männer können ja nicht fremdgehen, wenn keine Frau mitmacht, keine finden würden :idea:

Wenn doch zusammenbleiben passiert sowas wie gestern Nacht, der Mann schmeißt seine Frau bei Alzey aus dem Auto und die Polizei dein/eure Helfer dürfen sie nach Hause fahren, oder zum Taxistand, was dann zu Hause weiterging kann sich jeder denken :idea:

Oder am 3.10. Bad Kreuznach, die Ehefrau wollte ihr Mann überfahren, stimmt ihr mir zu, daß dann entweder Affäre, oder Scheidung :?:

Außerdem, wenn jemand an seine / ihre Affäre festhält, einmal fredgeher, immer fremdgeher, es ist doch viel leichter, bequemer Fremde (Frauen) anzubaggern, als die Ehe zu retten, man sieht doch hier wieviele Seitensprung suchen :!:

1.
Hörst du heimlich Polizeifunk ?
@Melissa
die Affäre also ist dazu da, den Ausgleich für verpfuschte oder gefrustete Ehesituation zu schaffen? Also doch ein Service?

Der von dir dargestellte Sachverhalt mutet traurig an: Ein Mann , der nicht in der Lage ist, seine Ehe zu retten oder zu beenden , sondern sie "erträgt"???
Sich flüchtet zu Mrs.X...Ein Opfer seiner Umstände ? Hoffe ,jemand kennt diese Ehefrau näher und fragt sie mal.

Welch' Charakter scheint dahinter ?
Und er findet eine Affärenpartnerin, die nicht peilt, dass sie, natürlich jederzeit durch Nr.3 ersetzbar, einfach bequem für ihn ist: willig und verfügbar. Eigentlich kann sie sein wie auch immer sie ist, u U nichtal "sein Typ" ,auch diese paar Stunden machen sie "erträglich" und Erdulden kann "unser Ehemann" ja ...und er bekommt etwas: gratis Sex!!!

Aus welchen Motiven auch immer er diesen" Kreuzweg " auf sich nimmt...
Aus religiösem Zwang; Geiz, um nicht Unterhalt zahlen zu müssen oder weil man ja sonst Haus, Hof, Auto ...teilen müsste.
Heuchelei und Selbstbetrug ,in anderer Konstellation würde man "Scheinehe" unterstellen und angewidert urteilen!?

Aber gut, dass " unter Einheimischen " nebeneheliche Affären so gesellschaftsfähig geworden sind ...

Verständlich würde es aus meiner Sicht, verkorkste /entliebte Ehegemeinschaften aufrechterhalten zu wollen oder zu müssen, wenn ein Ehepartner vielleicht krank geworden ist und man ihn weiterhin zur Seite stehen will.

Aber jeder weiß selbst, wie er an dieses Thema rangehen möchte ...
Fremdgehen ist keine Akkutreaktion, eher ein Charakterzug?
@Marzipanchilli, viele grüne Daumen von mir für dein klares Statement!
Der Begriff "Scheinehe" ist in diesem Zusammenhang sehr zutreffend.
Es gibt wohl mehr Scheinehen, als man sich vorstellen kann und sie sind dank Affairen sehr langlebig!
Wenn man mal in die Welt- oder Literaturgeschichte schaut, war das wohl schon immer so. Nur wurden früher Ehen meistens nach Zweckmäßigkeit geschlossen, gerade in Adelsgeschlechtern. Die konnten sich nicht scheiden lassen.

Und die Mätressen hatten zwar Vorteile, aber keine Rechte. Geschweige denn die Frauen aus dem Volk. Die waren eh rechtlos.
Vielleicht sollten einfach mal alte Moralvorstellungen revidiert und der Realität angepasst werden. Man könnte fast meinen, eine Beziehung/Ehe würde nur aus Sex bestehen. Bitte bitte geht nicht auswärts essen, solange ein Kochherd in der Küche steht - lernt einfach kochen...
Marzipanchilli,
wieviele Frauen mussten ihre Ehe ertragen ? In vielen Ländern gab es gar keine Scheidung. Und auch bei uns ist es noch nicht so lange her, daß Frauen gleichberechtigt sind. Noch vor ein paar Jahrzehnten war eine geschiedene Frau ein Stigma, ein Makel.
Nenn es bei uns Affaire,
in Ländern mit mehreren Ehefrauen, was ist das ?