Ja! Richtig gelesen!

Ich persönlich habe mir, da ich mir kein Selbstzahler-Platz im Alten-/Pflegeheim leisten kann, aber um die Umstände in den entsprechenden Heimen weiß, die Frage gestellt, ob da nicht der selbst gewählte Suizid die bessere Lösung wäre, statt langsam geistig und körperlich dahin siechend, sann irgendwann unvemerkt zu versterben?

Ich denke den meisten werden die “Zustände“ in Alten-/Pflegeheimen zumindest aus den Medien bekannt sein.

Ich würde diese Diskussion gerne ohne die üblichen “kirchlichen“ Einwände und sonstige Allgemeinplätze führen wollen. Es geht um das sachliche für und wieder.
besser für wen?
ob jemand seinem Leben selbst ein Ende setzt hat mit Geld wenig zu tun.
Höchstens damit dass jemand es unerträglich findet von anderen abhängig zu sein und daher seinem Leben selbst ein Ende setzt.

meint Buzico
Das ist eine Frage, die mir ab und an auch durch den Kopf geht. Zu Ende gedacht, im Sinne einer Antwort für mich, habe ich diese nicht. Weil ich heute nicht weiß, wie ich darüber denken werde, wenn es mal aktuell werden sollte.

Vor Jahren sah ich einen Film über einen Mann, der zur Sterbehilfe in die Schweiz gereist ist. Der Film zeigte die verschiedenen Stationen seines Weges, gab Einblick iin seine Gespräche mit Nahestehenden, usw. Vielleicht hilft Dir so etwas bei Deiner Frage auch ein bisschen weiter.
Wenn es mal aktuell werden würde, könnte es zu spät sein, denke ich manchmal. Das macht mir Angst. Deshalb verdränge ich diese Gedanken, was aber auch nicht immer klappt.
Für mich ist die Thread-Frage unmenschlich und zynisch zugleich.
Was soll denn damit transportiert werden?

Alle Alten und Kranken, die auf stationäre Hilfe angewiesen sind, auf stationäre Hilfe hoffen, sollen sich besser umbringen?
Oder alle Angehörigen, die ihre Liebsten nicht selbst versorgen können, sollen diesen raten, sich doch besser das Leben zu nehmen?

Mannoman,
nicht alle Altersheime, nicht alle Pflegeheime mögen jedermanns, jederfraus Wunsch entsprechen, aber als Alternative den Suizid ins Gespräch zu bringen, ist menschenverachtend.
Das für und wider hier in einem Forum klären zu wollen ist für mich mehr als fragwürdig. Es kann wirklich gefragt werden, ob du hier eine Debatte von Zaun brechen willst und mit welchem Ziel?

Sollen wir für dich abstimmen lassen, du nennst uns das in Frage kommende Alters-Etablissement und wir stimmen dann hier ab, ob du da rein solltest oder welche Suizidform für dich gerade en vogue ist.

Also wenn du so depressiv bist, dass du ernsthaft über einen Suizid nachdenkst, was ich nicht glaube, dann brauchst du andernorts dringend Hilfe.

Wenn du aber nur die Seniorenheime und deren Qualität anprangern möchtest, dann ist das hier wirklich nicht die geeignete Form, schon gar nicht um etwa Verbesserungen damit zu erzielen.
Jeaniesweet hat geschrieben: Wenn es mal aktuell werden würde, könnte es zu spät sein, denke ich manchmal. Das macht mir Angst. Deshalb verdränge ich diese Gedanken, was aber auch nicht immer klappt.



So geht es mir auch!
Diese Gedanken durchspielen mit Sicherheit sehr viele Menschen im fortgeschrittenen Alter und ich empfinde das keinesfalls als zynisch oder unmenschlich!

Die freie Entscheidung, sterben zu wollen und dürfen, ist zwar verpönt, aber nicht das womögliche Dahinsiechen, inklusive möglichem Vergessen- und Verlassensein!

Und Armut ist zwar kein Grund, um unglücklich sterben zu müssen, aber es erhöht zwangsläufig die Chance, unwürdig behandelt zu werden. :roll:
Da helfen auch keine Trostworte, dass es durchaus(!) optimale Pflegeheime + gutes Personal gibt, es bleibt ja dem Zufall, bzw. nicht immer kontrollierbaren Umständen überlassen, wo ich letztendlich verbleiben muß...

Und ich habe alte Leute gesehen, die viele Stunden regelrecht in der Schei...
lagen, das Personal total überlastet, die Dekubitusstellen reif ausgeprägt...
Ungewollt und ungefragt mit Tabletten vollgestopft, damit ja keine Extrapflichten aufkommen.
Am besten bringst Du Dich um, bevor Du in Rente gehst, das wäre, was die Sozialsysteme angeht die entlastendste Lösung :mrgreen:
Ich kann Mikkaels Überlegungen nachvollziehen.
Und finde es unfaire, ihm unlautere Absichten zu unterstellen.
Er wird seine Gründe haben, warum.ihn dieses Thema beschäftigt.
Ja, auch ich kenne solche Überlegungen.
Nicht nur, weil ich die Nöte in Pflegeheimen gut, sehr gut kenne.
Nach zwanzig Jahren Dauernachtwache und unzähligen Sterbebegleitungen.
Auch weil ich niemandem eine Bürde werden möchte, weil ich mich fürchte vor jahrelangem Siechtum.
Meine Entscheidung lautet dennoch : durchhalten.
Allein schon meiner Kinder wegen. Ich möchte ihnen nicht die Last meines Suizides auferlegen.
Aber niemals würde ich einen Menschen verurteilen, der sich Gedanken darüber macht.
Eine Patientenverfügung habe ich hinterlegt.
Meine Tochter kennt und unterstützt meine Wünsche.
Keine lebensverlängernden Maßnahmen, wenn mein Körper sich beginnt dem Leben zu verweigern.

Bitte nicht immer gleich so schnell jemandem böse Absichten unterstellen, wenn er ein.heißes Eisen zur Debatte stellt.
Es gibt wesentlich unsinnigere Threads.
Erschwerend kommt hinzu, dass unsere Generation schon aus Jobgründen kaum eine Chance hat, so wie früher familiär betreut werden zu können!

Zudem ist für mich der Gedanke sehr frustrierend, dass ich als verarmter Pflegefall wirtschaftlich meinen Kindern zur Last falle... mittlerweile werden ja sogar die Einkünfte der Schwiegerkinder mit herangezogen! :cry:
Servus Mikkaele!

Anstatt dir hier und jetzt über die Umstände deines Ablebens Sorgen zu machen, würde ich dir anraten, dein Leben einfach zu genießen. Die schönste Zeit ist immer im jetzt zu finden.
Denn du weißt nie, ob dir das Schicksal solch eine schwerwiegende Entscheidung überhaupt abverlangt.
Hab eine schöne Zeit!
Ich kann deine Gedanken gut verstehen und sehe darin
nichts Verachtendes..
Mich haben diese Gedanken auch geplagt.
Nun habe ich alles in meinem Sinne aufgeschrieben und meinen Kindern
hinterlassen. Sie sind damit einverstanden und das beruhigt mich.
Aber natürlich bleibt ein großes Unbekanntes übrig.
Wir können bis ins Kleinste planen,doch wie es kommt ist eine andere Sache..
Mir hat diese Bearbeitung Ruhe und Gelassenheit gebracht.
Ich wünsche dir, dass du Ruhe findest.
Ich denke Du hast nicht wirklich über Deine harten Worte nachgedacht.

Kann es aber ein Stück weit verstehen wenn man über die jeweiligen Zustände in Altenheimen hört. Gibt aber auch Heime in denen es anders ist.
Würde in den Altenheimen mehr Personal sein müsste niemand unbemerkt versterben (obwohl manche lieber alleine sterben), jedoch , die meisten mögen die letzten Tage, Stunden dass jemand da ist und ihnen die Hand hält, ihnen die Angst vor dem Tod ein bissl nimmt, das wäre eigentlich Aufgabe der Angehörigen. Auch die Hospizarbeit leistet da viel.

So wie manche sagen:- dann gehe ich halt zum Sterben in die Schweiz.
Erstens muß man das schon vorher regeln bei klarem Verstand und zweitens können viele Schwerstkranke nicht mehr transportiert werden geschweige denn selber hinfahren.
Genauso ist es mit dem Suizid, wer noch einigermassen gesund bin hofft und denkt nicht an den Tod, der Schwerstkranke kann sich meist auf Grund seines Zustands nicht suizidieren.
Ausserdem kann ich schon beizeiten vieles selber bestimmen, z.B. will ich künstlich ernährt werden,will ich beatmet werden, will ich Medikament die mich am Leben erhalten ,z. B. bei schwerster Demenz. Dies alles lässt sich viel einfacher regeln als der Suizid und glaub mir , jeder will leben bis es halt nicht mehr geht .
Vielleicht hast du später längst vergessen, wie du deinen Suizid, wenn es soweit ist, ausüben möchtest. Den richtigen Zeitpunkt zu erkennen, ist bestimmt schwer, daher geniesse dein Leben heute.
Mikkaele hat geschrieben: Ja! Richtig gelesen!

Ich persönlich habe mir, da ich mir kein (keinen) Selbstzahler-Platz im Alten-/Pflegeheim leisten kann, aber um die Umstände in den entsprechenden Heimen weiß, die Frage gestellt, ob da nicht der selbst gewählte (gibt es einen fremdgewählten?? :shock: ) Suizid die bessere Lösung wäre, statt langsam geistig und körperlich dahin siechend, sann (dann) irgendwann unvemerkt (unbemerkt) zu versterben?

Ich denke , den meisten werden die “Zustände“ in Alten-/Pflegeheimen zumindest aus den Medien bekannt sein.

Ich würde diese Diskussion gerne ohne die üblichen “kirchlichen“ Einwände und sonstige Allgemeinplätze führen wollen. Es geht um das sachliche für und wieder. (wider)


Huch??

In deinem Alter solltest du dich erst einmal um korrektes Deutsch kümmern. Das ist viel wichtiger!
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