Oh danke, so zart unkt also die Gelbbauchunke!
Wer weiß, wie lange sie noch unken kann!! Diese Sorge ist leider kein Unken...:-)

Welch tiefe Beziehung damals Poeten zur Natur hatten.Werde heute Abend Deinen Link lesen. ---

Eine gute Woche wünsche ich Dir.


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Heute im Schilf

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@HurdyGurdy, hübsches Kerlchen - der Kleine! :D
.....und dann auch noch mit Dir im Partnerlook :wink:
Das ist ja auch der Froschkönig. :wink:
In meinen beiden Gartenteichen ist tüchtig Leben. Die Teichfrösche haben sich vermehrt und manchmal hört man auch ein zartes Quaken. Beim Vorbeigehen springen sie aus der Bepflanzung ins Wasser und ich freue mich, wie viele es sind. Ich achte immer darauf, dass Wasser nachgefüllt wird und entferne auch manchmal (außerhalb der Laichzeit) die Algen. Ohne Chemie natürlich. Das Wasser ist in beiden Anlagen relativ klar.
Was mich allerdings sehr betrübt, ist der riesige Teich (ca. 20 m²) meiner Nachbarn. Die kümmern sich einfach nicht mehr darum. An jedem Nachmittag schaltet sich lediglich für 2-3 Stunden ein wenig das Wasser an, so dass der Pegel noch nicht drastisch gesunken ist.
Da dort den ganzen Tag die Sonne draufscheint (es gibt ringsum so gut wie keine Bepflanzung, nur glatte Steinplatten) und auch im Teich kaum Schilf vorhanden ist, scheint mir der Teich "gekippt" zu sein. Man sieht kein Wasser mehr, da die gesamte Oberfläche grün ist. Auch die wenigen Seerosen sind nicht mehr zu sehen. Man hört keinen Frosch mehr quaken...
Sterben dort jetzt alle Frösche und die Wassertiere?
Mit den Nachbarn, die z.Z. nur 1x täglich für eine Stunde dort sind, zu reden, bringt nichts.
Leider können die Tiere auch nicht zu mir wandern, da sie aus dem Teich nicht rauskommen und wenn sie rauskommen würden, wäre da dieser undurchdringliche Zaun, den die Leute wegen ihres Hundes, der immer mitkommt, so abgesichert haben.
Ich finde das ganz schön verantwortungslos.
Ich bin erleichtert. Die Nachbarn waren gestern mit ihren etwas größeren Kindern da und haben tüchtig Algen abgeschöpft. Der halbe Teich war wieder frei. Gegen Abend dann noch ein äußerst heftiger Regenguss - und jetzt schwimmen nur noch vereinzelt die Algen. Lange wirds aber sicherlich nicht so bleiben.
Ich hoffe sehr, dass es dort bald wieder quakt, denn da das leider der einzigste größere Teich in der Gegend ist (alle anderen, die ich kannte, wurden zugeschüttet), sind dort sicherlich hundert Frösche drin. Man (ich auf alle Fälle) konnte sich immer fast bis zum Herbst an dem Gequake (im Frühling laut, im Sommer zarter) erfreuen.

Ich sehe in meinem Garten jetzt vereinzelt klitzekleine Frösche (Teichfrösche) hopsen.
Die Erdkröten sind allerdings verschwunden :(
Jetzt gehts wieder los!!!!!!!!!!!!!!
Die Amphibien-Saison ist eröffnet. Hoffentlich.
Unser Krötenzaun, der immer Mitte Februar aufgestellt wird, konnte wegen des Bodenfrostes erst mit 14 Tagen Verspätung aufgebaut werden.
Vor 3 Tagen habe ich bei der Frühkontrolle den ersten Frosch (weibl) gefunden. Ich hoffe dass es nun bald richtig los geht.
Erst kommen die Frösche, danach die Erdkröten. So war es bisher immer.
Man weiss allerdings nie, welchen Umfang die Wanderung hat. Ich bin über jedes Tier glücklich, dass ich über die Straße ins Feuchtgebiet tragen kann.

In meinem Garten waren die Teiche diesmal so richtig durchgefroren, hoffentlich haben das die Frösche überlebt. Bisher habe ich noch keine gesehen.

In meiner Ecke hier wurden und werden sooo viele neue Häuser gebaut, dass es für die Wildtiere schlecht aussieht. Die riesigen Baugruben und die Aufschüttungen des Aushubs an den Seiten kosten viele Tierleben. Und jetzt will man auch noch Waldgebiete zu Bauland machen, weil viele Berliner im Umland wohnen wollen. Auch das Bauen in 2. Reihe wird zunehmend praktiziert.
Und auf den neuen Grundstücken soll alles pflegeleicht sein. Keine Laubbäume und Sträucher, nur viel Zierrasen auf denen den ganzen Tag der Mähroboter im Einsatz ist und ein großer Kinderspielplatz, ums Haus viiiel Beton für die Autos.
Kaum Platz für Natur. Und erst recht nicht für einen Teich, denn der macht ja Arbeit.
Nun, genug geklagt, wie schaut es in eurem Garten oder in eurer Gegend mit Fröschen und Erdkröten aus? Schon welche gesichtet????
War gestern unterwegs. In der Regel gibt es Arten die stets recht früh unterwegs sind. Und in der Tat, es gab schon zahlreiche Ergebnisse. :wink:
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Heute früh lag Schnee und ich dachte, na, diese Frühkontrolle bringt bestimmt nichts aber ......... die Wanderung hat begonnen!! Sicherlich sind die Erdkröten schon in der Nacht losgewandert.
Es waren etliche Tiere in den Eimern. Keine Frösche, nur Erdkröten, mehr weibliche, als männliche und vorwiegend keine jungen.
Der Anblick, die Kröten in der Eimern zwischen dem Schnee und wie sie nach oben schauten, rührte mich doch etwas und ich musste mir ein Tränchen verkneifen.

Der Zaun sah sah ziemlich ramponiert aus. Der Schnee und der scharfe Wind hatte ihn an vielen Stellen umgelegt und ich musste mindestens 1 Std. basteln, um alles wieder so halbwegs funktionstüchtig zu stabilisieren.
Und dann stellte sich die Frage, wo die Kröten absetzen? Überall Schnee. Ich lief (zum Glück mit Gummistiefeln) über die riesige Feuchtwiese in Richtung See.
Bis zum See müssen die Tiere immer alleine wandern, denn da sinkt man bis zu die Knien ein bei Regen.
Am Rand der Wiese ist ein Sumpfgebiet mit viel Wasser. Das mündet direkt in den See. Dort setzen wir immer die Tiere ab. Ich fand dort einige große Bäume, die etwas ausgehöhlt waren. Dort lag kein Schnee und das war für die Kumpels genau die richtige Stelle. Ich hatte vel Moos und Blätter dabei und polsterte die Höhlen etwas aus. Dann die Kröten davorgesetzt und sie krabbelten wirklich dort hinein. Noch etwas Laub darüber und ich war zufrieden.
Sie können, wenn sie mögen, 2m laufen, ins Wasser gehen und Richtung See schwimmen oder über die verschneite Wiese an den See laufen. Ihre Entscheidung. Na, sie werden wissen, was sie tun müssen. Sie kennen ja ja die Ecke.
Ich war dann ziemlich durchgefroren wieder zu Hause aber - es hat trotzdem Spaß gemacht. Mal sehen, wie es weitergeht. Ich habe erst morgen wieder "Zaun-Dienst".

Schöne Ostern!
Mein heutiger Frühdienst am Krötenzaun war endlich mal wieder erfolgreich:
34 Tiere, davon 1 kl. Teichfrosch, 1 Seefrosch, 31 Kröten (davon 4 "Doppeldecker") und dann noch eine Kröte, die ich aus einer Wasserleitungsgrube holen musste.

Bin happy, morgen gerne wieder!!!!!!!!!
Und sie wandern weiter.
Heute früh:
3 kl. Teichfrösche, 3 Seefrösche und 26 Kröten (fast alles riesige Tiere)

Ich hatte zwar einen größeren Eimer mitgebracht aber der hätte auch noch größer sein dürfen. Für ausführliche Fotos blieb fast keine Zeit.

Heute am späten Nachmittag soll es wieder regenen. Da freue ich mich schon auf morgen früh :D

Gestern habe ich meine beiden Teiche so halbwegs in Ordnung gebracht, Wasser nachgefüllt und neue Teichumrandungen gekauft und gleich installiert.
Sie sind dafür, dass Igel dort nicht hineinfallen und - all die fremden Katzen, die offenbar leidenschaftlich gerne in meinem Garten sind, nicht die Frösche killen. Ich habe es den Miezen diesmal ziemlich schwer gemacht, ha!
In beiden Teichen haben den Winter je 2 Frösche überlebt aber vielleicht sind es ja noch mehr oder sie sind vorher in den großen Teich meines Nachbarn abgewandert.
Bravo. Zumindest, was das erfolgreiche Sammeln und Umsetzen betrifft. Ansonsten muss man sich fragen, wozu es solche Aktionen geben muss. Leider ist den meisten unserer Mitlebenden die Natur ziemlich schnuppe. Es gab sogar schon Leute, die die Mehrkosten einer Straße wegen des zusätzlichen Baus eines Krötentunnels kritisierten. Nach dem Motto "Nicht mit meinem Geld". Das ist reichlich armselig.
Ich glaube, ohne die Krötenzäune wären die Bestände noch geringer.
Man kann an den Fundzahlen schon so einiges erkennen.
Zum Beispiel wurde hier in unmittelbarer Nähe der betreffenden Straße, an der der Zaun immer aufgebaut wird, ganz brutal ein Wald "abgeerntet". Man fuhr in dieses hübsche, relativ kleine Waldgebiet mit riesigen Maschinen (geht schneller, ist billiger), alles wurde plattgewalzt und auch junge Bäume, die eigentlich stehenbleiben sollten, wurden beschädigt.
Danach sind an unserem Krötenzaun die Fundzahlen bei den Amphibien völlig eingebrochen!!! Da zählt dann plötzlich jedes -durch die Zäune- gerettete Tier.
In diesem Jahr geht es endlich wieder aufwärts und wir freuen uns, dass sich die viele Arbeit gelohnt hat.
Zum Glück konnten viele engagierte Leute durchsetzen, dass, wenn die Straße neu gebaut wird, 2 Krötentunnel vorgesehen sind. Das ist schon 100%-ig und ich bin sehr froh darüber.
Ich hoffe nur, dass das alles richtig ist, was dann da so errichtet wird, denn oftmals werden gravierende Fehler gemacht, so dass diese Investitionen für die Tiere im Endeffekt nichts bringen.
Man hat z.B. in einer nicht weit entfernten Gegend, in der die Straße zwischen einem See und einem Waldgebiet erneuert wurde, den Bordstein zur Seeseite viel zu hoch angesetzt. Die Kröten konnten zwar vom Wald über die Straße laufen aber den hohen Bordstein nicht überwinden und wurden letztendlich überfahren. Hunderte zerfahrene, blutende Krötenleichen an einem Tag.
Zwei Anwohner liefen abends immer mit Eimern und versuchten, wenigstens einige Tiere zu retten. Ich war an einem Tag auch dabei. Es war furchtbar!!!
Da die Straße sehr lang ist, war das ein Kampf um Leben und Tod. Wenn man die Kröten sah und dorthin rannte, kamen Autos, die trotz unserer Warnwesten und angebrachter Schilder noch nicht einmal langsamer fuhren, so dass wir zusehen mussten, wie die Tiere überfahren wurden.
Ich glaube, an dem Tag, als ich mit dort war, wurden mehr Kröten überfahren, als man retten konnte. Es war für mich nicht zu ertragen!!! Zum Glück halfen dann noch mehr Nabu-Mitglieder und es war nicht mehr nötig, dass ich an der Aktion teilnehme.
Dann wurde dort kurzfristig an den krassesten Stellen ein Krötenzaun aufgebaut. Ich hoffe, dass man eine Lösung für den hohen Bordstein gefunden hat. Trau mich gar nicht, nachzufragen.

Sorry, war etwas lang.
Ich habe jetzt doch nachgefragt.... siehe Vorbeitrag.
Mit dem Bordstein bleibt alles, wie es ist. War auch nicht anders zu erwarten!
In dieser Saison haben sich lediglich 2 Leute um die Rettung der Kröten dort gekümmert. Kein Nabu-Mitglied aus der Gegend war dabei. Das kann ich einfach nicht verstehen!!!
Die beiden Männer, ein Anwohner und jemand aus dem Nachbardorf waren fast jeden Abend dort. Sie retteten ca. 300 Kröten (eine Zählung war bei dem Andrang kaum noch möglich). Überfahren wurden weit mehr...
Im nächsten Jahr muss dort dringend ein Krötenzaun aufgestellt werden und dann ist viel Hilfe nötig. Ich bin auf alle Fälle dabei.
Die Wanderungen sind vorbei und wir bauen in Kürze den Krötenzaun ab.
Bis dahin wird nur 1x am Tag kontrolliert, falls noch der eine oder andere Nachzügler im Eimer landet.

In meinen beiden Teichen im Garten ist ordentlich was los. Ich weiss gar nicht, wo die vielen Teichfrösche herkommen. Jungtiere sind es nicht.
Ich muss jeden Tag meine Teichumrandungen kontrollieren, denn die vielen fremden Katzen und auch die Waschbären versuchen immer wieder an die Frösche zu kommen. Wenn das so weitergeht, ist jeder Teich ein kleiner Hochsicherheitstrakt. Man sieht es öfter an Anlagen, in denen nur Kois gehalten werden. Ich fand das früher übertrieben, heute lache ich darüber nicht mehr.

Auch Krähen verschmähen Frösche offensichtlich nicht. Ich habe das leider schon sehen müssen am großen Teich meines Nachbarn. Der hat ringsum nur Steinplatten gelegt. Da fehlen einfach die Versteckmöglichkeiten.