und - wenn möglich - möglichst schmerzfrei.....
Der Tod wäre nicht so schlimm, wenn das Sterben nicht wäre
sag ich doch..... :lol:
Keine Angst vor dem Tod aber dem Ungewissen (Übergang von lebendig -> tot)
translation hat geschrieben: Sicherlich haut es mich irgendwann vom Stangerl, aber das beschäftigt mich nicht, wenn´s passiert passiert´s halt.


Kurz und bündig und dennoch die Kernfrage von Hauke beantwortet :D
P.S.: Die Formulierung gefällt mir ganz besonders, bleib recht lange drauf und zwitscher munter weiter .... :lol:
Was Schmerzen anbelangt, habe ich in meiner Patientenverfügung eindeutige Angaben gemacht.
Ich auch.

Außerdem habe ich alle lebensverlängerten Maßnahmen für mich ausgeschlossen. Ein Organspenderausweis befindet sich auch in meinem Besitz.
Beiträge: 17
von immernochich » 24.01.2021, 22:19
Der Tod wäre nicht so schlimm, wenn das Sterben nicht wäre

Bisher hat es jeder noch geschafft :D
es kommt wie es kommt. Wir sind alle nur Menschen, die auf einem winzigen Planeten leben. Was wollen wir erwarten von dem Tod??.
Nichts gibt es zu erwarten, bei einem kommt er schnell , aber für uns erschreckend. Bei vielen anderen, da bleibt er lange, wir wissen nicht warum.
Je älter wir werden, umso mehr erkennen wir , wie klein wir doch sind.Für viele ist das Alter eine Reise-wir werden geboren--wir sterben. Dazwischen bewegt sich unser Leben, all diese Sorgen und Ängste, die wir uns selbst auferlegen.
Wir akzeptieren den Tod unserer Eltern, unserer Geschwister, und so vielen die uns kennen.
Aber, auch wir werden mal an das Ende der Reise kommen. Wenn es das gibt, dann werden sie auf uns warten-unsere Eltern, Geschwister, Freunde.
Das ist die Hoffnung, die ich in mir trage.
Also wenn Du mit 63 schon Angst vor dem Tod hast stimmt irgendetwas nicht mit Dir! Hast Du denn eine tödliche Krankheit?
Sterben ist schlicht und einfach ein Teil des Lebens, so wie Geborenwerden.Ich möchte das zwar nicht so wie Kierkegaard sehen, "das Leben ist eine Krankheit zum Tode", solcher Pessimismus liegt mir nicht, aber das Leben ist der Weg vom ersten Atemzug zum letzten. Was dazwischen liegt ist sehr sehr unterschiedlich, subjektiv und selbst gestaltet. Wann das Ende kommt wissen wir nicht, auch nicht wie oder wo. Aber ich denke, wir sollten froh sein, daß wir so weit gekommen sind, vielleicht sogar ein bißchen dankbar. Da gibt es doch diesen Spruch: " lebe jeden Tag so, als ob es dein letzter wäre..." ich muß zugeben, der Anspruch ist mir ein bißchen zu hoch...aber so halbwegs in Ruhe dahinschwimmen, unaufgeregt aber immer noch neugierig, hoffend, daß es schmerzfrei ist und sich nicht hinzieht und gespannt, ob, bzw. was da eventuell danach noch kommt....das ist so ungefähr Meins, mehr kann ich dazu nicht sagen....ev. ein Hinweis auf Reinhard Mey "du hast mir schon Fragen gestellt"
Ich finds immer schade, dass alles, was ein Mensch sein ganzes Leben lang gelernt hat, mit einem "Päng" weg ist.

Nein, ich hab keine Angst vor dem Tod.
Dann bin ich wieder dort, wo ich vor meiner Geburt war, und ich hab keinen Grund, mich über die Zeit vor dem Leben zu beschweren.

Ich glaube nicht, dass das Totsein schlimm ist.
Ich habe keine Angst vor dem Tod. Vor vielen Jahren habe ich eine Notoperation haben müssen. Es war mit starken Schmerzen verbunden. Als ich dann so langsam durch die Narkose einschlief, verspürte ich so eine Erleichterung. So stelle ich mir das Sterben vor. Egal wie lange der Sterbeprozess dauert und ob ich Schmerzen habe, wenn es soweit ist, wird es eine Erleichterung sein. Wie ich heute denke, werde ich mich in diese Situation hinein fallen lassen.
Wie es dann tatsächlich ist, wenn es soweit ist, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich hoffe aber, dass mein Gefühl zum Sterben/Tod genauso bleibt.
Vor langer Zeit hatte ich ein Nahtoderlebnis, und ich war fast sowas wie enttäuscht, dass ich wieder zurückgeholt wurde.
Ich wäre ohneweiters einverstanden gewesen ....

Jetzt bin ich allerdings ziemlich froh darüber, dass mir weitere bisher 40 Jahre geschenkt wurden.
Ich bin mir sicher, dass einige andere Menschen, wie auch ich, deshalb froh sind. Die eine oder andere Begegnung hätte dann leider nicht stattgefunden :lol: