Es ist eigentlich nicht angemessen, einen thread zu eröffnen, nur weil man gerne wissen will, was das ascendierende Zeichen zum Zeitpunkt der eigenen Geburt ist.

Dass hieraus eine ganz allgemeine Diskussion über die allgemeine Bedeutung in astronomischer und auch weltanschaulicher Hinsicht entstanden ist, ist umso erfreulicher.

Die Frage allerdings, ob man den Kreislauf von Werden und Vergehen unbedingt am ascendierenden Punkt des Tierkreises mit dem ersten Haus beginnen lassen sollte, oder ob es nicht doch angemessener wäre, den Beginn auf den IC zu schieben, und von dort aus äquale Häuser im Uhrzeigersinn einzurichten, wobei das letzte Haus auch wieder ganz unten endet, sollte noch eingehender untersucht werden, anstatt einfach nur zu behaupten, das sei nun mal so, weil es schon immer so war, und müsse auch morgen noch genau so sein und nicht anders.

@ titirangi

Sehr interessant ist, dass das von dir erwähnte astrologische System von Bruno Huber ebenfalls den Gedanken aufgreift, dass vom Ort des Beobachters auf der Erde die Sternbilder und Planeten im Uhrzeigersinn durch die als Visier gedachte Häusereinteilung laufen, und nicht umgekehrt.

Die Bedeutungen der Häuser müsste dann aber auch andersherum erfolgen, wie es im von mir verlinkten indischen Horoskop von Bruno Huber selber dargestellt wird. Zum Vergleich dazu dann die Deutung nach der herkömmlichen, mittelalterlichen Methode, wie sie auch von der Hamburger Schule praktiziert wird.

In Döbereiners Münchener Rhythmenlehre wird da mit beiden direktionalen Auslösungsrichtungen operiert, um bestimmte Prozesse zu veranschaulichen, wobei er nicht klar unterscheidet, in welchem Falle das eine und in welchem er das andere praktiziert.

Auch ist ihm die Metaphysik wichtiger, als die nachprüfbare Ereignisauslösung, obwohl er sich ja auch auf Geburtshoroskope und nicht auf vorangegangene Ereignishoroskope bezieht, mit denen er das Horoskop des Jetzt-Zustandes vergleicht, um daraus zu ermitteln, was mit dem Horoskopeigner gerade los ist, anstatt ihn einfach zu fragen.

https://starfish-astrologie.de/indische ... uno-huber/

https://top-astro.de/pdf/Horoskop-Bruno ... ologie.pdf
filofaxi hat geschrieben: Es ist eigentlich nicht angemessen, einen thread zu eröffnen, nur weil man gerne wissen will, was das ascendierende Zeichen zum Zeitpunkt der eigenen Geburt ist.


Das dürfte jedoch gerade der Hauptgrund sein, denn viele Leute kennen ihren Aszendenten nicht, weil sie auch die Uhrzeit ihrer Geburt nicht wissen. Und ihnen keiner sagt, dass man das auch später aufgrund von Lebensereignissen berechnen kann.

>>Dass hieraus eine ganz allgemeine Diskussion über die allgemeine Bedeutung in astronomischer und auch weltanschaulicher Hinsicht entstanden ist, ist umso erfreulicher.<<

Für Dich mag das vielleicht so sein für alle anderen ist das OT. Oder anders ausgedrückt, wenn ich in Stadion zum Fußballsoiel dann gehe will ich kein Dressurpferdeturnier sehen.

>>Die Frage allerdings, ob man den Kreislauf von Werden und Vergehen unbedingt am ascendierenden Punkt des Tierkreises mit dem ersten Haus beginnen lassen sollte, oder ob es nicht doch angemessener wäre, den Beginn auf den IC zu schieben, und von dort aus äquale Häuser im Uhrzeigersinn einzurichten, wobei das letzte Haus auch wieder ganz unten endet, sollte noch eingehender untersucht werden, anstatt einfach nur zu behaupten, das sei nun mal so, weil es schon immer so war, und müsse auch morgen noch genau so sein und nicht anders.<<

Nun bei uns herrsch eben Rechtsverkehr und die dafür geltende STVO. Bei uns jetzt Linksverkehr einführen wollen ist daher Unsinn.

Das mit dem IC beginnen ist Astrogeographie oder geographische Astrologie, dann versteht jeder Kenner, dass es nicht die normale Astrologie ist die mit dem Aszendenten mit den Linksherumigenhäusern und auch noch auf der linken Seite mit dem "Osten" beginnt. Hinzu kommt noch, dass die Meisten nicht zwischen Himmelsmitte und Süden also zwischen dem MC und der Himmelshöhe dem IC, akso dem Nagel an dem der Himmelsvorhang aufgehängt ist unterscheiden kann.

Aber es steht natürlich jedem Frei wie Don Quichotte hirnlos gegen Windmühlen zu kämpfen.
Mal ganz abgesehen davon dass dann bei der Verwendung von äqualen Häusern fast alle ihren Aszendenten und den Deszendenten jeweils in einem anderen Haus hätten
„Es ist, wie es ist“
sprach der Evangelist!
„Und wenn es ganz anders wär?“
fragte der Visionär....
filofaxi hat geschrieben: „Es ist, wie es ist“
sprach der Evangelist!
„Und wenn es ganz anders wär?“
fragte der Visionär....


Mit einem Evangelisten brauchst Du mir schon mal nicht zu kommen

Und zum Visionär reichen Deine kleinlichen Vorstellungen noch lange nicht.

Denn eine wirklich senkrecht zus Asz. - Des.-Achse stehende MC - IC Achse bekommt man außer an den Tag und Nachtgleichen nur wenn man das Horoskop Oval zeichnet und die ASZ -Des. Achse herauf und herunter scvhiebt, so dass die tatsächliche Länge von Tag und Nacht dargestellt wird. Vom 13.- Tierkreiszeichen will ich erst garnicht anfangen.
Die angemessene Darstellungsweise richtete sich immer danach, was man darstellen will.

So kann man auch das Gitternetz einer Kugel zwar nicht 1:1 auf einer Ebene abbilden, aber sich dennoch halbwegs damit geografisch auf der Oberfläche der Erdkugel orientieren.

Genauso ist es auch mit dem Häusersystem, welches man nicht auf der selben Ebene abbilden kann, wie den Tierkreis.

Wenn man auf die geometrische Genauigkeit verzichtet, kann man mit dem Häusersystem bei dem alle 2 Std die Sonne ein neues Haus betritt, dennoch recht gut zeitliche Abläufe im Verlaufe von 24 Stunden damit messen.

Die anderen Zyklen, die über mehrere Monate oder Jahre gehen, lassen sich besser mit dem Lauf der Planeten durch das Tierkreissystem messen und so mit einer passenden Bedeutung versehen, wobei natürlich der jeweilige Planetenknoten der Bedeutung eines Anfangspunktes des Planetenumlaufs um die Sonne entspricht.
>>.......wobei natürlich der jeweilige Planetenknoten der Bedeutung eines Anfangspunktes des Planetenumlaufs um die Sonne entspricht.<<

Nicht nur dass es immer 2 Planetenknoten gibt, nämlich einensüdlichen und einen nördlichen in denen die Erlebten und erfahrenen Befindlichkeiten der jeweils zugehörigen Planeten abgespeichert wurden. In den südlichen Planetenknoten die aus den früheren Leben und in den nördlichen die für jetzt und die kommenden Leben anstehenden Aufgaben und Vorsätze. Als sehr wichtig zeigt sich dabei die Vor- oder Rückläufigkeiten, letztere Zeigen oft genetische Mängel und Schwachstellen an.
filofaxi hat geschrieben: Die angemessene Darstellungsweise richtete sich immer danach, was man darstellen will.


Meiner Meinung nach ist es genau umgekehrt, alles was man konkret denken kann, läßt sich mit der Astrologie darstellen und konservieren.

>>So kann man auch das Gitternetz einer Kugel zwar nicht 1:1 auf einer Ebene abbilden, aber sich dennoch halbwegs damit geografisch auf der Oberfläche der Erdkugel orientieren.<<

Das mag für die üblichen Längen- und Breitengrade und die Hartmann- und Currygitter die ja reine geographische Muster sind gelten, wenn aber die Tag- und Nachtlängen als Faktor durch den Aszendenten dazu kommen dann wird es schwieriger, wie ja die verschiedenen astrologischen Häusersysteme andeuten..

>>Genauso ist es auch mit dem Häusersystem, welches man nicht auf der selben Ebene abbilden kann, wie den Tierkreis. <<

Die Quadratur des Kreises. *Lach* Mit den gefundenen Lösungen kann ich gut leben.

>>Wenn man auf die geometrische Genauigkeit verzichtet, kann man mit dem Häusersystem bei dem alle 2 Std die Sonne ein neues Haus betritt, dennoch recht gut zeitliche Abläufe im Verlaufe von 24 Stunden damit messen.<<

Dein Denkfehler liegt schon wieder darin dass Du die Zei fixieren willst und nicht verstehst, dass der 12 Stunden hat und die Nacht ebenfalls die beiden aber nur an 2 Tagen im Jahr gleich lang sind, Daher wandert im Mittsommer die Sonne 3 Doppelstunden durch ein Taghaus und dafür nur 1,5 durch ein Nachthaus, Die Sonne am Himmel bestimmt also die Länge des Tages und der Nacht und die der Tag und Nacht -Doppelstunden und eben nicht die Uhr, Die wird nur gebraucht wenn man in Arbeits- und Regulierungsprozessen denkt.

>>Die anderen Zyklen, die über mehrere Monate oder Jahre gehen, lassen sich besser mit dem Lauf der Planeten durch das Tierkreissystem messen und so mit einer passenden Bedeutung versehen,


Darüber gab es nie Differenzen, einzig diskutabel ist, ob eine Bedeutung bei diesem ausgewählten Planeten richtig ist oder besser zu einem Anderen passen würde, oder ob das erst durch den Stand oder die Winkel zur Bedeutung wird.
Um wieder auf die Bedeutung des Ascendenten als den Schnittpunkt der Horizontlinie am Beobachtungsort auf der Erde mit der Ekliptik zurückzukommen, der - analog zu den Planetenknoten – die Bahn der Himmelskörper in eine nördliche und eine südliche Hälfte aufteilt, so teilt er die Hälfte, in der er auf- bzw absteigt ebenfalls in zwei Hälften.

Man kann tatsächlich mit dem astrologischen Häusersystem - welches meiner Meinung nach übrigens als Tierkreis auf die Ekliptik-Sternbilder projiziert wurde, und nicht umgekehrt - genauso alle metaphysischen Prozesse sinnbildlich darstellen, wie auch mit dem jüdischen Lebensbaum oder mit den asiatischen Mandalas.

Auf den scheinbaren Lauf der Sonne um die Erde bezogen, galt bisher seit den alten Ägyptern Alles, was sich auf der Tageshälfte der Sonnenbahn oberhalb des Horizontes befindet, als obere Welt, in die die Sonne morgens am Ascendenten eintritt, und das, was unterm Horizont liegt, als Unterwelt, wohin sie Abends untergeht.

Die positive und negative Bedeutung von oberer Welt = Himmel, oder „Welt der Lebenden“, und Unterwelt = Hölle oder „Welt der Toten“ entspricht einer statischen Symbolik, während die dynamische mehr den Bezug auf den Kreislaufgedanken setzt. Hier ist es wenig einleuchtend, dass das Leben sinnbildlich am Aufgangspunkt, wo es begonnen haben soll, auch wieder enden soll.

Im Jahreslauf beginnt das Leben auch nicht im Frühling (wenn auf der Südhalbkugel Herbst ist), sondern im Winter, der im Tageslauf Mitternacht entspricht, wo die Sonne ihren Tiefststand hat, und von wo aus ihr neuer Aufstieg bis hin zum Mittagspunkt beginnt, bzw wo sie im Sommer die meisten Stunden am Tag scheint. Von da an geht’s dann wieder bergab bis zu ihrem Tiefststand.

Dieser Punkt befindet sich auf dem Ortsmeridian, an dem sämtliche Himmelskörper während einer Erdumdrehung im 4 Minutentakt vorüber wandern, was sie an der Horizontlinie nicht tun, sodass das bereits schon ein wichtiges Argument dafür ist, die Datumsgrenze dorthin zu legen, und nicht an den Zeitpunkt, wo die Sonne aufgeht.

Zweites Argument sind die jahreszeitlich bedingten, unterschiedlich langen Tages- und Nachthälften bei einer horizontalen Einteilung des scheinbaren Sonnenkreislaufs um die Erde, während man mit der vertikalen Einteilung eine gleich lang dauernde Ost- und Westhälfte bekäme, auch wenn die sich aus der Vierteilung ergebende Quadranten immer noch ungleich groß wären.

So wäre das ursprünglich kreisförmige Modell von Werden und Vergehen immer an demselben Tiefstpunkt wesentlich geschlossener und damit für ganzheitliche Betrachtungen geeignet, als das wellenförmige, wo die Laufbahn von Himmelskörpern von Norden und von Süden aus auf der Ekliptiklinie unendlich viele Schnittpunkte bildet, während sie sich dabei ohne einen konkreten Anfang oder ein konkretes Ziel bis ins Unendliche hinbewegt.

Die Diskussion um Harmonien oder Disharmonien der Planetenprinzipien zueinander hat jedoch nichts mit dem Problem des Anfangspunktes des Kreises am ASC (oder analog dazu am Frühlingspunkt bzw den Planetenknoten) oder am IC (oder analog dazu im Winter bzw an den unteren Extrempunkten der Planetenbahnen) zu tun.
>>Die Diskussion um Harmonien oder Disharmonien der Planetenprinzipien zueinander hat jedoch nichts mit dem Problem des Anfangspunktes des Kreises am ASC (oder analog dazu am Frühlingspunkt bzw den Planetenknoten) oder am IC (oder analog dazu im Winter bzw an den unteren Extrempunkten der Planetenbahnen) zu tun. <<

Da gibt es astrologisch überhaupt keine Diskussionen, das ist pseudointellektuelles Geschwätz von denen die einfach etwas gegen Astrologie haben. Dieses ewige Gelaber dass die Inder einen anderen Frühlingspunkt hätten und der Tierkreis nicht mehr stimmt ist für mich der schwachsinnige Versuch beim Schach das Elfmeterschießen einzuführen und dann zu behaupten nur das Schach mit den Elfmeterregeln sei das einzig wahre Schach.
Bei den Planetenaspekten geht es ebenfalls nicht um Anfänge oder Enden im Tierkreis, sondern allein um die Konjunktionen, weil dann immer ein neuer Zyklus zwischen den betreffenenden Planeten geht und dann auch neu beginnt. So wie z. B. der schnellere Jupiter alle 20 Jahre den langsameren Saturn wieder einholt und eine sogenannte große Konjunktion bildet, nur geschieht das dann eben immer in anderen Zeichen.

Bevor ich es vergesse, will ich noch zu den Zeitzyklen der Planeten kommen. Für sie gelten astrosophisch folgende individuelle Vorgaben:

Die Sonne verweist auf den Tag des Ereignisses,
der Mond auf die Stunde,
das Medium coeli (die Himmelsmitte, oder Zenit) kurz MC genannt, zeigt die Minute an und
der Aszendent kurz Asz, verweist auf den Ort des Ereignisses,
MC. und Asz. zeigen zusammen das an, was zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort geschehen wird

Die Zeitzyklen für die Planeten und das mit ihnen verbundene Zeitgeistgeschehen sind aus dem Buch "Mundan-Astrologie" von der Edition „Astrodata“ entnommen.

Neptun in Konjunktion mit Pluto leitet einen Zyklus von 492 Jahren,

Uranus mit Neptun leiten einen Zyklus von 172, Jahren,

Uranus mit Pluto leiten einen Zyklus von 127 Jahren,

Saturn mit Uranus bestimmen einen Zyklus von 45 Jahren,

Saturn mit Neptun einen Zyklus von 36 Jahren,

Saturn mit Pluto einen Zyklus von 33 Jahren,

die Konjunktion von Jupiter mit Saturn hat einen Zyklus von 20 Jahren, Unter
dieser Konstellation werden jedesmal Einherier geboren. Früher fanden auch die Auszüge der Germanen, unter der Leitung eines frei gewählten Herzogs statt. Nach 40 dieser sogenannten königlichen Konjunktionen (= 800 Jahre) ist dann auch wieder der Ausgangspunkt der Himmelskreisung wieder erreicht und nach 540 dieser 800-jährigen vollendeten Himmelkreisungen (432.000 Jahren) ist auch der Evolutionszyklus der jeweiligen Wurzelrasse der Menschheit (z. B: lemurisch, atlantisch, arisch) vollendet.
Diese Zeitenabfolge wird in der Edda als 540 Tore Wallhalls dargestellt, und durch jedes dieser Tore ziehen 800 Einherier hinaus in die Schlacht auf den Idafeld.

Jupiter mit Uranus einen Zyklus von 14 Jahren,

Jupiter mit Neptun einen Zyklus von 13 Jahren und

Jupiter mit Pluto einen Zyklus von ca. 12 Jahren. usw. usw....

Ganz wichtig ist es hier auch noch, die beiden Mondknoten zu erwähnen, und zwar der südliche und der nördliche Mondknoten, auch Drachenschwanz und Drachenhaupt genannt. Sie sind zwar rein rechnerische Punkte auf der Ekliptik, aber sie stehen in einem sehr starkem Zusammenhang mit unseren Begegnungen und der nordischen Reinkarnationslehre.
Ich nenne den Mondknoten gerne "Fafnir", das ist der Drachen der alten Sagen nach einen Goldschatz der Nibelungen (Urzeitwissen) bewacht.
18,6 gerundet 19 Jahre braucht also der eigentlich immer rückläufige Mondknoten für einen Umlauf. Nach seinem Zyklus fanden früher die Sammlungen und Vorbereitungen für die Auszüge der germanischen Jugend zu neuen Siedlungsräumen statt.
Man kann den Beginn der zyklischen Wiederkehr eines Planeten auf einen Anfangsort natürlich auf jeden x-beliebigen Punkt auf der Ekliptik verlegen, der zeitlich mit einem Ereignis korelliert, welches im selben Zeitabstand wiederkehrt, wie der Planet.

Die Vielzahl von Unterzyklen, die sich durch die Winkelaspekte der Planeten zueinander ergeben, bieten da für alle möglichen regelmäßig wiederkehrende Prozesse auf der Erde einen passenden Zeitmesser.

Die Frage dabei ist nur, welchen man dabei wofür nimmt.
filofaxi hat geschrieben: Man kann den Beginn der zyklischen Wiederkehr eines Planeten auf einen Anfangsort natürlich auf jeden x-beliebigen Punkt auf der Ekliptik verlegen, der zeitlich mit einem Ereignis korelliert, welches im selben Zeitabstand wiederkehrt, wie der Planet.

Die Vielzahl von Unterzyklen, die sich durch die Winkelaspekte der Planeten zueinander ergeben, bieten da für alle möglichen regelmäßig wiederkehrende Prozesse auf der Erde einen passenden Zeitmesser.

Die Frage dabei ist nur, welchen man dabei wofür nimmt.



Das ist im Grunde genommen eigentlich Recht einfach.
Es gibt zum Einen die Planeten mit ihren Ständen in den Häusern und den Zeichen, die beide ja schon alleine durch ihre Kombination für sich allein ein Lebensumfeld beschreiben sowohl im Grundhoroskop als auch bei der Sekundärprogression, .
Die Planeten selbst beschreiben ja jeweils unsere eigenen Erfahrungswerte und Handlungspotentiale. Da eine Deutung aus den aktuellen Gestirnständen des sogenannen Transiten erfolgt, gibt es zwei Arten von Planeten-Qualitäten , nämlich die von Aspektanten und von Aspektoren, also von Anblickern und Angeblickten. Die Angeblickten sind die langsamen Planeten oder die im Radix stehenden und die Anblicker sind die Transite oder schnelleren Planeten.
Die durch die Winkelaspekte angezeigten Ereignisse berühren einen selbst aber nur dann persönlich, wenn zusätzliche Aspekte auch zum eigenen Mondknoten bestehen.
....Die Sonne verweist auf den Tag des Ereignisses,
der Mond auf die Stunde,
das Medium coeli (die Himmelsmitte, oder Zenit) kurz MC genannt, zeigt die Minute an und
der Aszendent kurz Asz, verweist auf den Ort des Ereignisses,
MC. und Asz. zeigen zusammen das an, was zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort geschehen wird …..


Am Sonnenstand kann man nicht direkt ablesen, welchen Tag man im Jahr hat, sondern man muss ihn extra von den Kardinalpunkten der Ekliptik aus, an denen sie jeweils am Beginn der 4 Jahreszeiten aufgeht, Tag für Tag gesondert berechnen.

Daher verweist die Sonne lediglich auf die jeweilige Tages-Doppelstunde (6x2 Std pro Haus), und der Mond muss ebenfalls erst rechnerisch in einen Bezug zur Sonne gesetzt werden, damit man ihn nachts als Doppelstundenzeiger (durch 6 Nachthäuser à 2 Std) verwenden kann, denn aus der Mondphase alleine kann man noch gar nichts über die jeweilige Nachtstunde sagen.

Außerdem wandert jeder Grad des Tierkreises mitsamt aller Planeten nicht im 1-Minuten-Takt, sondern im 4 Minuten-Takt am MC vorbei, was damit die kleinste Zeiteinheit darstellt.

Erst die Einteilung der digitalen Armbanduhr in 24 Stunden à 60 Minuten macht uns mittlerweile unabhängig vom scheinbaren Lauf der Gestirne durch die Erdraumfelder während einer Erdumdrehung.

Was nun die metaphysische Seite dieser Zyklen betrifft, so sind es nur noch die vom Mondkalender abgeleiteten Wochentage, die - im 7er Rhythmus stur durchgezählt - unser Leben bestimmen, wobei man am Himmel auch nicht ablesen kann, wann gerade Montag ist, und damit die neue Arbeitswoche beginnt, weil die Mondphasen jeweils einen halben Tag länger dauern, als 7 Tage, und daher zB der Neumond immer auf einen anderen Wochentag fällt.

Also besteht die Bedeutung des Ascendenten nur darin, dass er der Ort am Horizont ist, wo man am besten sieht, in welcher Phase sich ein Stern oder Planet während seines Laufes durch die Erdraumfelder innerhalb eines Erdentages gerade befindet, und wie sein Verhältnis zu einem anderen Stern oder Planeten aussieht, der zB 6 Stunden später aufgeht, und somit – geometrisch ausgedrückt – in einem Abstand von 3 Häusern oder einem „Spannungswinkel“ von 90° zu ihm steht.

Die 12er-Einteilung kann man natürlich auf jeden Zyklus anwenden, wie zB auch auf den Lauf von Planeten um die Sonne oder auf Zwischenzyklen, die sich – wie oben beschrieben - aus den Winkelverhältnissen ergeben, die sie zueinander bilden, wobei jeder Aspekt einen anderen - jeweils für die Kombination beider Rhythmen typischen - Zeitabschnitt markieren, mit denen sich – wie schon gesagt – Alles berechnen lässt, was man berechnen will.

Dass man damit jedoch auch sehen kann, was in Zukunft passiert, ist genauso unmöglich, wie wenn man auf der Erde in eine Tasse mit Kaffeesatz schaut, um aus dem Muster zukünftige Schicksalswege abzuleiten.

Den Unwissenden einzusuggerieren, dass der Sternenpriester doch dazu in der Lage sei, macht eben den Scharlatan aus, der sich in die Irrationalität der Spekulation verirrt, und die dann als die zukünftige Realität verkauft, welche jedoch erst dann erkennbar ist, nachdem sie bereits stattgefunden hat.

Daher sollte man immer kritisch bleiben, und sich Nichts einreden lassen, was angeblich von den Sternen am Ascendenten im ersten oder in einem anderen Haus ausgeht, und für den normal Sterblichen angeblich nicht erkennbar ist.

Damit wirkt der Leichtgläubige nämlich selber aktiv mit an dieser Bewusstseinsmanipulation, von der Diejenigen profitieren, die dem Volk ein X für ein U verkaufen, um es besser in die Irre führen und danach zum Gehorsam zwingen zu können, indem sie damit drohen, den angeblichen Drachen am Himmel dazu zu bewegen, den Mond nicht mehr wieder freizugeben, nachdem er ihn verschlungen hat, sodass er nachts nie wieder leuchten kann.
[quote="filofaxi"][color=#0000BF].
>>Am Sonnenstand kann man nicht direkt ablesen, welchen Tag man im Jahr hat, sondern man muss ihn extra von den Kardinalpunkten der Ekliptik aus, an denen sie jeweils am Beginn der 4 Jahreszeiten aufgeht, Tag für Tag gesondert berechnen.<<


Tut mir leid aber Du willst es nicht löffeln heute steht die Sonne auf 29° Krebs und das ist nach dem Kalender der 22. 07. Die einzige Unschärfe entsteht dadurch, dass der Kreis 360° Grad hat aber das Jahr hingegen 365 1/4 Tage hat, dem Kreis ist es egal wie man ihn einteilt aber der Kalender macht die Schwierigkeiten.

>>Dass man damit jedoch auch sehen kann, was in Zukunft passiert, ist genauso unmöglich, wie wenn man auf der Erde in eine Tasse mit Kaffeesatz schaut, um aus dem Muster zukünftige Schicksalswege abzuleiten. <<

Es gibt halt auch Begabungen von denen Manche zu Rechtt und zum Glück für Andere ausgeschlossen bleiben.
..... heute steht die Sonne auf 29° Krebs und das ist nach dem Kalender der 22. 07. …..

Wenn du richtig hinlesen tätest, würdest du auch richtig verstehen, wovon die Rede ist:

Es geht darum, dass man am Himmel selber das Datum NICHT ablesen kann, sondern nur an einem künstlichen Kalender, bei dem man - vom Frühlingspunkt angefangen – immer einen Tag hinzuzählt, oder aber man baut am Osthorizont eine Steinreihe mit jeweils 92 Steinen rechts und links von einem Mittelstein, wo die Sonne jeden Tag in einem anderen Zwischenraum aufgeht, welcher mit einem entsprechenden Datum gekennzeichnet ist.

…..Es gibt halt auch Begabungen von denen Manche zu Rechtt und zum Glück für Andere ausgeschlossen bleiben. ….

Eine Begabung alleine reicht leider noch nicht aus, um mit dem Wissen, was man sich erworben hat, auch richtig umgehen zu können, indem man weiß, was man damit machen kann, und vor allem: was nicht!

Die Vorstellung hingegen, allmächtig zu sein, war bekanntlich schon immer der beste Beweis für echte Dummheit!
Hört, hört ... hier sprechen die Experten!
Hier werden ja gerade ganz neue astrologische Ansätze postuliert.
Findet Ihr es eigentlich nicht peinlich, auf Teufel komm raus mitzuschwätzen - so derart im Tal der Ahnungslosen?l