Was nicht sein darf, kann nicht sein..
Das ist das Motto vieler, die ihre eigenen Interpretationen für die letztgültige Wahrheit zu halten.
kunvivanto hat geschrieben: Nicht die Wahrnehmungen werden in Abrede gestellt, sondern ihre Interpretation.
Dass die Wissenschaft sich ab und zu widerlegt, ist ein Zeichen für ihre Qualität: Denn nur wer nachprüfbare Fakten liefert, kann widerlegt werden, Glaube und Phantasie dagegen nicht. Das ist ja das Problem mit Wahnstörungen und Lowbrainern: Sie spinnen sich ein Netzwerk an geschlossenen Wahnsystemen und ignorieren Fakten, die das widerlegen würden.

Du übersiehst dabei beflissentlich die Kraft von Visionen, die von Dir wohl für Wahnstörungen und Lowbrainer gehalten werden.
Wer nch vor 30 Jahren von einer Welt als Dorf gesponnen hat, hat dann ja auch des Internet ersonnen. Es sind die Visionen die die aussersinnlichen Wahrnehmungen so interessant und wertvoll machen. Allein die Vision eines friedlich geeinten Europas wiederlegt Deine These von Wissenschaft.
Toll diese Wissenschaftsgläubigkeit. Die Wissenschaft schafft keineswegs Wissen, sondern beruht immer nur auf Annahmen. Wirklich erwiesene Fakten kann es gar nicht geben, da die Wissenschaft nie allen notwendigen Fakten für ein zuverlässiges Ergebnis mit einbezieht, sondern sich immer nur auf bestimmte einzelne Details fukussiert. Und von den vielen - durch die Wissenschaftler teilweise sebst zugegebenen oder eben von aussen aufgedeckten - Fälschungen wollen wir besser gar nicht erst reden.
wenn man sich einmal vor Augen führt, welcher Aufwand betrieben wird und wieviel Geld ausgegeben wird um eine 60% - 70% wissenschaftliche Vorhersage des Wetters zustande zu bringen. Dafür wurde schon vor Jahrhunderten der Mond-Kalender ersonnen der zumindest genauso gute Ergebnisse bringt.
Gerade um die aussersinnliche Wahrnehmung wiederholbar zu machen wurden ja die verschiedenen Wahrsagesysteme erfunden, und bis vor Kurzem waren genau sie die einzigen Möglichkeiten gewisse Zukunftsprognosen zu haben. Das galt für fast alle Lebensbereiche
Es geht nicht um die Wahrhaftigkeit oder Verlogenheit von angeblich Glaubwürdigen, sondern um die Richtigkeit der Übereinstimmung von Vorstellung und Realität, welche man selber überprüfen kann, wenn man nicht zu bequem dazu ist.

Dabei geht’s auch um die Berücksichtigung der Erkenntnis, dass man eine Vorstellung von der zukünftigen Realität erst dann daraufhin überprüfen kann, ob sie mit der vorgestellten, zukünftigen Realität übereinstimmt oder nicht, nachdem die spekulative Zukunft zur realen Vergangenheit geworden ist.

Die unleugbare Erkenntnis, dass Etwas tatsächlich stattgefunden hat, oder nicht, ist jedoch auch noch nichts Besonderes, was wissenswert ist, sondern vor Allem die Antwort auf die Frage, WODURCH ein Prozess genau so ablief, wie er tatsächlich abgelaufen ist.

Hier gibt es massenhaft Ursachenzuschreibungen, die jeder Beschreibung spotten und niemals so haben erfolgen können, wie sensationslüsterne Menschen mit zuviel Fantasie, die zu faul sind, unter dem Gesichtspunkt der Plausibilität wenigstens die ungefähren Ursachen davon zu ermitteln, und zu feige, ihren Irrturm zuzugeben, sich das so vorstellen.

So ist die geisteswissenschaftliche Methode der Falsifikation einer generellen Behauptung - jenseits aller Verherrlichung eines wahrhaftigen Verkünders seiner unmaßgeblichen Meinung - durch ein einziges Gegenbeispiel keineswegs die Ausnahme, die die Regel bestätigt, sondern genau das Argument, was das ganze unwissenschaftliche Fantasiegebäude zum Einsturz bringt, sodass man wieder von vorne beginnen muss, um eine plausible Begründung dafür zu bekommen, wieso die Realität so ist, wie sie geworden ist, und nicht so, wie sie werden sollte.
>> Die unleugbare Erkenntnis, dass Etwas tatsächlich stattgefunden hat, oder nicht, ist jedoch auch noch nichts Besonderes, was wissenswert ist, sondern vor Allem die Antwort auf die Frage, WODURCH ein Prozess genau so ablief, wie er tatsächlich abgelaufen ist. <<

Was ist denn das für ein Quark. Wenn ich ein Hopa-Mittel einwerfe, dann werde ich eben deswegen gesund, Wenn ich verliebt bin interessiert mich das WODURCH noch viel weniger. Informattionsmedizin funktioniert und keiner weiß warum.
Mit welcher Realität soll denn etwas vergilchen werden, da ja bekanntlich jeder seine individuelle Realtität hat?
Shekinah hat geschrieben: Mit welcher Realität soll denn etwas vergilchen werden, da ja bekanntlich jeder seine individuelle Realtität hat?


Wir beide wissen das, aber es gibt immer auch die Menschen, die bestimmen wollen, was auch für die Anderen Realiät oder Wahrheit zu sein hat.
Johann Wolfgang von Goethe (Werk: Faust II, Vers 4917 ff. / Mephistopheles) sagte daher schon

„Daran erkenn ich den gelehrten Herrn!
Was ihr nicht tastet, steht euch meilenfern,
Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar,
Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr,
Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht,
Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.“
Die Erinnerungen an das, was man erlebt hat, sind ontologischer Beweis genug dafür, dass es einmal stattgefunden hat – ganz gleich, ob auf stoffliche Weise (lat. „res“ heißt Stoff oder Ding, und "real" heißt stofflich oder dinglich), oder nur in der Vorstellung (Fantasie) stattfanden.

Bei der Frage, ob man Etwas selber erlebt hat, oder ob es Einem nur zu Ohren gekommen ist, kann es allerdings leicht zu Verwechslungen kommen – besonders, wenn man es gern erlebt hätte, aber niemals die Gelegenheit dazu bekam, bis man schließlich die Vorstellung von der hässlichen Realität gegen die schöne Idealvorstellung von der Realität eintauscht und beschließt, diese Täuschung dauerhaft beizubehalten, sodass man irgendwann tatsächlich meint, es sei die Realität selber, an die man sich da erinnert.

Allerdings ist die Tatsache, dass man sich nicht mehr dran erinnern kann, auch noch kein Beweis dafür, dass Etwas niemals stattgefunden hat, sodass man schon noch etwas gründlicher nachforschen muss, um Gewissheit zu erlangen, anstatt lediglich irgend einen Zeitzeugen oder gar den verführerischen Mephistopeles selber zu befragen, der Einen gerne darin bestätigt, dass man richtig denkt, nur um Einem zu gefallen, sodass man sich ihm - wie Dr. Faustus - bereitwillig anvertraut und von ihm korrumpieren lässt, und im Gegenzug dafür nicht nur seine kostbare Lebenskraft, sondern vor allem seine soziale Integrität opfert (dh. seine Seele dem Teufel verkauft)
Aussersinnliche Wahrnehmungen haben fast immer etwas mit der Zukunft zu tun. Eine Art von Déjà-vu oder eine Erinnerung an die Zukunft.
Zum Verifizieren von Zukunftserinnerungen sind heute Pendel und/oder der Biotensor auch Einhandrute die gängigsten Instrumente.
Es gibt nur Erinnerungen an die Vergangenheit und nicht an die Zukunft.

Erst dann, wenn es tatsächlich eintrifft, was man sich von der Zukunft vorgestellt hat, kann man seine Vorstellung als richtig (gleichgerichtet mit der zukünftigen Realität) verifizieren, oder als falsch falsifizieren, sofern sie nicht eintrifft.

Geschäftstüchtige Bauernfänger, scheinbar hellsichtige Wichtigtuer und schwarzseherische Cassandras, die sich anmaßen, die Zukunft bereits zu kennen, bevor sie überhaupt eingetreten ist, stellen ihre Prognosen clevererweise niemals auf einen konkreten Zeitpunkt, sodass sie jederzeit die Ausrede haben, dass der Zeitpunkt, worauf sich ihre Aussage bezieht, noch gar nicht gekommen sei.
filofaxi hat geschrieben: Es gibt nur Erinnerungen an die Vergangenheit und nicht an die Zukunft.


Klar als nur ein einziges Leben Habender, gibt es ja keine Zukunft, weil für Dich die Zeit ja linear sein muß und Du daher auch nicht wissen kannst, ob Du das Morgen erleben wirst.

>>Erst dann, wenn es tatsächlich eintrifft, was man sich von der Zukunft vorgestellt hat, kann man seine Vorstellung als richtig (gleichgerichtet mit der zukünftigen Realität) verifizieren, oder als falsch falsifizieren, sofern sie nicht eintrifft.<<

Zeit existiert nicht wirklich sie ist eine Erfindung des menschlichen Gehirns!
Weil ich weiß, dass ich schon mehrmals gelebt habe , darunter auch schon in der so genannten "Zukunft", Die ich mir damals schon verdient hatte und für mich daher auch nur Vergangenheit ist, an die ich mich manchmal bruchstückhaft erinnern kann und deswegen in diese Zeit zurück gekommen bin um meine jetzt geänderte Zukunft anders zu gestalten.


>>Geschäftstüchtige Bauernfänger, scheinbar hellsichtige Wichtigtuer und schwarzseherische Cassandras, die sich anmaßen, die Zukunft bereits zu kennen, bevor sie überhaupt eingetreten ist, stellen ihre Prognosen clevererweise niemals auf einen konkreten Zeitpunkt, sodass sie jederzeit die Ausrede haben, dass der Zeitpunkt, worauf sich ihre Aussage bezieht, noch gar nicht gekommen sei.<<

Genau den Scheixxx kannst Du gerne den Klimaexperten, Wirtschaftsweisen Wetterfröschen und den Experten vom Club of Rom Dödeln erzählen. Sie werden sich verneigen vor Dir und Deinem Fachwissen. *lach*
Wenn die Zukunft tatsächlich fest stünde, sodass man sich als eine Form bereits erlebter Vergangenheit erinnern könnte, gäbe es keine freie Entscheidung, es anders zu machen, als vorher. Sowas nennt man Zeitparadoxon, aber das leugnest du ja genauso, wie die Realität von Raum und Zeit selber.

Also träum weiter in deiner Badewanne der Fantasie, wo du der Kapitän der Anderswelt sein darfst - Größenwahn lässt grüßen!
[quote="filofaxi"]>>>Wenn die Zukunft tatsächlich fest stünde, sodass man sich als eine Form bereits erlebter Vergangenheit erinnern könnte, gäbe es keine freie Entscheidung, es anders zu machen, als vorher. Sowas nennt man Zeitparadoxon, aber das leugnest du ja genauso, wie die Realität von Raum und Zeit selber. <<

Raum und Zeit existieren natürlich aber es sind und bleiben Denkmodelle, sonst nichts, wie die Quantenphysik zu beweisen scheint! Denn alles könnte auch ganz anders sein, wie die Theorie der dunklen Masse und der dunklen Energie aufzeigt.

Vom menschlichen Bewußtsein nur ersonnen um der immer gleichen Ewigkeit zu entkommen. Wenn man die Zeit mit einer Autobahn vergleichen kann, dann ist klar dass man nur als den ab und zu auftauchenden Ausfahrten entscheiden kann ob man die Autobahn verlässt oder nicht. Bei den großen Autobahnkreuzen muß man eben entscheiden wohin man will. So denke ich dass die Entscheidung zu Heiraten so ein Autobahnkreuz sein könnte und einen anderen Job zu machen eher eine Ausfahrt sein könnte und manche dürfen erst garnicht auf die Autobahn weil ihr Fahrzeug sprich Körper nicht schnell genug fahren kann oder sie überhaupt keinen Führerschein haben. Jedes Leben ist also nicht linear sondern eher eine Zeitblase die sich an andere angelagert hat.

>>Also träum weiter in deiner Badewanne der Fantasie, wo du der Kapitän der Anderswelt sein darfst - Größenwahn lässt grüßen!<<

*Lach*
Als ängstlicher Rückwärtsblicker und knickriger Erinnerungsverwalterder der vor einem bedeutungslosen und somit asozialen Lebensende weglaufen möchte, riskierst Du eine dicke Lippe. Lieber in der Anderswelt den Kapitän spielen als in der Einsamkeit des Alters den Rufer in der Wüste

>>.....gäbe es keine freie Entscheidung, es anders zu machen, als vorher. Sowas nennt man Zeitparadoxon, ....<<

Die Entscheidungen die Du meinst zu haben sind längst schon von Dir selbst entschieden worden, durch die Auswahl Deiner jetzigen Eltern, die Du ja selbst gewählt hast, es sei denn Du bist ein Stiergeborener. Du hast somit den Weg Deines Lebens schon früh vorbestimmt,
Das andere astrologische Kreuz zeigt Deine vorgeburtlichen Entscheidungen und den Vertrag, den Du mit dem Leben und Deinen Ahnen geschlossen hast.
Fast alles Elend und Leiden im Leben kommt durch die eigene Weigerung sich an sein einst gegebenes Versprechen zu halten, die Ahnen sind dann gezwungen in Dein Leben einzugreifen und das tun sie durch den Schicksalszwang und durch die >>>Transite<<
Wie heißt es so schön: „Wer in einer Glasbadewanne sitzt und Kapitän spielen will, wo er sonst nix mehr zu melden hat, und vom besseren Leben in der Anderswelt träumt, in der er irgendwann wiedergeboren will, sollte nicht mit Steinen schmeißen!“

Dein verzerrtes Weltbild ist hinlänglich bekannt, und hat weder was mit dem Thema Astrologie noch mit außersinnlichen Eindrücken zu tun. Deshalb werde ich mich hier nur noch zum Thema äußern, sofern sich ein neuer Gesichtspunkt ergibt, und die Seelenfängerei dir überlassen.

Bis dahin noch weiter viel Spaß an der Reziation neogermanischer Allgemeinplätze.
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