[quote="filofaxi"]Wie heißt es so schön: „Wer in einer Glasbadewanne sitzt und Kapitän spielen will, wo er sonst nix mehr zu melden hat, und vom besseren Leben in der Anderswelt träumt, in der er irgendwann wiedergeboren will, sollte nicht mit Steinen schmeißen!“

Zwar ein falsches aber dennoch sehr anschauliches Bild von dem, was so in Deinem Kopf passiert.

>>Dein verzerrtes Weltbild ist hinlänglich bekannt, und hat weder was mit dem Thema Astrologie noch mit außersinnlichen Eindrücken zu tun. Deshalb werde ich mich hier nur noch zum Thema äußern, sofern sich ein neuer Gesichtspunkt ergibt, und die Seelenfängerei dir überlassen<<.

Na das mußt Du ja als Experte des indischen Frühlingspunktes sicherlich beurteilen können und weiterhin versuchst die Seelen anderer zu retrten indem Du sie mit Endlossätzen ohnmächtig schwallerst.. *lach*

>>Bis dahin noch weiter viel Spaß an der Rezitation neogermanischer Allgemeinplätze.<<

Jetzt auch noch ein kläglicher Versuch die Nazikeule herauszuholen, Gott wie arm ist das denn. Da sieht man es mal wieder wie gut es ist nicht über Runen zu reden.
Fumaria1 hat geschrieben: >>Bis dahin noch weiter viel Spaß an der Rezitation neogermanischer Allgemeinplätze.<<

Jetzt auch noch ein kläglicher Versuch die Nazikeule herauszuholen, Gott wie arm ist das denn. Da sieht man es mal wieder wie gut es ist nicht über Runen zu reden.

Die berühmt-berüchtigte Nazikeule - war sie das? Echt jetzt?

Irgendwie schaut die gar nicht so beeindruckend aus.

"Neogermanische Allgemeinplätze" hätte ich jetzt eher als den Vorwurf verschärften Schwurbelns in Tateinheit mit Herabwürdigung als "Conan der Barbar" gelesen ... kann man so oder so sehen.

also ich glaube, wenn Nazis nur sowas abgelassen hätten, wären sie eher als schrullige Trachtengruppe in die Gechichte eingegangen.

Keule - boa ey.
@BilderBerger die aussersinnlichen Gedankenbilder die Du so geschrieben auf die Reise schicken willst, zeigen auf, dass Du zumindest von diesem Gebiet nicht viel zu verstehen scheinst.
@fumaria
Nicht ohne Grund ist die Anzahl meiner Beiträge zu diesem Fred reichlich überschaubar.

Da Du das Thema meines Einwurfes so geflissentlich übergehst, vermute ich mal, dass die von Dir eingebrachte Keule resp. das böse N-Wort tatsächlich ein sachdienlicher Hinweis zur Aussersinnlichen Wahrnehmung gewesen sein soll.

Ich merke mir das zur fallweisen Zitation vor.
Dass die Germanen genau solche Nationalisten waren, wie die Römer, wage ich noch zu bezweifeln, weil die Bezeichnung „Germanen“ von den römischen Geschichtsschreiber ja in abfälliger Weise auf alle Völker nördlich des Limes angewendet wurde, und nicht nur auf diejenigen, die sich selber so nannten.

Dabei ist an einem die eigene Wehrhaftigkeit verherrlichenden Begriff „Speerträger“ ja noch gar nichts Nationalistisches auszumachen.

Da Ludwig der Deutsche seiner Zeit wohl als ein Freund der Teutonen angesehen wurde, führte dazu, dass das ganze Land, welches er regierte, als Deutschland bezeichnet wurde, und schließlich als Identifikationsbasis für alle dort lebenden Menschen diente.

Dass ein gesellschaftlich Ausgeschlossener nach seinen familiären Wurzeln sucht, um sich damit zu identifizieren, wenn er schon sonst nix aufzuweisen hat, um sein Leben sinnvoll zu gestalten, ist ebenfalls ganz natürlich, und stellt noch keine Ausgrenzung derer dar, die andere Wurzeln haben.

Bei einem Neo-Germanentum jedoch, was lediglich auf durchaus sinnlich angelesenen Berichten derer beruht, die sich im Mittelalter – also lange nach der römischen Überfremdung germanischen oder teutonischen Kulturgutes – aus ein paar klägliche Resten in Stein geritzter Runen eine komplette eigene Weltanschauung zusammengesponnen haben, um sich als Nachfahren der alten Germanen zu feiern, muss man natürlich schon fragen: Qui bono?

Wer hier zurück in die Zukunft schaut, um die gute alte Zeit wieder aufleben zu lassen, die es niemals gab, wird sich zumindest den Vorwurf des ewig Gestrigen einhandeln, der – völlig an der gegenwärtigen Realität vorbei – sich seine Vorstellung von der Welt zusammenspinnt, wie er sie gerne hätte, was jedoch noch lange nicht heißt, dass die tatsächlich auch so IST.

Als echter Visionär jedoch, der seine Zukunftsvisionen nicht etwa außersinnlich von Anderswo erhält, sondern selber produziert, sollte man sich auch immer bewusst sein, dass sie nur Wunschvorstellungen von einer besseren Realität sind, und keine Vorstellungen, die die Realität so zeigen, wie sie tatsächlich ist.
[quote="BilderBerger"]@fumaria
>>Nicht ohne Grund ist die Anzahl meiner Beiträge zu diesem Fred reichlich überschaubar.<<


Das ist schon klar, wie sll man auch etwas beschreiben das aussersinnlich ist.

>>Da Du das Thema meines Einwurfes so geflissentlich übergehst, vermute ich mal, dass die von Dir eingebrachte Keule resp. das böse N-Wort tatsächlich ein sachdienlicher Hinweis zur Aussersinnlichen Wahrnehmung gewesen sein soll.<<

Ich übergehe nichts, sondern weigere mich einfach mein Heidentum und Nationalsozialistische Weltanschauungen in einen Topf zu werfen, denn es kann für einen selbst keine Herrenrasse geben, wenn man sich überall auf der Welt inkarnieren ill und auch kann.

>>Ich merke mir das zur fallweisen Zitation vor.<<
Kannst Du gerne machen.
Pass nur auf dass du nicht plötzlich mit einem Kampfkopftuch reinkarniert wirs.
[quote="filofaxi"]
>>Bei einem Neo-Germanentum jedoch, was lediglich auf durchaus sinnlich angelesenen Berichten derer beruht, die sich im Mittelalter – also lange nach der römischen Überfremdung germanischen oder teutonischen Kulturgutes – aus ein paar klägliche Resten in Stein geritzter Runen eine komplette eigene Weltanschauung zusammengesponnen haben, um sich als Nachfahren der alten Germanen zu feiern, muss man natürlich schon fragen: Qui bono?<<


Nun es hat mehr von der Alten Kultur und dem Urglauben Europas überleb als Christianer vermuten und die wenigsten Wissen heute noch, dass die angeblich jüdische Kabballa ein geistiger Raub des nordischen Kalandars war, u7nd meines Wissens nach die Hauptursache für die anschließenden Judenverfolgungen.

>>Wer hier zurück in die Zukunft schaut, um die gute alte Zeit wieder aufleben zu lassen, die es niemals gab, wird sich zumindest den Vorwurf des ewig Gestrigen einhandeln, der – völlig an der gegenwärtigen Realität vorbei – sich seine Vorstellung von der Welt zusammenspinnt, wie er sie gerne hätte, was jedoch noch lange nicht heißt, dass die tatsächlich auch so IST.<<

Jeder Vernunftbegabte weiß dass die Vergangenheit vorbei ist und ein unerreichbarer Kontinent im Ozean der Zeit bleibt. Aber ohne die Visionen v9on einer besseren Wellt geht es eben auch nicht.

>>Als echter Visionär jedoch, der seine Zukunftsvisionen nicht etwa außersinnlich von Anderswo erhält, sondern selber produziert, sollte man sich auch immer bewusst sein, dass sie nur Wunschvorstellungen von einer besseren Realität sind, und keine Vorstellungen, die die Realität so zeigen, wie sie tatsächlich ist.<<

Ohne Wunschvorstelungen oder Visionen säßen wir heute noch auf den Bäumen in Südafrika.
….Nun es hat mehr von der Alten Kultur und dem Urglauben Europas überleb als Christianer vermuten ….

Wen interessiert es schon, ob Jemand glaubwürdig ist oder nicht, wenn er als Christianer oder Sonstwer seine Vermutungen dazu äußert, was damals weltanschaulich als relevant gegolten haben könnte, und was nicht?

Eine halbwegs realistische Interpretation von alten Texten funktioniert nur, wenn man die damals üblichen Vorstellungen von der Welt miteinbezieht, was nicht möglich ist, wenn man die gar nicht kennt.

….die wenigsten Wissen heute noch, dass die angeblich jüdische Kabballa ein geistiger Raub des nordischen Kalandars war, ….

Die Kabbala beinhaltet vor Allem ein System aus Zahlen und Buchstaben, welches die jüdischen Priester erfunden haben, um hebräische Texte, die nicht von Unbefugten verändert werden sollten, zu ver- und entschlüsseln.

Wer versucht, dieses System anzuwenden, um fremdsprachliche Texte, wie etwa eine englische oder deutsche Bibelübersetzung, zu entschlüsseln, wird unweigerlich Schiffbruch damit erleiden.

….Jeder Vernunftbegabte weiß dass die Vergangenheit vorbei ist und ein unerreichbarer Kontinent im Ozean der Zeit bleibt. Aber ohne die Visionen v9on einer besseren Wellt geht es eben auch nicht....

Nun – dass die Vergangenheit vergangen ist, sagt ja schon der Name, aber die angeblich schöneren Umstände von damals wieder aufleben zu lassen, die nie existiert haben, um die Zukunft zu gestalten, ist genauso zum scheitern verurteilt, wie ein Idealzustand in die Tat umsetzen zu wollen, der eben auch nur als geistige Idealvorstellung existieren kann, und nicht in der sozialen und stofflichen Realität.

….Ohne Wunschvorstelungen oder Visionen säßen wir heute noch auf den Bäumen in Südafrika. …

Es geht auch nicht darum, ganz auf Wunschvorstellungen zu verzichten, sondern darum, vernünftigerweise Wunsch und Wirklichkeit auseinanderzuhalten, um die Orientierung nicht völlig zu verlieren.
[quote="filofaxi"]
>>Eine halbwegs realistische Interpretation von alten Texten funktioniert nur, wenn man die damals üblichen Vorstellungen von der Welt miteinbezieht, was nicht möglich ist, wenn man die gar nicht kennt.<<


Das gilt dann logischerweise auch für alle nach dem letzten Krieg geborenen.


Die Kabbala beinhaltet vor Allem ein System aus Zahlen und Buchstaben, welches die jüdischen Priester erfunden haben, um hebräische Texte, die nicht von Unbefugten verändert werden sollten, zu ver- und entschlüsseln.


Dieses System wurde nicht von jüdischen Priestern erfunden sondern nur okkupiert und verhunzt

>>
Wer versucht, dieses System anzuwenden, um fremdsprachliche Texte, wie etwa eine englische oder deutsche Bibelübersetzung, zu entschlüsseln, wird unweigerlich Schiffbruch damit erleiden.<<


Richtig denn dazu braucht man eben das nordische Original.

>>Nun – dass die Vergangenheit vergangen ist, sagt ja schon der Name, aber die angeblich schöneren Umstände von damals wieder aufleben zu lassen, die nie existiert haben, um die Zukunft zu gestalten, ist genauso zum scheitern verurteilt, wie ein Idealzustand in die Tat umsetzen zu wollen, der eben auch nur als geistige Idealvorstellung existieren kann, und nicht in der sozialen und stofflichen Realität.<<

Du lebst Doch in einer Welt ohne Fortschritt und Evolution, nach Deinen Theorien dürfte es nicht einmal eine Dampfmaschine geben, weil sie vorher ja nie Realität gewesen ist, sondern nur eine Vision.


>>Es geht auch nicht darum, ganz auf Wunschvorstellungen zu verzichten, sondern darum, vernünftigerweise Wunsch und Wirklichkeit auseinanderzuhalten, um die Orientierung nicht völlig zu verlieren.<<

Ein Wunsch ist oft die kommende Wirklichkeit wenn man beides nicht trennen will.
.....Ein Wunsch ist oft die kommende Wirklichkeit wenn man beides nicht trennen will. …..

Umgekehrt wird ein Schuh draus, denn die "geistige VORSTELLUNG VON EINER WÜNSCHENSWERTEN REALIÄT in der Zukunft" kommt immer zuerst, und erst danach die zukünftige REALITÄT SELBER.

Die vorgestellte zukünftige Realität wird dann, NACHDEM Jemand diesen geistigen Wunsch auch erfüllt hat, indem er sie in einen stofflichen (physikalischen) oder sozialen (seelischen) Zustand umgewandelt hat, zur gegenwärtigen Realität.

Damit kann der in Erfüllung gegangene geistige Wunsch als verwirklicht gelten und stellt somit keine Wunschvorstellung von der Realität mehr dar, sondern die aktuelle physische oder soziale Realität selber.

Wenn man jedoch Beides nicht begrifflich voneinander trennen will, dann wird man auch nie kapieren, wann der Wunsch in Erfüllung gegangen ist, und wann noch nicht, und weiter vergeblich nach dem vorgestellten Paradiese gieren, obwohl man längst ganz real mittendrin sitzt.
filofaxi hat geschrieben: Wenn man jedoch Beides nicht begrifflich voneinander trennen will, dann wird man auch nie kapieren, wann der Wunsch in Erfüllung gegangen ist, und wann noch nicht, und weiter vergeblich nach dem vorgestellten Paradiese gieren, obwohl man längst ganz real mittendrin sitzt.


Bei einer monokausalen Vorstellung von einem Leben kann das schon mal passieren aber dafür lebt man dafür auch nicht ständig in einer selbst verwirklichten Hölle. lach