da träume von. In Kürze wird Bargeld abgeschafft.

Und das ist gut so...
Klar,
die Dealer stellen bereits auf Abbuchungsermächtigung um.
Ist auch viel prakticher so.
Die Kryptowährung Bitcoin wird auch immer mehr akzeptiert, online sowie offline. Allerdings hingt Deutschland noch ein wenig nach.

Spannende Sache ... :D
Die Wahrscheinlichkeit, sich an Geldscheinen oder Münzen mit dem Coronavirus zu infizieren, ist sehr gering.

Zitat von Virologe Christian Drosten in einem NDR-Podcast:
„Das auf dem Geldstück klebende Virus würde ich mal weitgehend vergessen. Bei Coronaviren und Influenzaviren handele es sich um behüllte Viren. Diese seien gegen Eintrocknung extrem empfindlich.

Anders sei es bei Schnupfenviren, die unbehüllt seien und weniger empfindlich gegen Eintrocknung. Diese würden eher mit den Fingern in die Nase gebracht und könnten dort für Infektionen verantwortlich sein. Bei Coronaviren erfolge eine Infektion dagegen meist über den Rachen – „und wir stecken uns den Finger nicht in den Hals“, so Drosten.
newhope hat geschrieben: da träume von. In Kürze wird Bargeld abgeschafft.

Und das ist gut so...

Hoffentlich nicht!
Mir wäre es lästig, Buch zu führen über meine Ausgaben. Bisher habe ich noch nie den Überblick verloren.
Hinzu kommt noch, dass die Banken ihren Kunden noch tiefer in die Taschen greifen wollen.

Banken drehen an der Gebührenschraube
„Gebührenfalle beim bargeldlosen Zahlen: Immer mehr Banken kassieren ihre Kunden bei Zahlungen mit der Girocard ab. Schon mehr als 460 Institute erheben Gebühren für jede Transaktion - vor allem Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken.“

https://www.stern.de/wirtschaft/geld/ge ... 64540.html
Laut der Forscherin U. Gallersdöfer an der TU München produziert die Digitalwährung so viel CO 2 wie ganze Länder.

Mal spaßig gesagt, es ist egal, ob ich mit dem E-Bike zum Einkaufen fahre und dann mit digitaler Währung (gerade diskutieren die europäischen Banken intensiv, eine digitalen € einzuführen?) bezahle, oder ob ich mit dem Sattelschlepper in der nächsten Kreisstadt mir einen Suppenwürfel besorge und bar bezahle.

Der Hauptgrund digitalen Bezahlens liegt weniger in der Vereinfachung für den Verbraucher, es geht in erster Linie um Kontrolle. Erschwerend kommt hinzu, dass wir nur minimal erfahren, wer was kontrolliert.
Maci48 hat geschrieben: Laut der Forscherin U. Gallersdöfer an der TU München produziert die Digitalwährung so viel CO 2 wie ganze Länder.

Vielleicht ist die Meldung so richtig:

„Bitcoin emittiert so viel CO2 wie ganze Staaten“

"Ulrich Gallersdörfer ist Forscher an der Fakultät für Informatik der TU München und Co-Autor einer 2019 veröffentlichten Umweltbilanz zu Bitcoin, die für Furore sorgte. Im Interview spricht der Wissenschaftler über seine Forschung, den ökologischen Fußabdruck von Bitcoin ..."

Quelle: https://www.dasinvestment.com/blockchain-forscher-ulrich-gallersdoerfer-bitcoin-emittiert-so-viel-co2-wie-ganze-staaten/


Übrigens: Es ist ein Forscher (männlich)!
CornusMas hat geschrieben:
Maci48 hat geschrieben: Laut der Forscherin U. Gallersdöfer an der TU München produziert die Digitalwährung so viel CO 2 wie ganze Länder.

Vielleicht ist die Meldung so richtig:

„Bitcoin emittiert so viel CO2 wie ganze Staaten“

"Ulrich Gallersdörfer ist Forscher an der Fakultät für Informatik der TU München und Co-Autor einer 2019 veröffentlichten Umweltbilanz zu Bitcoin, die für Furore sorgte. Im Interview spricht der Wissenschaftler über seine Forschung, den ökologischen Fußabdruck von Bitcoin ..."

Quelle: https://www.dasinvestment.com/blockchain-forscher-ulrich-gallersdoerfer-bitcoin-emittiert-so-viel-co2-wie-ganze-staaten/


Übrigens: Es ist ein Forscher (männlich)!



Vielen Dank für die Berichtigungen, sie sind angebracht.
Tja, das Alter, habe es vor Wochen gelesen und nicht mehr alles 100% gespeichert.
Meine Bedenken hinsichtlich digitaler Währungen bleiben dennoch bestehen.
Maci48 hat geschrieben: Meine Bedenken hinsichtlich digitaler Währungen bleiben dennoch bestehen.

Wenn man die Bedenken gegenüber materieller Währung in Form von Geldscheinen und Geldmünzen komplett übersieht - wie Sprengung von Geld(schein)automaten, Banküberfälle mit toten Menschen, Überfälle auf Geld(schein)trasporte, Gelddiebstahl, Erpressung ... komplett übersieht, dann und nur dann könnte man Bedenken hinsichtlich digitaler Währung sehen.
In den Zeitungen wird derzeit die Einführung eines digitalen Euros diskutiert.

Der nichtsahnende Waldschrat fragt sich schon, was ein digitaler Euro gut sein soll, und warum man dann nicht einfach das Bargeld abschafft; dann wären sämtliche Euroguthaben mit einem Schlag nur noch digital.

Aber nein: eine Kryptowährung muss es sein. Fälschungssicher mit einem Energieverbrauch von messbar Liter Sprit auf 100 Euro. Nein, wir haben keine Klimaveränderung.
in 5 Jahren soll es soweit sein - ohne mich !
CornusMas - 19:21
„Wenn man die Bedenken gegenüber materieller Währung in Form von Geldscheinen und Geldmünzen komplett übersieht - wie Sprengung von Geld(schein)automaten, Banküberfälle mit toten Menschen, Überfälle auf Geld(schein)trasporte, Gelddiebstahl, Erpressung ... komplett übersieht, dann und nur dann könnte man Bedenken hinsichtlich digitaler Währung sehen.“
----------------------------------------------------------------------------------------------------------
Da muss ich dir nun leider widersprechen. Eine zielführende Abwägung kann meiner Meinung nach nur dann erfolgen, wenn man bei beiden Varianten das Für und Wider in die Waagschale legt.

Alles andere endet ziemlich sicher in der Selbsttäuschung.

Man kann auch digital erpressen, unzählige könnten davon berichten. Man kann, wesentlich leichter als materiell, digital stehlen. Die Summen eines physischen Gelddiebstahles sind nach menschlicher Erfahrung ja deutlich begrenzt. Digital gibt es nahezu kein Limit.

Die Aufklärung und darauffolgende Strafverfolgung bei digitalen Verbrechen erreichen nicht einmal ansatzweise die Erfolgsquoten der realen Ereignisse.

Also deine Kette der kriminellen Möglichkeiten ist real sicher knapper, denn die der digitalen Möglichkeiten. Doch in der virtuellen Welt ist die unabdingbare, für den Täter schützende Anonymität deutlich besser zu erzielen.

Digitale, wie auch reale Währungen bieten die Möglichkeit von Betrug, schwerer Verbrechen usw. Sollten wir dann beide Möglichkeiten stoppen?

Es lässt sich erkennen, eine konstruktive Abwägung erfordert beide Seiten der Medaillen einer jeden angebotenen Möglichkeit.
Ich nehme gerne eure Sorgen, ähhhhhhm Geld ab, ich sammele Bargeld :idea:

Karte habe ich auch, aber nicht zum Einkauf, noch nie habe ich damit bezahlt .

Soll ich euch meine Kontonummer schon mal schicken, nur für Einzahlung / Überweisung, dann habt ihr eure Sorgen / Geld los, ab 5 Euro---------500 nehme ich alles, nicht kleckern bitte :!: :idea:

Meine Bank will keine 500-er mehr rausrücken, habe ich am Dienstag probiert, wer hat noch welche gebunkert außer mir ?

2.
von wegen "Geld horten"
DM Münzen und Scheine werden immer noch angenommen und umgetauscht....
manchmal staunen die Erben, wieviel da jahrzehntelang gebunkert wurde... :wink:
Kultii hat geschrieben: Immer weiter wird bargeldloses Bezahlen ausgeweitet. Nun auch mittels Handy.
Und dann fängt man zu Hause an die Kontoauszüge zu prüfen - habe das Alles ich gekauft oder vielleicht ein Hacker? Die lange Latte der Umsätze auf dem Kontoauszug prüft dann wahrscheinlich keiner mehr. Wie behält man den Überblick?
Ich habe einmal erlebt, dass sich Einer in England immer wieder von meinem Konto bedient hatte. Das konnte die Bank leicht klären und mir erstatten.
Und nun gewünscht? Sind alle so treuseelig?


Schräge Dinge passierten auch schon der analogen Welt. Als Student bekam ich eine zeitlang monatlich 82,00DM Wohngeld aufs Konto, das eigentlich für eine Frau Schulz gedacht war.
Ich habe die anweisende Stelle auf den Fehler hingewiesen. Keine Antwort. Noch mal geschrieben. Nach drei Wochen kam das Entschuldigungsschreiben, ich habe das Geld zurücküberwiesen. Zwei Monate Ruhe, dann wieder 82,00DM Wohngeld für Frau Schulz auf dem Konto. Wieder hingeschrieben, noch mal die gleiche Prozedur und Geld zurücküberwiesen. Ich hoffe, Frau Schulz hat das Geld irgendwann bekommen.

Also: Alte Welt gut, neue Welt schlecht - so ist es nicht. Den Trend zum bargeldlosen Zahlen sehe ich dennoch mit gemischten Gefühlen. Grundsätzlich ist das sehr bequem und so langsam gewöhne ich mich dran. Ich möchte dennoch nicht vollends auf die bunten Scheine verzichten. Beim Bäcker 3,27€ mit Kreditkarte bezahlen will mir nicht von der Hand gehen. Und schließlich gibt es politische Risiken. Wenn es der Notenbank einfällt, negative Zinsen flächendeckend einzuführen, könnten wir heute zur Bargeldwirtschaft zurückkehren. Gibts kein Bargeld mehr, wären wir alle dem ausgeliefert. Und das sind keine grundlosen Vermutungen, solche Überlegungen sind bei beim IWF und bei diversen Notenbanken schon durchgespielt worden. 2019 hat der IWF Negativzinsen auf alle Sparguthaben von bis zu drei Prozent vorgeschlagen.

Das Bezahlen mit dem Handy mache ich nicht, weil ich nicht möchte, dass Google bzw. Apple bei jedem Bezahlvorgang mitverdienen.