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Tiere & Natur haben einen wichtigen Status in unserer Gesellschaft und sowohl ihr Schutz als auch ihre Erhaltung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Themen rund um Tiere und Natur sind sehr vielfältig, da kann es um Insektenbekämpfung gehen, genauso wie um die Lieblings-Hunderasse oder das Leben auf dem Land.Haben Sie z.B. gute Tipps, welche Aktivitäten im Freien besonders Spaß machen oder wollen Sie über Neuigkeiten berichten, die es rund um das Thema Tiere und Natur gibt?Viel Freude beim Austausch mit anderen tier- und naturverbundenen Mitgliedern aus der 50plus-Treff Community.

Beitragvon bezauberndeJeannie » 06.09.2016, 21:35

Wer Recht hat von uns zwei beiden - weiß ich auch nicht @REUETNEBAON

Ich weiß nur das Hundebesitzer von so kleinen Hunden oft mehrere haben - da gibt es hier, in meinem "Revier" einige. Was ich nicht als negativ sehe - ganz im Gegenteil.
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Beitragvon flockifrauchen » 06.09.2016, 21:59

Mein ganzes Leben (als ich geboren wurde hatte meine Mutter 1 Hund) lang war immer nur 1 Hund in der Familie. Ich würde mir auch nicht mehr anschaffen, sein Herz kann man nicht teilen.
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Beitragvon Shekinah » 06.09.2016, 22:06

Sein Herz kann man nicht teilen? Oh doch, sehr gut sogar. Vorausgesetzt natürlich, man will.
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Beitragvon bezauberndeJeannie » 06.09.2016, 22:08

stimmt @Shekinah
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Beitragvon Deiwel » 07.09.2016, 4:23

wenn man es sich leisten kann und Platz hat da sind 2 Hunde besser

viele vergessen, dass Hunde auch mal viel Geld kosten können, wenn sie nicht, wenn der Hund noch jung ist, eine Krankenversicherung für das Tier abgeschlossen haben.
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Beitragvon flockifrauchen » 07.09.2016, 8:57

Finanziell wäre ein 2. Hund kein Problem. Ich sehe aber die Gefahr, dass es schwierig ist, die Hunde gleich zu behandeln, zieht man nicht doch einen vor, der vielleicht ein bisschen schwächer ist wie der andere?
Außerdem hatten wir immer Tierheimhunde die brauchen besonders viel Zuneigung und Nähe zu ihrem Menschen. Bei denen ist die Angst, dass sie wieder weg müssen, weil da plötzlich ein anderer Hund ist, um den sich Frauchen/Herrchen kümmert besonders groß. Also für mich ist das keine Option. Aber das bleibt jedem selbst überlassen.
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Beitragvon Deiwel » 07.09.2016, 9:29

@flockifrauchen

glaube mir, die Hunde regeln das sehr oft unter sich.
Der eine übernimmt die Führung, der andere unterwirft sich.

Der Hund der zuerst da war, wird erst mal sein Revier verteidigen. Doch das gibt sich schnell wenn die Führungsrolle geklärt ist.

Nur eines darf man nie tun, einen vorziehen. Beide müssen gleich behandelt werden. Wer sich das nicht zutraut sollte von einem 2. Hund Abstand nehmen. Denn auch Hunde werden eifersüchtig ...
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Beitragvon Nebel1957 » 07.09.2016, 15:09

Natürlich bedeutet ein 2. bzw. 3. Hund mehr Aufwand. Aber sollten wir nicht vergessen, dass der Hund vom Rudeltier abstammt. In den Genen des Hundes sind immer noch mind 97% vom Wolf.

Ob ich einen weiteren Hund zu mir nehme, ist davon abhängig, wie die Sozialisierung der entsprechenden Hunde ist. Es würde keinen älteren Hund nehmen, der nicht bisher mit mehren Hunden zusammen war. Hin und wieder nehme ich einen Gasthund aus der Staffel für ein- zwei Tage zu mir. Da ist es kein Problem, es ist ihr Rudel so ist die Freude groß und es gibt die gegebene Rangstellung. Falsch wäre es meinen Hund einen "Kameraden" aufzuzwängen. Die Akzeptanz muß von meinen Hunden kommen.

Eine Eifersucht kommt nicht auf, wenn ich mich nicht in die Rangstellung einmische, wenn diese nicht klar erkennbar ist, zumindest gleichwertig behandle. Das bedeutet jetzt nicht, wenn Malte seine Streicheleinheiten einfordert, ich nun Safina entsprechende Streicheleinheiten aufzwingen muss. Beim Füttern z.B. habe ich es recht einfach gelöst. Jeder hat seinen eigenen Napf, diese werden aber erst von mir freigegeben, wenn Malte im "Platz" liegt und Safina lautstark bellt, dann kommt von mir das ok.

Ein 2. bzw. 3. Hund ist aber auch entlastend, da nicht ausschließlich ich mich mit dem Hund beschäftigen muss um diese auszulasten, sondern sie sich untereinander viel beschäftigen, besser als wir es teilweise können. Oftmals sind sie in der Wohnung ruhiger und ausgeglichener als Einzelhunde.

Meine Liebe ist nicht monogam! Eltern können mehrere Kinder gleichwertig lieben. Großeltern können alle ihre Enkel gleichwertig lieben. Man kann mehrere Freunde gleichwertig lieben. Ich kann meine Hunde gleichwertig lieben.
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Beitragvon REUETNEBAON » 07.09.2016, 19:00

der heutige hund hat nix, aber auch gar nichts mehr mit einem wolf gemeinsam! in über 10.000 jahren der evolution konnten sich hier zwei eigenständige wesen entwickeln!

der heutige hund ist uns im wesen ab seiner geburt viel näher, als einem wolf!!!
er versteht ab sofort gesten vom menschen, benötigt dafür keine befehle! nicht einmal ein schimpanse versteht uns (menschen) ab geburt so gut, wie ein hund!!!

hund und mensch haben sich gemeinsam entwickelt ... einen hund noch mit einem wolf zu vergleichen, ist so, als wenn wir uns noch mit einem affen vergleichen würden!

es gibt nicht ein einziges tier, welches so empfindet, wie der hund, uns menschen gegenüber!!! er guckt dich an, freut sich über dein zurückblicken, versteht deine augenblicke, will genau da gestreichelt werden, wo du es auch gerne hast, er nimmt rücksicht auf dich, belästigt dich niemals, aber liebt deine aufmerksamkeit, er will geliebt werden und schenkt dir dafür sein ganzes herz!

ein hund ist uns so ähnlich!!!

um einen hund zu verstehen, muss man kein "hundeversteher" sein! man muss nur ein tierlieber mensch sein!
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Beitragvon Rotkappe » 07.09.2016, 19:11

um einen hund zu verstehen, muss man kein "hundeversteher" sein! man muss nur ein tierlieber mensch sein!

Nein, dem kann ich so nicht zustimmen.
Tierliebe alleine hilft nicht, einen Hund zu verstehen. Sehe es oft genug in der Nachbarschaft.
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Beitragvon REUETNEBAON » 07.09.2016, 19:17

natürlich ist es so, wie ich schreibe ...

wirkliches verständnis und bereitschaft, auch etwas für den wuff zu tun, ist eine andere sache!
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Beitragvon Deiwel » 07.09.2016, 19:28

@REUETNEBAON

du verstehst mit Sicherheit deinen Hund und warum?

weil du dich mit ihm beschäftigst, auf sein Wohl achtest, so siehst du auch wenn ihm was fehlt usw usw ...

das ist deine Liebe zu deinem Hund und darum weist du auch was er dir sagen will ....

~~

bei fremden Hunden, da hilft und sagt dir die die Erfahrung was mit dem Tier ist ...

Tierliebe hat noch lange nichts mit Erfahrung und Umgang eines Tieres zu tun. Es gibt genug Menschen die tierlieb sind, heißt aber nicht, dass sie über die Art, Rasse usw. Bescheid wissen
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Beitragvon Nebel1957 » 07.09.2016, 19:32

Und trotzdem sind noch 97% der Gene vom Wolf.

Natürlich hat sich der Hund stark an dem Leben mit dem Menschen angepasst. Einen Fehler den wir jedoch immer wieder machen, wir vermenschlichen gerne den Hund. Ebenso gibt es nicht nur einfache und pflegeleicht Hunde bei denen nur die Tierliebe ausreicht.
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Beitragvon REUETNEBAON » 07.09.2016, 19:50

@nebel, ich denke, du weißt, dass ich deine hundeführung absolut respektiere! deine hunde haben es richtig gut bei dir!!!

dennoch, ich habe eine total gegensätzliche meinung! der hund ist uns menschen sehr viel näher, als seinem ursprung, dem wolf! er hat heute nix, null, mit dem wolf zu tun! er´ist ein "mensch"! ;-) egal, ob er ein großer oder kleiner hund ist! ega,l ob dackel oder schäferhund!

in 10.000 jahren sprechen wir uns wieder und dann wirst du erkennen, dass die hunde unseren haushalt führen ... wetten, dass ...?

letztlich ist das nichts anderes, als weiterentwicklung! der heutige hund hat sich weiterentwickelt, ist uns menschen sooooooooooooo nah!!!

darüber gibt es auch eine studie ... gib dem affen und dem hund ein zeichen, wenn beide noch NIE mit dem menschen konfrontiert waren. der affe wird es nicht verstehen, der hund sofort!!!
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Beitragvon Deiwel » 07.09.2016, 19:51

es stimmt was @Nebek schreibt.

man sagt 95-99% der Gene vom Wolf ist in jedem Hund vorhanden. Dennoch ähneln sich Wolf und Hund nicht mehr.

Die vielen Kreuzungen haben den Hund verändert, sind durch Überzüchtung anfällig für Krankheiten, desolaten Knochenbau und einiges mehr.

Dazu kommt, für was wurde die Rasse gezüchtet?

Der Yorki zB wurde gezüchtet um Mäuse und Ratten zu jagen. Als die ausgerottet waren in der Stadt züchtete man aus dem kleinen (ursprünglich war er doppelt so groß) Hund zu einen Kampfhund.Diese Gene sind mehr oder weniger immer noch vorhanden. Bei meinem Hund war es der Kampfhund, teilweise aber auch die Jagd auf alles was kleiner war als er ...

hier ein Link
http://www.news.at/a/wie-wolf-haushund-vom-raubtier-haustier-271549
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