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Tiere & Natur haben einen wichtigen Status in unserer Gesellschaft und sowohl ihr Schutz als auch ihre Erhaltung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Themen rund um Tiere und Natur sind sehr vielfältig, da kann es um Insektenbekämpfung gehen, genauso wie um die Lieblings-Hunderasse oder das Leben auf dem Land.Haben Sie z.B. gute Tipps, welche Aktivitäten im Freien besonders Spaß machen oder wollen Sie über Neuigkeiten berichten, die es rund um das Thema Tiere und Natur gibt?Viel Freude beim Austausch mit anderen tier- und naturverbundenen Mitgliedern aus der 50plus-Treff Community.

Beitragvon Rotkappe » 20.09.2016, 19:53

:D Schön wäre es. Und vor allem wünschenswert!
Aber ich versuche, mich über so ein Verhalten nicht aufzuregen. Die Besitzer müssen damit klarkommen.
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Beitragvon Deiwel » 20.09.2016, 20:51

Shekinah hat geschrieben:Haben die einen Dolmetscher Menschsprache - Hundesprache?


Die nicht, aber der Hund ...

der Hund versteht in der Regel anhand der Laute was man von ihm will

sagt jedoch ein Halter: "du,du das macht man nicht" ... so interpretiert es der Hund als eine Aufforderung für "macht nichts, weiter machen"

kennt Mensch aber seinen Hund gut, dann versteht Mensch seinen Hund auch
.
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Beitragvon Nebel1957 » 21.09.2016, 13:27

Nein, ein Hund ist kein Mensch und wird hoffentlich auch keiner werden, auch wenn wir uns noch so sehr bemühen sie dahin zu formen.

Es gibt unterschiedliche Arten des Bellens, das freudige, das drohende, das ärgerliche, das schmerzliche, das unsichere, das selbstbewusste, das ängstliche, das mitteilsame. Es gibt richtige Quasselstrippen, Vielbeller, aber auch sehr ruhige. Teilweise ist es Veranlagung, oft aber auch einfach die Umgebung, in denen sie leben. Ein ängstlicher, unsicherer Hund wird in einer unruhigen Umgebung eher ruhig sein und unauffällig verhalten. Ein selbstbewusster Hund in gleicher Umgebung wird "mitreden" wollen. Ebenso neigen ausgelastete und ausgeglichene Hunde dazu weniger zu bellen, als die Kameraden, die unterbeschäftigt sind.

In meinen Augen ist es verantwortungslos seinen Hund nicht gegenüber andere Hunde und Menschen zu sozialisieren und ein Grundmaß an Erziehung beizubringen. Noch verantwortungsloser ist es für mich, seinen Hund frei laufen zu lassen, gleichgültig ob in der Stadt oder in freier Natur, wenn dieser nicht sozialisiert ist. Dies gilt für mich ebenso für die Kleinen, die gerne getragen werden, bis hin zu den Großen, wie Dogge, Wolfshund, Rottweiler usw. .

Wenn man hin und wieder Hund und Hundebesitzer sieht, so wünscht man sich es gäbe einen Dolmetscher, der gegenseitig vermittelt, was der andere will. Viele Worte sind wie ein blubberndes Rauschen in den Ohren eines Hundes. Sätze sind unverständlich für ihn. Ein Hund achtet auf Körpersprache und Tonfall. Ein gut konditionierter Hund kann 70-80 Worte unterscheiden. Was machen wir? Für die gleiche Sache verschwenden wir vier, fünf, sechs Begriffe und das oftmals ohne Erfolg. Der Hund versucht auch mit uns zu kommunizieren, aber viele Besitzer verstehen nicht einmal, dass er sich lösen will, oder Durst hat, spielen will usw. .

Wenn ich ein Kind habe wird es als Selbstverständlichkeit angesehen, dass ich Verantwortung trage, gegenüber dem Kind sowohl der Umwelt. Ebenso ist es, wenn ich einen Hund habe.
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Beitragvon Deiwel » 21.09.2016, 14:16

@Nebel
stimme dir da voll zu.

Oft höre ich "mein Hund macht nichts, er ist ja so lieb". wenn ich die Halter anspreche und sage, dass sie ihren Hund besser anleinen sollen. Der liebe Hund sieht, riecht eine läufige Hündin auf der anderen Straßenseite und schon rennt er los. Die Bremsen quietschen, gut wenn nichts passiert ist. Unverantwortlich.

Oder dies "mein Hund tut niemand was, er will nur spielen" springt den nächsten Mensch an, will diesen begrüßen, aber der Mensch hat Angst vor Hunden.

Bei mir waren alle Hunde an der Leine wenn es vor die Türe ging. Den Yorki musste ich eh anleinen, er machte Jagd auf alles was er sah. Hatte mir aus Italien eine 10 m Roll-Leine mitbringen lassen. So hatte er genug Auslauf wenn Platz war, ansonsten war die Leine, je nachdem, eingerollt. Die Leine war Signalrot, so dass diese auch gesehen wird, gerade wenn Fahrradfahrer entgegen kamen. Sehe ich einen Fahrradfahrer, dann ziehe ich die Leine eh ein, sicher ist sicher, fahren ja nicht alle langsam ...

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Beitragvon Moira1 » 23.09.2016, 0:49

Klare Ansagen, kurz und bündig, braucht der Hund.

Manche Hunde, wie unser alter Jagdhund, sind jedoch, was die Befehle angeht, zweisprachig.

Die Grundbefehle saßen, jedoch in der Sprache seines Herkunftslandes. Diese Befehle blieben in der ihm vertrauten Sprache, da wir mit ihm praktisch sofort an den Katzen arbeiten mussten.

Einige weniger wichtige Befehle, wie Gassigehen, Belobigungen kannte er jedoch in beiden Sprachen und reagierte auch jeweils richtig.

@Deiwel

Am Jagdtrieb kann man arbeiten. Der Hund muss dann nicht überall an der Leine geführt werden.

Mir war es wichtig, dass unser Pointer seinen Freilauf ohne Leine behält, wie er es in seinem Heimatland gewöhnt war. Das kostet natürlich etwas Arbeit mit fachmännischer Anleitung.

P.S.

Ich kann mich noch an einen Aufschrei am Rande der Weinberge erinnern, als wir sonntags Gassi gingen mit unserem unangeleinten Hund und auf dem Weg sonnte sich liegenderweise eine Katze, die von mehreren Personen gestreichelt wurde. Als diese Leute unseren Hund sahen, schrien sie „ein Jagdhund!“
Unser Hund lief mit abgewandtem Blick an der Katze vorbei.

Auf die Frage der Leute, wieso der Hund nichts tut und einfach vorbeiläuft, antwortete ich: „Er darf nicht!“
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Beitragvon gloria17 » 23.09.2016, 1:22

Mein Hundchen hat als ich ihn zu mir nahm mit 6J. alles angebellt. sogar einen tönernen Hasen.
In der Wohnung ist er ganz ruhig, nur draußen ist es sehr anstrengend. Ich war bei der Hundetherapeutin. Es soll wohl auch an der Rasse liegen (Chihuahua-Kleinspitzmischung)
Inzwischen bellt er, wenn er die Hunde kennt zwar immer noch, aber wedelt mit dem Schwanz und zieht regelrecht zu ihnen hin, also bellt er vor Freude. Bei fremden Hunden bellt er, ich denke mal aus Unsicherheit. Wenn ich Besuch habe oder zu Besuch bin bellt er bis er gebührend begrüßt wurde. Da helfen auch klare Worte wie AUS usw. nichts.
Inzwischen denke ich, dass ich einfach eine Quasselstrippe habe.
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Beitragvon marionlein » 23.09.2016, 18:24

Hunde lesen die Körpersprache des Menschen.

Meine ehemalige griechische Straßenhündin brauchte keine "Übersetztung", sie kannte die Sprache der Menschen international.

Und ich wende mehr Signale mit der Hand und dem Körper an, um meinen Hunden zu zeigen, was ich möchte.

Signal "Bleib"-- Körper abwenden, Hand mit Handfläche nach außen , sie zurück weisen.

Ganz einfach,machen wir sowieso.
Sitz- Finger hoch
Platz- offene Handfläche auf den Boden

usw.

Wir müssen uns nur unserer Körpersprache bewußt werden!!! :mrgreen:
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Beitragvon Moira1 » 24.09.2016, 3:42

Artgerechte Hundehaltung bedeutet auch in meinen Augen nicht nur Prägung auf den Menschen, sondern auch Sozialisierung mit Artgenossen. Hunde sind Rudeltiere und bedürfen des Umgangs mit ihresgleichen, unabhängig davon, dass schlecht auf Artgenossen geprägte Hunde für andere Hunde zur Gefahr werden können oder selbst in Gefahr geraten.

Um seinen Hund besser zu verstehen, besser mit ihm kommunizieren zu können, sollte man meines Erachtens sich mit den Calming Signals, den Beschwichtigungssigalen des Hundes, vertraut machen.

„Wir alle wissen es: In menschlichen Beziehungen hängt erfolgreiche Kommunikation mindestens zur Hälfte von unserem Willen ab, zuzuhören, was das Gegenüber zu sagen hat. Bei unseren Hunden jedoch tun wir uns eher schwer damit und betreiben häufig eine Einweg-Kommunikation: Wir teilen dem Hund etwas mit, und er soll lernen, das zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Wir sprechen ZU unserem Hund und nicht MIT ihm. Dabei haben uns unsere Vierbeiner viel zu sagen und teilen uns fortwährend mit, wie sie sich fühlen. Sie verfügen über ein umfangreiches Kommunikations-Repertoire, mit dem sie zu Artgenossen und Menschen gleichermaßen „sprechen“. Davon zu wissen und die Hundesprache zu verstehen, bringt ganz neue Qualitäten für unser Zusammenleben mit sich. Insbesondere das Wissen um die sogenannten „Beschwichtigungssignale“ eröffnet regelrechte Tore zur Hundewelt. Schnüffeln wir doch einmal hinein! ...“

"...Beschwichtigungssignale werden sowohl anderen Hunden als auch Menschen gegenüber angewandt. Es gibt bloß einen Unterschied: Zumindest gut sozialisierte Artgenossen „antworten“ bzw. reagieren im Regelfall auf die ausgesandten Beschwichtigungssignale. Das Gegenüber signalisiert seinerseits „Ich habe dich verstanden / bin friedlich / nicht an einem Konflikt interessiert“. Wir Menschen sind da schwerer von Begriff – und das kann arg frustrierend für den Hund sein: Er teilt uns seine Befindlichkeit mit – und wir reagieren (aus Unwissen) nicht darauf. Oder noch schlimmer: Weil wir manche Beschwichtigungssignale (zum Beispiel: Verlangsamung von Bewegungen, Wegdrehen des Kopfes, siehe unten) irrtümlich als „Sturheit“ oder „Ungehorsam“ deuten, bestrafen wir den Hund sogar dafür…"

Quelle:
http://www.spass-mit-hund.de/mehr-wisse ... g-signals/

Literaturempfehlungen finden sich ebenfalls auf der Seite.

Die Hundesprache (Beschwichtigungssignale) war bei unserem Hund, der wie viele Hunde in seinem Herkunftsland, wo Hunde sich frei ohne menschliche Begleitung bewegen können und wo sie von klein an mit Artgenossen konfrontiert sind, sehr stark ausgeprägt und die Haltung im Umgang mit anderen Hunden dadurch sehr stressfrei.

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Beitragvon Rotkappe » 24.09.2016, 15:33

marionlein 18:24.....Stimmt! Unsere Züchterin, die auch das Welpen- und Junghundetraining machte, hat uns beides gelehrt...Körpersprache und sprachliche Signale.
Wobei die Hunde ja auf kleinste Gesten reagieren, die man evtl. gar nicht so gemeint hat.
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Beitragvon Deiwel » 25.09.2016, 2:32

von Rotkappe » 24.09.2016, 15:33

marionlein 18:24.....Stimmt! Unsere Züchterin, die auch das Welpen- und Junghundetraining machte, hat uns beides gelehrt...Körpersprache und sprachliche Signale.
Wobei die Hunde ja auf kleinste Gesten reagieren, die man evtl. gar nicht so gemeint hat.


ich habe meinen Hunden von Anfang an spielerisch alle Befehle in deutsch und italienisch, sowie meine erdachte Zeichensprache beigebracht. Es waren 20 Zeichen die hat er am aller schnellstens gelernt. Damit konnte ich ihnen sage was ich wollte und niemand hat es mitbekommen, was sich als gut erwiesen hat.

Wenn man seinen Hund kennt, ihn öfter beobachtet, dann weiß man genau was dem Tier fehlt, was er will usw. Man kommuniziert mir dem Tier.
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Beitragvon REUETNEBAON » 02.10.2016, 23:35

es ist schon interessant, was hier der eine und der andere zu sagen hat. was aber meint der hund dazu? die frage ist ernsthaft!

hier werden regeln einfach so aufgestellt und die haben zu passen! so ist es aber nicht in meinen augen richtig! so ist es nur dann passend, wenn man eine marionette zu hause als hund haben will.

will man aber ein wirklich liebenswertes und einmaliges wesen neben sich haben, dann kann man einen solchen hund nicht nach schema f erziehen, sondern muss ihn auch einfach mal machen lassen, einfach ihn auch einmal unartig sein lassen, ihm seinen willen lassen und diesen nicht brechen wollen! macht man letzteres, hat man neben sich nur einen langweiligen hund, der super hört, aber für eine überraschung nicht gut genug ist, der sich nicht wagt, selbst einmal irgendwelche döneken auszudenken, späßchen zu machen, die einen erfreuen und mit denen man nicht gerechnet hat.

kurzum, man hat einen "roboter" nehmen sich, der funktioniert, aber sicherlich keinen wirklichen "freund"! man ist "chef" und das ist nicht viel, sondern viel zu wenig für ein solch wunderbares geschöpf!

man soll einen hund nicht vermenschlichen ... artgerecht halten ... das wird immer wieder zu gerne gesagt und geschrieben, aber es wird dabei übersehen, dass der hund bereits vermenschlicht ist!!! der hund hat nix mehr vom wolf! der hund glaubt selbst, er wäre ein mensch, weshalb er oft auch eher zu artgenossen, aber nicht zum menschen aggressiv ist. der hund schaut uns täglich an, sieht sich nicht im spiegelbild und ist so deshalb im laufe von jahrtausenden von jahren zu einem "menschen" geworden!

es gibt kein tier auf der welt, welches bereits ab seiner geburt unsere gesten sofort versteht und diese nicht erst erlernen muss! ein hund versteht sofort unsere einfachsten zeichen, unsere gesten, unser augenzwinkern! hierfür bedarf es keiner hundeschule! es bedarf nur liebe und das wissen, dass man da kein wildes tier im körbchen hat, sondern einen hund, der seit 30.000 jahren mit dem menschen lebt und sich entsprechend entwickelt hat! kein schimpanse ist uns nach seiner geburt so nahe! kein schimpanse versteht dann unsere kleinen gesten, aber der hund schon!

ich glaube, nicht der hund muss etwas lernen, sondern der mensch! der hund hat seinen focus total auf den menschen gerichtet, aber wir verstehen oft nicht seine sprache. diese heißt es für uns menschen, erst einmal zu erlernen!

ich bin mit hunden aufgewachsen, ich hatte als erwachsener immer hunde ... sie hörten nicht immer aufs wort, aber sie waren letztlich die zuverlässigsten, die man sich als "herrchen" (alleine das ist ein begriff, der mir widerstrebt) sich wünschen konnte. ich ließ ihnen ihren willen und sie waren glücklich!!!

ein hund ist uns so nah und wir als menschen müssen nicht darüber nachdenken, was er mag, denn er mag alles, was wir auch mögen! das gibt es bei keinem (!!!) anderen tier, nur beim "hundmensch"! natürlich stößt diese fiktive bezeichnung bei dem einen oder anderen auf ein kopfschütteln, aber es ist nun mal so ... der hund ist uns so wahnsinnig ähnlich, versucht es uns nur recht zu machen, will nur, dass es seiner familie gut geht, kennt da keine aggressionen, ist nur auf harmonie bedacht, schläft mit uns ein und wacht mit uns auf! das alles mit jeglicher selbstverständlichkeit und ohne ansprüche!

wer diese evolutionsgeschichte beim hund nicht akzeptiert, den hund am liebsten in die hundehütte auf den hof schicken möchte, ihn damit quasi einpfercht, ihn nur als nutztier und nicht als freund sieht, der nimmt diesem wesen alles, was die evolution ihm bisher gab ... seine hochentwickelte persönlichkeit! sein wachsen hin zum menschen!



nicht unerwähnt will ich hier lassen, dass ein wuff natürlich auch sehr gerne in die schule geht und @nebel hat hier in meinen augen eine ganz tolle erfahrung und ich wünschte ihn mir für meinen timmi, weil dieser unterfordert ist. doch ich gehe nicht zu 100% konform mit den ansichten von @nebel, aber er hat ahnung und manchmal ist nicht nur der eine weg der richtige! das gilt für @nebel und für mich!
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Beitragvon Rotkappe » 03.10.2016, 13:21

schläft mit uns ein und wacht mit uns auf

Hatten deine Kinder nicht ein eigenes Zimmer? Oder haben sie immer in deinem Schlafzimmer, gar in deinem Bett geschlafen? Also meine Kinder nicht.

Da du deinen Hund als Familienmitglied siehst, wäre es also logisch, dass er ein eigenes Bett - ein eigenes Zimmer - zur Verfügung hat.
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Beitragvon REUETNEBAON » 03.10.2016, 15:13

natürlich hatten alle meine hunde ihre eigenen plätze. doch bei mir und meiner familie standen die türen immer offen und der hund konnte entscheiden, wo er sich aufhalten wollte. so liegt auch mein timmi jetzt dicht neben mir, denn ihm sind schon zwei meter entfernung zu viel. er sucht und braucht die nähe und ich würde es vermissen, wenn es nicht so wäre, denn auch ich liebe seine nähe.

mein 2009 verstorbener labrador hatte sogar die angewohnheit, hinten im auto sich so unbequem zu platzieren, dass er mir (vorne sitzend) während der fahrt seinen kopf auf die schulter legen konnte.

ich will auch noch erwähnen, dass meine hunde fast nie alleine waren und natürlich auch im urlaub mit dabei waren. ich hatte das glück, mit einer frau verheiratet gewesen zu sein, die meine tierliebe zu 100% teilte. sie und meine jüngste tochter waren auch diejenigen, die nach dem ableben (2009 und 2011) meiner beiden letzten hunde (ben, der labrador und iffi, rauhhaardackelhündin, seine kleine "lebensgefährtin") mich mit tierschicksalen bombardierten. eigentlich wollte ich keinen hund mehr, wollte mir spontane kurzflüge und kleine kreuzfahrten leisten, aber bei timmi konnte ich schließlich nicht mehr nein sagen. ein entschluß vor knapp vier jahren, den ich niemals bereute. ich sehe mich mit aller selbstverständlichkeit in der pflicht, diesem kleinen wesen sein leben so angenehm wie möglich zu machen, denn das leben eines hundes ist nun mal leider kurz. ich hatte das glück, dass alle meine hunde ein hohes alter erreichten und an altersschwäche starben. worauf meine familie und ich an aktivitäten verzichten mussten, störte uns nicht, denn die hunde gaben es uns auf ihre art und weise doppelt und dreifach zurück! so jetzt auch mein timmi mir gegenüber!

wir sind ein team und timmi ist zu meinem schatten geworden!
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