Erst kürzlich war ein Bericht im TV, wie irgendwelche "wissenschaftlichen Erkenntnisse" usw. absolut unreflektiert übernommen werden. So groß kann der Schmarrn gar nicht sein, dass es nicht Leute gibt, die es glauben, obwohl von wissenschaftlich und schon gar Erkenntnisse Lichtjahre entfernt.

Da könnte man nun drüber lachen, in der Tat ist es aber nicht ungefährlich, weil so viel Mist in Umlauf kommt und immer wieder Menschen davon negativ beeinflusst werden.

Ein bisserl kritisches Verhalten sollte man von erwachsenen Menschen schon erwarten können.

Mir reichts schon, wenn ich hier "ausschlachten" und "ausnehmen" lese. Die tun ja alle so, als wären Ärzte allesamt Serienmörder.

Ich selbst kenne Menschen, die transplantiert wurden. Denen geht es heute gut und sie sind dankbar, dass sie das Glück hatten, weiterleben zu dürfen.

Und wie die Gegner hier handeln würden, wären sie denn selbst betroffen oder einer ihrer Lieben, das lasse ich jetzt mal offen.

AK
Anne, was mich bei aller Toleranz unterschiedlicher Ansichten, gerade bei diesem Thema, stört:
Du bist Dir Deiner Meinung z u sicher.
Woher bitte willst Du wissen, wann der Mensch tatsächlich unwiederrufbar tot ist ?!
Da sind viel klügere und medizinisch fundiert gebildete Fachleute sich nicht einig.
Diana-Maria ...

Woher bitte willst Du wissen, wann der Mensch tatsächlich unwiederrufbar tot ist?! Da sind viel klügere und medizinisch fundiert gebildete Fachleute sich nicht einig.

Was soll ich Dir nun auf diese Aussage noch antworten? :lol:

AK
hat ihr den Artikel gelesen, dass während der o.Spende den Spendern die Haare ergrauen bzw. das Gesicht sich verzerrt ?
So ne sache mit dem tot.
Doch irgendwan verfault der Mensch, also muss es zwischen drin noch etwas lebendiges geben.
Ich finde es dem Thema nicht gerade angepaßt, alberne lachende Gesichter als Antwort zu senden
@ AK
ich bin nicht oft hier und schätze deine Meinungen und Ansichten.
Aber in diesem Fall nicht.
Nie und nimmer würde ich Organspender machen, Ich möchte mal so in die Kiste wie ich war. Den Einen trifft es früher, den Anderen später.
Das kann dir auch im Krieg passieren, damit mußt du eben leben.
Würde mich im Grab umdrehen wenn ich wüßte dass so ein Idiot der es provoziert dann noch ein Organ von mir hätte.
Fahr mal jede Woche 1500 KM und das zB. auf der gleichen Autobahn um die gleiche Zeit.
Dann kennst du deine Kandidaten die auf der mittlerweile 3 spurigen Achterbahn von der Einfädelspur gleich quer rüber auf die ganz linke Spur wechseln ohne Rücksicht, nach dem Motto .. "jetzt bin ICH da"
Bei Nebel fahren wie ein Kranker und dann Unfall und du stehst 2 Stunden.
Bei solchen Personen kein Mitleid und schon gar keine Organspende, im Gegenteil, die Sanis müßten die Anweisung haben zum Einschläfern.
Wenn Staugefahr zB. kurz vor München auf den automatisch geschalteten Anzeigern 100 Kmh angezeigt wird halten sich zumeist ältere Fahrer an das Limit das schon Sinn macht.
Denen wird oft der Vogel gezeigt und angehupt. 5 Minuten später stehen dann die gleichen Fahrzeuge nebeneinander am Stauende.
monty1 hat geschrieben: Ist schon komisch, dass Menschen, die für hirntot erklärt wurden, plötzlich
wieder zum Leben erwachten.

.


Vor kurzem wurde von einem Jungen berichtet, den grade vorbereitet wurde um auszuschlachten und er ist aufgewacht :idea:

Ich habe auch jahrelang solche Ausweiß mitgeschleppt, nachdem ich über die Geschäfte mit Organe gelesen habe, habe ich weggepfiffen, nein, ich gebe nichts mehr her :evil:

Einmal gehe ich noch zum Blutspende und das wird danach auch abgehakt, ich merke schon daß es weniger wird, Finisch :!:

Mitlerweile sind meine Organe mit mir gealtert, Herz habe eh aus Stein, Lunge solala, einige flogen schon früher raus, ist nix mehr verwertbares da :wink:

Der Tod kommt noch früh genug !

1.
Diana_Maria hat geschrieben: Ich finde es dem Thema nicht gerade angepaßt, alberne lachende Gesichter als Antwort zu senden


Diana-Maria ...

Du empörst Dich mal wieder? :wink:

AK
Jaja und sie tadelt ausnahmsweise mal wieder.
Ich würde einem anderen Menschen meine Organe weder mein Blut schon alleine aus Sicherheitsgründen nicht zumuten wollen.
Aus_zweiter_Hand hat geschrieben: @ AK
ich bin nicht oft hier und schätze deine Meinungen und Ansichten.
Aber in diesem Fall nicht.
Nie und nimmer würde ich Organspender machen, Ich möchte mal so in die Kiste wie ich war. Den Einen trifft es früher, den Anderen später.
Das kann dir auch im Krieg passieren, damit mußt du eben leben.
Würde mich im Grab umdrehen wenn ich wüßte dass so ein Idiot der es provoziert dann noch ein Organ von mir hätte.
Fahr mal jede Woche 1500 KM und das zB. auf der gleichen Autobahn um die gleiche Zeit.
Dann kennst du deine Kandidaten die auf der mittlerweile 3 spurigen Achterbahn von der Einfädelspur gleich quer rüber auf die ganz linke Spur wechseln ohne Rücksicht, nach dem Motto .. "jetzt bin ICH da"
Bei Nebel fahren wie ein Kranker und dann Unfall und du stehst 2 Stunden.
Bei solchen Personen kein Mitleid und schon gar keine Organspende, im Gegenteil, die Sanis müßten die Anweisung haben zum Einschläfern.
Wenn Staugefahr zB. kurz vor München auf den automatisch geschalteten Anzeigern 100 Kmh angezeigt wird halten sich zumeist ältere Fahrer an das Limit das schon Sinn macht.
Denen wird oft der Vogel gezeigt und angehupt. 5 Minuten später stehen dann die gleichen Fahrzeuge nebeneinander am Stauende.


Hallo aus zweiter Hand,

es macht ja nix, wenn wir verschiedener Meinung sind :)

Es ist halt so, dass ich mich mit dem Thema mit Sicherheit viel mehr beschäftigt habe, als die, die hier schreiben. Warum? Weil ich evtl. selbst aufgrund Erkrankung vor die Wahl gestellt werden könnte, also Transplantation ja oder nein, - je nach Fortschreiten.

Ich kenne auch Menschen persönlich, die transplantiert wurden und die quasi ein neues Leben geschenkt bekommen haben (wobei nicht jeder so einen Eingriff überlebt). Das sind ganz normale liebe Menschen und keine Monster, denen es egal war oder ist, ob jemand sterben musste, damit sie leben können. Ganz im Gegenteil. Auch die Ärzte sind keine Leichenfledderer, wie so gerne dargestellt.

Es gibt gute Reportagen über Organtransplantationen, wo genau erklärt wird, wie z.B. der Hirntot festgestellt wird. Übrigens von zwei Ärzten unabhängig voneinander, aber das nur nebenbei. Mit den Reportagen meine ich aber keine You-Tube-Filmchen, wo sich irgendwelche Stimmungsmacher wichtig machen.

Abgesehen davon ... Ich möchte mal die Omas hier sehen, wenn ihre Enkelkinder ein neues Organ brauchen würden, ob sie dann immer noch über "ausschlachten" usw. reden würden. Ich glaubs eher nicht.

Jeder soll seine Meinung dazu haben. Aber Organempfänger und auch Ärzte pauschal so zu beleidigen und schlecht zu machen, ist nicht in Ordnung.

Ich habe übrigens einen Organspendeausweis, wobei man von mir vermutlich nix mehr brauchen kann. Aber im Falle eines Falls soll das fachmännisch geklärt werden.

Achso ... Und es geht ja nicht nur um Autofahrer. Es gibt nicht wenige Menschen, die schon krank geboren werden und im Laufe ihres Lebens ein Organ bräuchten. Man kann hier z.B. Herzkrankheiten oder Mukoviszidose nennen.

Aber nun solls von meiner Seite genug sein.

AK :)
Ich meine, dass man die Frage losgelöst vom christlichen Glauben diskutieren muss Die Aufklärung, wie der Tod festgestellt wird, da muss offensichtlich mehr Aufklärung her. Wie ich hier lese, haben viele Angst davor , dass dort unzureichend gearbeitet wird. Ich selbst habe einen Organspendeausweis. Genau aus den Gründen, die A. K. benannt hat. Mag mir nicht vorstellen wie es ist, wenn meine Kinder, Enkelkinder und auch andere aus meinem Umfeld wegen eines fehlenden Organs sterben müssten. Doch letztendlich muss es jeder für sich selbst entscheiden und niemand sollte die Gegner verurteilen. Ich selbst möchte übrigens kein Spenderorgan, d. h. jetzt nicht mehr. In jungen Jahren war meine Einstellung dazu anders.
@ AK
Ärzte schlecht machen will hier keiner !
Wenn ja - WO ?
Aber Krankenhäuser (vor allem kleinere, regionale, aber schnell erreichbare müssen um's überleben kämpfen und werden trotzdem geschlossen)
Da wäre unsere Mutti mal gefragt, für Flüchtlinge usw. haben wir Geld ohne Ende. Wenn es wenigstens Sinn machen würde oder glaubt die Pfarrerstochter wirklich daran die Welt auf unsere Kosten sanieren zu können.
Und nein, ich bin nicht rechtsradikal !

Mein Sohn ist jetzt 21, aber als er sieben oder acht Jahre war und ich allein Zuhaus und er über schlimme Bauchschmerzen klagte brachte ich ihn nachts in KKH und wartete bis zum Morgen.
Bin dann von dort direkt zu meiner Arbeitsstelle gefahren ca. 15 Minuten Fahrzeit.
Habe eine Verfügung gemacht bevor irgendein Eingriff gemacht wird unter meiner Handynummer anrufen.
Abends wollte ich ihn besuchen und war nicht auf Zimmer, .. kriegst zur Antwort - war eine Notoperation. Verdacht auf Blinddarm. Sohnemann heulte und klagte wie weh das tut wenn sie dann 2 Wochen später mit einem Ruck den Schlauch rausziehen. Aber er war noch im KKH als es dann schlechter wurde. Nochmal ne Operation weil es nicht "gut gelaufen ist" :oops:
Ich hab nen halben Tag gewartet weil der Oberarzt sich immer verleugnet hat und angeblich nicht da war. Als ich ihn dann zur Rede stellte muß ich ihm zumindest zugute halten dass er ehrlich war und sagte er dachte der wär zur Operation "hergerichtet" und sagte auch dass der Blinddarm in Ordnung war und es an der altmodischen Kommunikation war. Er hatte ne Bauchfellentzündung die sich von selbst aufgelöst hätte.

Meine Mutter war im Klinikum Augsburg, mittlerweile sogar Uniklinik.glaub ich. Hab sie selbst reingefahren .. sie war ja schon zuvor dort und hatte mit der Galle. Sie lief von alleine zwar unter Schmerzen und ging auf ihr zugewiesenes Zimmer.
Am Montag war OP Termin, lediglich der Arzt der zuvor diagnostiziert hatte, war im Urlaub. Ich war in der Arbeit und machten grad Brotzeit als der Anruf kam .. ihrer Mutter geht es zunehmend schlechter. Wenn sie sie nochmal sehen möchten bitte sofort kommen.

Ich schwöre beim Grab meiner Eltern dass das alles der Wahrheit entspricht. Nur beweisen kannst es bei uns halt nicht. In Amerika wär das anders.

Soviel zu deinen Ärzten AK

P.S.
Bei Vater war es nicht besser.
Korrupt, Verantwortungslos !

P.P.S.
ich war übrigens eine Woch in München "Rechts der Isar" sagt dir das was. noch schlimmer.
Kein Wunder, ist der Mensch doch zur beliebig ausnutzbaren Ware mutiert.

Achtung vor dem Leben gibt es nicht mehr,
der Wert der Organe zählt, das ist alles.
Klinik- Ärzte sind heutzutage Handlanger der Pharma- und der Organindustrie, und da werden gewaltige Summen umgesetzt.

Gottseidank musste ich noch nie in ein Krankenhaus.
Für Interessierte: Heute lief die nachfolgende Sendung:

Mein Organ hat eine Seele

Meggy und Leo benötigen eine Organtransplantation. Der Film begleitet sie über vier Jahre hinweg: von der zähen Wartezeit, über die kraftraubende Transplantation bis hin zum Leben mit dem neuen Organ.


https://www.daserste.de/information/rep ... o-100.html

AK
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