Wie stehen Christen zur Organspende, propagieren sie einen Organspende-Ausweis?
Sind Christen der Meinung, dass der Hirntod der definitive Tod des Menschen ist, obwohl Organe wie Herz, Niere, Leber und Lunge noch leben ("warmer Körper, schlagendes Herz"). 
Obwohl ich an Jesus Christus glaube (ich weiß nicht ob ich deswegen ein Christ bin, ich geh nämlich nicht in die Kirche), bin ich persönlich völlig gegen Organspende. :roll:
Ich habe immer mein Organspendeausweis mit dabei, in dem fett aufgeschrieben ist, dass ich nicht spende. :|
Ich selbst will aber auch nie ein fremdes Organ von jemand anderem bekommen, wenn mein Körper nicht mehr will - dann will er nicht mehr, dann ist das Ok für mich.
Organspende ist für mich grausam - da die Menschen eigentlich noch leben, und trotzdem aufgerissen werden. Oftmals fühlen sie noch die Schmerzen, man hat das mehrfach gefilmt.
Warum zb. wird in der SChweiz verlangt, dass Organspender vor dem Aufschneiden eine Betäubung bekommen ? Das hat schon seinen Grund.... :|
So ist es liebe Jenny, betr. der Narkose. Finde ich absolut richtig.
Ich denke nämlich auch das der sogennannte Hirntote noch lebt und fühlen kann.

Ich selber habe auch einen Spenderausweis, darin steht, dass ich nur an meine
Nachkommen spenden würde, wenn sie es in diesem Moment bräuchten.

Wenn einer meiner Nachkommen eine Niere oder ein Teil meiner Leber jetzt schon
gebrauchen würde, wäre ich auch bereit, lebend zu spenden,
aber eben nur an meine Nachkommen.
Hier eine besonders tragische Geschichte einer betroffenen Familie. :(

Hirntod - Tod bei lebendigem Leib - Autor Silvia Matthies

https://www.youtube.com/watch?v=dpMZAYdfGWw

Wlches Trauma eine Organentnahme für die Angehörigen des Spenders bedeuten kann, zeigt der Fall des 15-jährigen Lorenz Meyer. Die Eltern wurden bereits eine Nacht nach der Einlieferung ihres Sohnes in eine Schweizer Klinik mit der Frage nach Organentnahme konfrontiert. In ihrer Verzweiflung stimmten sie trotz aller Vorbehalte der Entnahme der Nieren zu. Ein Schritt, den sie im Nachhinein bitter bereuen sollten.
Erst bestand nur der Verdacht, dass mehr Organe entnommen wurden, als zugesagt. Doch dann stellte sich heraus, dass es gravierende Zweifel an der Richtigkeit der Hirntoddiagnostik gibt.
Schlimm. :(
Das ist ja wirklich ganz schlimm, zeigt es doch, dass die Zweifel berechtigt sind.

Deshalb ist es sehr wichtig, immer einen Spendeausweis bei sich zu tragen, wo man eben auch
eine Organentnahme verweigern kann. (ist doch auch für die Angehörigen wichtig, dass sie keine Entscheidung treffen müssen und somit nicht bedrängt werden).
Der Hirntod, ist doch nur die gesetzgebende Erlaubniss (zum töten), auch wenn zwei verschiedenen Ärzte das bescheinigen müssen, stehe ich persönlich nicht dahinter.

Trage auch einen Spenderausweis der bescheinigt, daß ich keine Organe und Mehr spende!
Komme beruflich aus dem medizienischen Bereich und konnte ein ganz kleines bißchen hinter die Fassade schauen.
Organspende rettet Leben. Wenn ich hirntot bin, dann brauch ich meine Organe nicht mehr. Das ist meine persönliche Meinung. Außerdem ist es bei uns in Österreich genau umgekehrt, solange ich nicht Widerspruch erhebe können mir Organe entnommen werden, also es gibt diese Spenderausweise bei uns nicht.
Wie gut, das ich nicht in Österreich lebe. Wie soll ich denn Widerspruch einlegen, wenn ich auf dem OP-Tisch liege???
Organspenden retten nur kurzfristig Leben. Bei einigen Organen wird nach einigen Jahren eine neue Spende nötig sein.
Die Natur läßt sich eben nicht auf Dauer überlisten.

Organhandel ist ein lukratives Geschäft, und die Krankenhäuser verdienen gut damit.

Ich lehne es generell ab, und man kann nur hoffen, dass sich die Ärzteschaft auch daran hält.
Der Hypokratische Eid ist schon längst Makulatur,
und die Medizin ist mittlerweile ein Geschäftszweig wie jeder andere.
Der Mensch als Ware. :?
Monty!

Ich sehe es und weis, daß das ein Geschäft ist.

Wenn jemand glaubt, daß da nach einer Dringlichkeitsliste verfahren wird, der irrt!
Wer am meisten zahlt oder die besseren Verbindungen hat, steht auf der Liste oben!
Warum wissen das nur die wenigsten, dass sie mit der Organspende-einwilligung im Falle eines Falles lebendig aufgeschnitten werden ?
Ich verstehe das nicht, es ist traurig.... es wird immer nur Werbung für die Spende gemacht.
Aber wer ist denn eigentlich dafür zuständig, richtig aufzuklären....
Das frage ich mich. :roll:
@ JennyJoy,

warum sollten die aufklären, die an dem Geschäft beteiligt sind?

Schon eine ganze Zeit ist Organspende ein Thema. Der Begriff Organ stimmt so auch nicht, denn es kann viel mehr gebraucht werden. Den Begriff dafü, möchte ich weder in den Mund nehmen, noch hier nieder schreiben.

Deshalb habe ich mich selber schlau gemacht, informiert und mir meine eigene Meinung gebildet.

Dann kam ich zu dem Ergebniss, daß ich den Ausweiß bei mir habe aber nichts spenden werde.
Eine Klientin von mir kam schon das 1. Mal mit Sauerstoff aus dem Kanister zu mir. Sie wollte die Ursache ihrer Erkrankung wissen, die für mich nach ein paar Fragen vollkommen klar war. Ich gab ihr auch Rat, auf welche Weise sie am ehesten mehr Gesundheit erlangen könnte. Bei einem weiteren Besuch erklärte sie mir, dass sie in Frührente gehen wolle und auf eine Spender-Lunge warte. Alle Empfehlungen, die ich ihr gab, hat sie ausgeschlagen und genau das Gegenteil gemacht.

Nach 3 Jahren habe ich erfahren, dass sie eine Spender-Lunge erhalten hat, nach der Operation ins Koma fiel und 8 Tage später verstarb.

Meine Meinung ist, dass Krankheit immer eine seelische Ursache hat, dass es frühzeitig Anzeichen gibt, die man nur verstehen muss. Wer dann sein Denken, sein Verhalten oder seine Umstände ändert, hat gute Chancen auf mehr Gesundheit. Auch ich habe eine angeblich unheilbare Krankheit vollkommen ausgeheilt.

Das ist der Grund, warum ich gegen Organspende bin. Als Empfänger erhält man mehr als ein Organ, man erhält auch feinstoffliche Teile des Spenders, als Spender fehlen mir die feinstofflichen Teile. Klar, in einer materialistischen Gesellschaft glaubt das kaum einer.
… ich kann mir gar nicht erklären, warum dieser Thread in >Astrologie und Esoterik< zu finden ist … er gehört nicht hierher …
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@Herzgold

Ich möchte Dich gern bitten, Deinen Ausführungen noch weitere Gedanken hinzuzusetzen, wenn Du magst … ich verstehe Deine Argumente nicht …

Mein beruflicher Schwerpunkt sind nicht die pharmazeutischen Medikationen - er liegt nicht im körperlichen Bereich.

Aber ich kenne inzwischen Menschen, die durch eine Organspende eines Unbekannten weiterleben. Ein Junge liegt mir besonders am Herzen, zwei Jahre nach der Transplantation eines Organs seiner Großmutter benötigte er eine gleiche weitere Organspende und musste lange Jahre darauf warten.

Bist Du Dir eigentlich der Lebensqualität und der Dankbarkeit diesen inzwischen jungen Erwachsenen bewusst? Nein, man spendet nicht nur ein Organ – man spendet so viel bewusstes Er/Leben mehr!! Er hat übrigens seine (ihm selbst nicht bekannte) Prognose längst überlebt.
Hast Du diese Seite auch bedacht?

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Ja, diese Gesellschaft ist materialistisch. Das Video der geschockten Eltern ist ja das Beispiel, auf das sich vielerorts bezogen wird. Auch mich schockt es.

Allerdings habe ich eine eigene Erfahrung um die hier beschriebenen „Geschäftstreibenden“ gemacht. Sie stellten sich als sehr behutsame und kompetente Ärzte auf und ich bin froh, dass sie mich beraten haben, wo mir das Wissen fehlte und begleiteten, wie sie es taten. Ich würde als Angehörige einer solch schwierigen Situation ein anderes Video erstellen.

Nicht unkritisch oder Gefahren befürchtend, aber auch nicht unmenschlich deklarierend!

Ich habe einen Organspendeausweis.

Der Thread lautet: Christen & Organspende … ich bin christlich geprägt – nicht gläubig … und unterwiesen, dass Christus stellvertretend für uns am Kreuz gestorben ist … kann es sein, dass er (lebend) viel mehr gegeben hat als ich mit meinem Ausweis bereit bin, nachdem mein Hirntod festgestellt wurde?

Wie erklärt ein überzeugter Christ seine Verweigerung zur Organspende??