Ich habe sehr gerne und ohne Reue gestern mein Lächeln und Nachrichten an Einzelpersonen verschickt

heute auf ein Neues


@shekinah, gerne

@einatmenausatmen
wer gerne „gebraucht wird“ - findet oft keine Balance mehr und jammert dann wegen der Belastung

@anna-blume
es ist nicht nötig, auf Rabatte zu warten, wenn ich 4 Tage nach der Anmeldung schon der Meinung wäre, ich brauche PR, dann würde ich das auch machen
Erstmal möchte ich ja ausprobieren, ob ich mich hier wohlfühle

Und nein, ich lechze nach nichts – da könnte man ja andersrum sagen, die die „gebraucht werden wollen“ können mit sich nix anfangen oder fühlen sich sonst wertlos

@sonnenkind /@lolipop20
wenn Ihr das so auf die Reihe bekommt - ist das ja Prima
Mir hallt nur von verschiedenen Altersgenossinen im Ohr, Ich muss dies, ich muss jenes, hab soviel zu tun, die Kinder, die Enkel, helfen bla, bla

@fraola
für mich sind beide Sätze falsch

@melissa56 / @flesermutzel
Gleichgesinnte gefunden prima, @flesemutzel und überraschend nah

@nettestierfrau
gut zusammengefasst


Ich wollte mit diesem Thema meine Gedanken dazu loswerden und eventuell diejenigen finden, die nicht im „gebraucht werden“ oder im „Freizeit-Stress“ aufgehen. Passt

Sollen sich alle die mögen einspannen lassen, sich aber dann bitte nicht beschweren weil sie keine Zeit für sich haben .

Alle, die nicht so gepolt sind, müssen deswegen keine Egoisten sein.

Ja und wahrscheinlich wird man auch nicht „gebraucht“ weil man keine Kinder hat
(Äh ja, kann ja auch gewollt sein - solls geben)
Es gibt auch solche, die nicht „gebraucht“ werden wollen oder schon „ver braucht“ wurden.


Du kannst ein guter Mensch
mit einem liebevollen Herzen sein
und trotzdem NEIN sagen.


Um auch noch darauf rumzureiten, pervers ist schon ein starkes Wort für
moderne Kommunikation.
Es ist doch Klasse, welche Möglichkeiten wir heute haben und wer nur virtuell sein will, ist doch wirklich kein Problem. Perverse Freude :wink:

In diesem Sinne
Alles kann, nichts muss
Ich will sicher nicht GEbraucht werden, sonst bin ich vielleicht (zu) bald VERbraucht ... Bei Gegenständen die meist gebraucht werden ist es auch einerlei, aber bei Menschen :?:
Ich bin in meinen Berufsjahren viel gebraucht worden.
Und ganz ehrlich, ich hab es dank Helfersyndrom auch genossen.
Daneben noch zu Hause meine demente Mutter.
Manchmal war es viel.
Jetzt ist Ruhe eingekehrt, und das genieße ich ganz bewußt.
Brauch auch keinen Freizeitstreß!
Das bedeutet nicht, daß ich nicht auch gern helfe, wenn Not am Mann ist.
Aber es gibt immer wieder Menschen, ,,Freunde'', die einen aussaugen,
aber nichts kommt zurück. Vor denen hab ich mich zurück gezogen.
Unsere Zeit und auch die Kräfte sind begrenzt. Ich will sie
für Menschen und Dinge nutzen, die mir gut tun.
Ich denke, das haben wir uns verdient, oder?

Buddleja,
herzlich willkommen! Viel Freude hier bei den 50ern! :D
Es steht nicht umsonst in meinem Status "Hilfsbereiter und netter Rentner".
Ich habe viel Freizeit und helfe auch andere egal ob Verwandte oder Nachbarn und bereue es nicht.
Es gibt auch immer wieder Situationen wo ich als Handwerker gefragt bin und ich fahre oder gehe dorthin und mache es.
Auch hier in der Wohnanlage ist meine Hilfsbereitschaft gerne gesehen, ich repariere defekte Türschlösser, Wasserhähne ,Lichtschalter und vieles mehr und man kommt mir mit großer Dankbarkeit entgegen.
Und solange ich das alles noch machen kann da tue ich es auch weiterhin.
Auch hatte ich mich kurzfristig dazu bereit erklärt von einer erst schwerkranken und kürzlich verstorbenen Nachbarin ihren Hund in meine Obhut zu nehmen damit das arme Tier nicht im Tierheim landet.
@valentinAK
ich denke jeder / jede wurde mal „gebraucht“ und auch „verbraucht“
aber die Zeit ist begrenzt und wir sollten sie nutzen, jeder wie er meint das es ihm guttut.

@flesermutzel
aussaugen ist ein gutes Stichwort. Weg damit.

Keine Frage, ich verstehe es, aber ich muss mir nicht bei der ersten
Bekanntschaft die gesamte Krankheitsgeschichte inclusive Lebenslauf anhören.

Das zieht mich persönlich runter und ich brauche das nicht. Das Problem ist, real kannst du nicht sofort ausweichen ohne unhöflich zu sein, nur nächstes Mal Abstand halten.

@strippe
nichts dagegen zu sagen, wenn Du das gerne machst und Dir das Helfen guttut, nur zu. Aber vergiß Dich selbst nicht dabei.


"Du bist es wert, dass man Dich gut behandelt."
,,@flesermutzel
aussaugen ist ein gutes Stichwort. Weg damit.

Keine Frage, ich verstehe es, aber ich muss mir nicht bei der ersten
Bekanntschaft die gesamte Krankheitsgeschichte inclusive Lebenslauf anhören.

Das zieht mich persönlich runter und ich brauche das nicht. Das Problem ist, real kannst du nicht sofort ausweichen ohne unhöflich zu sein, nur nächstes Mal Abstand halten.''

Du sagst es. Ist mir gerade mal wieder passiert. Die Krankheitsgeschichte wurde mir nicht nur einmal, sonder etwa sechsmal täglich um die Ohren gehauen. Ich verstehe, daß die Userin echte Probleme damit hatte, daß sie froh war, sich mal öffnen zu können. Mich zieht das schon lange nicht mehr runter. Ich kann damit leben. Aber ich will auch meine ehrliche Meinung dazu sagen dürfen, eben, daß nicht alle Ärzte, alle Menschen sie falsch und schlecht behandelt haben. Sinnlos, ich bin die, die sie nicht verstanden hat, die sie jetzt, wo sie sich beruhigt hat, wieder aufregt. :(
So leid sie mir tut, aber da klinkt sich dann mein Selbstschutz ein.



,,Ja Flattermaus, ungestört zu Hause, aber nur bis die Hexe angeflogen kommt gell.''
Für Hexenbesen gílt noch keine Maut, also schwing Dich drauf!!!

Einen schönen sonnigen Vorfrühlingstag allerseits. Genießt ihn! :D
Brauchen bzw. die Sehnsucht nach "gebraucht werden" unter gesunden Erwachsenen entspringt einer eigenen inneren wie äußeren Leere.

Das Gestalt-Gebet von Fritz Perls (Psychotherapeut, Begründer der Gestalt-therapie) drückt wunderbar aus, was erwachsenes, reifes Leben ausmacht :

Ich lebe mein Leben und du lebst dein Leben.

Ich bin nicht auf dieser Welt, um deinen Erwartungen zu entsprechen -
und du bist nicht auf dieser Welt, um meinen Erwartungen zu entsprechen.

Ich bin ich und Du bist du -
und wenn wir uns treffen und finden, dann ist das schön,
wenn nicht, dann ist auch das gut so.


Es geht um das Setzen von Grenzen,
um Freiräume und Selbstbestimmung als Gegenentwurf zu Vereinnahmung und Unterordnung

Es geht um Auflösen von (ungesundem) Verschmelzen mit Menschen oder Gruppen.
Um das Nichtloslassenkönnen von z.B. Kindern, Partner und Enkel und Arbeitsplätzen etc.

Nebenbei bemerkt: Solch konfluente Menschen sprechen ständig vom WIR und können nicht ertragen, wenn ein Gegenüber eigene Wege geht oder eine andere Meinung vertritt oder sie Zurückweist und Grenzen setzt.
diesen Beitrag habe ich verstanden und kann ihn nachvollziehen....
Hoffentlich schreiben jetzt nicht alle, die verstanden haben, das auch hier hin.


Flattermaus, pass auf, die Hexe könnte wirklich auf den Besen steigen. Das ist jetzt eine Drohung!
Doch @shekinah,---- @soisses - daumen hoch
Von Menschen, die sich in einem sonst sinnleeren Lebensabschnitt befinden, wird das Gebrauchtwerden wie eine Daseinsberechtigung empfunden. Geliebt oder geschätzt zu werden, wer möchte das nicht.
"Der Chef kann nicht ohne mich."
"Meine Schwiegertochter käme nicht klar, wenn ich montags und dienstags nicht die Enkel sitten würde.
Gebraucht zu werden beugt Einsamkeit und Traurigkeit vor. Streicheleinheiten für die Seele.
Doch, ich hab das verstanden und schreib das jetzt hin.
Ich habs ja auch verstanden, aber jetzt schreibe ich es zum Trotz nicht hin.
und dennoch reicht dieses "gebraucht werden " nicht......!

um zufrieden leben zu können, ist wichtig, dass wir wissen was wir SELBER wollen ....
dass wir begreifen lernen, was uns gut tut und was nicht....
jenseits der Anforderungen, die an uns seit Kinderzeiten gestellt wurden....
Ich möchte nicht mehr gebraucht werden, mein ganzes bisheriges Leben gab es immer irgend jemand,der ein "Anrecht" hatte mich zu brauchen, zu recht aber einige Male auch zu unrecht.
Brauchen und missbrauchen oft eine fließende Grenze, mache Menschen kämpfen ein Leben lang mit der Angst, eins vom anderen nicht unterscheiden zu können.

Ich persönlich sehne mich , wenn ich Rentner bin, nach Ruhe, einer vertrauensvollen Umgebung, endlich mich frei bewegen zu können und Herr meiner eigenen Entscheidungen und Perspektiven zu sein, ohne darüber nachdenken zu müssen, "braucht mich jemand".
Für viele vermutlich eine Selbstverständlichkeit....für mich nicht.