Der 12 jährige JESUS IM TEMPEL SALOMON.

Ein Schriftgelehrter hat im Tempel , in der Kinderecke, Jesus entdeckt.
Der Knabe mit den leuchtenden blauen Augen und dem lockigen, hellbraunen Haar , war ihm aufgefallen.
Er liess sich mit Jesus in ein Gespräch ein, und was er hörte , das gefiel ihm ausnehmend.
Deshalb nahm er Jesus mit in eine Säulenhalle, wo Schriftgelehrte von nah und fern in eifrigem Gespräch beisammen sassen.
" Sehet , was ich Euch bringe!" rief er sie an.
"Ich habe hier einen jungen Schriftgelehrten, der manche Eurer Fragen besser beantworten kann, als Ihr alle."
So wurde er dann plötzlich von einem weisshaarigen Man gefragt:
" Sage mir , Jesus  wie denkst Du Dir Gott?"
" Kann man sich Gott denken?" lautete die Gegenfrage des Knaben.
" Er erfüllt die Seele ganz, man fühlt Ihn, man weiss Ihn, man lebt in
   Ihm, aber denken, vorstellen kann man Ihn nicht; denn Er ist unsichtbar."
Die Schriftgelehrten schauten sich an , betroffen über diese Antwort eines Kindes.    

 
 
Ich widerspreche EUER EHREN

Natürlich kann ich mir Gott denken....in jede Richtung sogar...
Gross, klein, dick, dünn, gelb, schwarz, schön u. hässlich,
Ich kann ihn mir auch männlich oder weiblich vorstellen und ausdenken....

NUR mit dem Fühlen da tue ich mir schwer....denn das Fühlen kann leicht in Einbildung ausarten.
... und ignorieren geht auch noch. Die Existenz von Göttern ist nicht plausibel und daher sehr unwahrscheinlich.

Statt Gehirnleistung in "Gotteseinbildung" zu stecken, neige ich dazu, lieber was nützliches zu "denken".
Götter sind geistige Güter, die man auch Tugenden nennt. Die kann man sich besser vorstellen, wenn man sie personifiziert und mit bestimmten Eigenschaften ausstattet.

Die höchste der Tugenden ist die Güte oder das Wohlwollen Anderen gegenüber. Das kann man von Demjenigen erfahren, der es Einem gewährt – entweder aus Pflichtbewusstsein oder aus Zuneigung.

Die seelisch-soziale Haltung des Zugeneigtseins entsteht, wenn man Jemanden liebt, während die des Abgeneigtseins auf Hass beruht, welche beide auf affektiven Bewertungen beruhen, die man nicht willentlich beeinflussen kann.

Das Wohlwollen aus Pflichtbewusstsein hingegen kann man auch Denen gegenüber praktizieren, die man nicht hasst oder liebt. Deshalb lautet die erste Pflicht nicht nur bei den Christen, sondern auch in anderen Wertegemeinschaften: „Sorge wenigstens auch für deinen Nächsten mit, statt nur für dich selbst“.

Dass man sich dabei natürlicherweise lieber um Denjenigen kümmert, den man liebt, weil er Einem liebeswert erscheint (zB weil er Einem selber auch schon mal geholfen hat), statt um Jemanden, der Einem gleichgültig ist, macht die Nächstenfürsorge umso angenehmer.

Hier wird nicht nur die geistige Tugend des Wohlwollens in den Mittelpunkt des sozialen Mittelpunkt gestellt, sondern auch die Art, wie man sie zum Ausdruck bringen soll, indem man das, was man besitzt, mit dem Bedürftigen teilt.

Diese soziale Einstellung kann man zur Pflicht machen, indem man sie nicht nur Demjenigen gebietet, der seinen Nächsten sowieso liebt, und sich ihm daher auch zuneigt in der Erwartung, damit bereits selber liebenswert für ihn zu sein, sodass der ihn auch mit dem Nötigsten versorgt, sofern er ihn mal braucht, sondern man kann darüber hinaus verlangen, dass er diese Einstellung auch mit Taten zum Ausdruck bringt, um für den Anderen tatsächlich als liebenswert zu gelten.

Wenn Einem nun diese (fälschl. als Liebe bezeichnete) Zuwendung mit gleichzeitiger positiver Beachtung zuteil wird, geht dies natürlich auch mit einem fühlbaren Wohlbefinden einher, sodass man, wenn man das Motiv der Zuwendung nicht versteht, sich geliebt wähnt, weil man scheinbar liebenswert ist, und nicht nur pflichtgemäß versorgt, während man seinem Gönner in Wirklichkeit als Person völlig egal ist.

Das „Handeln im Geiste des personifizierten Guten (Gottes), zu welchem Jemand sich verpflichten hat lassen, um nicht vom Gesetzgeber dafür bestraft zu werden, wenn ers nicht tut“, ist für den Begünstigten von dem „Handeln aus persönlichen Gründen der Zuneigung gegenüber Demjenigen, den man liebt, weil er Einen beschenkt hat, und dem man dafür danken will“ nicht zu unterscheiden, denn beides geht mit einem körperlich spürbaren Gefühl der Lust einher, welches den Beschenkten in eine schönen Stimmung der Freude versetzt.

Die Weisheit, die man der Botschaft des jungen Jesus an die Priester zuschrieb, lag in dem pädagogischen Wert, denn statt auf fühlbar unangenhme Weise Moral gepredigt zu bekommen mit dem Ziel, dass man es begreift, warum man sich Anderen gegenüber sozial verhalten sollte, ist die Inaussichtstellung einer Belohnung, welche mit einer fühlbaren Lust Desjenigen einhergeht, der blind gehorcht, für den zu Belehrenden natürlich immer fühlbar angenehmer, selbst wenn er überhaupt nicht geistg begreift, warum er das tun sollte.

Deswegen wurde auch der Gattungsbegriff GOTT als geistiges Gut mit der höchsten, personifizierten geistigen Tugend des WOHLWOLLENS (oder der GÜTE) gleichgesetzt und demjenigen weltlichen HERRN als beste Eigenschaft zugeschrieben, welcher höchster Gesetzgeber, Richter und Henker in ein- und derselben Person ist.

Dieses war der vergöttlichte und daher zu verehrende jeweilige Regent eines Staates (Gottkönig über das geistige und das weltliche Reich), dem alle Ländereien und die darauf lebenden Menschen als sein Volk gehörte, mit dem er tun und lassen konnte, was ihm beliebte, wie es in vielen Staaten bis zum heutigen Tage noch der Fall ist.
Nun wandte sich wieder einer der älteren Männern zu ihm.
" Jesus, sage uns , welches hälst Du für das wichtigste Gebot Gottes?"
Keinen Augenblick zögerte der Knabe:
" Du sollst lieben Gott, Deinen Herrn, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt."
" So " forschte ein anderer, " Du meinst, es genüge Gott zu lieben? Und wie ist es mit dem Töten, Stehlen und all den anderen Sünden?"
:"Wenn man Gott so liebt, wie man soll, dann kann man nichts Böses tun", lautete die in festen Ton gegebene Antwort.
" Sage , Kind , hast Du Gott immer so geliebt"? fragte ein dritter.
Jesus legte die Hände fest ineinander.
" Ja so lange ich denken kann!"
" Und hast Du nie Böses getan?"
" Nein."
Ergriffen schwiegen die Männer . Dieses Kind sprach die Wahrheit, das sahen , das fühlten sie.
Es war also doch möglich, unsträflich vor Gott zu wandeln?
Wie beschämte sie dieses Kind!
Wow du kennst den Dialog so wortwörtlich. Bist du etwa dabeigewesen? Naja.
Der letzte Tag war gekommen.
Nun verliessen sie drängend das Heiligtum, als könnten sie nicht schnell genug auf den Heimweg kommen. Es war ein sonniger Morgen, so recht zum Wandern in Freude geschaffen.

Jesus stand bei den Schriftgelehrten, die alle noch ein Wort mit dem Kinde wechseln wollten.
" Möchtest nicht auch ein Schriftgelehrter werden, Jesus?" Wurde er gefragt.
" Nicht gern . Ich werde Zimmermann", lautete die ruhig gegebene Antwort.
"Zimmermann! Was ist das? Warum willst Du ein Gewerbe treiben, Du, der Du zu ganz anderem geschaffen!"
"Ich muss den Vater ersetzten, wenn er uns nun bald genommen werden wird", berichtete der Knabe ersthaft.
"Da habe ich nicht Zeit zu anderem."
" Jesus, bedenke, was es heisst :Schriftgelehrter, Priester zu sein. Immer kannst Du im Heiligtum beten."
" Beten kann ich auch in der Werkstatt bei meiner Arbeit", war die Entgegnung.
" Als Schriftgelehrter aber müsste ich vieles sagen, was nicht wahr ist. Das kann nicht."


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Korrektur:
" Als Schriftgelehrter aber müsste ich vieles sagen, was nicht wahr ist. Das kann ich nicht.
Kann mir jemand erklären was das Gebrabbel mit Philosophie zu tun hat ?
Interessant - Klein-Jesus mit leuchtend blauen Augen und hellem Haar.....

Bist du dir sicher, dass ER es war, der da gesprochen hat?
Wenn jemand die Bibel schon gern zitieren möchte, so doch bitte korrekt.
Eigenes, Erdachtes, oder woanders Erlesenes als “Bibeltext“ vorzustellen finde ich unseriös.
Das fiel mir immer wieder, auch schon in früheren Zeiten bei diesem TE auf.
Hier wird gern Phantasie und sektiererisches Denken gemischt.
Mich berührt das mehr, als unangenehm.
Diana_Maria, du wirst doch nicht an der 100%igen Wahrheit von Siegfried zweifeln. Nur er weiss, wie es wirklich war, er ist ein

https://www.youtube.com/watch?v=Ap-Gd7dBE5E
Shekina, es ist wirklich nicht meine Absicht, hier irgend jemanden lächerlich zu machen. Trotzdem mußte ich etwas lächeln....
Ich habe viele tief religiöse Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen kennen gelernt. Manche glaubwürdig, manche selbstgerecht, manche heuchlerisch.
Sei es in evangelischen, katholischen oder freikirchlichen Kreisen.
Ich glaube auch Philosophie und Religion sind nicht voneinander zu trennen.
Auch die großen Philosophen hatten ihre ganz unterschiedlichen Weltanschauungen.
Einige hatten ihr Gottesbild, andere verwarfen jede Gottesvorstellung.
Mir persönlich sind die Philosophen und Gläubigen am liebsten, die jedem Menschen seinen eigenen ganz persönlichen Erkenntnisse gestatten.
Ich zum Beispiel vermute, dass wir mit unserem ganzen, noch so angestrengtem Nachdenken und bei aller klügster Philosophie nicht einmal ansatzweise begreifen.......
Wozu dann missionieren ?
Gedankenaustausch kann bereichern, sogar beglücken. Wenn man sich verstanden fühlt, wenn man neue Erkenntnisse gewinnen darf.
Manche überkanditelte Selbstdarstellung des eigenen Intellekts hingegen wirkt auf mich eher abstoßend, als überzeugend.
Artet gern in Geschwafel aus, Selbstbeweihräucherung und Zurschaustellung des eigenen, ach so großen Wissens.
Das kann nur peinlich berühren.
Ich weiß nicht ob es Ralph Waldo Emerson gesagt hat, oder ein anderer Philosoph.
Aber es gefällt mir :
“Es ist ein Beweis hoher Bildung, die größten Dinge auf die einfachste Art zu sagen.“
Diana Maria.
Danke für Deine guten Worte.
Auch Jakob Lorber hat die Jugend Jesu anders gesehen.
Ich habe die Urkronik kundgegeben!
Der richtige leibliche Vater, war ein römischer Hauptmann, Kreolus mit Namen.
Er hat zusammen mit Maria, Jesus gezeugt!
Deshalb die blauen Augen und das helle Haar.
Für eine Inkarnation auf Erden, braucht es immer die irdische Zeugung.
Das wird auch in der Bibel richtig wiedergegeben, indem Josef, als Pflegvater bezeichnet wird.
Bin ja nicht so bibelfest...,

aber ich habe die "unbefleckte" Empfängnis so vage in Erinnerung...

Jetzt gibt es einen Erzeuger..., das klingt logisch...

Ist die Bibel nun "überholt"? :wink:
cron