Der Mensch befindet sich in der „Halbzeit der Evolution“ (Ken Wilber), kein Tier mehr aber auch noch kein „Übermensch“ (Nietzsche), der sein geistiges Ideal auch nur annähernd erreicht hätte.

Jeder einzelne muss sich also tagtäglich mehr oder weniger bewusst entscheiden: Will ich zurück in den Mutterschoß der Natur kriechen und wieder Tier werden und akzeptiere als solches das Fressen der Schwächeren und Gefressenwerden durch Stärkere? Oder will ich den Weg des Menschen weiter beschreiten, trotz aller Widersprüchlichkeiten, zwischen Narzissmus und Selbstlosigkeit, zwischen dem erkannten und gekeimten Humanismus und der potenziellen Grausamkeit, die dem Menschen innewohnen und von ihm ausgehen kann? – Letzeres wäre der komplexere, steinigere und anspruchsvollere Weg, der allein eine Weiterentwicklung des Menschlichen in uns ermöglicht.

Die Tiere sind dem Menschen schon lange unterlegen und – anheimgegeben. Wir haben eine Verantwortung ihnen gegenüber und sollten endlich damit aufhören, sie in Massen zu eigenem Nutzen zu missbrauchen, aber auch, ihre Namen als Symbole für unsere eigenen schlechtesten Eigenschaften zweckzuentfremden.



@ Wilma,
ich kann Deinem letzten Beitrag auch nicht zustimmen.
Ich finde es wichtig, dass es Menschen gibt, die über den Tellerrand schauen und "aus der Reihe tanzen". Ich meine damit selbstverständlich NICHT Kriminelle und psychisch Kranke.
Sondern ich meine Querdenker, die zunächst Unbequemen, die letztlich unser aller Leben bereichern. Ohne sie würden wir evtl immer noch glauben, die Erde sei eine Scheibe.
Und Kriminelle und psychisch Kranke würde ich auch nicht auf hilflose Menschen loslassen wollen. Da gibt es andere Möglichkeiten, ihnen (vielleicht) den Respekt vor dem Leben Anderer nahe zu bringen.
Ich finde es gut, die Meinung anderer zu lesen. Dafür erst einmal Danke.
Ich bin habe nichts gegen Individualismus, solange die Normen und Werte des sozialen Miteinander eingehalten und die Würde des Menschen nicht verletzt wird. Da habt ihr vollkommen Recht. Es sollte nur ein Vergleich zur Tierwelt darstellen.

Wer im Behindertenbereixh und in der Alten und Krankenpflege gearbeitet hat, weiß auch wie viel Arbeit geleistet wird die nicht direkt personenbezogen ist. Jede zusätzliche Kraft wäre eine enorme Hilfe.

Psychisch kranke Straftäter sind in Sicherheitsverwahrung, dort könnten Sie Dienstleistungen wie Wäsche und Co übernehmen.

Eine Frau die ihre Kinder umgebracht hat, könnte zum Beispiel im Kinderhospiz viele Dinge erledigen, so dass das Pflegepersonal mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge auf Zwischenmenschlicher Ebene hat.

Es ließe sich beliebig fortsetzen. Möglichkeiten gibt es viele.

Es ist auch, denke ich bekannt, dass unser Pflegesystem ohne die Nichtfachkrafte zusammenbrechen würde. Es gibt einen Schlüssel wie viele Fachkräfte und Nichtfachkräfte in einer Einrichtung arbeiten.

Aus Erfahrung weiß ich, dass manche Nichtfachkraft kompetenter sein kann als eine Fachkraft.

Dies ist meine Meinung, ich akzeptiere und respektiere andere Meinungen. Andere Meinungen sind mir wichtig, da sie mir helfen mein Weltbild immer wieder in Frage zu stellen und gegebenfalls gerade zu rücken.

Das ist auch etwas, was uns vom Tierreich unterscheidet, ein konstruktives Miteinander, gebaut auf Erfahrungen, das Abwägen von Sinn und Unsinn, Individualismus und Queerdenkerei.
Ich finde es gut, die Meinung anderer zu lesen. Dafür erst einmal Danke.
Ich bin, habe nichts gegen Individualismus, solange die Normen und Werte des sozialen Miteinander eingehalten und die Würde des Menschen nicht verletzt wird. Da habt ihr vollkommen Recht. Es sollte nur ein Vergleich zur Tierwelt darstellen.

Wer im Behindertenbereich und in der Alten- und Krankenpflege gearbeitet hat, weiß auch wie viel Arbeit geleistet wird, die nicht direkt personenbezogen ist. Jede zusätzliche Kraft wäre eine enorme Hilfe.

Psychisch kranke Straftäter sind in Sicherheitsverwahrung, dort könnten Sie Dienstleistungen wie Wäsche und Co übernehmen.

Eine Frau die ihre Kinder umgebracht hat, könnte zum Beispiel im Kinderhospiz viele Dinge erledigen, so dass das Pflegepersonal mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge auf Zwischenmenschlicher Ebene hat.

Es ließe sich beliebig fortsetzen. Möglichkeiten gibt es viele.

Es ist auch, denke ich bekannt, dass unser Pflegesystem ohne die Nichtfachkrafte zusammenbrechen würde. Es gibt einen Schlüssel wie viele Fachkräfte und Nichtfachkräfte in einer Einrichtung arbeiten.

Aus Erfahrung weiß ich, dass manche Nichtfachkraft kompetenter sein kann als eine Fachkraft.

Dies ist meine Meinung, ich akzeptiere und respektiere andere Meinungen. Andere Meinungen sind mir wichtig, da sie mir helfen mein Weltbild immer wieder in Frage zu stellen und gegebenfalls gerade zu rücken.

Das ist auch etwas, was uns vom Tierreich unterscheidet, ein konstruktives Miteinander, gebaut auf Erfahrungen, das Abwägen von Sinn und Unsinn, Individualismus und Queerdenkerei.
Wilma@ ja, Vieles ist sehr traurig...
Nettestier..@
Ich bin auch der Meinung, daß Pflegepersonen charakterliche Eignung für den Beruf haben sollten.
Meine ältere Schwester liegt in einem Pflegeheim,- kann sich kaum bewegen...
Sie ist zu schwach, um den Arm zu heben...
Trotzdem haben Pflegerinnen das Glas Wasser so weit weggestellt, daß sie es nicht erreichen konnte!!!
Die Pflege ist oft lieblos....
Timarisu@
Verdandi@

Genau diese Antworten habe ich erhofft!
Menschen, Querdenker, können und müssen immer wieder auf Mißstände aufmerksam machen.

Alle hilflosen Lebewesen, wie Kinder, Kranke, Tiere...müssen beschützt werden!
Jeder, der ein Gewissen hat, ist berufen, dafür einzutreten!

Leider besteht die Bevölkerung auch aus vielen primitiv destruktiven Menschen,- die offenbar zu wenig Gewissensbildung in ihrer Erziehung erfahren haben.

Wer sollte, könnte, solche Charakterdefizite wieder ins Lot bringen?
Ich kenne keinen Weg, außer durch Erziehung eigener Nachkommen,-
der Verrohung entgegenzutreten.
wir konnen uns bei den hilfen oder über die hilfen, nicht wirklich beklagen, im gegenteil, es waren tolle menschen, die uns ....uner kind......begleitet haben, nicht nur im pflegeriscfhen, sonder nauch in anderen bereichen wie spass, mal freizeitpark, kino usw. in den zeiten, als ich nicht so konnte. auch die jungen männer vom roten kreuz, oder junge frauen, die studierten, und dann noch nebenbei verdienen wollten ......es war immer eine gute persönliche beziehung damit so einigen haben wir heute noch kontakt.

swbjwBER MAL; IN DEN PFLEGEHEIMEN IST ES ANDERS; keine zeit, arbeutsdruck, würde sicher der einee oder due andere gerne nehr nachen, wen nicht so ein strammes zeitprogramm wäre.

und in den kliniken, wo ich jetzt so einige male hintereinander war, gabs auch einige junge männer so umn die 20, die für sich in den pflegenden berufen eine berufung sahen. trotz schlechter bezahlung, viel und sicher nicht immer toller arbeit, und trotzdem ........