@Nordischer
Aber bis es dann mal soweit ist, kann viel passieren.

https://www.dasgehirn.info/grundlagen/n ... -erfahrung
@Verdandi

Du "sollst" Dich ja gar nicht schämen!

Ich habe aus deiner Betrachtungsweise den Faden weiter gesponnen.
Über die Scham zu philosophieren wäre sicherlich auch mehr als nur interessant.

Du sprichst von Empörung - vielleicht empfinde ich die auch, aber nicht nur ... Da ist immer auch ein bisschen Zweifel, ob der andere nicht doch etwas erkannt haben könnte, was ich selbst (noch) nicht sehen kann oder verdrängt habe? - In diesem Moment der Unsicherheit empfinde ich Scham, so als könnte der andere Recht und mich ertappt haben.

Also in DEINER Erlebniswelt oder in der von Camus/Sartres, was nicht heisst, dass die Scham bei allen Menschen im gleichen oder ähnlichen Momenten "aufblitzt" oder gar eine dauernde Lebensbegleiterin ist.

Ob nun Empörung, Entäuschung, Scham oder Gleichgültigkeit in einem Menschen in gewissen Situationen hochkommt, hat, so vermute ich mal, damit zu tun, nicht auf die Weise erkannt zu sein, wie man es aus seinem Selbstverständnis heraus, so man dann wirklich eines lebt, erwartet oder eben nicht erwartet.
@ filofaxi

Auf das „gute, nachbarschaftliche Verhältnis der Menschen zueinander“ bezogen, führt der ebenfalls existenzialistische
Satz: „Il faut cultiver son jardin!“ (welcher sinngemäß bedeutet, dass sich jeder um seine eigenen Angelegenheiten kümmern sollte, anstatt sich in die Angelegenheiten Anderer einzumischen) zu einem Rückzug in die eigenen vier Wände, wo man dann irgendwann gar nicht mehr beurteilen kann, in welchem Verhältnis man eigentlich zu seinen ja dennoch weiterhin real existierenden Nachbarn steht.


Aus einem unordentlichen Garten heraus kann nicht das wachsen was man "normalerweise" gerne isst.
Also kann man, auch bei aller Philosophiererei, nur darum bemüht sein in seinem Denken und Tun eine gewisse Ordnung zu halten.
Darum ist das Beste wir nutzen den Tag im heimischen Garten, auf Flur, Wald und Heide, damit das Pflücken, der Lebensgenuss mit und ohne Nachbarn zur Freude wird.

https://www.youtube.com/watch?v=YJYSBSXEzJc

@ Mehusae


>>... Also in DEINER Erlebniswelt oder in der von Camus/Sartres, was nicht heisst, dass die Scham bei allen Menschen im gleichen oder ähnlichen Momenten "aufblitzt" oder gar eine dauernde Lebensbegleiterin ist.<<

Ich schrieb es ja schon:

>>Ich sprach von mir und meiner Erfahrung - bei dem Versuch, Sartres Philosophie in dem Punkt zu verstehen, wenn er davon spricht, wie es ist, sich vom anderen erblickt zu sehen. <<

Ob ich damit tatsächlich auch das getroffen habe, was Sartre zum Ausdruck bringen wollte, weiß ich nicht genau - ich weiss nur, dass seine Philosophie mich dazu gebracht hat, seine Worte auf "meine Erlebniswelt" zu subsumieren, über das Ergebnis nachzudenken und es hier zu beschreiben.

Du kannst das gleiche aus "Deiner Erlebniswelt" heraus tun, wenn Du magst. Oder es sein lassen. Aber nur darauf hinzuweisen, dass ich nicht für Dich und andere sprechen kann, ist überflüssig, weil es evident ist.

Eigentlich zweifelst Du meine Erfahrung bloß an, ohne Dich darauf einzulassen, was Sartre selbst wohl gemeint haben könnte. Würdest Du das tun, könntest Du im Abgleich mit Deinen eigenen Erfahrungen immer noch zu einem anderen Ergebnis kommen als ich, dann wäre aber eine Diskussion auf der selben Grundlage - nämlich Sartres Philosophie - möglich. Ohne dies kann ich Dir nur eine Retourkutsche schicken:

Dein Zweifel bedeutet nicht, dass alle daran zweifeln müssten und niemand anderes es so empfinden und erleben könnte, wie ich es beschrieben habe.



>>Ob nun Empörung, Entäuschung, Scham oder Gleichgültigkeit in einem Menschen in gewissen Situationen hochkommt, hat, so vermute ich mal, damit zu tun, nicht auf die Weise erkannt zu sein, wie man es aus seinem Selbstverständnis heraus, so man dann wirklich eines lebt, erwartet oder eben nicht erwartet.<<


Die Scham in der von mir verwendeten Bedeutung im Sartreschem Sinne hat nichts damit zu tun, verkannt - sondern, im Gegenteil: erkannt zu werden. Sie erwächst aus der Angst, dass mein Für-mich-Sein - per "Standfoto" des anderen - zum Objekt erstarrt und damit im Für-den-anderen-Sein etwas offenbart, das mir selbst in meinem permanent aufnehmenden "Selbst-Film", der das Veränderliche, Dynamische wiedergibt, bisher nicht als wesentlich erschien. - Die Scham erwächst aus dem daraus  entstandenen Selbstzweifel. Der allerdings, wie ich schon bemerkte, aus der Überraschung geboren wird und daher nicht lange anhalten muss, wenn ich das herausgefilterte Sujet des "Standfotos" von nun an explizit auch in meinem "Film" unterbringe.

Sartre hatte übrigens die Angwohnheit, in seinen Vorträgen stets auch schon die Gegenargumente seiner Kritiker mit einzubeziehen - sich mit ihnen auseinandertzusetzen und seine diesbezüglichen Repliken zu entwickeln.  Was natürlich ein genialer Schachzug war, um seinen Gegnern den Wind aus den Segeln zu nehmen und allen zugleich zu signalisieren, dass er für jeden Einwand offen war.

So ähnlich kann man es auch mit dem Selbstbild - oder besser "Selbst-Film", um in meiner Analogie zu bleiben - halten: Jede Kritik von anderen, die sich aus ihrem jeweiligen "Standfoto" von mir ergibt und als möglicherweise begründet erweist, nehme ich in das Repertoire meines "Films" auf, so dass die daraus entstehende  Dynamik auch mich dazu bewegen (!)  kann, mich im Ringen um ein authentisches Selbstbild weiter zu  entwickeln. 




@ mehusae

….Aus einem unordentlichen Garten heraus kann nicht das wachsen was man "normalerweise" gerne isst.
Also kann man, auch bei aller Philosophiererei, nur darum bemüht sein in seinem Denken und Tun eine gewisse Ordnung zu halten.
Darum ist das Beste wir nutzen den Tag im heimischen Garten, auf Flur, Wald und Heide, damit das Pflücken, der Lebensgenuss mit und ohne Nachbarn zur Freude wird. …..


Die Metapher einer Gartenlandschaft, die es zu kultivieren gilt, um einen maximalen Nutzen davon zu haben, anstatt sie dem Wildwuchs zu überlassen, womit man sich unnötig von den Unbilden der Natur abhängig macht, betrifft auch das menschliche Sozialleben mit seinen vielfältigen Beziehungen der Menschen zueinander.

Hier mag die solipsistische Sichtweise gut für Denjenigen sein, der auch ohne die Mithilfe Anderer klarkommt, und es sich auch erlauben kann, seinen Nachbarn zu ignorieren – so, als gäbe es ihn gar nicht.

Diese Einstellung führt jedoch nicht dazu, bereits in guten Zeiten, wo man noch maximal leistungsfähig ist, für schlechte Zeiten vorzusorgen, in denen man nicht mehr die Kraft hat, alleine klarzukommen, und dann auf die Hilfe seines Nachbarn angewiesen ist, weil man sich die Würde des Versorgtwerdens bei seinem Nachbarn immer schon bereits vorher erwerben muss

Genauso ist es auch bei der gesetzlichen Altersversorgung üblich, derer man nur dadurch würdig wird, indem man bereits vorher seinen Beitrag zum gemeinsamen Gelingen leistet, und nicht erst danach.

Das, was man vernünftigerweise tun sollte, um sich von der Hilfe Anderer unabhängig zu machen, ist also etwas Anderes, als die soziale Pflicht, die man erledigen soll bzw. sogar muss, um dafür ein gesetzlich garantiertes Recht auf Versorgung durch Andere in Anspruch nehmen zu dürfen, anstatt darauf hoffen zu müssen, dass sich vielleicht dennoch ein Barmherziger dazu bereit erklärt, sich auch ohne Vorleistung seines selbstsüchtigen und damit unwürdigen Nachbarn zu erbarmen.

Da man selber für seinen Nachbarn ebenfalls ein Nachbar ist – auch wenn man ihn nicht täglich sieht - , geht es beim angemessenen Sozialverhalten auch nicht nur darum, Sorge dafür zu tragen, dass es Einem selber gut geht, sondern auch seinem Nachbarn.
@Verdandi

Ich sehe, wir reden aneinander vorbei.
Macht nichts.
@filofaxi
Hier mag die solipsistische Sichtweise gut für Denjenigen sein, der auch ohne die Mithilfe Anderer klarkommt, und es sich auch erlauben kann, seinen Nachbarn zu ignorieren – so, als gäbe es ihn gar nicht. 

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Paul Watzlawick)

Sobald Jemand in seinem Garten erscheint kommuniziert er. Er gibt zum Aus-druck, dass er zu tun hat oder nicht in der entsprechenden Verfassung ist um sich mit seinem Nachbarn zu unterhalten.
Zudem ist ein Buch in der Hand bereits ein äusseres Zeichen über das Vorhaben des Nachbarn, weshalb man sich auch mit einem kurzen Gruss begnügen kann, denn dies geht auch über den Gartenzaun.

Grenzen setzen ist oft bedauerlicherweise eine Notwendigkeit, weil eben nicht ​alle Leute Grenzen erkennen können und auch nicht erkennen wollen.

Das Alleinsein müssen, können oder wollen, muss noch lange nicht bedeuten, dass dies lediglich aus Freude, Genuss oder Unannehmlichkeit besteht, dies wissen die Betroffenen sowieso, aber vielleicht reicht es auch von nicht Betroffenen den Zivilstand vorbehaltlos so zu sehen und anzunehmen wie er beim Anderen gerade ist, ohne eigene Vorstellungen hineinzufantasieren, um zumindest Beziehung auf eine angenehme Art pflegen zu können.

Es gibt immer wieder Zeiten in denen man trauert, wo man an Umständen, Krankheit und Behinderung leidet ​währenddessen der netteste Nachbar, auch der Alleinstehende, nicht nachvollziehen kann weshalb der Andere sich an Etwas erfreut oder worüber er sich sorgt.

Der Mensch ist leider nicht immer des Menschen Freund und infolge unangenehmer Erfahrung kann es schon auch mal sein, dass sich Jemand für längere Zeit zurückzieht und so den Anschein erweckt die Anderen seien ihm nicht wichtig oder man benötigte sie in keiner Art und Weise.

https://www.beziehungsweise-magazin.de/ ... lleinsein/
Du schreibst u.a.:
Grenzen setzen ist oft bedauerlicherweise eine Notwendigkeit, weil eben nicht ​alle Leute Grenzen erkennen können und auch nicht erkennen wollen.

ja .....leider.....

zum Thema Nachbar kann ich sagen, dass ich einen Nachbarn hatte, der mich - immer wenn er in seinem Garten war - versucht hat zu provozieren....
seine Frau ist irgendwann nicht mehr mit in den Garten gekommen....
ich denke, das sind frustrierte Menschen, die ihren Frust an anderen auslassen müssen.....

einmal hat er das Tor offengelassen und seinem Hund "fass" zugerufen - zwar leise - hab es dennoch gehört....zum Glück hatte ich Gummistiefel an - war mit dem Fahrrad auf dem Weg zum Stall....

nachdem ihm der Bauer mit dem Traktor seinen Torpfosten gelockert hat - hab ich ihn dabei beobachtet, wie er den Pfosten ausgegraben hat, damit er besser prozessieren kann.....
einmal war die Polizei bei mir im Blockhaus wegen illegalem Wohnen.....
zum Glück konnte ich ihnen eine offizielle Adresse geben....
später habe ich von der Polizei erfahren, dass dieser Mann ständig prozessiert......

mir hat damals geholfen, diesen Mann komplett zu ignorieren.....ich glaube, das ist für solche Leute die schlimmste Strafe.... :wink:
ich glaube, dass diese Menschen es nicht ertragen können, dass andere Leute einfach glücklich und zufrieden vor sich hin leben...

Mehusae hat geschrieben:


>> ...Grenzen setzen ist oft bedauerlicherweise eine Notwendigkeit, weil eben nicht ​alle Leute Grenzen erkennen können und auch nicht erkennen wollen. ...<<

Das würde bedeuten, dass Grenzen an sich existierten und nur deshalb gesetzt würden, um ihre Existenz deutlicher zu machen.

Alle - auch die nicht explizit kommunizierten - Grenzen  bestehen aber nicht an sich, sondern resultieren entweder aus Gesetz gewordenen Vereinbarungen oder aus unausgesprochenen Erwartungen, über die keine konkreten Vereinbarungen bestehen - wie z.B. die Etikette, die sich oft allein durch gesellschaftliche Gruppenzugehörigkeit durchsetzen lässt, ohne sie jemals in Frage zu stellen zu müssen.

Darüber hinaus hat jeder Mensch seinen eigenen Wertekanon, über den er Erwartungen gegenüber einem anderen definiert in der Annahme, das sei auch für diesen selbstverständlich.

Leider vermischt sich mit solchen ohnehin schwierigen Erwartungen oft noch die Projektion vom Selbstbild abgespaltener eigener Unzulänglichkeiten auf den anderen, so dass die ausdrücklich gezogene Grenze unbewusst eher dazu dienen soll, sich nicht in die Gefahr eines Selbstzweifels zu begeben



Fazit
jeder muss sich - ganz individuell - seine eigenen Grenzen gegenüber anderen setzen.....
@ Mehusae

color=#0000BF]…..„Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Paul Watzlawick).....[/color]

Der Begriff des „Kommunizierens“ wird ja gerne auf ein „bewusst praktiziertes Verhalten gegenüber Anderen“ reduziert, sodass man meint, dass „nicht bewusst praktiziertes Verhalten“ gar keine Auswirkungen haben könnte – so, wie das Kleinkind aufgrund von fehlender Kommunikationserfahrung der Meinung ist, dass es nur die Augen zu schließen brauche, um von Niemandem gesehen zu werden.

Sogar manch autistischer Erwachsene meint daher in gleicher Weise, dass eine versehentliche Schädigung Anderer - im Gegensatz zu einer vorsätzlichen - noch gar keine Schädigung sei, wodurch er dem Geschädigten zum Schadensausgleich verpflichtet ist, um sich wieder mit ihm zu versöhnen, weil er nicht in der Lage ist, zwischen sich selbst und dem Anderen zu unterscheiden.

….Sobald Jemand in seinem Garten erscheint kommuniziert er. Er gibt zum Aus-druck, dass er zu tun hat oder nicht in der entsprechenden Verfassung ist um sich mit seinem Nachbarn zu unterhalten.
Zudem ist ein Buch in der Hand bereits ein äusseres Zeichen über das Vorhaben des Nachbarn, weshalb man sich auch mit einem kurzen Gruss begnügen kann, denn dies geht auch über den Gartenzaun. ….


Das vorsätzliche Ignorieren von evidenten Tatsachen, wie etwa dem eigenen Unvermögen, erfordert bereits ein Vorwissen darüver, dass es sie überhaupt gibt, sodass es auch kein Nicht-Wissen mehr bedeutet, wenn man Etwas „nicht zur Kenntnis genommen“ hat, sondern die „Verweigerung eines passenden Verhaltens“, wie etwa ein auf Konventionen beruhendes, angemessenes Benehmen, welches man Anderen schuldet, wenn man von ihnen wohlgelitten sein will.

So wird sich auch ein bewusster Ignorant dafür schämen, wenn er Jemanden durch seine Missachtung geschädigt hat, sobald er erkennt, dass er sich in seinem Urteil über ihn geirrt hat, und seine auf einem Fehlurteil begründete Rache eine Schädigung darstellt, die der Geschädigte „nicht verdient“ hat.

Diese Scham sollte er jedoch nicht nur zum Anlass nehmen, um lediglich sein falsches Selbstbild vom unfehlbaren Menschen zu revidieren, sondern auch sein Sozialverhalten gegenüber dem Anderen zu ändern, um die gute Beziehung zu ihm wieder zu verbessern.

Da man Gedanken nur dann lesen kann, nachdem sie aufgeschrieben wurden, und nur dann hören kann, wenn sie ausgesprochen wurden, ist das aktive Miteinander-Reden die Grundlage für jede menschliche Kommunikation, denn aus dem Verhalten alleine lässt sich weder die Einstellung des Anderen erkennen, noch seine Motivationen.

….Grenzen setzen ist oft bedauerlicherweise eine Notwendigkeit, weil eben nicht alle Leute Grenzen erkennen können und auch nicht erkennen wollen. …..

Dass man Grenzen setzt, setzt natürlich voraus, dass es auch Grenzen gibt. Was nun durch Grenzen begrenzt wird, ist der Freiraum des Einzelnen gegenüber dem Freiraum des Anderen, der zwar automatisch da zu Ende ist, wo der Freiraum des Anderen beginnt, aber meist nicht genau in der Mitte, sodass der Stärkere sich mehr Freiheiten herausnimmt, und dem Schwächeren weniger zugesteht – nicht, weil Mutter Natur es so gewollt hat, sondern weil dem Schwächeren nichts Anderes übrig bleibt, als sich dem Willen des Stärkeren zu fügen.

Deshalb ist es immer der Stärkere, der die Grenze seines Freiraums zu seinen Gunsten verschiebt, und nicht der Schwächere, denn der kann sich ja gar nicht erfolgreich gegen einen Stärkeren zur Wehr setzen, indem er die Grenze, die der ihm gesetzt hat, nicht mehr akzeptiert, ohne ihn mit der Verweigerung, ihm weiterhin zu Willen zu sein, im Kampf um die Vormacht zu besiegen.

….Das Alleinsein müssen, können oder wollen, muss noch lange nicht bedeuten, dass dies lediglich aus Freude, Genuss oder Unannehmlichkeit besteht, dies wissen die Betroffenen sowieso, aber vielleicht reicht es auch von nicht Betroffenen den Zivilstand vorbehaltlos so zu sehen und anzunehmen wie er beim Anderen gerade ist, ohne eigene Vorstellungen hineinzufantasieren, um zumindest Beziehung auf eine angenehme Art pflegen zu können. ….

Es kommt immer auf den jeweiligen Zustand der Personen an, die gerade mehr oder weniger Nähe oder aber Sicherheitsabstand brauchen, oder auch nur zu brauchen meinen, was sich ja sogar stimmungsbedingt von einer Minute auf die andere ändern kann.

Gerade im Umgang mit Empfindlichen ist besondere Rücksichtnahme auf dessen zum Ausdruck gebrachte Befindlichkeit notwendige Voraussetzung für jede gutnachbarliche Beziehung zu ihm, wobei auch eine wohlbegründete Ruhepause, um die er bittet, toleriert werden sollte, damit er nicht wie ein kleines Kind befürchten muss, deshalb beim Unempfindlicheren gleich in Ungnade zu fallen, und in seiner Not im Stich gelassen zu werden.

….Es gibt immer wieder Zeiten in denen man trauert, wo man an Umständen, Krankheit und Behinderung leidet währenddessen der netteste Nachbar, auch der Alleinstehende, nicht nachvollziehen kann weshalb der Andere sich an Etwas erfreut oder worüber er sich sorgt. ....


Oft ist die Mitteilung der eigenen Trauer das beste Mittel, um Verständnis und Rücksichtnahme bei Anderen zu bewirken, sofern sie dazu bereit sind, denn nur wer Etwas sagt, dem kann auch geholfen werden, wobei man sich danach ja immer noch zurückziehen kann, um sich von dem Schock eines Verlustes in aller Stille zu erholen.

….Der Mensch ist leider nicht immer des Menschen Freund und infolge unangenehmer Erfahrung kann es schon auch mal sein, dass sich Jemand für längere Zeit zurückzieht und so den Anschein erweckt die Anderen seien ihm nicht wichtig oder man benötigte sie in keiner Art und Weise....

https://www.beziehungsweise-magazin.de/ ... lleinsein/….


Eine abweisende Haltung wird auch als abweisend verstanden, sodass es an Demjenigen liegt, dem Missverständnis vorzubeugen, falls es sich bei seinem eigenen Verhalten gar nicht um eine Abweisung handelt, sondern einfach nur um das Bedürfnis, in Ruhe gelassen zu werden.

Das erfordert allerdings nicht nur ein Selbstbild, bei dem man MEINT, man sei sozial kompetent, sondern auch ein Bewusstsein darüber, wie man tatsächlich gerade mit seinem Verhalten auf Andere wirkt, um sein Verhalten entweder bewusst beibehalten zu können, wenn es dem entspricht, was man damit bewirken will, oder bewusst zu ändern, wenn das nicht der Fall sein sollte.

Es hilft also auch nicht, lediglich seine Idealvorstellungen von sich zu ändern, um ideales und reales Selbstbild miteinander in Einklang zu bringen, und ruhigen Gewissens so sozial inkompetent bleiben zu können, wie man ist, sondern auch sein Verhalten, um auch tatsächlich sozial kompetent zu SEIN.
Wer seine eigenen Möglichkeiten und Begabungen nicht auszuschöpfen weiss, sieht sich nicht selten durch Diejenigen die ihre eigenen Fähigkeiten zu nutzen wissen, betrogen.
Am unverständlichsten ist dies immer dort, wo Jemand die Gegebenheiten für seine eigene Entfaltung ungenutzt verstreichen lässt.

Da ausserhalb unseres Selbstverständnisses eben Vieles nicht selbstverständlich ist, wird man im Kontakt mit Anderen immer die Bereitschaft aufbringen müssen, sie in ihrem Denken und Handeln, so gut dies geht, zu verstehen.
Die Erlebnisse, der Austausch untereinander und miteinander können zwar abwechslungsreich, spannend, sogar interessant sein, aber eben auch langweilig, und fordern daher mehr und weniger heraus, sodass Abgrenzung unvermeidbar ist.

Den Selbstzweifel kann man auch als ein entwicklungsförderndes Regulativ, als eine Grenzsituation verstehen, in welcher man sich auf sein Verhalten rückbesinnen und es auch auf eigene Unzulänglichkeiten prüfen soll.

Wie der Mensch mit sich und Anderen umgeht, umgehen kann, ist sicherlich so verschieden, wie es auch Menschen gibt.
Daher ist Öffnung, aber auch Abgrenzung nach aussen hin wichtig und auch notwendig, um über die eigene Verhaltensart in Bezug zu Anderen, sowie deren Verhalten zu uns selbst, nachdenken und auch Geschehnisse klären zu können.

Wenn dies nicht als böswilliger Entzug gewertet wird, ist der Weg zu einer guten Beziehung, in welcher Toleranz und Wohlwollen das Wichtigste sind, offen. 
gut zusammengefaßt und erklärt.....

Wie der Mensch mit sich und Anderen umgeht, umgehen kann, ist sicherlich so verschieden, wie es auch Menschen gibt.
Daher ist Öffnung, aber auch Abgrenzung nach aussen hin wichtig und auch notwendig, um über die eigene Verhaltensart in Bezug zu Anderen, sowie deren Verhalten zu uns selbst, nachdenken und auch Geschehnisse klären zu können.

Wenn dies nicht als böswilliger Entzug gewertet wird, ist der Weg zu einer guten Beziehung, in welcher Toleranz und Wohlwollen das Wichtigste sind, offen.
@ mehusae

….Wer seine eigenen Möglichkeiten und Begabungen nicht auszuschöpfen weiss, sieht sich nicht selten durch Diejenigen die ihre eigenen Fähigkeiten zu nutzen wissen, betrogen. …..

Zunächst einmal kann eine angebliche Möglichkeit, die nicht genutzt wurde, gar keine echte „bessere Alternative“ gewesen sein, die man unter den damaligen Umständen auch hätte verwirklichen KÖNNEN, denn sonst HÄTTE man sie nämlich schon deshalb verwirklicht, weil man sie notwendigerweise hätte verwirklichen MÜSSEN.

Also ist die scheinbare Möglichkeit, die man gerne gemocht hätte, lediglich eine Vorstellung, die man erst im Nachhinein produziert, nachdem man schon längst vergessen hat, wie die Umstände damals tatsächlich waren, denn sonst käme man ja nicht auf die Idee, dass sie auch hätten anders sein können.

Da man angebliche Möglichkeiten aber niemals ausschöpfen kann, wenn man sie gar nicht hat, und sich dessen normalerweise auch bewusst ist, während man notgedrungen die einzige Entscheidung trifft, die man treffen kann, ist es im Nachhinein müßig, darüber zu spekulieren, was gewesen wäre, wenn man nicht in der Situation gesteckt hätte, in der man tatsächlich steckte, und sich deshalb damit begnügen MUSSTE, die einzig mögliche Möglichkeit verwirklichen zu KÖNNEN, die man auch verwirklicht HATTE.

Was nun den Betrug betrifft, so betrügt man sich natürlich nicht selber, sondern man wird immer von Anderen betrogen.

Wenns hierbei allerdings um den Betrug um ein Recht ginge, seine Möglichkeiten auf eine Weise nutzen zu dürfen, bei der man seine Begabungen voll ausschöpft, um sein vorgestelltes Ziel, wie etwa Amt und Würden, zu erreichen, müsste das erst einmal garantiert sein, was es ja leider nicht ist.

Insofern konnte auch nur Derjenige das Recht erwerben, Bürgermeister zu sein, der nicht nur die Begabung dazu hatte, ein Bürgermeister zu sein, sondern auch das Glück, Bürgermeister werden zu können, denn wenn er keines gehabt hätte, wäre es ein Anderer, genauso Begabter, an seiner Stelle geworden.

….Am unverständlichsten ist dies immer dort, wo Jemand die Gegebenheiten für seine eigene Entfaltung ungenutzt verstreichen lässt. ….

Unverständlich ist das, was ein Anderer tut oder lässt, nur für einen Unverständigen, der sich nicht vorstellen kann, dass Alles aus einer persönlichen Notwendigkeit heraus geschieht – auch, wenns die reine Willkür zu sein scheint, die Jemand praktiziert, indem er zB über Leichen geht, um an sein Ziel zu gelangen, ohne sich an bestehende Gesetze zu halten.

Damit lässt sich sein spontaner Willkürakt zwar noch nicht rechtfertigen, aber plausibel begründen, schon.

So ist etwa der Vorwurf, dass es seine eigene pure Dummheit gewesen sei, wenn ein Jugendlicher die Gelegenheit ungenützt verstreichen lässt, einen Beruf zu erlernen, mit dem er später mal den Familienbetrieb leiten kann, ohne dass man nach dessen Motiven fragt, lediglich der Ausdruck des völligen Unverständnisses eines Ignoranten, dem diese Entscheidung nicht in den Kram passt.

…..Da ausserhalb unseres Selbstverständnisses eben Vieles nicht selbstverständlich ist, wird man im Kontakt mit Anderen immer die Bereitschaft aufbringen müssen, sie in ihrem Denken und Handeln, so gut dies geht, zu verstehen......

Nein, das muss man keineswegs, solange man sich das Unverständnis gegenüber seinen Mitmenschen leisten kann, und man kann umgekehrt auch genauso wenig Jemanden dazu zwingen, Verständnis für Einen selber zu haben, wie Einen zu lieben, obwohl man sich gar nicht liebenswert aufführt, während für das Praktizieren der gesetzlich vorgeschriebenen „Rücksichtnahme auf Schwächere“ auch gar kein Verständnis vonnöten ist, weils da völlig ausreicht, sich ans Gesetz zu halten, um nicht dafür bestraft zu werden, wenn mans nicht tut.

So dienen Gesetze dazu, besonders die Kommunikation zwischen Unverständigen oder auch Unwilligen auf eine sozial verträgliche Weise zu regeln, sofern sie für Alle gleichermaßen gelten.

….Die Erlebnisse, der Austausch untereinander und miteinander können zwar abwechslungsreich, spannend, sogar interessant sein, aber eben auch langweilig, und fordern daher mehr und weniger heraus, sodass Abgrenzung unvermeidbar ist. ….


Die Gier nach dem Neuen, die aus der Gewöhnung an das Altbekannte resultiert, kann auch durch abwechslungsreiche Unternehmungen mit anschließenden Ruhepausen befriedigt werden, ohne dabei vorhandene, rechtlich zugesicherte Nutzungsverträge brechen zu müssen, indem man z.B. von Vornherein drauf verzichtet, sittenwidrige Forderungen darin zu stellen, die Niemand erfüllen kann, wie etwa die „lebenslängliche Sklaverei als Entgelt für eine lebenslange Versorgung mit dem Notwendigsten“.

….Den Selbstzweifel kann man auch als ein entwicklungsförderndes Regulativ, als eine Grenzsituation verstehen, in welcher man sich auf sein Verhalten rückbesinnen und es auch auf eigene Unzulänglichkeiten prüfen soll. …..

Der Zweifel an der eigenen Fähigkeit, immer noch so leistungsfähig zu sein, wie früher, ist bei zunehmendem Nachlassen der Kräfte durchaus angebracht, um nicht mehr zu versprechen, als man auch halten kann, und damit bei seinem Partner an Vertrauenswürdigkeit zu verlieren.

Wenn man nun doch eine zugesagte Leistung absagen muss, woraus dem Anderen ein Schaden entsteht, ist man natürlich in einer vorher vereinbarten Höhe zum Schadensausgleich verpflichtet, wie es in jedem ordentlichen Vertrag üblich ist, um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen.

Sinnvoll dabei wäre allerdings, das Nichteinhalten des Vertrages ehrlich zu begründen, sodass es nicht als ein fahrlässiges oder gar böswilliges Versäumnis bewertet wird, sondern nur als vorübergehende, unvermeidbare Ausnahme, sodass das gute Vertragsverhältnis dennoch weiter bestehen bleiben kann.

Was nun die Grenze des noch Tolerierbaren betrifft, so sollte man die so weit stecken, wie möglich, und gleichzeitig so eng wie nötig, um beiden Parteien sowohl einen minimalen als auch einen maximalen Bewegungsspielraum zu garantieren, der – rein kräftebedingt – sowieso von ihnen eingenommen wird, sodass ein exaktes Gleichgewicht der Kräfte mit entsprechend gleichem Freiraum der Ausnahmefall bleibt.

….Wie der Mensch mit sich und Anderen umgeht, umgehen kann, ist sicherlich so verschieden, wie es auch Menschen gibt. …

Dass es die Sache jedes Einzelnen sei, wie er mit Wem umgeht, oder wie er sich in welcher Situation zu entscheiden beliebt, ist lediglich ein rhetorisches Totschlag-Argument gegen jeden Vorwurf der Eigenmächtigkeit, welches nicht nur unsachlich ist, weils sich nicht auf den Inhalt des Vorwurfs selber bezieht, sondern sogar auch noch inhaltlich falsch, weil eben Niemand ein Recht dazu hat, Andere nach Belieben zu seinem eigenen Vorteil zu schädigen.

Was hingegen sehr unterschiedlich sein kann, ist die Situation, in der sich die Partner jeweils befinden, und auch, welche Rechtsauffassung (Moralvorstellungen) sie haben, wobei das „Schädigen Anderer zum eigenen Vorteil“ in allen Kulturen gleichermaßen als sittenwidrig gilt, sodass es auch in den entsprechenden Sozialgesetzen seinen Ausdruck findet.

Wer hier meint, seinen Mitmenschen seine eigenen Gesetze vorschreiben zu dürfen, braucht auch eine offizielle Legitimation dafür, sodass es nicht ausreicht, nur zu meinen, man sei der Gesetzgeber, ohne es jedoch tatsächlich auch zu sein.

….Daher ist Öffnung, aber auch Abgrenzung nach aussen hin wichtig und auch notwendig, um über die eigene Verhaltensart in Bezug zu Anderen, sowie deren Verhalten zu uns selbst, nachdenken und auch Geschehnisse klären zu können. …..

So, wie jede Freiheit durch Grenzen begrenzt wird, um sie optimal nutzen zu können, sind die Zeiträume der Gültigkeit von Verträgen sowohl durch eine maximale, als auch durch eine Mindestlaufzeit begrenzt, und die eigenen Rechte von den Pflichten begrenzt, die man gegenüber Anderen hat.

Das Bewusstsein (und nicht nur das Empfinden) von einer wohlbegründeten Angemessenheit eigener oder fremder Aktivitäten oder Passivitäten gehört mit zur Voraussetzung, um als voll funktionsfähiges Mitglied der Gesellschaft gelten zu können, welches nicht nur unter Zwang die Gesetze befolgt, sondern aus Einsicht in ihre Brauchbarkeit, um ein gemeinsames Einvernehmen mit Anderen zu erzielen – auch dann, wenn man im Moment nicht auf sie angewiesen ist, und auch ihre Rache nicht zu fürchten braucht, wenn man sich nicht dran hält.

….Wenn dies nicht als böswilliger Entzug gewertet wird, ist der Weg zu einer guten Beziehung, in welcher Toleranz und Wohlwollen das Wichtigste sind, offen. …..

"Toleranz" wird ja auch gerne mit "Duldung" (Geduld-Haben) bezeichnet, und bedeutet den Spielraum, den man Anderen zuzugestehen bereit ist, während das "Erdulden" das ist, was ein Patient "erleiden" muss, bis sein Leiden ein Ende hat. Deshalb endet die größte "wohlwollende Leidensbereitschaft" auch zwangsläufig genau da, wo die Grenze der "Leidensfähigkeit" erreicht ist.

So ist es auch verständlich, wenn zB eine Frau, deren Familie von ihrem Mann Jahrzehntelang schikaniert wurde, den Haustyrann eines Tages nach reiflicher Überlegung - und daher durchaus in böser Absicht - umbringt, anstatt ihn lediglich zu verlassen, um dann ein Leben lang von ihm verfolgt zu werden.

Dass sie für diese gesetzlich verbotene Eigenmächtigkeit dann bereitwillig eine Gefängnisstrafe auf sich nehmen muss, anstatt den Leidenszustand weiterhin zu tolerieren, stellt in ihrer Situation dann immer noch die bessere Entscheidung für das kleinere von beiden Übeln dar.
Also ist die scheinbare Möglichkeit, die man gerne gemocht hätte, lediglich eine Vorstellung, die man erst im Nachhinein produziert, nachdem man schon längst vergessen hat, wie die Umstände damals tatsächlich waren, denn sonst käme man ja nicht auf die Idee, dass sie auch hätten anders sein können.

Gewiss kann und muss man in bestimmten Situationen ganz bewusst einen Entscheid fällen, welcher auch von folgenschwerer Tragweite sein kann, ob man diesen nun mag oder ob die Umstände dazu alles andere als optimal waren, und die dann auch im Nachhinein mit einer Wunschvorstellung nicht verändert werden können, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass damals zumindest zwei Optionen zur Wahl standen.
Ob wir uns dann mit der getroffenen Wahl zufrieden geben oder hadern sind weitere Optionen von welchen wir auch im Hier und Jetzt wieder eine davon wählen können.

"….Wie der Mensch mit sich und Anderen umgeht, umgehen kann, ist sicherlich so verschieden, wie es auch Menschen gibt. …"(Mehusae)

Dass es die Sache jedes Einzelnen sei, wie er mit Wem umgeht, oder wie er sich in welcher Situation zu entscheiden beliebt, ist lediglich ein rhetorisches Totschlag-Argument gegen jeden Vorwurf der Eigenmächtigkeit, welches nicht nur unsachlich ist, weils sich nicht auf den Inhalt des Vorwurfs selber bezieht, sondern sogar auch noch inhaltlich falsch, weil eben Niemand ein Recht dazu hat, Andere nach Belieben zu seinem eigenen Vorteil zu schädigen.

Bitte nicht anders auslegen als ich es geschrieben und auch gemeint habe. Ich erwähnte, dass die Art des Umganges miteinander verschieden ist, was ja nicht bedeutet, dass Jeder mit Jedem umgehen kann, wie es ihm beliebt.
Selbst wenn es Jemand nicht verstünde sich gegenüber Menschen mit schlechten Absichten zu schützen, hätten Letztere dennoch kein Recht Jemanden der sich nicht wehren kann zu schädigen.

"….Am unverständlichsten ist dies immer dort, wo Jemand die Gegebenheiten für seine eigene Entfaltung ungenutzt verstreichen lässt. …."(Mehusae)

Unverständlich ist das, was ein Anderer tut oder lässt, nur für einen Unverständigen, der sich nicht vorstellen kann, dass Alles aus einer persönlichen Notwendigkeit heraus geschieht – auch, wenns die reine Willkür zu sein scheint, die Jemand praktiziert, indem er zB über Leichen geht, um an sein Ziel zu gelangen, ohne sich an bestehende Gesetze zu halten.

Ich bezweifle doch sehr, dass Mensch die Anderen ihre Zufriedenheit, welche sie durch persönliche Anstrengungen und nicht selten Entbehrungen anderer Art erlangt haben, missgönnen, dies aus einer Notwendigkeit heraus tun.
Besser wäre doch der Missgünstige könnte den Zufriedenen als Ansporn zum Erlangen der eigenen Zufriedenheit sehen.