Die innere Stimme

https://www.youtube.com/watch?v=Jutbp2wzCMw

Ein interessanter Beitrag, welcher Resignation, bezüglich der weltweiten korrupten
Regierungs-, Geld-, Gesellschafts- und Politsysteme, für einen Moment vergessen
lassen kann.

Darf der Mensch, in Anbetracht dieser Theorien im Beitrag, wirklich hoffen?
Wie ich sehen kann sind nicht viele interessiert, oder nicht gelesen oder ... :mrgreen:
Das Thema hat an einem Tag mehr als 160 Zugriffe.
Man sollte es auf sich wirken lassen Nicht jeder nimmt sich mehr als eine Stunde Zeit, um sich die ganze Diskussion anzuhören.
Und fast niemand ist zu unpassenden Kommentaren verpflichtet. :roll:
….Was soll er tun, was darf er hoffen?...

Das HOFFEN ist bereits eine geistige Tätigkeit, die eine zukünftige positive Entwicklung der Dinge im eigenen Sinne planerisch vorwegnimmt.

Das SOLLEN im Sinne von MÜSSEN drückt die Zwangsläufigkeit der Folgerichtigkeit aus, dass etwas nur unter bestimmten Bedingungen eintritt, und sonst nicht, während die Beantwortung der Frage nach dem, was der Mensch SOLLTE, eher eine Empfehlung im Sinne von DÜRFEN darstellt, für die es auch die Alternative gibt, es NICHT, oder anders zu tun.

Hier wird gerne von einem Bestimmer ausgangen, der es Einem erlaubt, oder verbietet, etwas zu tun oder etwas zu hoffen, wobei er das erstere auch tatsächlich tun kann, sofern er die Macht dazu hat, während beim Zweiten sein Einfluss begrenzt ist.

Also besteht beim geistigen Hoffen mehr Freiheit, als beim physischen oder sozialen Tun.

Die Zwangsläufigkeit der Folge oder der Konsequenzen, die man für sein Handeln oder Hoffen in Kauf zu nehmen bereit ist, bestimmt hierbei das Ausmaß und die Art dessen, was man hoffen und tun KANN, und was nicht.

Die Frage nach dem, was man hoffen KANN ist also zu unterscheiden von der Frage, was man tun oder hoffen WILL, und was man auch DARF, weils nicht verboten ist.
@Hawaii.72

Wie denkst du über die Vorschläge der alternativen Unternehmensführung?
Gemeinwohloekonomie versus von Kultur und Gesellschaft abgespaltener,
autistischer Unternehmensführung?
Wo könnte uns ältere Menschen ein solcher Wandel berühren?


@filofaxi

Die Frage nach dem, was man hoffen KANN ist also zu unterscheiden von der Frage, was man tun oder hoffen WILL, und was man auch DARF, weils nicht verboten ist.

Für die unersättlichen Machthaber ist wohl alles verboten was ihnen ihr Haber wegfressen könnte, auch wenn dabei die Welt zugrunde geht. Dieses Verhalten, was auf Kosten und zum Schaden ALLER geht, ist bis heute NICHT verboten.
Ich meine, neue, dem Gemeinwohl zugute kommende Ideen und Vorhaben werden von ihnen meistens schon im Keime erstickt, man denke an den jahrzehntelangen Kampf und das Ringen
um Alternativenergiegewinnung.
mehusae, ich bin noch teilw. im Berufsleben und kann von "meinem" Unternehmen nur Positives berichten. Mit Unarten anderer will und kann ich mich derzeit nicht beschäftigen. :?
Mein Beitrag bezog sich auf die lapidare Aussage von SPHINX :roll:
Vorher noch ein wenig zur theoretischen Begriffsklärung, bis ich auf die Praxis und ihre Inhalte zu sprechen komme:

Das, was wir wollen können, ist dreierlei:

Einmal können wir etwas selber TUN wollen, wobei es unsere eigene Leistungsfähigkeit sowie die zu beherrschenden Umstände zu berücksichtigen sind, damit dieses Tun auch erfolgreich ist.

Zum Anderen können wir etwas WÜNSCHEN wollen, wozu wir selber nicht in der Lage sind, es zu bewirken, sondern wozu wir die Hilfe Anderer benötigen.

Von Denen wünschen wir uns etwas, und treten dabei mit ihnen in eine Handelsbeziehung, um ihnen eine gleichwertige Gegenleistung als Dank für die Wunscherfüllung erbringen zu können, weil sie auch Etwas davon haben wollen.

Das Dritte, was wir wollen können, ist das HOFFEN, dass sich die Dinge von selber so ergeben, wie wir es uns wünschen, weil keiner da ist, mit dem man in eine Handelsbeziehung treten könnte, um ihn dazu zu bewegen, unsere Wünsche zu erfüllen.

Ein Wunsch sollte so formuliert werden, dass er auch erfüllbar ist, weil man sonst zum Mitverursacher dabei wird, wenn er nicht in Erfüllung geht. Dabei spielt auch die Art und Weise eine große Rolle, wie er formuliert wird, damit der, an den er gerichtet wird, ihn auch verstehen kann.

Bei der Hoffnung ist es anders: Je konkreter sie auf einen Zeitpunkt hin ausgerichtet ist, desto größer ist die Gefahr, dass sie sich als das herausstellt, was sie ist, nämlich eine in die Zukunft projizierte Vorstellung, von der man erwartet, dass sie von selber oder durch Andere in die soziale oder körperliche Wirklichkeit umgesetzt wird.

Die auf diese Weise bewirkte Erwartung beruht auf der Täuschung, anzunehmen, dass die Zukunft, die ja noch nicht stattgefunden hat, auf eine bestimmte Weise bewirkt wird, die den eigenen Wünschen entgegenkommt, OHNE selber was dazu tun zu müssen.

Wird das tatsächlich dann bewirkt, vermeint man, durch das reine Hoffen bereits auf magische Weise etwas bewirkt zu haben (zB indem man einen Wunsch ans Universum richtet, oder hofft, dass der Nachbar hellsehen kann, und auch weiß, wann er helfen muss, OHNE Einen dafür vorher in Augenschein genommen zu haben).

Erfüllt sich die Hoffnung nicht, ist man schwer enttäuscht, und um eine Illusion ärmer, was dazu führen kann, dass man darüber am Leben verzweifelt, sofern die Selbsttäuschung lebensnotwendig war.

Daher ist die beste Illusion diejenige, die man niemals als solche erkennen kann!

Das betrifft auch die Hoffnung, die im Gegensatz zum Wunsch möglichst unkonkret und nebulös und ohne eine Zeitangabe formuliert werden sollte, damit sie nicht enttäuscht werden kann, wie zb die Hoffnung, eines Tages für seine Verdienste gewürdigt zu werden, oder dass alle Menschen Brüder werden, oder dass man der erste Mensch einer Generation sein wird, der nicht stirbt, oder dass die Götter auch den Menschen lieben, der sich nicht liebenswert aufführt, etc.

Hoffnung wird auch gern mit Glaube verwechselt, wobei sich der Glaube jedoch immer nur auf die Wahrhaftigkeit Desjenigen bezieht, der zb eine Hoffnung weckt, indem er behauptet, es sei die zukünftige Wirklichkeit, von der er spricht, und da er bisher noch nie gelogen hat, ist er auch glaubwürdig, selbst wenn er - wie jeder andere auch – die Zukunft gar nicht kennen kann, weil sie noch nicht bewirkt worden IST.

Eine Hoffnung hat hingegen ausschließlich die Aufgabe, für gute Laune zu sorgen, damit der Mensch auch in der schlimmsten Not nicht der Verzweiflung anheimfällt, und in Depression oder Trauer versinkt. Daher stirbt bekanntlich die Hoffnung immer zuletzt.

Aus der Sicht der praktischen Vernunft ist Churchills Satz „Let's hope for the best and prepare for the worst“ genauso sinnvoll und hilfreich, wie: “(Sich an-)Vertrauen (durch blinden Glauben) ist gut, jedoch zusätzliche Kontrolle (Vergewisserung, ob es wirklich so ist, wie es zu sein scheint) ist besser!“

Dabei geht es um eine Kombination aus Handeln und Hoffen in Form einer maximalen Gewinnkalkulation bei minimalem Verlustrisiko, durch welche unvermeidliche Enttäuschungen (wie zB bei der Erkenntnis des wirklichen Ausmaßes der eigenen Machtlosigkeit) am leichtesten verkraftbar werden.
@filofaxi
Bei der Hoffnung ist es anders: Je konkreter sie auf einen Zeitpunkt hin ausgerichtet ist, desto größer ist die Gefahr, dass sie sich als das herausstellt, was sie ist, nämlich eine in die Zukunft projizierte Vorstellung, von der man erwartet, dass sie von selber oder durch Andere in die soziale oder körperliche Wirklichkeit umgesetzt wird.

Christian Felber Scheint diese Erkenntnis nicht zu kümmern.
Ich meine er hat einen Prozess durchlebt, in welchem er über den Begriff AUTORITÄT nachgedacht, sich mit ihm und der Erfahrung durch Persönlichkeiten, deren autoritäre Handlungen sowie der daraus resultierenden positiven oder negativen Auswirkungen auseinandergesetzt, dann sein Vorhaben eben NICHT von anderen Menschen abhängig
machen lassen.

Die Auseinandersetzung mit Begriffen und deren Bedeutung, wie zum Beispiel des Obigen,
sowie deren Manifestation müssen zwingend in einer demokratischen Gesellschaftsstruktur
in Frage gestellt werden und auf ihre Tauglichkeit hin überprüft werden dürfen.

So hat er dadurch auch den Begriff, die Bedeutung des GEHORSAMS, so scheint mir,
überdacht und seine Bedeutung in Bezug zu Autoritätspersonen und einer Gemeinwohl-Oekonomie formuliert.

Dies sind Prozesse die bei der Frage, WAS KANN DER MENSCH TUN? unausweichlich
in Bewegung geraten (MÜSSEN).
Abhängigkeiten sind nicht etwas, in die man sich hineinbegibt, sondern in die man hineingezwungen wird aufgrund der Notwendigkeit, Bedürfnisse befriedigt zu bekommen, die man nicht selber befriedigen kann, weil Einem die Macht dazu fehlt.

Hat man die Macht, Andere dazu zwingen zu können, Einem seine Bedürfnisse auch gegen ihren Willen zu befriedigen, wenn sie es nicht freiwillig tun, bedeutet das, dass man sie auch zum eigenen Nutzen und zum Schaden derer, die abhängig von Einem sind, weil sie keine andere Alternative haben, missbrauchen kann.

So ist es nicht die Bedürfnislosigkeit, die man anstreben kann, um unabhängig von der Gunst Anderer zu sein, die mächtiger sind, als man selber, sondern die Freiheit der Wahl des kleineren Übels, nämlich, sich von Jemanden abhängig machen zu lassen, der seine Macht NICHT zum eigenen Nutzen und zum Schaden Anderer missbraucht.

Dieses scheinbare Sich-abhängig-machen-Lassen ist jedoch kein Sich-auf-Gedeih-und-Verderb-Ausliefern, weil das keiner freiwillig tut, sondern ein freiwilliges Sich-anvertrauen, wo Einem nur die Wahl bleibt, es freiwillig oder unfreiwillig zu tun, um sich mit vergeblichem Widerstand nicht das Leben noch mehr zu erschweren, als es ohnehin schon ist.

Hätte der Mensch die freie Wahl, sich abhängigmachen zu lassen, oder seine Bedürfnisse alle selber zu befriedigen, würde er immer das Letztere vorziehen, weil er genau weiß, dass Macht immer korrumpiert, dh Denjenigen dazu verführt, der versprochen hat, seine Macht nicht zu missbrauchen, sein Versprechen zu brechen.

Dem Gesetz zu folgen, als Stärkerer Rücksicht auf Schwächere zu nehmen, nennt man Gesetzestreue (Loyalität), was auch mit „Gehorsam dem Gesetzgeber gegenüber“ verwechselt wird, dem man sich angeblich zur Einhaltung des Versprechens verpflichtet hat, sich an das Gesetz zu halten, wozu man aber in Wirklichkeit eher zwangsweise verpflichtet worden ist, ohne dabei ein Mitspracherecht zu haben, sodass der Vertrag mit ihm als gleichberechtigter Vertragspartner eigentlich nicht rechtsgültig ist, wenn man von einer Gleichberechtigung beider Vertragspartner ausgeht.

Hier stellt sich auch die Frage nach der Scheinheiligkeit eines Strafgesetzes, welches das Praktizieren von Rache pflegt, mit der das beschädigte „Selbstbild der Allmacht des Gesetzgebers“ repariert werden soll, und was beim meist sich selber rächenden Täter nur die natürlichen Gelüste auf Gegenrache erzeugt, statt eine Versöhnung mit ihm durch Begnadigung herbeizuführen, welche ihm keinen weiteren Anlass mehr gibt, auf neue Rache zu sinnen.

Eine besonders subtile Form der „Rache an der Gesellschaft“ stellt die Verweigerung von Dankesleistungen dar, zu der der Empfänger von Wohltaten normalerweise verpflichtet ist, die jedoch der zuvor gegen seinen Willen Geschädigte als scheinbar gerechten negativen Ausgleich dafür verweigert, ohne dabei einen realen Nutzen in Form eines Schadensersatz zu haben, sondern nur um der Genugtuung Willen, nicht der wehrlose Schwächere zu sein, der er tatsächlich IST.

Um sein falsche Selbstbild von der Unangreifbarkeit aufrecht zu erhalten, ist der Eitle also auch bereit, sogar den hohen Preis der Freiheitsberaubung durch eine Gefängnisstrafe zu zahlen, indem er selber zum Gesetzesbrecher wird, und allen damit beweist, dass er das Gesetz brechen und den Gehorsam verweigern KANN, wenn er es nur WILL.

Dieses Allmachtstreben zeichnet auch den Unternehmer aus, der selber bestimmen will, was er in welcher Menge für wen produziert, und zu welchem Preis - auch OHNE dass für ihn die Notwendigkeit dazu bestünde, am Hungertuch nagen zu müssen, wenn er auf die Maximierung seiner Gewinne, die für ihn die maximale Sicherheit vor Denen bedeutet, auf die er nicht angewiesen sein will, wenn er seine Bedürfnisse selber befriedigt, verzichten würde.

Dabei hat er überhaupt kein Problem damit, Diejenigen, die auf ihn angewiesen sind und abhängig von seiner Gunst, mit seinen eigenmächtig zugeteilten Gaben zu lebenslänglichem Dank zu verpflichten, während er selber autark (wirtschaftlich unabhhängig) bleibt, weil er ihre Hilfe nicht nur nicht benötigt, sondern auch mit Absicht jedes Geschenk von Anderen ablehnt, um sich von ihnen seinerseits gar nicht erst zu Dank verpflichten zu lassen, selbst wenn er es mal nötig hätte, um seine Unabhängigkeit, die Macht bedeutet, nicht an sie zu verlieren.

Eine soziale Marktwirtschaft, bei der nicht das Profitstreben der Kapitalisten die Vertragsbedingungen diktiert, sondern das Gemeinwohl, zu dem vor allem die Mittellosen gehören, denen gegenüber die Reichen eine unfreiwillige Versorgungspflicht aufgezwungen bekommen sollen, wird es demnach von Seiten der Unternehmer nicht geben, weil dies kein Ziel darstellt, was für sie erstrebenswert ist.

Möglich wäre dies nur durch Menschenfreunde, die die Macht haben, die Reichen zum Abgeben zu zwingen, wie es die Puritaner im 16-18. Jahrhundert taten, indem sie ihre Vorstellung von einer gerechteren Verteilung der lebensnotwendigen Mittel mit der politischer Macht durchsetzten, die sie offenbar damals auch wirklich hatten.

Aber schon bei Karl Marx scheiterte die Idee des Kommunismus (Gemeinschaftsdenken) an der fehlenden Macht, ihn auch wirtschaftlich durchzusetzen, sodass die Kapitalisten weiterhin den wirschaftsabhängigen Lauf der sozialen Weltgeschichte bestimmten, indem sie lieber weiterhin die eigenen Mitmenschen versklavten und ausbeuteten, statt selber von ihnen versklavt zu werden.

Dies kann man ihnen auch nicht verübeln, wenn man bedenkt, dass ja Jedem die Jacke näher sitzt als die Hose, und er damit lieber einer Ökonomie der Vernunft zur Wahrung seiner Sicherheiten folgt, statt sich freiwillig der selbstsüchtigen, ebenfalls nach der Allmacht strebenden Konkurrenz auf Gedeih und Verderb auszuliefern in der Hoffnung, dass sich wider alle Vernunft doch Alle eines „Für Alle Besseren“ besinnen und damit auf diese einzige Sicherheit, die sie haben, freiwillig zum Wohle Aller verzichten.
@filofaxi

Eine soziale Marktwirtschaft, bei der nicht das Profitstreben der Kapitalisten die Vertragsbedingungen diktiert, sondern das Gemeinwohl, zu dem vor allem die Mittellosen gehören, denen gegenüber die Reichen eine unfreiwillige Versorgungspflicht aufgezwungen bekommen sollen, wird es demnach von Seiten der Unternehmer nicht geben, weil dies kein Ziel darstellt, was für sie erstrebenswert ist.


https://www.youtube.com/watch?v=8rewhgHgFzc

In Anbetracht der bevorstehenden Ausrottung aller Wesen auf Erden, was ja die meisten Menschen gar nicht sehen wollen, weil Menschen sich nun mal selbst gerne schön malen
und sich damit auch vorzüglich täuschen.
Obwohl wir hautnah erleben können, wie sich Menschen durch Luft- und Wasserver-
schmutzung tagtäglich quälen und immer mehr Menschen frühzeitig an Krebs und anderem geschwürförderndem Verhalten sterben, stellt sich diese Frage über das von dir genannte "erstrebenswerte Ziel " einer verantwortungslosen Unternehmerschaft überhaupt nicht mehr.
Es stellt sich schlussendlich nur noch die Frage, wer der Dieb und Betrüger ist.
Derjenige der hungernd Brot stiehlt oder Derjenige, der es ihm vorher weggenommen hat.
Noch eine Bemerkung dazu, was man vom Mensch überhaupt erwarten KANN, bevor man ihm sagt, was er tun SOLLTE, damit sich der Wunsch an ihn nicht am Ende als nicht realisierbar herausstellt:

Nachdem der Mensch unrealistischerweise alles hoffen kann, was er hoffen will, um seinen Lebensmut nicht zu verlieren, wobei die einzige Beschränkung dabei seine Fantasie ist, bleibt nur noch das realistische Wünschen übrig.

Hier hat man – je nach Zielsetzung – die Wahl zwischen nützlichen und schädlichen Wünschen, die man an Jemanden richten muss, der sie auch erfüllen kann, damit sie auch in die sozialen und physische Wirklichkeit umgesetzt werden.

Die einfachste Form des Wunsches ist die passive Gunst oder Missgunst, bei der man Anderen entweder die Mitarbeit verweigert, oder aber nicht verweigert, sodass man das, was sie tun, durch Nicht-Einmischung begünstigt.

Glückwunsch und Glücksgunst werden dabei gerne miteinander verwechselt, in der Annahme, durch das Aussprechen einer Hoffnung im Sinne eines positiven Wunsches, sei bereits etwas Positives bewirkt und im Sinne eines negativen Wunsches, den man auch Fluch nennt, sei bereits etwas Negatives bewirkt.

Das ist jedoch nur dann der Fall, wenn der Wunsch oder die Verwünschung auf Hoffnungen oder Befürchtungen beim Anderen treffen, der ebenfalls der Ansicht ist, dass dadurch bereits etwas Magisches bewirkt worden sei, und daher der selbsterfüllenden Prophezeihung verfällt, indem er selber für die Erfüllung des Wunsches sorgt, den der Andere an ihn gerichtet hat.

Im Positiven wird er sich darin bestätigt sehen, dass er zB nach einer Unglücksserie endlich auch mal einen Erfolg verdient hat, und damit ermutigt werden, für sein Glück selber zu kämpfen, sodass er auch eher erfolgreich damit ist, als wenn er sich nicht darum bemüht.

Im Negativen wird er sich im Falle der Verfluchung ebenfalls darin bestätigt sehen, dass er sich mit einem Fehlverhalten schuldig gemacht hat, und somit dem eigenen Bußwunsch folgt, indem er sich selber schädigt, um die Schuld zu begleichen.

Aufgrund der Unkenntnis dieses Zusammenhangs wird eine berechtigte negative Verhaltenskritik oft als Verfluchung angesehen, der es – sofern keine Schuldbewusstsein vorliegt – vehement entgegenzutreten gilt, damit man gar nicht erst ein nicht vorsätzlich begangenes Fehlverhalten, was Andere geschädigt hat, als zu büßende Schuld anerkennen muss.

Deshalb kann man Jemanden, der wirklich der festen Ansicht ist, frei von Schuld zu sein, nicht verfluchen, weil der keinen Bußwunsch hat, den er sich erfüllen will, oder sogar meint, sich erfüllen zu müssen, indem er sich selber bestraft, um die vermeintliche Schuld zu tilgen.

Der ausgesprochene Wunsch fördert also beim Wünschenden die Bereitschaft, ihn auch zu verwirklichen, indem er mehr dafür tut, als wenn er ihn nicht ausspricht.

Bei Demjenigen hingegen, von dem man sich etwas wünscht, wird die Bereitschaft, den Wunsch auch zu erfüllen, durch ein Angebot bewirkt, welches dessen eigenen Interessen entgegenkommt, was dann die Grundlage für ein gemeinsames Handelsabkommen bildet, bei dem Jeder den Wunsch des Anderen erfüllt, um damit jeweils seine Dankesschuld bei dem, der den Wunsch erfüllt hat, zu begleichen.

Ein Wunsch, den man sich nicht leisten kann, ist demnach nicht erfüllbar – egal, ob man ihn nun ausspricht oder nicht.

Jemandem hingegen seine Gücksgunst zu gewähren oder zu verweigern, bedeutet, dass man schon die Möglichkeit hat, ihm dadurch zu nützen oder zu schaden, indem man ihm langfristig die Unterstützung oder die Zustimmung für das, was er selber bewirken möchte, gewährt, oder verweigert, auch wenn er meint, er habe sie nicht nötig, weil er sich auch gut selber helfen kann, denn selbst der Mächtigste ist im Kampf mit einem Gleichstarken um die Vorherrschaft immer auf die Unterstützung der Schwächeren angewiesen, um diesen Kampf zu gewinnen.
Nachdem der Mensch unrealistischerweise alles hoffen kann, was er hoffen will, um seinen Lebensmut nicht zu verlieren, wobei die einzige Beschränkung dabei seine Fantasie ist, bleibt nur noch das realistische Wünschen übrig.

Demnach ist die kantsche Frage SO falsch gestellt. DÜRFEN wäre von einem Gestatter abhängig.

Also ist das Hoffen für den Menschen nur insofern nützlich, als dass er die Zeit, von der Entstehung des Wunsches bis hin zur Erfüllung schadlos überbrückt, wenn er bei dessen Erfüllung von anderen Menschen abhängig ist und weiter selber nichts dazu beitragen kann.

Ein Wunsch, den man sich nicht leisten kann, ist demnach nicht erfüllbar – egal, ob man ihn nun ausspricht oder nicht.

Wir können es uns also, deiner Meinung nach nicht leisten, Gedanken bezüglich Veränderungen in der Arbeitswelt zu haben, uns Verbesserungen hinsichtlich überlebenssichernder Entschädigung für geleistete Dienste zu wünschen?

Geht nicht jeder Verwirklichung ein Wunsch voraus? Eine grosse Mehrheit der arbeitenden
Bevölkerung hat den wünschenden Unternehmern längst Kredite gewährt.
@ mehusae

….Demnach ist die kantsche Frage SO falsch gestellt. DÜRFEN wäre von einem Gestatter abhängig.....


Richtig. Dürfen ist die Berechtigung dazu, etwas in Anspruch zu nehmen, was Einem zuvor gewährt worden ist.

Dh wir „können“ beim Bäcker darauf hoffen, dass er uns Brötchen verkauft, weil er sich mit Eröffnung einer Bäckerei der Allgemeinheit gegenber dazu verpflichtet hat, und zwar ohne Ansehen der Person (zu Zeiten der südafrikanischen Apartheidspolitik waren Schwarze davon ausgenommen)

Für die Kunden bedeutet das das Recht, von ihm unter bestimmten Bedingungen, wie zB, dass sie den angemessaenen Preis dafür bezahlen, auch Brötchen kaufen zu „dürfen“.

Sie „könnten“ zwar auch beim Schreiner darauf hoffen, würden aber wohl in der dort falschen Erwartung enttäuscht.

….Also ist das Hoffen für den Menschen nur insofern nützlich, als dass er die Zeit, von der Entstehung des Wunsches bis hin zur Erfüllung schadlos überbrückt, wenn er bei dessen Erfüllung von anderen Menschen abhängig ist und weiter selber nichts dazu beitragen kann. ….

Ganz richtig. Hier bekommt das irrationale Hoffen darauf, dass der Vertragspartner sein Versprechen auch wirklich einhält, sogar einen konkreten, praktischen Wert.

Das „HOFFEN“ als eine „Erwartung günstiger Umstände“ wird von den Verkündern von Morallehren fälschlicherweise auch als „GLAUBEN“ bezeichnet (Erwartung, dass Jemand sagt, was er wirklich denkt), weil hierbei noch der Aspekt des „Sich Anvertrauens“ an den „Glaubwürdigen, der nicht lügt mit dem, was er sagt“, betont wird, was ihn gleichzeitig auch (an-)vertrauenswürdig macht.

Wer lügt, indem er etwas Anderes sagt, als er wirklich denkt, und somit den Gläubigen in seiner Hoffnung enttäuscht, nicht nur nicht belogen zu werden, sondern auch über die Wirklichkeit informiert zu werden, wie sie tatsächlich IST, wird dann gerne von dem naiven, in seiner Eitelkeit verletzten Blindgläubigen als Betrüger angesehen, der ihn in schädigender Absicht (also böswillig) getäuscht, und ihn damit nicht nur um ein angemaßtes „Recht auf Wahrhaftigkeit“, sondern auch noch um ein nicht existierendes „Recht darauf, erfahren zu dürfen, wie die Realität wirklich beschaffen ist“ betrogen hat.

Die „Gesetzestreue“ (fälschl. Auch als „Glauben an das Gesetz oder an die Vereinssatzung“ bezeichnet) ist also in Wirklichkeit kein „Versprechen gegenüber dem Gesetzgeber, seine Gesetze zu achten“, um seinerseits in den Genuss des „Schutzes durch das Gesetz gegenüber der Willkür Stärkerer“ zu gelangen, sondern eine Form des (blinden) Gehorsams gegenüber dem Gesetzgeber, dessen Gesetze man zu befolgen hat, auch wenn man ihren Sinn NICHT verstanden hat, oder auch NICHT auf ihre Wirksamkeit vertraut, indem man der Erklärung des Gesetzgebers keinen Glauben schenkt, wenn er sagt, dass sie auch gut für Einen selber seien, nur weil sie angeblich gut für alle Anderen sind.

Kants Definition dessen, was „Gut für ALLE“ ist, entspricht zwar nicht der sozialen Realität, und ist somit FALSCH, aber nicht unwahr, weil Kant ja selber davon überzeugt (worden) war, dass es richtig so ist, wie er dachte, und dies auch verkündete, sodass man ihn NICHT als einen Lügner und damit als vertrauensunwürdig bezeichnen kann.

...Wir können es uns also, deiner Meinung nach nicht leisten, Gedanken bezüglich Veränderungen in der Arbeitswelt zu haben, uns Verbesserungen hinsichtlich überlebenssichernder Entschädigung für geleistete Dienste zu wünschen? ….


Gedanken oder sogar Erwartungen im Sinne von „Hoffnungen“ schon, aber nicht als konkreten, an Jemanden gerichteten „Wunsch“, der ihn nicht nur erfüllen können muss, sondern auch dazu bereit sein muss, denn so ein Wunsch hat einen Preis, den wir nur bezahlen können, wenn wir noch mehr dafür arbeiten als bisher, um dem Arbeitgeber die gewünschte Gehaltserhöhung auch wert zu sein, denn man kann nicht von ihm verlangen, dass er sich bei einem schlechten Geschäft selber schädigt, ohne einen adäquaten Nutzen davon zu haben.

….Geht nicht jeder Verwirklichung ein Wunsch voraus?...

Es können sich auch Hoffnungen erfüllen, ohne dass man sich das bei Jemandem gewünscht hat.

….Eine grosse Mehrheit der arbeitenden
Bevölkerung hat den wünschenden Unternehmern längst Kredite gewährt. ….


Es steht der machtlosen arbeitenden Bevölkerung leider nicht zu, einen Kredit zu gewähren, sondern nur Demjenigen, der auch die Freiheit dazu hat, ihn nötigenfalls zu verweigern, wenn er sieht, dass sein Vertragspartner nicht in der Lage oder bereit dazu ist, ihn mit dem vereinbareten Zins zusammen fristgemäß zurückzuzahlen.

Die Würdigung von geleisteter Arbeit über den monatlich vereinbarten und auch gezahlten Lohn hinaus findet leider nicht freiwillig durch den Arbeitgeber, sondern nur gezwungenermaßen durch den Gesetzgeber statt, indem er den Arbeitgeber dazu zwingt, einen besonderen Kündigungsschutz für langjährige Mitarbeiter zu gewähren, aber auch nur, sofern er sich das leisten kann.

Ein durch Missmanagement wirtschaftlich geschwächter Unternehmer ist davon ausgenommen, mit der Begründung, dass man einem nackten Mann nicht in die Tasche greifen kann, obwohl man ihn schon dazu verpflichten könnte, seine Schuld später zu begleichen, nachdem man ihm die Fürsorgepflicht für seine ihm anvertrauten Arbeitnehmer zeitweise abnimmt, indem man ihnen ein Arbeitslosengeld nach betriebsbedingter Kündigung zahlt, welches er später wieder an seinen Kreditgeber (zB das Arbeitsamt) zurückzahlen muss.

Volkswirtschaftlich gesehen, ist ein Unternehmer auch nur ein Arbeitender, der eine Entlohnung für seine Arbeit verdient, und später auch eine Rente, die dafür sorgt, dass er im Alter nicht verhungern muss, wenn er nicht mehr arbeiten kann. Dieser Anspruch wird durch das Einzahlen in eine Rentenversicherung erworben, die NICHT der persönlichen Bereicherung dient, sondern der Finanzierung einer Gundabsicherung für Alle, und damit dem Gemeinwohl.

Diese soziale Idee wollen selbst sogenannte Rentenfachleute (die die Lobby der Unternehmer stärken, von denen sie gut dafür bezahlt werden) heute oft nicht begreifen, wenn sie meinen, Demjenigen, der viel eingezahlt hat, weil er auch ein hohes Gehalt für seine Arbeit bekommen hat, stünde deshalb auch eine höhere Rente zu, als Jemandem, der genauso viel gearbeitet, aber weniger Lohn dafür bekommen hat, sodass seine Beiträge auch niedriger waren.

Und Einem, der krankheitsbedingt nicht so viel verdienen konnte, würden sie am liebsten gar keine Rente zugestehen, wenns nach ihnen ginge, damit Diejenigen, die sowieso schon unverdientermaßen ein Leben lang wie die Made im Speck gelebt haben, das auch noch im Alter tun können, ohne einen Handschlag dafür tun zu müssen, obwohl sie es gut und gerne könnten, oder es zumindest früher gut gekonnt hätten, wenn sie es denn gewollt hätten.

Leider kann man den (All)Mächtigen nicht dazu zwingen, den Schwächeren ihre Wünsche zu erfüllen, ohne dass sie sich damit bei ihm zu ewigem Dank verpflichten, den sie (und womöglich auch noch ihre Kinder) als Leibeigene ein Leben lang abarbeiten müssen.

Solange der Herr die Macht hat, selber den Wert der Arbeit des Dieners zu bestimmen, und damit auch das Maß der Würdigung in Form einer Entlohnung - auch wenn er es im Namen des Allgemeinwohls für alle Diener dieser Welt besser nicht dürfen können sollte - ist der Diener kein gleichberechtigter Vertragspartner und wird auch nie einer sein.
@filofaxi
Volkswirtschaftlich gesehen, ist ein Unternehmer auch nur ein Arbeitender, der eine Entlohnung für seine Arbeit verdient, und später auch eine Rente, die dafür sorgt, dass er im Alter nicht verhungern muss, wenn er nicht mehr arbeiten kann. Dieser Anspruch wird durch das Einzahlen in eine Rentenversicherung erworben, die NICHT der persönlichen Bereicherung dient, sondern der Finanzierung einer Gundabsicherung für Alle, und damit dem Gemeinwohl.

Die Zinsen der einbezahlten Gelder fliessen nicht dem Gemeinwohl zu, sondern demjenigen, der bereits hohe Einzahlungen in die Kasse hat veranlassen können.
Somit vermehrt sich sein Altersguthaben ohne sein Zutun. Anderen hingegen, die mit ihrem geringen Verdienst, durch ungerechte Entlöhnung, Invalidität und wie du erwähntest, durch Krankheit, nur wenig in die Altersvorsorge einzahlen konnten, reicht das Geld später, zum Beispiel, nach Familien- und anderen treuen Diensten, zum Nachholen verschiedener Unternehmungen (Ferien) bereits schon während ihrer Dienstjahren und erst recht auch nachher nicht.
Also wird der Arbeiter den man um seine Einkünfte betrügt, auch später noch einmal das Nach-
sehen haben.

Solange der Herr die Macht hat, selber den Wert der Arbeit des Dieners zu bestimmen, und damit auch das Maß der Würdigung in Form einer Entlohnung - auch wenn er es im Namen des Allgemeinwohls für alle Diener dieser Welt besser nicht dürfen können sollte - ist der Diener kein gleichberechtigter Vertragspartner und wird auch nie einer sein.

Sag niemals NIE!
Es ist wohl besser für die Menschheit das Augenmerk auf ein Gemeinwohl zu richten, denn
der Schaden, der aus Raffgier und Dummheit entsteht, ist immens, vorbeugen ist immer besser als heilen.
Es ist ein verheerender Irrtum zu meinen, Geschwächte und Geknüppelte hätten keine Kraft sich ihr Brot zu beschaffen.
Die meisten Menschen wollen ja leben, nur sollte der Unterschied zwischen leben und überleben, auch was er bewirkt, genauestens angeschaut werden, weil sogar wir Alten es ja bereits mit-
erleben, was das Chaos einer Umkehrung der Macht-, sprich Ohnmachtsverhältnisse bedeutet.

In Matthäus 26, 52 steht, um die Aussage eines wohl gerne denkenden Menschens, in Bezug zu Aktualitäten auf den Punkt zu bringen, „wer das Schwert gebraucht, kommt damit um“.

Das heisst doch nichts anderes als, wer die Schwerte herstellt, den Gebrauch befürwortet, begibt sich in den Kreis der despotischen Emporkömmlinge die ganze Völker thyrannisieren und leisten somit der Ausbeutung und Vertreibung ganzer Völker aus ihrer Heimat Vorschub und muss sich nicht wundern, wenn der Schaden, den sie angerichtet haben, auf sie zurückfällt.

Also kann das Teilen und auf das Gemeinwohl gerichtete Handeln und Dienen gar nicht mal so eine ungute Option sein.
In Vietnam stehen auf jedem Schrank die Personifikationen der drei erstrebenswertesten Güter (Götter): Luk für materiellen Wohlstand, Fuk für Ansehen in der Familie, und Sau für Gesundheit und langes Leben.

Sie zu erlangen, bedeutet ein glückerfülltes Leben, worauf die Meisten meinen, auch ein Recht zu haben, sofern sie die Bedingungen dafür erfüllen.

Das setzt in der Vorstellungswelt des wünschenden Bittstellers jedoch einen persönlichen Vertragspartner voraus, der es ihm zu den vereinbarten Bedingungen gewährt (verkauft).

Die Personifizierung von Naturkräften führte zu Odysseus Zeiten dazu, dass aus dem Wind und dem Meer willensbegabte Personen wurden, um deren Segen er bitten musste, als er gegen Troja in den Krieg zog, indem er sie mit einem Opfer gnädig stimmte. Als er dann den Neptun aber durch Ungehorsam erzürnte, ließ der ihn 7 Jahre lang durchs Mittelmeer irren, bis er endlich wieder nach Hause durfte.

Dass Naturgewalten keine zuverlässigen Vertragspartner sind, weiß heute jeder Seefahrer, und wird für seine Sicherheit auf See selber sorgen, indem er sich Navigationsgeräten anvertraut, die ihn auch bei schlechtem Wetter sicher zum Ziel geleiten.

Das Gleiche gilt auch für sein Lebensschiff, welches der Mensch durch die Unbilden schicksalhafter Umstände (also Umstände, in die er sich schicken muss, weil sie unvermeidbar sind) steuert, bis es die angestrebten Etappenziele erreicht hat.

Gegen die unbesiegbaren Mächte: Krankheit, Alter und Tod ist er allerdings machtlos - besonders wenn sie Diejenigen befallen, von denen er abhängig ist, was für ihn selber dann VERLUST durch Alter, Krankheit und Tod des Partners bedeutet. Hier kann man mit Hilfe einer Versicherung zwar für einen Schadensersatz sorgen, aber den Schaden selber nicht verhindern.

Jemanden, den man darum bitten kann, Einen vor Verlust zu schützen, gibt es leider nicht, außer den Betreffenden selber, den man ermahnen kann, möglichst auf seine Gesundheit zu achten, weil er nicht alleine auf der Welt lebt, und mit seinem Ausfallen für die Gesunden oder Überlebenden, die sich auf ihn verlassen haben, eine zusätzliche Belastung darstellt, wie zB durch die Notwendigkeit der Mehrarbeit am Arbeitsplatz oder in der Familie.

Von Anderen wünschenswert wäre also, dass sie Rücksicht auf ihre Mitmenschen nehmen, indem sie sich nicht selber leichtfertig in Gefahr bringen, um Andere nicht unnötig zu schädigen, wenn sie den ihnen zugesagten Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können.

Der Preis für diesen Wunsch wäre dann, dass man dem Anderen auch verspricht, achtsam zu leben, um das von Einem selbst bewirkte "Unglück durch Fahrlässigkeit" für ihn zu vermeiden, denn wie er mit Anderen umzugehen gedenkt, das kann Jeder selbst bestimmen.