Heute sah ich eine TV- Sendung:
Dabei ging es um Folgendes:

Ewiges Leben ist ein Traum der Menschheit.
Die Menschen wissen, dass ihre Zeit auf Erden begrenzt ist.
Doch was wäre, wenn das Leben nie enden würde?

Wissenschaftler zeigen nun erstaunliche Erkenntnisse in Biologie, Neurowissenschaft und Quantenmechanik.

Der 2.Satz der Thermodynamik sagt aus:
Alles im Universum steuert der Entropie - der Unordnung entgegen.
Alles Lebende stirbt, -wird abgebaut, - immer wieder.....

1. Forschung:
In jeder Zelle sind die Mitochondrien der Motor: ATP- wird in ADP umgewandelt und setzt Energie frei
.
Untersuchungen mit Hefe: Es wurden das Ras2 u. Fch9 Gen herausgenommen, die für Schäden verantwortlich sind.
Die Untersuchungen wurden an Mäusen durchgeführt, da sie dem Menschen ähnliche Gene haben.

Theorie:
Man weiß, daß 60 Gene für den Alterungsprozess verantwortlich sind.
Wenn man diese ausschalten könnte, würde der Mensch 800 Jahre alt werden.

1. Die Frage wäre, ob die Zeit im Alter verlängert wäre, - oder in der Jugend. Langes Siechtum will Keiner.

2. Die Überbevölkerung und Ernährungengpässe sind jetzt schon ein großes Problem.....

Also: Ob eine Lebensverlängerung sinnvoll wäre,kann dahingestellt werden.
Um Himmels Willen, wer hat sich denn diesen Horror ausgedacht?

Ewiges Leben...........ja schon, aber nicht auf dieser Erde, und nicht mit diesen Menschen. :wink:

Dann doch lieber ein würdevoller Abgang, wenn die natürliche Zeit gekommen ist.
Nun, ich denke, dass wir als Teil eines grossen Kollektivs, nenne es wie man will, Gott oder sonst wie, immer wieder inkarnieren um Erfahrung zu machen. Die Dauer einer Inkarnation erscheint mir in diesem Zusammenhang aber sekundär. Es ist ein immer wiederkehrender Prozess. Der Religion nach, egal welcher, ist er irgendwann einmal abgeschlossen und wir gelangen eine Stufe weiter. Ewige Glückseeligkeit ?? Zumindest wird es uns so gesagt.

Ewiges Leben in ein und dem selben Körper ? Selten wird es eine Freude sein, wohl eher eine Qual.
dondeloro hat geschrieben: Nun, ich denke, dass wir als Teil eines grossen Kollektivs, nenne es wie man will, Gott oder sonst wie, immer wieder inkarnieren um Erfahrung zu machen. Die Dauer einer Inkarnation erscheint mir in diesem Zusammenhang aber sekundär. Es ist ein immer wiederkehrender Prozess. Der Religion nach, egal welcher, ist er irgendwann einmal abgeschlossen und wir gelangen eine Stufe weiter. Ewige Glückseeligkeit ?? Zumindest wird es uns so gesagt.

Ewiges Leben in ein und dem selben Körper ? Selten wird es eine Freude sein, wohl eher eine Qual.


Da kann und muss ich Dir zustimmen, ich persönlich sehe es genau so. Ich weiß, das ich den jetzigen Körper mal verlassen werde, meine Seele aber lebt weiter. Für mich keine Frage, irgendwo, irgendwie, werde ich wieder inkarnieren...
Wer das Thema in einem Hollywood Blockbuster durchgespielt sehen möchte, der findet im Film "In Time" genau dieses Szenario.
Für eine etwas längere Lektüre empfiehlt sich "Homo deus" von Yuval Noah Harari (israelischer Historiker).
( Den Aspekt des wissenschaftlichen Stillstandes ist interessant. Inwiefern wird unser gegenwärtiges Wirtschaftssystem durch den Transhumanismus im kleinen oder großen Stil beeinflusst?)
monty1 hat geschrieben: Um Himmels Willen, wer hat sich denn diesen Horror ausgedacht?

Ewiges Leben...........ja schon, aber nicht auf dieser Erde, und nicht mit diesen Menschen. :wink:

Dann doch lieber ein würdevoller Abgang, wenn die natürliche Zeit gekommen ist.


so sehe ich das auch. Ich möchte nicht ewig wiedergeboren werden. Was soll das?
https://www.youtube.com/watch?v=w4yH54vcmjk
https://www.youtube.com/watch?v=Y4C7ylbC3Sg
Stellt euch mal vor Ü500 oder 5000plus!
@Leonetta,

Du schreibst einesteils vom "ewigen Leben", andernteils von einer verlängerten Zeitstrecke, so rund 800 Jahre... :-)

800 Jahre sind in der "Ewigkeit" nicht mal ein Wimpernschlag mehr...

Aber ich verstehe schon, um was es geht:
deutlich verlängertes Leben, für so ca. Hundertjährige, wie derzeit, durchaus eine Verlockung!

Schon einige male hatte ich bei 50plus darauf verwiesen, dass vor ca. 35 (?) Jahren Prof. Heinz Haber (bitte googeln) einen TV-Film (BR) geschaffen hatte mit der Vision einer "Ewigkeitspille".

Die Menschen konnten wählen zwischen "weiter so" und fruchtbar bleiben, oder die Ewigkeitspille schlucken und sich unfruchtbar machen zu lassen...

Fazit war, dass die Pillenschlucker psychisch schwer gestört rumhingen, aber nicht wegen fehlendem Nachwuchs, sondern weil sich keiner mehr aus dem Haus traute, geschweige denn überhaupt etwas riskierte!

Egal, ob Ewigkeit oder 700 Jahre Lebensverlängerung im Raum stünden, die Ängste wären sich ähnlich.
Weil einesteils zwar das biologische Körperprogramm neu gestaltet würde, aber niemand sich gegen tödliche Unfälle schützen kann!

Was nützt die gewonnene Langlebigkeit, wenn der berühmte Dachziegel zum "Trotzdem-sterben-müssen" ausreicht?


Nur das uns bekannte relativ kurze Leben läßt bestimmte Alltagsrisiken psychisch zu...
leonetta hat geschrieben: Theorie:
Man weiß, daß 60 Gene für den Alterungsprozess verantwortlich sind.
Wenn man diese ausschalten könnte, würde der Mensch 800 Jahre alt werden.


Aber nach 80 Jahren müsste er die Erde verlassen, sonst wird es hier zu voll.
nettestierfrau hat geschrieben: Stellt euch mal vor Ü500 oder 5000plus!

Und wann geht man dann in Rente? Falls überhaupt?
Man geht mit 60 in Rente und hofft, dass die Gesellschaft bereit ist, einige Jahrhunderte lang die Rente zu bezahlen.
Wenn man bedenkt, dass so Mancher schon mit 50 keinen Job mehr kriegt, seh ich ziemlich schwarz für Langlebige.

Wenn ihre Enkel, die auch etwa 300 Jahre alt sind, sie nicht ernähren und versorgen wollen oder können, wird dann nicht an Krankheiten gestorben sondern wie in grauen Urzeiten ganz trivial an Hunger.

Ich glaub nicht, dass die Jungen viel Freude an den Alten haben werden.

Vor 50 Jahren waren 90jährige noch eine Sensation.
Heute gibt es unzählige davon, und viele benötigen eine Ganztagspflege.

Die Unsterblichkeit ist ein Privileg der Götter, und selbst sie sterben, wenn kein Mensch mehr an sie glauben will.
nettestierfrau hat geschrieben: Stellt euch mal vor Ü500 oder 5000plus!


:lol:
barbera hat geschrieben: Man geht mit 60 in Rente und hofft, dass die Gesellschaft bereit ist, einige Jahrhunderte lang die Rente zu bezahlen.
Wenn man bedenkt, dass so Mancher schon mit 50 keinen Job mehr kriegt, seh ich ziemlich schwarz für Langlebige.

Wenn ihre Enkel, die auch etwa 300 Jahre alt sind, sie nicht ernähren und versorgen wollen oder können, wird dann nicht an Krankheiten gestorben sondern wie in grauen Urzeiten ganz trivial an Hunger.

Ich glaub nicht, dass die Jungen viel Freude an den Alten haben werden.

Vor 50 Jahren waren 90jährige noch eine Sensation.
Heute gibt es unzählige davon, und viele benötigen eine Ganztagspflege.

Die Unsterblichkeit ist ein Privileg der Götter, und selbst sie sterben, wenn kein Mensch mehr an sie glauben will.


in der nächsten Generation wirde es deutlich mehr 100jährige geben....
und die Erde platzt jetzt schon aus allen Nähten.... :?
Bevor die Erde aus allen Nähten platzt, wird sie bestimmt dafür sorgen, dass die Bevölkerung dezimiert wird. Genau deswegen schieben ja so viele Menschen Panik, weil sie Schiss davor haben, dass es genau sie treffen könnte.
cron