@filofaxi Du schreibst unter anderem
>>Eine Akasha Chronik, die in irgendwelchen nichtstofflichen Kristallen die Geschichte der Menschheit speichert, und die man dann nur noch abzulesen braucht, gibt’s leider nicht., denn sonst könnte sich ja Jeder an Alles erinnern. Das, was man hingegen lesen kann, nachdem man es entziffert hat, wurde meist auf papyrii oder in Stein aufgeschrieben, und hat die Zeit nicht länger als 5000 Jahre überdauert.<<


Nun wenn du recht hättest, dann wäre die Menschheit völlig blöd gewesen bevor sie die Schrift erfunden hat. Nur erklärt das eben nicht wie z. B. die Zugvögel wissen wie sie in die Winterquartire kommen, ich habe noch keine mit Landkarte oder Steinen gesehen. Es gibt die morphische Datenfelder eines Rupert Sheldrake, die man früher halt nur anders benannte nämlich Akasha Chronik.
Vielleicht willst Du Dich ja mal mit dem Buch von den Steinen von Ica beschäftigen. Die Aufzeichnungen der menschlichen Geschichte sind viel älter.

>>Die Tatsache, dass der Mensch keine reinen Informationen ohne materielle Datenträger lesen kann, beweist, dass dies leider nur eine Wunschvorstellung Derer ist, die nicht bereit sind, ihr Ende zu akzeptieren, indem sie noch versuchen, die Reinkarnation ihrer erbärmlichen Seele zu beweisen, die in Ägypten nur dem Pharao gestattet war, und die es natürlich selbst für den nicht gab, wie der Niedergang des Pharaonentums nach der römischen Invasion schlagend beweist.. <<

Energie und Informationen gehen nach den neuesten Erkenntnissen der Quantenphysik nicht verloren, also Die von Dir gesammelten Bewustseinsinhalte und Lebensenergie hat mit den Pharaonen nur insoweit zu tun, dass selbst die damals halt schon schlauer waren und mehr wussten wie Du. Wer überhaupt von ""erbärmlichen Seelen"" spricht der muss wohl so eine haben und dann ist auch klar warum er sie für immer loswerden will und ihre Wiedergeburt verdrängen möchte..
Der Ablauf der Zeit und ihre Qualität.
Der Zeit-Fluß (Kronos) und die Zeit-Qualität (Kairos).


Es gibt einen wesentlichen, heute jedoch leider kaum noch beachteten Unterschied, bei der Betrachtung und in der Bewertung von Zeit, der den alten Kulturen und Völkern jedoch noch sehr bewusst war.
Die Griechen kannten noch das Zwillingspaar der Zeiterscheinung und nannten es Kronos und Kairos. Kronos stand damals noch für den Fluss und Ablauf der Zeit. Kairos hingegen stand für die Qualität oder Wertigkeit einer Zeitspanne und natürlich auch für die Erinnerung daran
Mit der Erfindung von Kalendern und vor allem der Uhren, haben die Menschen westlicher Zivilisationsprägungen jedoch ihre Wahrnehmung von Zeit verändert, nämlich von der Finalität hin zur Kausalität.
Sie sehen nur noch den steten Fluss oder Ablauf der Zeit und die Zeiteinteilung in beliebige Fixpunkte. Die Uhr ist zum Zuchtmeister unseres Lebens geworden. Die genaue Einhaltung dieser Zeitfixpunkte, die sogenannte Pünktlichkeit, ist zu einer >>neuen Religion<< erhoben worden.
Vor lauter Zeitzählerei und Pünktlichkeitsbestrebungen ist uns der Sinn für die Qualität der Zeit fast gänzlich abhanden gekommen. Und wir meinen dann auch noch, dass nur derjenige, der pünktlich ist und sich an die Spielregeln der Zeit-Einteilungen hält, eine reelle Chance in unserer Gesellschaft verdient um am Arbeitsleben teilzuhaben und beim Gelderwerb dabei sein zu dürfen. Wer sich nicht an die Regeln der Pünktlichkeit hält, ist dafür unbrauchbar. Schließlich gipfelt dieser ganze Unsinn dann auch noch in dem Spruch >>Zeit ist Geld<<. Zeit oder Geld zu zählen ist für solche Menschen das Höchste. Sehr viel tiefer kann man geistig eigentlich nicht mehr fallen. Schließlich sind heute schon kleine Kinder in der Lage sich nach einer Uhr zu richten. Völlig anders sieht es allerdings aus, wenn wir die Qualität der Zeit beurteilen sollen, denn dann helfen uns die Uhren und Kalender überhaupt nicht weiter. Wie kann man die Qualität erlebter Zeit erfassen und beschreiben. Was oder wann ist überhaupt eine gute Zeit. Wann ist eigentlich eine Zeitspanne wertvoll, oder bedeutungslos und wann wertet man einen Zeitraum als verlorene Zeit?
Wir alle sind heute sehr darauf trainiert uns nach Terminen, Uhren oder Kalendern zu richten.
Wir wissen an welchem Datum und zu welcher Uhrzeit wir geboren wurden, aber wir wissen nichts über die Qualität dieser Zeit, also welche Planeten oder Tattwas gerade herrschten. Kaum einer weiß heute welchen Zeitgeist er mit seinem ersten Atemzug eingeatmet hat und kaum jemand kann sich heute noch vorstellen, daß ein bestimmtes Datum auch immer mit einer bestimmten Sinngebung verbunden sein könnte.
Wer kann sich heute noch vorstellen, daß jedes persönliche Geburtstagsdatum zugleich auch die Verpflichtung für die seelische Arbeit an einem Gruppenschicksal mit sich bringt.
Noch faszinierender wird das Ganze, wenn man dann auch noch verstehen lernt, daß diese Aufgabenstellung auch aus und in homöopathischen Mitteln heraus gelesen werden kann.
Ich möchte sogar behaupten, daß oft über die sonstigen persönlichen Dispositionen des eigenen Geburtsjahrganges hinaus, gerade diese allgemeinen Gruppenschicksalstage die häufigsten Ursachen für die meisten unserer Leiden und Erkrankungen sind.
Wer will heute denn noch erkennen dass neben der Genetik eben auch der Geburtsort darüber Auskunft geben können wie reif oder entwickelt eine inkarnierte Seele ist. Denn die Menschheit lebt immer noch in verschiedenen sozialen Strukturen die von der Steinzeit bis in die modernen Sozialsysteme reichen. Der Geburtort sagt also viel mehr aus als heute verstanden wird.
@ Fumaria1

…..In der Tat, wenn man nur die Wahl zwischen den Beiden hat, ….

Wenn man man die Wahl hätte, wäre das wohl auch so, nur hat man diese Wahl leider nicht - selbst wenn man sich noch so sehr bemüht, es willentlich heraufzubeschwören.

Dass trotz aller Bemühungen doch nicht mehr dabei rauskommt, als lediglich ein Hirngespinst, ist die Einsicht, die dem sogenannten Magier am Allerschwersten fällt, aber gerade die wäre nötig, um sich von den selbstgemachten Illusionen zu befreien, und zu sehen, was tatsächlich machbar ist, und was nicht.

…..im normalen Sprachgebrauch machen Dauerregen eben Überschwemmungen und z. B. wie Vulkanausbrüche legen den Flugverkehr lahm auch wenn sie keine Personen sind.....

Genau, und die Bäume flüstern und die Bäche murmeln, während der Priester alleine das angemaßte Recht hat, zu bestimmen, was es denn zu bedeuten hat - nämlich das, was er selber will.

….Gut wenn Du es umdrehen willst, dann fehlt Deinem Geist die Luft und Deiner Seele das Wasser, vielleicht solltest Du mal wie im Märchen der "kleine Nils Holgerson" mit der Gans innerlich auf Reisen gehen, denn die Gans kann schwimmen und fliegen......


Ich weiß ja nun nicht, was du mit deinen plattfüßigen Enten und Gänsen am Hut hast, aber ich lasse meinen Geist 24 Stunden am Tag fliegen und kommuniziere auch mit anderen beseelten Menschen ausreichend – und zwar nicht mit eingebildeten, sondern mit echten.

Des Weiteren geh ich sogar physisch regelmäßig auf Kurzreisen und ab und zu auch mal auf eine weite Reise, um zu sehen, was real am anderen Ende der Welt los ist, bevor ich mir aufgrund von fehlenden Informationen Etwas zusammenspinnen muss, was gar nicht mit der Realität übereinstimmt.

Darüber hinaus prüfe ich auch ständig, ob das, was ich bisher für gesichertes Wissen gehalten habe, auch immer noch den neuesten Anforderungen genügt, auch wenn so einige bisher als heilig geltende Kühe dabei geschlachtet werden.

…..Das Stille Kämmerlein der Phantasie ist die Zukunft, frei nach dem Satz was ihr glaubt wird euch werden. Energie folgt eben den Gedanken und umgekehrt.....


Wer sonst nix zu melden hat, freut sich natürlich, dass er wenigstens in seiner Badewanne den Kapitän spielen darf.

Und wer als alter Mensch keine Zukunft mehr hat, der beschäftigt sich nur noch mit der Vergangenheit – auch logisch.

…..Der Tote bleibt dergleiche wie zuvor, nur seine Energien werden auf eine andere Ebene oder Niveau versetzt. Gentest s beweisen dass ich recht habe, denn selbst nach Jahrtausenden kann man sie Menschen oder Lebewesen zuordnen.....

Der Tote bleibt das selbe, wie zuvor? Das bedeutet ja, dass er nie lebendig war, lach.... Das nenn ich ja mal echten Pessimismus.

Ich würde eher sagen, der Tote sieht zwar noch ne Weile genauso aus, wie vorher, als er noch lebendig war, nur dass er jetzt eben tot ist, und in seine Einzelteile zerfällt, die ihn mal ausgemacht haben, sodass nur noch seine Knochen vergleichsweise ewig weiterleben.

An ihnen kann man noch nach tausenden von Jahren ein paar Spuren erkennen, und daraus seine Schlussfolgerungen ziehen, die aber auch nur auf Vermutungen beruhen, bis auch diese letzten Reste mit ihren bruchstückhaften Informationen in ihre Atome zerfallen sind.

Mit einer Akasha-Chronik, wo man das Leben eines jeden Menschen bis ins Detail aufrufen kann, wie die Inder behaupten, hat das natürlich überhaupt nix zu tun, und wer sich naiverweise seine Vergangenheit und Zukunft von angblich extra für ihn vor langer Zeit bereits beschriebenen Blättern einer sogenannten Palmblatt-Bibliothek ablesen lässt, hat nicht einmal verstanden, dass der Begriff gar nichts mit Palmen zu tun hat, sondern vom englischen Begriff Palmistry stammt, der nix Anderes bedeutete, als Orakelkunde.

….Statt Dich mit alten Geschichten früherer Kulturen zu beschäftigen, die eh fast immer verlogene Propaganda von den alten Siegermächten sind, soltest Du Dich zur Abwechslung mit der Epigenetik und den Morpho-genetischen Feldern beschäftigen. Oder mit der Forschung über dunkle Materie, dunkle Energie und wenn Du es schaffst mit Deiner ach so großartigen Seele auch mit dunkler Information, dann brauchst Du keine Toten mehr um über Deine etwas kaputte Weltsicht zu referieren *lach* …..

Manchmal kann man aus der Geschichte auch lernen, wie schon früher die Menschen von selbsternannten Druidenpriestern hinters Licht geführt wurden, sodass man ihnen nicht mehr so ohne Weiteres auf den Leim geht, ganz recht.

Und die New-Age Weisheiten, die mittlerweile auch schon wieder alle überholt sind, kenne ich auch gut genug, um mir eine eigenes Urteil darüber zu bilden, aber dennoch danke für den gut gemeinten Ratschlag.

…..Nun wenn du recht hättest, dann wäre die Menschheit völlig blöd gewesen bevor sie die Schrift erfunden hat.....

Das denke ich nicht, denn die Menschheit verfügte schon so lange über Schrift, wie es sie überhaupt gibt. Dass da nix mehr von übrig ist, liegt, wie gesagt, am Material, worauf geschrieben wurde, wobei der Stein noch der haltbarste von Allen ist.

….. Nur erklärt das eben nicht wie z. B. die Zugvögel wissen wie sie in die Winterquartire kommen, ich habe noch keine mit Landkarte oder Steinen gesehen. Es gibt die morphische Datenfelder eines Rupert Sheldrake, die man früher halt nur anders benannte nämlich Akasha Chronik.….

Falls du mal nachgooglest, wirst du nachlesen können, dass Vögel über einen magnetischen Sensor verfügen, mit dem sie das Magnetfeld der Erde messen können – und zwar völlig ohne das mystische, morphogenetische Feld eines Rupert Sheldake, der das erfunden hat, um sich synchronistische Phänomene besser erklären zu können.

….Wer überhaupt von ""erbärmlichen Seelen"" spricht der muss wohl so eine haben und dann ist auch klar warum er sie für immer loswerden will und ihre Wiedergeburt verdrängen möchte.....


Im deutschen Sprachgebrauch spricht man auch von „erbarmungswürdige Seelen“, wenn man ihren leidvollen Zustand damit beschreiben will, der das Erbarmen Anderer erfordert, weil sie sich nicht nur selber nicht mehr helfen können, sondern auch obendrein noch nichts dazu beitragen konnten, um sich dieser Hilfe für würdig zu erweisen.

Hierbei geht’s um Verdienste aus dem früheren Leben, dh aus der Vergangenheit, und nicht um Verdienste, die man angeblich noch vor seiner Geburt erworben hat, als man noch gar nicht der war, der man heute ist.

Da hat man die Karmalehre der Notwendigkeit von Ursache und Folge (und manchmal sogar vorsätzlicher Bewirkung), nach der man nur das ernten kann, was vorher gesät wurde, völlig missverstanden.

Was deine genealogischen Gesetzmäßigkeiten betrifft, so ist es nichts Neues, dass Familienoberhäupter das Schicksal ihrer Kinder und Kindeskinder maßgeblich sowohl genetisch als auch politisch mitbestimmen.

Nur die Richtigkeit der Behauptung, dass man das auch an einem Geburtshoroskop festmachen kann, müsstest du erstmal an einem konkreten Beispiel nachweisen, wenn du Andere damit überzeugen willlst.
@filofaxi auf Dein ganzes Geschreibsel will ich nur darauf antworten, Du schreibst
>> Falls du mal nachgooglest, wirst du nachlesen können, dass Vögel über einen magnetischen Sensor verfügen, mit dem sie das Magnetfeld der Erde messen können – und zwar völlig ohne das mystische, morphogenetische Feld eines Rupert Sheldake, der das erfunden hat, um sich synchronistische Phänomene besser erklären zu können. <<


Ja und das weiß doch jeder nachlesen, der wie Du ins Internet kann, aber woher weis das denn der jeweilige Vogel, wohin er und wann wann seine Art zu fliegen hat. Und zwar Zeitgleich (synchronistisch) über große Brutgebiete verteilt.?
Wie findet denn ein Albatros nach Jahren seine winzige Geburtsinsel wieder?? Woher weis denn eigentlich eine Brieftaube wo sie ist und wie sie wieder nach Hause kommt und zwar ohne Navi und Internet, selbst von Orten aus wo sie noch nie gewesen ist?

>> Da hat man die Karmalehre der Notwendigkeit von Ursache und Folge (und manchmal sogar vorsätzlicher Bewirkung), nach der man nur das ernten kann, was vorher gesät wurde, völlig missverstanden.<<

Die von Dir erwähnte orientalische Karmalehre hat nur wenig mit der Wiedergeburtslehre aus Europa zu tun. Wie der Song of Amergyn beweisen kann

>>Was deine genealogischen Gesetzmäßigkeiten betrifft, so ist es nichts Neues, dass Familienoberhäupter das Schicksal ihrer Kinder und Kindeskinder maßgeblich sowohl genetisch als auch politisch mitbestimmen. <<

Zu diesen falschen Rückschlüssen muss man kommen, wenn man davon ausgehen will, dass Eltern sich ihre Kinder selber machen, nur weil sie Sex miteinander hatten. Dass dieser Sex vielleicht von den Seelen ihrer noch ungeborenen Kinder initiiert wurde, daran denken sie nie.

>>Nur die Richtigkeit der Behauptung, dass man das auch an einem Geburtshoroskop festmachen kann, müsstest du erstmal an einem konkreten Beispiel nachweisen, wenn du Andere damit überzeugen willlst. <<
Warum soll ich etwas beweisen, das jeder für sich selbst erkunden kann, es gibt eben nur eine individuelle Wahrheit, die sich oft aus vielen Momenten der Erfahrungen ergründen läßt. Glaube es oder lasse es, denn das Gegenteil kannst Du auch nicht beweisen.
@ Fumaria1

…. woher weis das denn der jeweilige Vogel, wohin er und wann wann seine Art zu fliegen hat. Und zwar Zeitgleich (synchronistisch) über große Brutgebiete verteilt.?
Wie findet denn ein Albatros nach Jahren seine winzige Geburtsinsel wieder?? Woher weis denn eigentlich eine Brieftaube wo sie ist und wie sie wieder nach Hause kommt und zwar ohne Navi und Internet, selbst von Orten aus wo sie noch nie gewesen ist?....


Das weiß ein Vogel aus seiner Erfahrung mit dem elektromagnetischen Feld der Erde, so, wie der Mensch aus seinen Erfahrungen mit dem Meer, den Windströmungen und den auf- und untergehenden Sternen weiß, wo er sich befindet, und wie er wieder nach Hause kommt.

Sobald sich jedoch an dem, was er entweder aus eigener Erfahrung oder aus Überlieferung kennt, Etwas Wesentliches ändert, geht er unweigerlich in die Irre, wie man das auch bei Vögeln und Walen beobachtet hat, die bei irregulären Schwankungen des irdischen Magnetfeldes die Orientierung verlieren.

Deshalb ist die mündliche oder schriftliche Weitervermittlung von Wissen zwar sehr hilfreich, um nicht jedesmal die Waschmaschine selber neu erfinden zu müssen, wenn man mal seine Wäsche waschen lassen will, ohne die Hilfe Anderer dabei in Anspruch zu nehmen, aber nicht unbedingt lebensnotwendig

….Die von Dir erwähnte orientalische Karmalehre hat nur wenig mit der Wiedergeburtslehre aus Europa zu tun. Wie der Song of Amergyn beweisen kann.....

Ursache und Folge bedeutet ja noch keine Wiederkehr des SELBEN, sondern bestenfalls des ÄHNLICHEN unter ähnlichen Umständen, welche natürlich immer wiederkehren können, auch wenn die Vergangenheit selber für immer vergangen bleibt, so, wie die Zukunft solange Zukunft bleibt, bis sie ebenfalls zur Vergangenheit geworden ist.

Die Vorstellung, es gäbe eine Gegenwart, in der man frei von den Auswirkungen der Vergangenheit sei, oder wo man frei von allen zukünftigen Umständen bestimmen könne, wie die Zukunft auszusehen hat, ist ebenfalls eine Illusion, weil das, was wir gerade erkennen, immer bereits schon der Vergangenheit angehört.

Historisch gesehen, stammt die keltische Vorstellung von der persönlichen Wiedergeburt eines Würdenträgers nach seinem Tode, übrigens aus dem alten Ägypten, wo man nachweislich ganz besonders fanatisch den Totenkult der Mumifizierung betrieb, um den Körper so lange funktionsfähig zu halten, bis er dem Menschen, den man derweil auf seine Seele reduziert hatte, wieder aufs Neue dabei dienlich sein würde, sein ihm zustehendes Amt als Herr über Himmel und Erde weiter erfolgreich bekleiden zu können.

So warten bis zum heutigen Tage die nordischen Völker auf die Götterdämmerung, wo die Helden von damals wiederkommen, und ihnen zum Sieg über alle Länder der Erde verhelfen, wie etwa die Sage von Barbarossa zeigt, der angeblich mit seinem Gefolge im Kyffhäuser eingesperrt ist, und nur drauf wartet, sein einstiges Heldentum mit Alleinherrschaftsanspruch zu erneuern.

Einer der heutigen Helden, dessen Tod man ebenfalls beharrlich leugnet, ist zB Elvis, der auch irgendwann mal – genau wie Jesus – wiedergeboren wird, um dem Rock 'n Roll für alle Zeiten zur einzig gültigen Musikrichtung zu machen, weil sie für seine Anhänger die beste aller Zeiten war.

…..Dass dieser Sex vielleicht von den Seelen ihrer noch ungeborenen Kinder initiiert wurde, daran denken sie nie.....

Eine falsch verstandene Kausalität (ursächlicher Zusammenhang) von Ursache und Folge führt unweigerlich zu falschen Folgerungen, wenn ihr Wesen nicht richtig erkannt worden ist, sodass der Folge leicht eine falschen Ursache zugeschrieben wird.

Dadurch alleine, dass ein ungeborenes Kind gerne geboren werden WILL, wird es leider noch nicht geboren, sondern die Geburt hängt von Faktoren ab, die zwangsläufig zur Geburt führen – egal ob die Eltern oder das Kind das nun so wollen, oder nicht.

Dass Eltern auch Kinder aus Versehen zeugen, ohne es zu beabsichtigen, kommt häufiger vor, als man meint, aber ein Kind, was noch gar nicht existiert, kann da noch weniger dran ändern, als die sexbesessenen Eltern selber.

Leider nimmt erst nach und nach die Macht des Kindes im Verlauf des Lebens zu, um später selber bestimmen zu können, was es tut oder lässt, sodass es bis dahin noch im großen Maße von der Willkür der Eltern abhängig ist.

Die geistige Autonomie hingegen kann erst im fortgeschrittenen Alter mit Hilfe von jahrelanger (magischer) Übung erreicht werden, nachdem man sich von den gewohnheitsbedingten Prägungen aus der Kindheit insofern befreit hat, als dass man begriffen hat, wozu sie gut sind und wozu nicht.

Wer hingegen nur das Gequatsche wiederholt, was ihm schon immer ein böhmisches Dorf war, im Bestreben, auch Andere davon zu überzeugen, dass es richtig sein müsse, weil es schon sein ganzes Leben als richtig gegolten hat, damit diese ihm dann wiederum ebenfalls darin beipflichten, wird die erleuchtende Erkenntnis, wie die Dinge wirklich sind, niemals je erfahren.

….Warum soll ich etwas beweisen, das jeder für sich selbst erkunden kann, es gibt eben nur eine individuelle Wahrheit, die sich oft aus vielen Momenten der Erfahrungen ergründen läßt. Glaube es oder lasse es, denn das Gegenteil kannst Du auch nicht beweisen. ….


Nun, wie schon gesagt, mich interessiert es nicht, ob Jemand lügt, oder die Wahrheit spricht, damit ich ihm kritiklos glauben kann, sondern nur, ob es auch der Wirklichkeit entspricht, was er sagt, oder nicht. Und dazu braucht es zumindest einen Plausibilitätsnachweis, der in der Astrologie, wo es um messbare Effekte geht – egal auf welcher Ursache sie beruhen - auch erbracht werden kann, wie man zB am mondphasenabhängigen Pflanz- und am Gezeitenkalender oder an den Fruchtbarkeitszyklen der Frau sieht.

Ich hätte mir sehr gewünscht, mit dir ein sachliches Gespäch über diese Zusammenhänge zu führen, weil du gerade der Einzige hier bist, der sich schon länger damit befasst, aber es ist wohl mein Karma, mich statt dessen mal wieder mit den Irrungen der Magie zu befassen, die du mir hier präsentierst, und denen ich in meinem früheren Leben auch schon des öfteren aufgesessen bin.

Deine Polemik an der Stelle, wo dir die vernünftigen Gegenargumente ausgehen, macht den Dialog mit dir leider noch unerfreulicher, als dein stures Beharren auf der Gleichwertigkeit deiner Vorstellung, wie das Leben sein SOLLTE, und deiner Vorstellung davon, wie es tatsächlich IST, denn damit verbaust du dir vor Allem selber jede Einsicht darin, wie man - besonders soziale - Wirklichkeit erschaffen kann, und wie nicht.

Vielleicht denkst du doch mal über diese wohlgemeinte Verhaltenskritik nach, die KEINE Personenkritik darstellt, und lässt die blöden Bemerkungen am Anfang deiner Beiträge einfach bleiben.
@Filofaxi Du schreibst
>> Das weiß ein Vogel aus seiner Erfahrung mit dem elektromagnetischen Feld der Erde, so, wie der Mensch aus seinen Erfahrungen mit dem Meer, den Windströmungen und den auf- und untergehenden Sternen weiß, wo er sich befindet, und wie er wieder nach Hause kommt. <<


Aus welcher Erfahrung denn der Jungstorch ist geschlüpft und aufgewachsen und macht sich vor den Altvögeln auf den Weg nach Afrika, wo er noch nie vorher gewesen ist. Es gibt artspezifisches genetisches somit also ererbtes oder vererbbares Wissen.

>> Ursache und Folge bedeutet ja noch keine Wiederkehr des SELBEN, sondern bestenfalls des ÄHNLICHEN unter ähnlichen Umständen, welche natürlich immer wiederkehren können, auch wenn die Vergangenheit selber für immer vergangen bleibt, so, wie die Zukunft solange Zukunft bleibt, bis sie ebenfalls zur Vergangenheit geworden ist.<<

Genau da liegt eben Dein Grundirrtum, denn jede Wiederkehr dient ja genau dem Wandel, weil nur der durch eine Schicksalsteilhabe im Leben möglich ist.

>>Die Vorstellung, es gäbe eine Gegenwart, in der man frei von den Auswirkungen der Vergangenheit sei, oder wo man frei von allen zukünftigen Umständen bestimmen könne, wie die Zukunft auszusehen hat, ist ebenfalls eine Illusion, weil das, was wir gerade erkennen, immer bereits schon der Vergangenheit angehört. <<

Auch Deine seltsamen Vorstellungen von Zeit kann ich zwar verstehen, weil sie linear sind aber eben nicht linear sein müssen. Wie würdest Du schreiben, weil Zeit keine Person ist kann sie ihren Fluß nicht bestimmen. *lach*
Das was Dir vielleicht die Gegenwart ist ist für mich das Urda, das im Jetzt erinnerbare von Anfang da Gewesene. Die Zukunft hingegen ist immer das für jeden unausweichlich Werden-müssende, das man entweder verpassen kann oder nicht. Nur durch das Verpassen des Werden-Müssenden entsteht die Vorstellung von persönlicher Schuld.

>>So warten bis zum heutigen Tage die nordischen Völker auf die Götterdämmerung, wo die Helden von damals wiederkommen, und ihnen zum Sieg über alle Länder der Erde verhelfen...... <<

Na ja wenn man Falschübersetzungen aus der deutschen Romantik heranziehen muß..
Ragnarökkr bedeutet nämlich nicht Götterdämmerung sondern Dämmerungzauber oder Zauberdämmerung

""" Das deutsche Kompositum „Götterdämmerung“ ist erstmals bei dem Dichter Michael Denis bezeugt und wurde besonders durch Richard Wagner popularisiert. Es ist eine falsche Lehnübersetzung – genauer die Übernahme des falschen altisländischen Begriffs „ragna rökkr“ (deutsch: Götterverfinsterung), der mit „ragna rök“ (deutsch: Götterschicksal) verwechselt wurde.[1] Diese Fehlinterpretation geht schon auf den altisländischen Schriftsteller Snorri Sturluson zurück.[2] """"
https://de.wiktionary.org/wiki/G%C3%B6t ... %A4mmerung

>> Nun, wie schon gesagt, mich interessiert es nicht, ob Jemand lügt, oder die Wahrheit spricht, damit ich ihm kritiklos glauben kann, sondern nur, ob es auch der Wirklichkeit entspricht, was er sagt, oder nicht. Und dazu braucht es zumindest einen Plausibilitätsnachweis, der in der Astrologie, wo es um messbare Effekte geht – egal auf welcher Ursache sie beruhen - auch erbracht werden kann, wie man zB am mondphasenabhängigen Pflanz- und am Gezeitenkalender oder an den Fruchtbarkeitszyklen der Frau sieht.<<

Dein Verständnis von Astrologie ist ein völlig anderes als Deins, und funktioniert in der Wirklich keit hervorragend. Die Fruchtbarkeitszyklen der Frauen von den Mondphasen abhängig?? Lach Dann haben also alle Frauen am selben Tag ihre Regel?? Wenn so Deine Wirklichkeit aussieht.

>>Ich hätte mir sehr gewünscht, mit dir ein sachliches Gespäch über diese Zusammenhänge zu führen, weil du gerade der Einzige hier bist, der sich schon länger damit befasst, aber es ist wohl mein Karma, mich statt dessen mal wieder mit den Irrungen der Magie zu befassen, die du mir hier präsentierst, und denen ich in meinem früheren Leben auch schon des öfteren aufgesessen bin. <<

Genau diesen Eindruck hinterlässt Du auch bei mir, dass Du garnicht im heute angekommen bist und in Kleinigkeiten aus Deiner Vergangenheit gefangen bist.
Es gibt mittlerweile Dinge und geistestechniken von denen Du nicht einmal träumen kannst
@ Fumaria1

….Aus welcher Erfahrung denn der Jungstorch ist geschlüpft und aufgewachsen und macht sich vor den Altvögeln auf den Weg nach Afrika, wo er noch nie vorher gewesen ist. Es gibt artspezifisches genetisches somit also ererbtes oder vererbbares Wissen.....

Es gibt auch den Zwang der Notwendigkeit, aufgrund dessen gar nichts Anderes möglich ist, als das Richtige zu tun, um zu überleben, weil man sonst stürbe. Insofern ist der Überlebenstrieb oder der natürliche Wachstumsimpuls das Einzige, was einen Organismus dazu veranlasst, das Notwendige und damit auch Richtige zu tun, und nicht etwa ein ererbtes Wissen, denn das kann nur körpersprachlich, mündlich oder schriftlich von einer Generation an die andere weitergegeben werden.

Die Fähigkeit jedoch, überhaupt Wissen erwerben zu können, ist in der Tat angeboren, und steht durch die Reihenfolge, in der die genetischen Anlagen unter den jeweiligen Lebensbedingungen ausgelöst werden, innerhalb gewisser Toleranzen fest, was nicht heißt, dass bei eventuellen Störungen nicht auch etwas ganz Anderes dabei rauskommen könnte, was man dann Mutation nennt, wenn es ungeplant geschieht, und Manipulation, wenns aufgrund von menschlicher Bestimmung geschieht.

…... jede Wiederkehr dient ja genau dem Wandel, weil nur der durch eine Schicksalsteilhabe im Leben möglich ist.....

Nein, die Wiederkehr ist Bestandteil des Wandels, und weder seine Ursache, die ihn überhaupt ermöglicht, noch sein Produkt, welches ihm dazu dient, dass er an irgend einem Schicksal teilhaben darf, welches ja durch ihn erst erfolgt in der Weise, dass sich Jemand darein schicken muss, sofern er es nicht ändern kann.

Der Teilhaber ist also nicht der Wandel, sondern der Mensch oder das Lebewesen, dessen Leben vom Wandel betroffen ist, der für ihn schicksalhaft wird, sofern er nicht verhindert werden kann. Allerdings gibt’s auch Zustände, die etwas länger dauern, als Ereignisse, weil sich da nicht so schnell Etwas ändert, was sich nach dem Dafürhalten des Betreffenden nicht ändern soll.

Dh zuerst sind die sich mit der Zeit verändernden Umstände da, auf Grund derer zwangsläufig der Wandel erfolgen muss, und im Laufe der Zeit ergeben sich die Wiederholungen von Ereignissen, die vorher unter ähnlichen Umständen auch so ähnlich sein müssen.

Ein und dasselbe Ereignis jedoch ist einmalig und kann nicht wiederholt werden, weshalb die Vergangenheit auch nicht mehr rückgängig oder sogar ungeschehen gemacht werden kann, sodass man sich damit abfinden (sich in sein Schicksal schicken) muss.

....Auch Deine seltsamen Vorstellungen von Zeit kann ich zwar verstehen, weil sie linear sind aber eben nicht linear sein müssen. Wie würdest Du schreiben, weil Zeit keine Person ist kann sie ihren Fluß nicht bestimmen. *lach*....

Nein, nicht weil Zeit keine Person ist, was du ganz richtig erkannt hast, sondern weil die Wiederkehr ähnlicher Ereignisse unter ähnlichen Umständen - wozu auch ähnlich lange Zeitabstände gehören – den Eindruck von Zyklizität bei der Wiederholung eines Ereignisses ausmacht, aber nicht von der Zyklizität der Zeit selber, durch die die Ereignisse immer nur linear und kausal in eine Richtung erfolgen und niemals rückwärts.

Dass man einen Film auch rückwärts laufen lassen kann, oder sich rückwärts in der Zeit an ein früheres Ereignis erinnern kann, liegt daran, dass man sich ein Bild (Vorstellung) davon gemacht hat, was man in beliebiger Reihenfolge und Geschwindigkeit nochmal in Gedanken Revue passieren lassen kann.

Aber so, wie die Realität nicht die persönliche Vorstellung von der Realität ist, so wenig ist ein Ereignis auch nicht die persönliche Erinnerung einer Person an das Ereignis.

…..Das was Dir vielleicht die Gegenwart ist ist für mich das Urda, das im Jetzt erinnerbare von Anfang da Gewesene. …..

Die Gegenwart (oder auch das jetzige Leben) ist genau der Schnittpunkt zwischen der Vergangenheit (früheres Leben) und der Zukunft (zukünftiges Leben), und genau genommen verschwindend kurz, weil jeder elektromagnetische Impuls, durch den eine Botschaft empfangen werden kann, bereits schon ein gewisses Alter hat, wenn er uns erreicht, was bedeutet, dass der Zeitpunkt dort, wo er herkam, schon wieder eine anderer ist, als der, an dem wir die Botschaft empfingen.

Dieses Phänomen hat Albert Einstein Relativitätstheorie genannt.

Auf den Raum bezogen bedeutet das, dass eine Strecke, die vor Einem liegt, scheinbar immer kürzer wird, wenn man sie beschreitet, während die Strecke, die hinter Einem liegt, immer länger wird, obwohl die Strecke selber in ihrer Gesamtheit überhaupt nicht verändert wird.

Was du also als Urda bezeichnest, ist die Zeit an sich, die es schon immer gab, und sich nur relativ zum Betrachter zu ändern scheint - nämlich indem sie beim alten Menschen als kurze Lebenszeit empfunden wird, die noch bis zum Tode übrig bleibt, und als langes Leben betrachtet wird, wenn sie hinter Einem liegt, oder auch, wenn man sie mit der Lebenszeit von Anderen vergleicht, die dieses Alter gar nicht mehr erlebt haben.

…..Die Zukunft hingegen ist immer das für jeden unausweichlich Werden-müssende, das man entweder verpassen kann oder nicht. Nur durch das Verpassen des Werden-Müssenden entsteht die Vorstellung von persönlicher Schuld....


Wenn man tatsächlich so alt werden MÜSSTE, wie man es wird, weil man keine Alternative hat, gäbe es auch keine falsche Entscheidung, mit der man seine Pflicht verletzen würde, richtig zu entscheiden, um auch tatsächlich so alt zu werden, wie man werden soll.

Es liegt hier also kein höherer Befehl vor, den man befolgen oder bei Strafe verweigern könnte, wie es zwischen Vater und Sohn der Fall ist, sondern lediglich der Zwang der Notwendigkeit unter den jeweiligen Umständen.

Inwieweit man dennoch die alleinige Schuld des Schadensausgleichs auf sich nimmt, sofern man Andere dabei geschädigt hat, oder inwieweit man sich den Schaden miteinander teilt - so, wie man auch den Nutzen miteinander teilt - , ist eine Frage des gemeinsamen, sozialen Übereinkommens.

….Na ja wenn man Falschübersetzungen aus der deutschen Romantik heranziehen muß..
Ragnarökkr bedeutet nämlich nicht Götterdämmerung sondern Dämmerungzauber oder Zauberdämmerung.....


Gut, ich werde dich bei Gelegenheit dran erinnern, schmunzel....

….Die Fruchtbarkeitszyklen der Frauen von den Mondphasen abhängig?? Lach Dann haben also alle Frauen am selben Tag ihre Regel?? …..

Nun - das Eintreten der Menstruation muss ja nicht zum selben Zeitpunkt geschehen, sondern es reicht, dass der Zyklus in Etwa bei Allen der gleiche ist, wie der Mond braucht, bis er wieder dieselbe Phase anzeigt, wie vorher. Damit kann jede Frau selber abmessen, wann es bei ihr wieder so sein wird, und ihre Wochenplanung danach ausrichten.

So ist das Messen der Zeitabstände zwischen rhythmisch wiederkehrenden, ähnlichen Ereignissen das Hauptanliegen der Astronomen wobei der vorige als Startpunkt und der nächste als Zielpunkt dient, und nicht das Mystifizieren der dazu nötigen Parameter, wie etwa des Drachens, der an seinem Kopfe den Mond auffrisst und am Schwanzende wieder ausscheidet.

Wie schon mal früher angedacht, lassen sich mit der Bezeichnung „marsisch“ oder „saturnisch“ auch qualitative Unterschiede machen bezüglich der Art der Ereignisse, die in rascher Folge wiederkehren und derer, die sich in kürzeren Abständen wiederholen, welche der voreingenommene Naturwissenschaftler lediglich als rein quantitativ bedeutsam ansieht.

….Genau diesen Eindruck hinterlässt Du auch bei mir, dass Du gar nicht im heute angekommen bist und in Kleinigkeiten aus Deiner Vergangenheit gefangen bist.....

Das ist deine Interpretation des von mir hinterlassenen Eindrucks, wobei es hier leicht zu einer Projektion des eigenen Unvermögens kommt, welches man zwar sehr genau erkannt hat, nur eben nicht als das eigene akzeptiert, weil es nicht mit dem schönen selbstgemachten Selbstbild in Einklang steht.

….Es gibt mittlerweile Dinge und geistestechniken von denen Du nicht einmal träumen kannst ….

Das ist auch mein Spruch, wenn ich sage: Es gibt nicht nur, sondern gab schon immer viel mehr zwischen Himmel und Erde, was man mit klaren Worten beschreiben kann, als wie es sich klein Fritzchen vorstellen kann.

Was mich hierbei also interessiert, ist vor Allem die geisteswissenschaftliche, schlüssige Begründung dafür, und nicht das sture, wiederholte Verkünden von Glaubenssätzen, wie es mit den Gesetzestexten der Völker gehandhabt wird, zu denen sich Alle gegenüber einem moralischen Staatsoberhaupt bekennen müssen (was fälschl. auch mit „glauben müssen“ übersetzt wird), wenn sie straffrei ausgehen wollen.

Wie sehr Naturwissenschaftler geistig-weltanschaulich verkrüppelt sind, wenn sie sich nur mit dem befassen, was sie auch anfassen (fühlen) können, ist mir allerdings ebenfalls bekannt, und wird hier täglich aufs Gruseligste immer wieder neu bestätigt, ohne dass bei all den zur Verfügung stehenden Aufklärungsschriften irgend eine Entwicklung zum Besseren in Sicht wäre.
@Filofaxi als ich das gelesen habe wußte ich dass es keinen <S<inn mancht den Rest des Geschreibsels zu lesen. Denn Du raffst es nicht oder Du willst nicht verstehen. Du schreibst auf meine Frage woher Jungstörche wissen wohin sie schon 2 Wochen vor ihren Eltern fliegen sollen, dann diese Antwort.
>>Es gibt auch den Zwang der Notwendigkeit, aufgrund dessen gar nichts Anderes möglich ist, als das Richtige zu tun, um zu überleben, weil man sonst stürbe. Insofern ist der Überlebenstrieb oder der natürliche Wachstumsimpuls das Einzige, was einen Organismus dazu veranlasst, das Notwendige und damit auch Richtige zu tun, und nicht etwa ein ererbtes Wissen, denn das kann nur körpersprachlich, mündlich oder schriftlich von einer Generation an die andere weitergegeben werden. <<

Genau so dameben gegriffen geht es wahrscheinlich weiter, aber heute lese ich das nicht mehr.
von Fumaria1 » 27.06.2018, 7:18

Über die Bestimmung eines menschlichen Lebens lässt sich wahrlich trefflich streiten. Zwar hat keiner ein echtes Wissen darüber, aber fast jede(r) ist der Meinung, dass das eigene Leben zumindest für sie/ihn von großer Bedeutung wäre.

Fumaria, z. Z. leben ca. 7,5 Milliarden ambivalente Menschen auf der Erde.
Sie wissen das davon k e i n e r ein echtes* Wissen hat. :?

Erstaunlich! :shock:

Wie haben Sie das herausgefunden?
Mit wie vielen Menschen haben Sie sich weltweit darüber ausgetauscht?

*PS: Was ist denn unechtes Wissen? :wink:

Fumaria/Lehfeld

Es bleibt dabei; daß je tiefer wir in die Zusammenhänge im Horoskop eindringen, um so mehr stößt man auf das Problem der Wiedergeburt.“


Fumaria, können Sie erklären wo für den, der diese Schöpfung in seiner Gesetzmäßigkeit verstanden hat, das Problem liegen soll? :?
@daVincci
>> Fumaria, können Sie erklären wo für den, der diese Schöpfung in seiner Gesetzmäßigkeit verstanden hat, das Problem liegen soll? :? <<


Über die Bestimmung eines menschlichen Lebens lässt sich wahrlich trefflich streiten. Zwar hat keiner ein echtes Wissen darüber, aber fast jede(r) ist der Meinung, dass das eigene Leben zumindest für sie/ihn von großer Bedeutung wäre.

>> Fumaria, können Sie erklären wo für den, der diese Schöpfung in seiner Gesetzmäßigkeit verstanden hat, das Problem liegen soll? :? <<

Über die Bestimmung eines menschlichen Lebens lässt sich wahrlich trefflich streiten. Zwar hat keiner ein echtes Wissen darüber, aber fast jede(r) ist der Meinung, dass das eigene Leben zumindest für sie/ihn von großer Bedeutung wäre.

>> Fumaria, können Sie erklären wo für den, der diese Schöpfung in seiner Gesetzmäßigkeit verstanden hat, das Problem liegen soll? :? <<

Über die Bestimmung eines menschlichen Lebens lässt sich wahrlich trefflich streiten. Zwar hat keiner ein echtes Wissen darüber, aber fast jede(r) ist der Meinung, dass das eigene Leben zumindest für sie/ihn von großer Bedeutung wäre.

usw. usw. usw

Da ich Avatare nicht SIEZE bleibt es dabei ..
Fundsache aus dem Netz,

Wohin gehen die Toten nach nordischer Sicht

Wohin kommen die Toten

Walhall

Am bekanntesten ist ja nun die Tatsache das die Krieger und Kämpfer die auf dem Schlachtfeld gefallen sind, dort von den Walküren abgeholt werden und nach Walhall geleitet werden. Den als Wotan sterbend am Yggdrasil hing, liess er sich mit seinem Speer zeichnen und erklärte alle Männer die in Waffen sterben für sein eigen, in Götterheim wollte er sie empfangen und bewirten. Walhall nun ist eine grosse Halle in Wotans Burg Glastheim.

Grimnismal:
8 Gladsheim heißt die fünfte, wo golden schimmert
Walhalls weite Halle:
Da kiest sich Odin alle Tage
Vom Schwert erschlagne Männer.

Die Wände dieser Halle ist aus Speeren erbaut und sein Dach decken Schilde , so sie von fern golden leuchte. Im Inneren erhellt der Glanz der Schwerter den Saal.

Grimnismal:
9 Leicht erkennen können, die zu Odin kommen,
Den Saal, wenn sie ihn sehen:
Aus Schäften ist das Dach gefügt und mit Schilden bedeckt,
Mit Brünnen die Bänke bestreut.

10 Leicht erkennen können, die zu Odin kommen,
Den Saal, wenn sie ihn sehen:
Ein Wolf hängt vor dem westlichen Tor,
Über ihm dräut ein Aar.


Die toten Kriegen die nun Einherjer genannt werden verbringen den Tag im Kampfe, wobei alle ihre Wunden sofort verheilen und Abends kommen sie in Walhall zusammen, essen das Fleisch den Ebers Sährimnir der jeden Abend vom Koch Andhrímnir im Kessel Eldhrímnir zubereitet wird. Am nächsten Tag erwacht der Eber zu neuem Leben, um den Einherjern wieder als Mahl dienen zu können.

Grimnismal:
18 Andhrimnir läßt in Eldhrimnir
Sährimnir sieden,
Das beste Fleisch; doch erfahren wenige,
Was die Einherjer essen.


Trinken tun sie das Met der Ziege Heidrun, die sich selbst von den Blättern der Weltesche ernährt und das die Einherjer von den Walküren eingeschenk bekommen.

Grimnismal:
25 Heidrun heißt die Ziege vor Heervaters Saal,
Die an Lärads Laube zehrt.
Die Schale soll sie füllen mit schäumendem Met;
Der Milch ermangelt sie nie.


Am Tage des Ragnarök wenn Heimdall das Gjalarhorn blässt und der Hahn Gullinkambi in Walhalla kräht ziehen die Einherjer aus den 540 Türen Walhalls als Verstärkung der Asen aus, in die letzte Schlacht gegen das Heer der Riesen und Lokis Kinder.

Grimnismal:
23 Fünfhundert Türen und viermal zehn
Wähn ich in Walhall.
Achthundert Einherier ziehn aus je einer,
Wenn es dem Wolf zu wehren gilt.


Asgard war auch nicht immer ein Himmelreich. So heisst es noch im Gylfaginnin das eine Wurzel des Yggdrasil bis Asgard reicht während im Grimnismal davon nicht mehr die Rede ist. Man ging im allgemeinen da von aus das die Toten unter der Erde leben oder in einem hohlen Berg hausten. So schreibt beispielweise Saxo in der Gesta Danorum das Harald Kampfzahn an der Spizte der auf dem Schlachtfeld Gefallenen in eine unter der Erde liegende Halle einreiten werde wo ihnen “angebehme Sitze“ angeboten werden sollen. Vom von Wotan geweihten Halding schreibet Saxo das er in Begleitung einer alten Frau in neblige Tiefen hinabstieg bis sie in ein sonniges Gefilde kamen in dem Gräser wuchsen und dort sahen sie Krieger im Waffenspiel. Erst im 10 Jahrhundert wird von mächtigen und hochliegenden Burgen berichtet in denen die Götter wohnen. In der Gutasaga wird eine Thorsburg erwähnt die auf einem Hochplateau in Gotland stehen soll. Im Hákonarmál heisst es das Harkon und seine gefallenen Krieger zum grünen Götterheim reiten was die Idee einer Burg zwar bestätigt aber mit keinem Wort erwähnt das dieses Götterheim im Himmel liegen soll.

In vielen Teilen Deutschlands aber auch in Skandinavien und England halten sich Sagen in denen ein wilde Horde kriegerischer Geister angeführt von einem namhaften Herrn oder Gott zu bestimmten Zeiten aus Bergen und Hügeln herrausreiten um eine vorbestimmte Aufgabe zu bewältigen. Dieses aus dem Berg hereausreiten von untoten Kriegern die fast immer mit der Wilden Jagt in Verbindung gebracht werden oder als solche identifiziert, untermauert dann wieder den glaube das Asgard nicht das von Snorri Sturludson beschriebene Himmelsreich ist.

Wotan und seine Einherjer werden auch mit der Wilden Jagt in Verbindung gebracht. Die Wilde Jagt (Oskorei, Odensjakt, Aaskereia, Asgardrei) oder das wilde Heer auch wütendes Heer und Wotans Heer, ist den Geistererscheinungen zugeordnet. Im Volksglauben reitet diese Heer, von Wölfen begleitet über den Nachthimmel und kündigt Unglücke und Katstropfen an. Vor allem aber sollen sie in den Rauhnächten den 12 Tagen zwischen dem 21. Dezember und dem 3 Januar, also mitten in den Jul Feierlichkeiten ihr Unwesen treiben und Sterbliche die so unvorsichtig sind sich nicht im Schutze einers Hauses zu befinden und damit im Weg der Wilden Jagt oder diese gar zu Verfolgen, zu rauben und ins Totenland zu bringen. Angeführt wir die Wilde Jagt von Wotan, aber es wird auch von Frau Holle und der Perchta gesprochen. In einer frühen Version der Nibelungensage wird diese von Gudrun angeführt.  Die wilde Jagt ist im ganz Nord und Mitteleuropa bekannt, auch die Kelten kannten sie unter dem Namen Cwn Annwn. Interesant ist eine kanadische Variante der Wilden Jagt die dort anstatt auf Geisterpferden über den Nachthimmel reiten, diesen mit Kanus befährt.

Das ist mal wieder ein schönes Beispiel wie aus Notwendigkeiten des tägliche Lebens Mythen und Sagen entstanden sind. Gerade zu den Jul Ferierlichkeiten wurden viele nachbarliche und verwandschaftliche Besuche gemacht und bei den anschliessenden Gelagen mehr als viel getrunken. Wer sich dann in die kalte Nacht hinauswagte lief schnell Gefahr zu erfrieren. Wenn man nun glaubte das in diesen Nächten Wotan und seine Wilde Jagt unterwegs waren, die unweigerlich alles mitnahmen oder umbrachten was ihnen in den Weg kam, so hatte der Grund im warmen inneren des Hauses zubleiben ein wesendlich höheren Bedeutung und Tabustellung, als die biologische Erklärung das man betrunken sehr viel schneller auskühlt.

Wie auch Gladsheim nicht immer eine Himmelburg war, war auch Walhall nicht immer Wotans glänzende Halle. Walhall, oder in diesem Falle auch Vallhöll war ein mit Leichen übersähtes Schlachtfeld von dem die Totengeister (Walküren) die Toten vor einen Totengott brachten. Diese Totendämonen oder Todesengel schwebten wie schwarze Raubvögel über der Schlacht um den Kriegern ihr individulelles Schicksal mitzuteilen. Also waren auch die Walküren nicht immer die in güldene Rüstungen gekleidete Jungfern Wotans die hoch zu Ross über dem Schlachtfeld reiten um die gefallenen und auserwählten Krieger sicher durch den reissenden Luftstrom der Tür Walgrind (das Tor der Gefallenen) bringen.

Grimnismal:
22 Walgrind heißt das Gitter, das auf dem Grunde steht
Heilig vor heilgen Türen.
Alt ist das Gitter; doch ahnen wenige
Wie sein Schloß sich schließt.


So glaubten die Wikinger im Polarlicht das wiederspiegeln der Rüstungen der Walküren zu sehen die in einer Schlacht irgendwo auf der Welt Einherjer auswählten. Die Walküren waren lange Zeit auch als Schwanenfrauen oder Töchter bekannt. So z. B. zeigt das Runekästchen von Azor ein Mädchen mit Schwanenflügeln das einen Krieger an seinem Grab aufsucht. Diese Schwanenfrauen waren besonderst gefährdet wenn sie ihr Schwanekleid ablegten denn dann konnten sie gefangen werden, was die Geschichte von den drei Brüdern Wölund, Egli und Slagfidr, im Wölundlied der Edda,  anschaulichst erzählt. Auch wird von einer zauberkundigen Schwanenfrau namens Kara berichtet die dem Helgi solange half bis dieser sie aus versehen verletzte.

Obwohl nur 13 Walküren mit Namen bekannt sind, ist ihre Gesamtzahl Unbekannt.

Grimnismal:
36 Hrist und Mist sollen das Horn mir reichen,
Skeggöld und Skögul,
Hlöck und Herfiötur, Hild und Thrud,
Göll und Geirölul;
Randgrid und Rathgrid und Reginleif
Schenken den Einherjern Ael.





Folkwang

Was nun weit weniger bekant ist das nur die Hälfte aller Einherjer zu Wotan nach Walhalla kommen. Denn die andere Hälfte der gefallenen Krieger kommen nach Folkwang (Forlkvangr, Volkwang) was soviel wie Feld des Volkes heisst und der Wohnsitz der Freya ist. Beschrieben wird er  als blühernder Garten.

Grimnismal:
14 Volkwang ist die neunte: da hat Freyja Gewalt
Die Sitze zu ordnen im Saal.
Der Walstatt Hälfte wählt sie täglich,
Odin hat die andre Hälfte.


Wie auch Wotans Anteil der Einherjer ziehen diese am Tage aus um sich in der Waffenkust zu üben und verbringen die Nächte mit ausgedehnten Trinkgelagen in dem Saal Sessrumnir, der Sitzräumige oder auch der die Menge des Volkes aufnehmende. Denn auch sie werden am Tag des Ragnarök an der Seite der Asen in die letzte Schlacht ziehen. Was sie allerdings genau machen, was sie essen und trinken wer sie bewirtet ist unbekannt, bekannt ist nur das Sessrumnir grösser als Walhall ist.

Schuld daran das Freya die Hälfte der Einherjer bekommt ist eigentlich der Halsschmuck Brisingamen für desssen Erwerb Freya vier Nächte mit den Zwergen Alfrigg, Dvalin, Berling und Grevier verbringen musste. Wotan der davon erfuhr war alles andere als erfreut und bestrafte Freya damit einen Krieg unter den Menschen anstiften zu müssen. Daher rührt ihr Anteil an den gefallenen Kriegern. Wie diese nun nach Folkwan kommen ist unbekannt. Ob nun Freya selbst mit ihrem von Katzen gezogenen Wagen zur Schlacht hinabfáhrt oder alle Gefallen ersteinmal von den Walküren aufgelesen werden und dann später eine Auswahl stattfindet, auch die Kriterien nach der diese Auswahl stattfindet sind nicht bekannt. Heinrich Niedner hat in seinem Buch Nordische Mythologie die Behauptung aufgestellt das Freya all die Einherjer bekommt die ihrer Liebe treu bis in den Tod waren und untermauert diese behauptung mit einem Satz au dem Lied eines gewissen Hagbard: “die Liebe wird sich erneuern im Palast der Freya“.
Freya ist die Göttin der Liebe und des Glücks, was natürlich gewissen romantischen Schussfolgerungen spiel gibt. Wenn man nun noch dazu nimmt das Freya ob ihres Namens Gefn oft mit der Riesin und Göttin Gefion (oder Gefjon) in Zusammenhang gebracht wird, der alle gehören die Unvermählt gestorben sind, allerdings wird nicht berichtet wo diese dann ihre Wohnstatt haben, kann man wohl spekulieren das Freyas Anteil an den gefallenen Kriegern sich warscheinlich aus denen zusammensetzt die sich zu Lebzeiten an eine Frau gebunden haben.
Ein weiteres Beispiel dafür das verstorbene Frauen auf Aufnahme in Folkwang hoffen dürfen steht in der Ergilssaga geschrieben, dort sagt Thorgerda, Tochter Ergils, nach dem Tode ihres Bruders das sie keinen Bissen mehr zu sich nehmen wird bis sie es in Freyas Anwesenheit tun kann, was heisst das sie damit rechnet nach ihrem Tod nach Folkwang zu kommen.




Ran

Die Ertrunkenen fischt Ran mit ihrem Netz aus den Fluten und bringt sie in ihr Totenreich auf dem Grunde des Meeres.
Ran ist die Meergöttin und die Frau Aegirs des Meeriesen, gemeinsam haben sie 9 Töchter, die Aegirstöchter: Angeya, Alfa, Eistal, Eingjafa, Gjals, Greip, Iarnsaxe, Imd und Ulfrun, die als Wellen des Meeres den Heimdall gebaren.
Loki leihte sich einst Rans Netz aus um den Anwari der sich in einen Hecht verwandelt hatte zu fangen.
Leider wird in der Mythologie kaum von Ran berichtet, allerdings in der skalden Dichtung wird oft von in die Händer der Ran gefallenen gesprochen, was gleichbedeutend mit Ertrinken ist.
Es wird angenommen das der Name Ran eine Ableitung des Wortes Raub ist, somit also Ran die Räuberin währe. Eine andere Herleitung des Namens kommt aus dem keltischen Ro (fliessend) und Ean (Wasser) also Ran einer Art grosser Wasserflut gleichkäme. Ran repräsentiert also die dumkle, gefährliche Seite des Meeres wáhrend ihr Mann Aegir eher den freundlichen Aspekt darstellt.



Bilskirnir

Ich zitiere hier jetzt mal wörtlich aus dem Schwarzen Netz: Hat ein Mensch ein ordentliches Leben geführt, aber sich dennoch, aus welchen Gründen auch immer, nicht im Kampf bewährt, kommt dieser dennoch nach Asgard in die Burg Donars. Obwohl ich nun weiter keinen Anhaltspunkt dafür gefunden habe deckt sich dies sowohl mit der Aussage Pesttanzs und auch mit der Beschaffenheit Bilskirnirs, Donars Burg in Thrundheim (Land der Stärke). Sie ist die grösste Burg von allen und kann stolz 540 Zimmer (Vorräume, auch Stockwerke, je nach Übersetzung) aufweisen. Also viel zu gross um von Donar, seiner Frau und den Kindern alleine bewohnt zu werden.

Grimnismal:
24 Fünfhundert Stockwerke und viermal
zehn Weiß ich in Bilskirnirs Bau.
Von allen Häusern, die Dächer haben,
Glaub ich meines Sohns das größte.





Helheim

Hel ist die Tocher des Loki und der Riesin Angrboda. Sowie ihre Geschwister der Fenriswolf angekettet, die Mitgardschlange ins Meer geworfen wurden, wurde auch sie aus Asgard verjagt, woraufhin sie in den Norden ging ihr eigenes Reich zu gründen. Hel ist halb weiss und halb blau-schwarz, also selbst halbtod. Ihr Reich ist das Helheim das unter einer Wurzel des Yggdrasil liegt und in unmittelbarer Nachbarschaft von Nifelheim. Im Helheim scheint nie die Sonne und alle Türen und Tore gehen nach Norden. Der Fluss Gjöll führt nach Helheim und der Hund Grim bewacht es, allerdings ist er nur dafür zuständig niemanden heraus zu lassen, die die herein kommen werden an ihrem vorhaben nicht gehindert.
Die Halle Hels heisst Eljudni (Plage). Im Gegensatz zu der christlichen Vorstellung das Hel das nordische Equivalent der Hölle sei, ist Helheim an sich nichts anderes als ein Reich in dem einfach nichts passiert. Die Zeit verstreicht langsam und untätig.
Nachdem also klar ist das gefallene Krieger sowohl nach Walhalla wie auch nach Folkwang kommen. Die Frauen ebenfalls nach Folkwang kommen, sich Gefion der Unverheirateten annimmt, die Ertrunkenen von Ran aufgefischt werden und diejenigen die ein anständiges und arbeitsames Leben geführt haben nach Bilskirnir kommen bleiben ja dann doch herzlich wenige die zu Hel ins Helheim kommen. Zu Hel kommen also diejenigen die den Strohtod gestorben sind, also daheim im Bett, aber eben auch nur die nicht in eine der o.g. Kategorien gehören. Also kann man davon aussgehen das die Drückeberger und Faulpelze ihren Tod in der ewigen langeweile Helheimss fristen dürfen, wo sie dann genügend Zeit haben werden über ihr unnützes Leben nachzudenken. Natürlich kommen alle Verbrecher nach Helheim, aber für diese gibt es gesonderte Bereiche im Helheim.

Der Nastrand (Leichenstrand) auch bekannt als Naströnd und Nastrandir ist eine Halle in Hels Reich wohin die Seelen der niederträchtigen Menschen kommen, also Meuchelmörder, Eidbrecher und notorische Lügner.
Auch in Nastrand, so wie im Rest von Helheilms scheint nie dir Sonne, die Türen der Halle zeigen allesamt nach Norden. Die Wände sind mit Schlangen bedeckt deren Köpfe alle ins innere schauen, sie speien unaufhörlich Gift so das dies in Strömen durch den Saal fliesst und alles mit griftigen Dämpfen erfüllt.
Es wird angenommen das Nastrand für die christlichen Darstelungen ihrer Hölle Model gestanden hat.

Die ganz schweren Fälle sollen aber in die Einöde Nifelheims kommen an einen Ort namens Nifelhel. Und es ist dort im Nifelhel wo die Halle Qual heisst, der Tisch Hunger; die Dienstboten Langsamkeit und Verspätung, die Türschwelle Abgrund und das Bett Besorgniss. Und es ist dort wo Hel so fahl, so schrecklens gleich blass ist, das allein der Anblick ihres Gesichtes grauen verbreitet.


Nach dem Ragnarök

Das Ragnarök, die Götterdämmerung wird allerdings diese ganze Ordnung völlig umschmeissen. Den wenn Surtr den  Weltenbrannt entfacht werden nicht nur die 9 Welten des Yggrasil und dieser selbst davon betroffen sein sondern  auch die Totenreiche. Einzig Andlang (das Weitreichende), ein zweiter Himmel der südlich über Asgard liegt und das  Vidblin (weites Blau), das als dritter Himmel noch über Andlang liegt aber nur den lius alfa, also den Lichtelfen  vorbehalten ist,e sind die einzig sicheren Orte vor dem Feuer Surtrs, laut der Prosa oder Snorri Edda.

Die ältere oder Lieder Edda wie auch die Snorri Edda berichten aber über einige Orte die nach dem Ragnarök  entstehen werden. So zum Beispiel werden die Götter an einem Ort leben der Gimli (leuchtender als die Sonne)  heisst, in dem sie in Frieden mit sich und allem leben werden. An einem Ort der Okolini (niemals kalt) heisst wird  eine Halle stehen, die als Brimir bekannte Bierhalle, allerdings ist nicht klar ob brimir nun der Name der Halle ist oder die des Riesen der diese angeblich besitzen soll. Sindri eine Halle aus rotem Gold steht auf den Nidafjöll (dunkle Berge) oder in Nidavellir (dunkles Gefilde). Die Seelen der Gute und Tugendhaften werde in diesen Hallen leben. Und weiter steht nichts geschrieben.

Quellen: wikipedia, www.lichtwärtskreis.de, das schwarze netz, www.voidinvortex.probards74.com, www.cybersamurai.net
www.oding.de, www.godchecker.com, www.pantheon.org, www.boudicca.de, Heinrich Niedner, Pesttanz und Modorok.
@filofaxi & @Fumaria1

Les' euch ja zwischendurch mal ganz gerne und lausche euren Worten, allerdings vertrete ich die Meinung, dass ihr beide bzgl. solcher und ähnlicher Themen ein Problem habt: Eure Natur ist eine männliche! :P

Denke, ich darf das so sagen, denn Männer wollen meist immer alles beweisen, mit Quellen, links, wissenschaftlichen Erkenntnissen und dergleichen. Und dann womöglich noch mit einer verbissenen Sturheit, der ja die unterschiedlichsten Phänomene zugrunde liegen können.. ;-)

Frauen wie ich ticken da ein wenig anders, schließen für euch Unmögliches nicht von vornherein aus, sind irgendwie offener, und es ist nicht ausgeschlossen, dass sie auf diese Art und Weise evtl. mögliche Verbindungen finden, soll heißen, nicht nur Schwarz und Weiß sehen. Außerdem erlauben sie es sich ab und an, einfach ihrer Intuition zu folgen und dabei tief in sich hinein zu hören und so ganz andere Wege zu gehen.

Was nicht bedeutet, dass Frau allein hier Vorteile geniest, es ist wie bei so vielem anderen zwischen Frau und Mann, das Geheimnis liegt in der Ergänzung, im freien und offenen Austausch, welcher nicht den Sinn beinhaltet, den anderen zu überzeugen oder eine Meinung als "falsch" oder unhaltbar darstellen zu wollen. Für euch vielleicht unvorstellbar, aber man kann in solchen Momenten gemeinsam Brücken zwischen Dingen bauen, die zuvor eher als unvereinbar erschienen. Und das wiederum erschafft vollkommen neue Dimensionen!

Für Frau ist ein derartiger Austausch allerdings viel anstrengender, behaupte ich einfach mal so aufgrund meiner Erfahrungen. Will sie nicht nur quatschen, dann kostet es sie im allgemeinen viel Energie, da habt ihr es mit eurem fast rein rationalen Denken einfacher. ;-)

Trotzdem möchte ich diese zwar seltenen, nicht nur für mich wertvollen Stunden in meinem Leben nicht missen, denn sie schaffen Erkenntnisse und eine tiefe Verbindung so ganz anderer Art.. ;-)

Alles verstanden?

Nein?

Macht nix, ist eh nur eine grobe Umschreibung für etwas, das man erlebt haben muss, um zu wissen, vieles kann man mit Worten nicht mal annähernd beschreiben.

Wobei.. "Mann" vielleicht schon.. 8)
Cajun_forever....nicht, dass ich von Zustimmung abhängig wäre, tut es dennoch gut, das zu lesen, was ich bereits seit längerer Zeit versuche, zu beschreiben...

...und um das wahrzunehmen, ist die Intuition oder das Erkennen der Quelle, der zuständige Part, nicht der Verstand.
Letztendlich geht es allderdings darum, den männlichen und weiblichen Part in sich zu heilen und zu vereinigen.

Das Leben lässt nicht locker, das immer wieder vor Augen zu halten.... ;-)
Das Gute liegt so nah, man braucht nur hinschauen....(wenn man mag)...da braucht es kein analysieren oder vorausschauen...nur DA-SEIN, wo das Leben spielt.

....und ja, filofaxi.......das Leben ist keine Person, kommt allerdings auch dadurch zum Ausdruck....;-)
@cajun_forever Du schreibst
>> Alles verstanden?

Nein?

Macht nix, ist eh nur eine grobe Umschreibung für etwas, das man erlebt haben muss, um zu wissen, vieles kann man mit Worten nicht mal annähernd beschreiben.
<<


Ja und was jetzt, wenn man ES mit Worten nicht beschreiben kann??
Und zum Trost noch etwas cajun-Musik

https://www.youtube.com/watch?v=gA2V7fIzoOY
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