Mit großem Interesse habe ich den Newsletter „Partnersuche 50plus: was ist anders…“ gelesen und muss sagen, ich bin sehr erstaunt, denn es sind so viele Klischees darin zu finden. Auf einen Partyflirt z.B. habe ich schon als junge Frau nicht gesetzt und jetzt mit Anfang 50 auf eine Singlebörse zu setzen verstehe ich schon gar nicht, denn unsere Generation ist komplett ohne diese Technologie ausgekommen, es fühlt sich einfach nicht „echt“ an, ich würde mir wünschen, im echten Leben jemandem zu begegnen, so wie früher, als ich noch jung war.
Damals glaubte ich noch an das Märchen von der „großen Liebe“, habe aber schon früh erkannt, dass es eben nur ein Märchen ist, ein Politikum, etwas, was der Gesellschaft gefällt, oder wollen wir sagen, den Mächtigen? Die Ehe ist ja nur eine Institution und für Zweckbeziehungen wurde sie einstmals installiert; die Kirche hatte große Beteiligung daran. Meine Tochter spult nicht ihr biologisches Programm ab, sondern hat aus der Geschichte der Vorfahren gelernt, ebenso wie ich, und kümmert sich erstmal um sich selbst und ihr eigenes Leben, ihre eigene Sicherheit und Stabilität, bevor sie eine Beziehung eingeht. Und auch dabei wird sie nicht so leichtfertig Kompromisse eingehen. Ich denke, die jetzige junge Generation hat gelernt, und sie muss auch den Eltern nichts beweisen.
Was ist also bei der Partnersuche unverändert heute für uns Menschen mit 50plus? Hoffnungen? Worauf? Auf die ewige Liebe? Ich denke, wir haben gelernt, dass es auf diese keinen Anspruch gibt, denn Liebe ist etwas Freies, das man nicht durch einen Vertrag binden kann. Suchen wir also immer noch nach Glücksgefühlen, die Erfüllung der Hoffnungen und dementsprechend den Schmetterlingen im Bauch? Letzteres mit Sicherheit, dem liegen aber einzig und allein die Hormone zugrunde, welche wiederum nur durch eine Sache entstehen: Sexualität. Dieser Trieb bleibt uns bis ins hohe Alter erhalten, also ist die Macht des biologischen Programms nicht vollständig verschwunden, es gibt nur eine andere Qualität dabei.
Dass wir aber für die Suche so viel mehr Zeit hätten, als früher, halte ich für ein Gerücht, denn die meisten Menschen, die mitten im Leben sind, haben weniger Zeit. Jung gingen wir auf Partys, ins Kino, konnten stundenlang nächtelang mit Freunden diskutieren und womöglich haben wir dabei einen Partner gefunden. Heute stehen alle mitten im Leben, Karriereleiter, Stress, Schulden abzahlen, sich noch um die erwachsenen Kinder kümmern.
Mit 50 nochmal auf Partnersuche gehen zu müssen, weil die Beziehung oder Ehe gescheitert ist, hat nichts mit der Wahl in jungen Jahren zu tun, sondern mit den Erwartungen, die uns eingeredet wurden.
Ja, ich möchte auch eine Beziehung, aber eine, die auf Freiwilligkeit beruht, eine die auf Liebe aufbaut, sowie auf Respekt, gegenseitiger Anziehung und mehr; aber nicht auf Abhängigkeit in irgendeiner Weise, sei es finanzieller Natur oder emotional, ich will meinen Partner nicht brauchen, sondern glücklich sein, wenn ich in seiner Gesellschaft bin und ebenso sollte er glücklich sein, mit mir zusammen sein zu können und es wollen. Und dafür gibt es eben keine Ewigkeitsgarantie. Denn diese Freiwilligkeit entsteht aus der Verliebtheit, die uns in jedem Alter passieren kann, und manche Paare schaffen es, aus dieser Verliebtheit wirklich reife Liebe entstehen zu lassen, indem sie verstehen, dass der jeweils andere nicht für unser Glücklichsein zuständig ist.
Das waren die Märchen, mit welchen wir aufgewachsen sind, die Sprüche, die wir gehört haben, etwa „bis du heiratest, ist alles wieder gut“ oder, speziell für Frauen, „Es wird Zeit, dass du unter die Haube kommst“ (ich komm nur unter eine Haube: die Trockenhaube beim Friseur), oder für Männer „die brauchst eine Frau, die dich versorgt, wenn du älter bist“. All diese Glaubenssätze haben Erwartungen geschürt, die jedoch kein anderer Mensch wirklich erfüllen kann; die vielen Scheidungen, Trennungen, Streitereien in Beziehungen zeigen genau dies.
Die Erwartungen werden enttäuscht. Solange du erwartest, wirst du nicht glücklich. Deswegen erwarte ich nichts mehr, auch nicht eine Beziehung, auch nichts in einer Beziehung, das kommt von selbst. Ich schaue auf mich, ich kümmere mich um mich, damit ich glücklich bin, der Partner darf dabei dann das Tüpfelchen auf dem I sein, er darf mich glücklicher machen, aber zuerst muss ich mal selbst glücklich sein.
Aber gerade dein Statement wimmelt von Klischees. 

Natürlich hast du in vielem Recht, die Beziehung sollte auf Freiwilligkeit, nicht auf irgendwelchen Zwängen bestehen. Hier sind die meisten älter als um die 50, die meisten arbeiten nicht mehr und  haben sich ihr Leben eingerichtet. Es ist so, daß diese Freiwilligkeit alle wollen, und es auch möglich ist. Wegen Schwangerschaft oder Erbfolge oder dergleichen muß hier keiner mehr eine Beziehung eingehen, und wegen Karrieremachens auch nicht mehr.


Aber den anderen nicht brauchen müssen ?  
Hmmm, du meinst sicher, daß man nicht abhängig ist in irgendwelcher materieller Form.

Aber brauchen möchte ich meinen Partner schon. Was wäre das denn für eine Partnerschaft, wenn
x-beliebig austauschbar wäre ?

Und das Glücklichen anstreben, das eigene und das gemeinsame ?
Das ist auch Ansichtssache.

Ich habe das sogenannte Glück noch nie angestrebt, es geht nichts über Zufriedenheit.
Und die wahre Liebe ? Was um Himmels Willen soll das denn sein ?


Viele, die lange hier sind, haben darüber schon oft gelesen oder geschrieben.  


Mir würde es reichen - und mit dieser Meinung steh ich nicht alleine da - jemand sehr, sehr zu mögen, und er auch mich und dann auch noch einigermaßen gut miteinander auszukommen.

Das hinzubekommen ist schon mehr, als viele haben. Und so jemanden zu finden, mit dem man das hinbekommt auch.  Also Jauchzen vor Freude muß nicht mehr sein, schnurren reicht :-))))) 
Deine Ausführungen sind für mich widersprüchlich..

Dein letzter Satz ist besonders interessant:

>...Ich schaue auf mich, ich kümmere mich um mich, damit ich glücklich bin, der Partner darf dabei dann das Tüpfelchen auf dem I sein, er darf mich glücklicher machen, aber zuerst muss ich mal selbst glücklich sein..<

Ohne Frage..., es ist natürlich für eine Partnerschaft eine gute Voraussetzung, wenn man selbst glücklich ist. Und dass ER dich dann noch glücklicher machen darf, wird ihn sicher erfreuen....

Nur frage ich mich, wo bleibt dein Part dabei... Das klingt mir ziemlich einseitig..., so funktioniert Liebe nicht...
Weder damals - noch heute...
Ich merke, was ich aussage, wird nicht verstanden. Ich meine mit brauchen, dass der Partner dafür verantwortlich gemacht wird, dass ich glücklich bin, das war bisher so und erwartet offenbar jeder - so will ich es nicht, denn diese Erwartung kann kein Mensch erfüllen. Daher mache ich mich selbst glücklich, und das geht mit Selbstliebe, ich könnte auch sagen, ich mache mich selbst zufrieden, damit ich eine zufriedene Frau bin, was mich automatisch anziehender für Männer macht.

Wenn ich also weiß, wie ich selbst glücklich bin, erwarte ich dies dann nicht vom Partner und habe auch die Kraft, ihn auch etwas glücklicher zu machen, durch meine Person, das ist dann mein Part......
MatureWoman66 hat geschrieben: Ich schaue auf mich, ich kümmere mich um mich, damit ich glücklich bin, der Partner darf dabei dann das Tüpfelchen auf dem I sein, er darf mich glücklicher machen, aber zuerst muss ich mal selbst glücklich sein.



Wünsche viel Glück.....beim Glücksichsein!
Ich weiß nicht..., @MatureWoman66,

wie du auf die Idee kommst, dass >Jeder< erwartet, vom Partner glücklich gemacht zu werden. Hast du das irgendwo gelesen?

Ich habe das nie erwartet und tue es auch jetzt nicht - und die meisten anderen hier (vermute ich mal) ebenso wenig.
Das bringt (nicht nur) die Lebenserfahrung mit sich...
Nein, das brauche ich nicht zu lesen, das ist die Summe der Erfahrungen durch Beobachtung aller Paare, die ich kenne, egal ob meine Generation oder unsere Elterngeneration. Sie alle gingen und gehen mit riesigen Erwartungen in eine Beziehung oder Ehe. Dann hört man sie schimpfen über den Partner oder jammern über die Beziehung. Auch ich habe eine längere Beziehung hinter mir, wo ich hörte sinngemäß "du bist nicht so, wie ich es mir vorstelle, damit kann ich nicht leben", dann will man den Partner verändern usw.
Das meine ich damit. So habe ich gelernt, lieber nichts zu erwarten, dann werde ich auch nicht enttäuscht
Ich habe dich schon verstanden...,

meine Erfahrungen von näher bekannten Paaren decken sich kaum mit deinen. Das es solche Fälle auch gibt, ist natürlich auch kein Geheimnis. Aber es ist nicht die Regel.

Meine über 30jährige Ehe war überaus glücklich, bis der Tod sie beendete.

Und heute lebe ich wieder in einer Partnerschaft (die ich ganz ohne Erwartungen einging), wie ich sie mir besser nicht wünschen kann...
MatureWoman66 hat geschrieben: Mit großem Interesse habe ich den Newsletter „Partnersuche 50plus: was ist anders…“ gelesen und muss sagen, ich bin sehr erstaunt, denn es sind so viele Klischees darin zu finden. Auf einen Partyflirt z.B. habe ich schon als junge Frau nicht gesetzt und jetzt mit Anfang 50 auf eine Singlebörse zu setzen verstehe ich schon gar nicht, denn unsere Generation ist komplett ohne diese Technologie ausgekommen, es fühlt sich einfach nicht „echt“ an, ich würde mir wünschen, im echten Leben jemandem zu begegnen, so wie früher, als ich noch jung war.
Damals glaubte ich noch an das Märchen von der „großen Liebe“, habe aber schon früh erkannt, dass es eben nur ein Märchen ist, ein Politikum, etwas, was der Gesellschaft gefällt, oder wollen wir sagen, den Mächtigen? Die Ehe ist ja nur eine Institution und für Zweckbeziehungen wurde sie einstmals installiert; die Kirche hatte große Beteiligung daran. Meine Tochter spult nicht ihr biologisches Programm ab, sondern hat aus der Geschichte der Vorfahren gelernt, ebenso wie ich, und kümmert sich erstmal um sich selbst und ihr eigenes Leben, ihre eigene Sicherheit und Stabilität, bevor sie eine Beziehung eingeht. Und auch dabei wird sie nicht so leichtfertig Kompromisse eingehen. Ich denke, die jetzige junge Generation hat gelernt, und sie muss auch den Eltern nichts beweisen.
Was ist also bei der Partnersuche unverändert heute für uns Menschen mit 50plus? Hoffnungen? Worauf? Auf die ewige Liebe? Ich denke, wir haben gelernt, dass es auf diese keinen Anspruch gibt, denn Liebe ist etwas Freies, das man nicht durch einen Vertrag binden kann. Suchen wir also immer noch nach Glücksgefühlen, die Erfüllung der Hoffnungen und dementsprechend den Schmetterlingen im Bauch? Letzteres mit Sicherheit, dem liegen aber einzig und allein die Hormone zugrunde, welche wiederum nur durch eine Sache entstehen: Sexualität. Dieser Trieb bleibt uns bis ins hohe Alter erhalten, also ist die Macht des biologischen Programms nicht vollständig verschwunden, es gibt nur eine andere Qualität dabei.
Dass wir aber für die Suche so viel mehr Zeit hätten, als früher, halte ich für ein Gerücht, denn die meisten Menschen, die mitten im Leben sind, haben weniger Zeit. Jung gingen wir auf Partys, ins Kino, konnten stundenlang nächtelang mit Freunden diskutieren und womöglich haben wir dabei einen Partner gefunden. Heute stehen alle mitten im Leben, Karriereleiter, Stress, Schulden abzahlen, sich noch um die erwachsenen Kinder kümmern.
Mit 50 nochmal auf Partnersuche gehen zu müssen, weil die Beziehung oder Ehe gescheitert ist, hat nichts mit der Wahl in jungen Jahren zu tun, sondern mit den Erwartungen, die uns eingeredet wurden.
Ja, ich möchte auch eine Beziehung, aber eine, die auf Freiwilligkeit beruht, eine die auf Liebe aufbaut, sowie auf Respekt, gegenseitiger Anziehung und mehr; aber nicht auf Abhängigkeit in irgendeiner Weise, sei es finanzieller Natur oder emotional, ich will meinen Partner nicht brauchen, sondern glücklich sein, wenn ich in seiner Gesellschaft bin und ebenso sollte er glücklich sein, mit mir zusammen sein zu können und es wollen. Und dafür gibt es eben keine Ewigkeitsgarantie. Denn diese Freiwilligkeit entsteht aus der Verliebtheit, die uns in jedem Alter passieren kann, und manche Paare schaffen es, aus dieser Verliebtheit wirklich reife Liebe entstehen zu lassen, indem sie verstehen, dass der jeweils andere nicht für unser Glücklichsein zuständig ist.
Das waren die Märchen, mit welchen wir aufgewachsen sind, die Sprüche, die wir gehört haben, etwa „bis du heiratest, ist alles wieder gut“ oder, speziell für Frauen, „Es wird Zeit, dass du unter die Haube kommst“ (ich komm nur unter eine Haube: die Trockenhaube beim Friseur), oder für Männer „die brauchst eine Frau, die dich versorgt, wenn du älter bist“. All diese Glaubenssätze haben Erwartungen geschürt, die jedoch kein anderer Mensch wirklich erfüllen kann; die vielen Scheidungen, Trennungen, Streitereien in Beziehungen zeigen genau dies.
Die Erwartungen werden enttäuscht. Solange du erwartest, wirst du nicht glücklich. Deswegen erwarte ich nichts mehr, auch nicht eine Beziehung, auch nichts in einer Beziehung, das kommt von selbst. Ich schaue auf mich, ich kümmere mich um mich, damit ich glücklich bin, der Partner darf dabei dann das Tüpfelchen auf dem I sein, er darf mich glücklicher machen, aber zuerst muss ich mal selbst glücklich sein.





Hätte man mir das alles mit 20 gesagt…
Wäre mir vieles erspart!
Ob ich deswegen heute glücklicher wäre, ist nicht überliefert.

<  Jugend sammelt, Alter ordnet. > sagt © Gerlinde Nyncke

Alles hat seine Zeit, sage ich. 
@MatureWoman66
Ich empf. dir "Große Erwartungen" von Charles Dickens ..... ein sehr gutes Buch. :wink:
.... irgend wie werde ich den Gedanken nicht los das du deine vorherigen Erlebnisse mit Lebensabschnittsgefährten (wie lang auch immer) nicht verarbeitet hast. :roll:

Man sollte in der lage sein einen Strich unter vergangenem zu machen!
Dieses und andere Foren sind nur eine "Hilfestellung" um den Horizont zu erweitern.
Ist der "Zeit" geschuldet.....sicherlich gebe ich dir recht (nur in diesem Punkt) das es früher besser war sein gegenüber direkt kennen zu lernen. Mit einem Gesundem maß an Vorsicht/Vertrauen kann man aber durchaus auch hier nette Leute kennen lernen..... vlt. sogar den nächsten/letzten Lebensabschnittsgefährten.
Übrigens sind nicht alle hier Geschieden oder waren in ihren vorangegangenen Beziehungen/Partnerschaften unglücklich..... viele wurden getrennt :cry:
@hermes0
Ich bin mit meinem Leben sowie den vergangenen Beziehungen komplett im Reinen. Womit ich aber nicht ganz im Reinen bin, ist die heutige Art der Partnersuche, denn genau diese Singlebörsen sind ja wie ein Supermarkt, wenn eins nicht passt, nehme ich das nächste, daher bin ich sehr vorsichtig bis misstrauisch hier.
Es gibt ja dennoch immer noch die Möglichkeit, im echten Leben jemanden kennen zu lernen, auch ohne Party und Flirt, es ist nur schwieriger geworden, weil die Menschen nicht mehr aufeinander zugehen, sondern das wiederum nur im Internet wagen...
Internet und Partnerschaft oder virtuelle und reale Welt? Stimmt auch ich bin ohne Internet aufgewachsen, möchte es aber heute absolut nicht missen. Denn auch im Internet lernt man Menschen kennen, Vorraussetzung es gibt Kommunikationsplattformen auf denen man sich regelmäßig real treffen kann und wenn es denn nur einmal im Monat ist. Als Moderator hat man da noch weitere Möglichkeiten hinsichtlich zusätzlicher Aktivitäten wie beispielsweise überregionale Treffen. Und genau dort ist die Verknüpfung zwischen virtueller und realer Welt gegeben auf der man durchaus seinen Lebenspartner finden kann. Denn auch dort spielt, wie im täglichen Leben auch, Genosse Zufall und so ein kleiner hinterhältige Attentäter mit seinen Pfeilen im Köcher eine wesentliche Rolle. Als das Internet noch in den Kinderschuhen war, gab es schon solche Kommunikationplattformen. Klein mit etwa 700 registrierten Teilnehmern, die sich vier bis fünf Mal im Jahr auf realen Treffen kennengelernt haben (vor etwa 18 Jahren). Es gab noch keine Fotos geschweige denn Texte zur Selbstdarstellung, sondern man meldete sich an und chatte wild drauf los. In Zusammenhang mit den erwähnten realen Treffen der gesamten Gruppe sind aus dieser Zeit Freundschaften ja sogar Lebensgemeinschaften entstanden die heute noch existieren. Und genau dies spielt sich hier in den einzelen Gruppen auch ab. Dass es da wie auch schon in der Vergangenheit schwarze Schafe gibt gehört allerdings auch dazu und sollten sofort den Verantwortlichen gemeldet als auch möglichst nachhaltig gesperrt werden. auch wenn diese sich dann wieder mit einem anderen Pseudonym versuchen sich wieder anzumelden. Gewisse Indizien sprechen dafür , dass sich diese Person allein durch den Srachstil verrät.

Ach ja und noch etwas. Wenn man intensiv sucht findet man in der Regel nichts. Ist man aber gerade nderweitige mit nderen Aufgaben beschäftigt läuft einem meistens der/die Richtige über den Weg :D
flloyd
Moderator der Regionalgruppe Mainz

Mainzer Forum

Überregional
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"Denn auch dort spielt, wie im täglichen Leben auch, Genosse Zufall und so ein kleiner hinterhältige Attentäter mit seinen Pfeilen im Köcher eine wesentliche Rolle."

@flloyd

Deinen obigen Satz im Kommentar fand ich jetzt richtig schööön.
Diese hinterhältigen Attentäter sind irgendwie bei vielen gern gesehen und beliebt. :)
MatureWoman66 hat geschrieben: @hermes0
Ich bin mit meinem Leben sowie den vergangenen Beziehungen komplett im Reinen. Womit ich aber nicht ganz im Reinen bin, ist die heutige Art der Partnersuche, denn genau diese Singlebörsen sind ja wie ein Supermarkt, wenn eins nicht passt, nehme ich das nächste, daher bin ich sehr vorsichtig bis misstrauisch hier.
Es gibt ja dennoch immer noch die Möglichkeit, im echten Leben jemanden kennen zu lernen, auch ohne Party und Flirt, es ist nur schwieriger geworden, weil die Menschen nicht mehr aufeinander zugehen, sondern das wiederum nur im Internet wagen...


Wenn du von vornherein von Singlebörsen nichts hältst, sie eigentlich missachtest und misstrauisch beäugst, WARUM, um Himmels wilken, bist du denn dann hier? Das ist doch ein Widerspruch in sich! Oder ist da vielleicht doch die Hoffnung, dass es funktionieren möge, weil sich eben im "echten Leben" nun doch keiner findet? Für mich gehören heutzutage auch die modernen Kommunikationsformen zum echten Leben, sie sind eine Möglichkeit mehr zu dem, was wir früher nicht hatten!!! 
MatureWoman66 hat geschrieben:

........
Die Erwartungen werden enttäuscht. Solange du erwartest, wirst du nicht glücklich. Deswegen erwarte ich nichts mehr, auch nicht eine Beziehung, auch nichts in einer Beziehung, das kommt von selbst.

Von selbst kommt gar nichts! Auch das ist eine Erwartungshaltung! Es geht m. E. nicht darum, die Erwartungen völlig runterzufahren, sondern sich darüber klar zu werden, ob man wirklich bereit ist für eine Beziehung selbst etwas zu tun!
Meist wird doch bei der ersten Schwierigkeit alles hingeworfen und der Rückzug angetreten! Das ist ein ganz klares Zeichen dafür, dass man erwartet, dass alles von selbst kommt, ohne sich für etwas einzusetzen!
Man könnte das mit einer Schnecke vergleichen - immer bereit die Fühler auszustrecken, aber bei der ersten Schwierigkeit die Fühler ganz schnell zurückziehen und ins sichere Häuschen verschwinden! :wink: