Na da drück ich dir mal die Daumen, dass es beim nächsten Mal genauso ist.


Eins ist sicher,................selbst die besten Aktien können bei einer erneuten Finanzkrise ganz dramatisch an Wert verlieren. Und die Zeichen stehen auf Sturm. Wer weiß, vielleicht war die letzte Finanzkrise nur ein "Kindergarten".
 
Aber heute kann man  sich ja mit der richtigen Strategie so absichern, dass einem das Depot nicht gleich um die Ohren fliegt. Short-Positionen müssen immer wieder neu angepasst werden und genauso sieht es mit den Stop-Kursen aus.
Übrigens, die Banken und großen Versicherungen handeln ebenso, aber bei den Privat-Anlegern regiert eher das Prinzip "Hoffnung". :wink:

Sich auf das "Aussitzen" zu verlassen, nun ja, wer es mag. :|
Nur weil etwas in der Vergangenheit so war, muss es in Zukunft  nicht wieder so sein. :wink:  
sorry.......
dieses "entweder-oder" ....das ist nicht so mein Ding....

kurz-mittel-langfristig ......verkaufen oder halten ....ich mache das, was mir im Moment richtig erscheint .... entscheide bei jeder Aktie individuell......

ok - manchmal hab ich gedacht - diese Aktie hast du zu früh oder zu spät gekauft/verkauft......

doch eines weiß ich ganz gewiss:
NICHT zu handeln - da ist IMMER alles zu spät....
....
"sag niemal Nie" ......flexibel sein und bleiben....
das ist nicht nur als Frau meine Parole sondern auch als Anlegerin..... :wink:

ps:
hast du mal die Champions-Aktien auf den 10-Jahres-Chart abgeklopft ?

ich könnte wetten, dass das einige Mitleser hier gemacht haben..... :wink:
Gundulabella,
hast du mal die Champions-Aktien auf den 10-Jahres-Chart abgeklopft ? 


Nein, das habe ich nicht.  
Warum nicht,.....steht im letzten Satz meines gestrigen Postings. :wink:  
schwach...... 8)

ich denke, dass das andere User gemacht haben ........
nun,... wer fest daran glaubt, dass man aus dem Chart der Vergangenheit ganz einfach auch die Zukunft ablesen kann, der darf das gerne machen.
Aber mit dem "Glauben" ist es ja immer so eine Sache. :wink:  
ich dachte es geht um Inflation, oder auch nur gefühlte :?
Also, ich fühle nicht nur eine Inflation, ich merke sie ständig.
Ist auch logisch, alle Warenkörbe die statistsch bei der ermittelten Inflation, oder meinetwegen auch schon mal Deflation, zugrunde gelegt werden, passen nicht, für mich nicht.
Da ich kein Heizöl mehr bunkern muss und auch nur noch 20.000 bis 25.000 km fahre, sind die Parameter nicht stimmig. Der Hauptgrund der minimalinflation trifft auf mich nicht zu.
Ich kaufe täglich ein, da merke ich ständig Inflation bei Lebensmitteln. Obst/Gemüse wird jährlich teurer. Das Angebot allerdings auch immer größer. Bei meinen Fahrzeugen fehlt mir jeglicher Vergleich, ich wende alle drei vier Jahre aber höhere Summen auf, wenn ich neu kaufe.
Auch die etwas langlebigeren Güter die ich nach Vergleich im Internet, entweder vor Ort kaufe, oder online bestelle, werden kontinuierlich teuerer. Grund ist sehr oft, das Produktveränderungen und geringfügige Modifikation zu anderen, höheren Preisen führen.
Beispiel: ein Toaster, kostete vor fünf Jahren 9,99 Euro. Der Toaster heute baugleich, aber um eine alberne Krümelschublade verändert, dafür jetzt ohne Brötchenaufsatz, kostet jetzt 19,99 Euro
Inflation in 5 Jahren 100 %.
Grund ist z.B. das Internetplattformen (Amazon) ständig an der Marge drehen die sie den Verkäufern abnehmen. Das könnte man so fortsetzen und dann ist die Inflation nicht mehr gefühlt sondern real spürbar. Ich glaube die wenigsten schauen da so genau hin und übernehmen die verkündete Inflationsstatistik einfach 1:1 in ihre Betrachtungen.
Ja Leute, wir werden hinters Licht geführt, denn seit Jahren ist die gefühlte und wirkliche
Inflation um ein vielfaches höher als Statistik zeigt.
Und besonders stark seit der Euro-Einführung.
Und zum Euro - der wird auch irgendwann Geschichte sein.
Warum ist denn das neue Geld bereits in geheimer Mission nach Deutschland gekommen ?
Schaut bei Google unter NEUE Mark - dann weiß jeder was auf uns zukommt.
Und ich sage es immer wieder - NUR Gold verfällt seit tausenden Jahren nicht.
gehen wir mal zurück zur gefühlten Inflation 

Was Lebensmittel und den täglichen Bedarf betrifft , so hast du sicherlich recht

und wenn ich mein Gehalt betrachte , mit den ganzen Sprossen der Leiter die ich hochgeklettert bin und den ganzen Lohnerhöhungen die es so alle paar ahre im 2 - 5% bereich gab , so habe ich tatsächlich rund 800,- Euro mehr Brutto aber nur rund 190,- Euro mehr Netto als seinerzeits umgerechnet in den 80 und 90er Jahre  
Dank der kalten Progression und der gestiegenen Lohnnebenkosten

Wenn ich überlege , meine erste "Bude" ab dem Jahre 1985 , 2 ZKB , 68 QM , Terasse . Garage , Hof , Kellerraum kostete 250 DM ( also 125,- Euro )
Heute zahle ich für eine Dachgeschosstudiowohnung auf dem Lande ohne Garage , ohne Terasse , 455,- Euro

damals kostete ein Ring Fleischwurst runde 1,- DM , heute 2,50 Euro ( rund 5 DM ) 
damals in den 80er Jahre kostete ein Liter Superbenzin rund 70 Pfennig , heute 1,30 Euro
damals kostete eine Pizza beim Pizzabäcker zwischen 5 und 9 DM , heute gehts bei 11,- Euro los
Outfit ist auch teurer geworden , ( allerdings nur in Deutschland , ich bestelle zumindest Jeans in Frankreich , dort kosten Markenjeans so um 35,- Euro die man hier so ab 99,- aufwärts bekommt
In die von den gelehrten Marktforschern oder wer auch immer berechneten Inflation rechnen die auch Unterhaltungselektronic ein . doch da rechnete man früher haltbare Markenprodukte die annähernd 10 Jahre hielten , heute rechnet man irgendwelche Grabbeltischware like Samsung um den schnitt nach unten zu drücken , ein Namhaftes Qualitätsgerät kostet nach wie vor Geld ,
damals so in den 90er kostete einen Fernseher um 1300 - 1500 DM , heute kostet ein Qualitätsgerät auch 1000 - 1500 Euro also haben wir hier die Preissteigerung genauso so

Die hohe Inflation ist nicht nur gefühlt , das ist auch so , nur die Statistiker rechnen da halt mit diversen Kriterien was schön um auf die 4% zu kommen
 
So langsam braucht ein Meister im Fachgebiet Elektronic , einen Mini-Job ,. da er ja nichts gescheites gelernt hat    

was die Marktwirtschaft betrifft , absetzen kann man nur , wenn es für das Produkt auch Interessenten gibt , so habe ich den Eindruck das gerade die Autoindustrie da mächtig neben die Kundenwünsche greifen , Der Gebrauchtwagenmarkt boomt mit guten haltbaren Fahrzeugen .
Beispielweise habe ich im Jahre 2013 einen gebrauchten Volvo Kombi gekauft Bj 2001 für 4000,- euro , wenn so Autos heute bei Mobile.de auftauchen , liegen die bei VB 6000,- und sind meist weniger als 1 Woche online weil die weggehen wie geschnitten Brot
Neuwagen stehen sich beim Händler die Reifen in die Kotflügel  , der ganze Elektronic-Krimskrams blickt kein Mensch mehr durch , Features wie CD Player sind nicht mehr bestellbar , Anhängerkupplung nur noch in den seltesnten Fällen bestellbar und dann kaum noch Zuglast
Die Motoren haben keine Standfestigkeit  , einige Fahrzeugtypen gibt es , gab es auch nie mit Benzinmotoren ( nur Diesel z.b Peugeot )

und zu guter letzt möchte ich noch hinzufügen das ich den Eindruck habe das der stagnierende Wirtschaftsumsatz in Deutschland selbstgemacht ist .
Viele Dinge die man so gelegentlich braucht , sind in Deutschland nicht bestellbar , warum muss man beispielweise Ersatzteile für einen älteren Opel in Lettland bestellen ?
warum muss man Ersatzteile für Museumstechnik , z.b Röhren für ein Röhrenradio in  der  Tschechoslowakei bestellen , warum muss man Brotschneidemaschinen für Linkshänder in Frankreich bestellen von Krups , also deutsches Fabrikat , warum muss man diverse CD's z.b von Rod Stewart , Uni Wilhelmsen , Jill Johnson , Shy'm , und viele mehr bei Amazon.com oder Amazon.fr bestellen , warum muss man Ersatzfernbedienungen für Philips Hifi Technik in Polen bestellen , warum muss man ein Nikotin und Fettreiniger in den Niederlanden bestellen , ( weil die in Deutschland verkauften Artikel nicht besser sind als klares Wasser )  also bei mir fliessen geschäftlich und Privat jeden Monat so rund 250 - 300 Euro direkt ins Ausland weil es das gesuchte zwar gibt , aber nicht in Deutschland    

Ich bzw mein Co-Parter der Firma , machen das beide so , aber wir 2 sind in der gesamtdeutschen Wirtschaft nur ein kleines Licht , ich frage mich wieviel dort über diesen Warenweg im Ausland verschwindet und an der deutschen Konjunktur vorbei geht nur weil es diese Artikel in Deutschland nicht gibt  
"Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich." - Berthold Brecht 1934

Eine Person, kann dieses Geldscheinsystem nicht umkrempeln, von unten nach oben neu verteilen, dass ganze Regierungssystem muss geändert werden. Von Merkel bis zum letzten Wirtschaftslobbyisten.

würde mich wundern, wenn der Bürger nicht deshalb Bürger heißt, weil er immer bürgt.

Die ungleiche Vermögensverteilung wird irgendwann zu einem Desaster führen, nur sind dann die, die das mitverursacht haben, nicht mehr da. Alle Systeme, inkl. Sozialismus und Kommunismus haben versagt, nur welches System sich besser darstellt kann ich auch nicht sagen. Eines ist klar: der Turbokapitalismus. Wird sich tot laufen.
das Einzige was sicher ist auf dieser Welt ist die Veränderung...... :wink:

irgendwann werden wir keine Leitwährung mehr in Dollar haben - und auch keinen Euro.....
schade, dass wir das nicht mehr miterleben können - denn dann sind wir schon tot.....
so ein Mist....... :lol:
Warum bedauerst du das?
Was hättest du denn gerne?

Du bist doch eine Expertin - was fällt dir denn als Ersatz ein?
ich glaube Gundulabella bedauert, dass sie dann tot ist
ist ja verständlich........ich freu mich auch nicht unbedingt auf's Totsein :?
Ich würde so gern Gundulabellas Antwort hören bevor wir noch alle tot sind.
ihr redet über Dinge, die weit in der Zukunft liegen .....
deshalb habe ich geschrieben, dass mich das nicht kratzt, weil ich da wahrscheinlich schon tot sein werde.......

im Moment lebe ich mit dem Dollar und dem Euro, dem Franken, dem britischen Pfund und der dänischen Krone - je nachdem welche Aktien von welchen Firmen ich habe .....wo ist das Problem ?
@calitoni 16:39

Wie so viele, am "Gestern" hängende, unterliegst Du einer subjektiven Fehleinschätzung wenn Du heutige €-Preise mit damaligen DM-Preisen vergleichst, was dem so oft zitiertem Apfel-Birnen-Vergleich gleichkommt. Meinst Du wirklich:
- dass sich die DM-Preise in den letzten 16 Jahren gleich geblieben wären, hätten wir sie noch und nicht den "verteufelten" Euro?
- dass unser Einkommen von damals gleich geblieben wäre?
- dass wir eine niedrigere oder gar keine Inflation hätten?
- sich also die Relationen nicht verändert hätten?

Um beim Beispiel des Fernsehers zu bleiben:
Damals DM 1.000 bis 1.500 und heute € 1.500 - dass aber in den heutigen Geräten Technologie enthaltrn ist von der wir damals noch nicht einmal geträumt haben, das wird nicht berücksichtigt. Fortschritt ist nicht kostenlos, auch die Autos kosten mehr als damals die Postkutschen....
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