.. ach ja, und noch was:
hab gerade das Eingangs-Posting nochmal durchgelesen,
Anton, du schreibst von eurer Angst, dass es sonst langweilig werden würde ...

also DAS kann ich so gar nicht nachvollziehen!

Eine Beziehung, die in die Tiefe geht, wird doch niemals langweilig!?
Einen anderen Menschen kennen zu lernen, mit ihm Erfahrungen und Leben zu teilen, wie kann das langweilen?

Für mich ist das eine sehr oberflächliche und unreife Sicht, wenn jemand als besonderen Kick noch einen Dritten haben muss, damit eine Beziehung erfüllend wird.

Ich scheiterte schon an den Anforderungen und den (un-)Tiefen einer ganz klassischen Zweierbeziehung, und genieße gerade das Single-Da-Sein, ganz für mich, weil es mir schon zu viel und zu anstrengend mit nur einem Mann wurde. :oops:
Und eigentlich bin ich mir selber auch schon so viel, dass es niemals langweilig wird.

Tja.
Wieviel Öde und Leerlauf steckt in der Oberflächlichkeit, sich nicht wirklich einlassen zu können, und sich daher lieber ablenken zu wollen mit einem Dritten?
Ein gutes Statement @BellisPerenellis, welches ich so auch für mich voll unterschreiben kann.

In dem Eingangstext von Antonrr spürt man sehr viel Unsicherheit und Unentschlossenheit. Die Art seiner Fragestellung läßt den Schluss zu, dass diese angestrebte Beziehung zum Scheitern verurteilt ist.
Ich habe mich gestern und heute etwas näher mit dem Thema „Polyamorie“ beschäftigt. Der unmittelbare Anlass war der Beitrag von cajun_forever (08.01.2019, 1:47), dessen Argumentation ich in dieser Form inhaltlich schlichtweg nicht vollständig begriffen hatte. Außerdem hatte ich selber das Gefühl, dass ich doch gewisse Vor-Urteile zu diesem Thema hätte, ohne eigentlich genau zu wissen, was unter „Polyamorie“ verstanden wird. Die üblichen Klischees eben….

Also, um es auf den Punkt zu bringen: Polyamorie in dem Sinn, wie ich es jetzt verstehe, hat absolut nichts mit dem zu tun, wonach es zuerst vordergründig aussehen mag.

Eine ganz andere Sache ist natürlich, selbst diese Form des Zusammenlebens praktizieren zu wollen. Das ist wohl dann noch nicht jedermanns Sache.

Ich bin jetzt - ehrlich gesagt – echt froh, mich erst zum Thema „Polyamorie“ informiert zu haben. Mein Kommentar wäre auf Grund meiner Vor-Urteile ziemlich unpassend gewesen.
Schwierig stell ich es mir vor wenn einer Monogam, der andere aber Polyamorie veranlagt ist.

Aus Anton´s Text ist dies nicht wirklich ersichtlich und fordert schon etwas zum Rätsel raten auf. :?

Letztendlich können nur die selbst Betroffenen davon berichten.
Danke @ Bellis

Wie gut dass es eine Frau geschrieben hat,
als Mann wirste mit solcher Auffassung von unseren Protagonistinnen
Schnell ins Abseits gestellt.
Und wie schnell sich dann die Fahne im Wind dreht--unglaublich.

Und eine Frau mit diesem intellektuellen Hintergrund
Würde sich auch mit einer ganzen Kompanie langweilen.
Tja @ihr toleranten und immer bereiten User

Wer würde denn gern den Beischlaf als zweiter Mann
an der Spritze mit einer unserer toleranten und gelangweilten
Userinnen praktizieren wollen?

Nun mal Butter bei die Fische
Oder wollt ihr etwa kneifen?
Diadem hat geschrieben: @cajun
Als störend empfinde ich es schon,
wenn jemand seine Meinung mit Weltgeltung verkauft
Und andere nicht gelten lassen kann.

Eine solche Frau kann meinetwegen soviel Lover bedienen wie sie mag,
ich muss mich ja nicht hinten anstellen.

Wie schön, dass Frau bei P+L auch im fortgeschrittenen Alter
ihren Jugendtraeumen nachhaengen kann.
Wird nur schwierig genügend Männer zu finden,
die sich das noch antun wollen.


Bei allem Respekt, Diadem, ich wüsste nicht, wo ich hier in welcher Form versuche, meine Ansichten als "Weltgeltung" zu verkaufen. Von daher stellt sich für mich die Frage, wer hier ein Problem mit anderen Lebensphilosophien hat, oder versuchst du nur, eine sachlich gestellte Frage zu umschiffen? Wenn du meine Frage nicht beantworten möchtest, weil vielleicht zu persönlich, dann sag' es mir bitte doch einfach oder antworte gar nicht und gut ist.

Und da du dieses post direkt an mich richtest: Es ist allemal besser, seine Träume zu leben, vor allem in unserem Alter, und dabei geht es um Klasse und nicht um Masse! Und nichts anderes tue ich.. Ausschließlich mit einem ganz bestimmten Typus von Mann: Unabhängig, ausgeglichen und in sich selbst vertrauend, ruhig und besonnen und manchmal gleich einem Fels in der weiblichen Brandung.. ;-).


Diadem hat geschrieben: Naja @Marzipan

Hier wird ja unverholen darauf angespielt, (z. B. translation)
Dass die Libido des Mannes mit dem Alter absingt,
während die gleichaltrige Frau funktional immer noch uber
ausreichende Liebesfähigkeit verfügt.

Daraus jetzt ein Bedürfnis nach mehreren Sexualpartnern
ableiten zu wollen erschließt sich mir nicht zwangsläufig.


Es ist doch bekannt, dass man einer absinkenden Libido mit dem Einsatz unterschiedlichster Hilfsmittel sowie viel Verständnis und sich Zeit nehmen auch ohne Viagra entgegen wirken kann. Vielleicht betritt der eine oder andere dabei neues Terrain, mag ja sein, aber es eröffnet auch ganz neue und interessante Möglichkeiten und Erfahrungen.

Nur eines hat dabei nichts zu suchen: Ein falsch verstandenes, überhöhtes Ego.


Patriarch hat geschrieben: Ich habe mich gestern und heute etwas näher mit dem Thema „Polyamorie“ beschäftigt. Der unmittelbare Anlass war der Beitrag von cajun_forever (08.01.2019, 1:47), dessen Argumentation ich in dieser Form inhaltlich schlichtweg nicht vollständig begriffen hatte. Außerdem hatte ich selber das Gefühl, dass ich doch gewisse Vor-Urteile zu diesem Thema hätte, ohne eigentlich genau zu wissen, was unter „Polyamorie“ verstanden wird. Die üblichen Klischees eben….

Also, um es auf den Punkt zu bringen: Polyamorie in dem Sinn, wie ich es jetzt verstehe, hat absolut nichts mit dem zu tun, wonach es zuerst vordergründig aussehen mag.

Eine ganz andere Sache ist natürlich, selbst diese Form des Zusammenlebens praktizieren zu wollen. Das ist wohl dann noch nicht jedermanns Sache.

Ich bin jetzt - ehrlich gesagt – echt froh, mich erst zum Thema „Polyamorie“ informiert zu haben. Mein Kommentar wäre auf Grund meiner Vor-Urteile ziemlich unpassend gewesen.


Danke für deinen Kommentar. Seit Jahren versuche ich dies per informativer Details zu klären, ohne Erfolg bei immer den gleichen usern. Ihnen geht es nicht darum, diese Realität zu verstehen, sie ziehen es vor anhand diverser Fantasien zu kompensieren. Schade eigentlich..


Oran.ge hat geschrieben: Schwierig stell ich es mir vor wenn einer Monogam, der andere aber Polyamorie veranlagt ist.

Aus Anton´s Text ist dies nicht wirklich ersichtlich und fordert schon etwas zum Rätsel raten auf. :?

Letztendlich können nur die selbst Betroffenen davon berichten.


Das dürfte auf Dauer nicht funktionieren, zumal es sich, rein für meine Person gesprochen, nicht nur um monogam oder nicht monogam dreht. Polyamory ist mit einer ganz eigenen Lebensphilosophie verbunden, sie ist quasi die Voraussetzung. Und wenn du anderen begegnest, dann merkst du relativ schnell, inwiefern Übereinstimmungen existieren oder auch nicht. Wo diese nicht vorhanden, da zieht es dich auch nicht hin.. ;-) Und sei es nur deswegen, weil du genau weißt, es kann nicht funktionieren und du dich immer auch in einer gewissen Verantwortung siehst.

"Pseudo-Polyamory" tun dies nicht, sie verstecken sich nur gern unter dem Deckmäntelchen "Polyamory", um ihre Beute zu jagen und ein gutes Gewissen vor zu spielen. Es ist ihnen egal oder zu mühsam, sich in der Tiefe auf andere ein zu lassen, Interesse an all ihren Gefühlen, Gedanken wie auch Ängsten zu haben. Der eine oder andere ist dem höchstwahrscheinlich auch gar nicht gewachsen..


@BellisPerenellis
Das was du aus deiner Jugend beschreibst war nie meins, sondern ich habe mich (ohne Bücher ;-)) entwickelt. Die Sehnsucht danach war bereits in jungen Jahren vorhanden, polyamouröse Merkmale ebenso im Wesen verankert, aber dass das ganze auch einen Namen hat, das erfuhr ich erst mit knapp 50 Jahren durch einen puren Zufall von einem Amerikaner.

Heute denke ich manchmal, dass mir dieses Wissen vielleicht so manchen Umweg mit nicht unbedingt immer angenehmen Erfahrungen hätte ersparen können. Aber ich weiss gleichzeitig ebenso, dass man auch aus holprigen Steinen im Nachhinein ein schönes Muster bauen kann. Insofern: Alles hat seinen Sinn..
Danke @cajun

Ich kenne deine Einstellung,
die du hier immer wieder mit inbruenstigem Sendungsbewusstsein vertrittst.

Mag sein,
dass ich im fortgeschrittenen Alter die Vorzüge einer FMM - Beziehung
Nicht zu würdigen Weiss.

Aber mich hier im Rudel der bissigen Stuten als Zuchthengst anzupreisen,
Würde an der Realität jämmerlich scheitern.
Wäre auch vergebene Mühe, würdest doch nur beim Pferdemetzger landen. :lol:
Ach Inge, der ist doch schon viel zu zäh.
Das ist gut möglich, dann kommt er eben zum Seifensieder.
Tja @ ihr lieben
jetzt wisst ihr, warum ich EUCH und eures gleichen
gesperrt haben.

Wäre schön und dem Thema dienlich, wenn ihr meine States
Ausser Acht lassen würdet.
Noch besser wäre, du würdest einfach deine States lassen. Ware allen geholfen.
Shekinah hat geschrieben: Noch besser wäre, du würdest einfach deine States lassen. Ware allen geholfen.

Seht her!!
Diadem hat geschrieben:
Shekinah hat geschrieben: Noch besser wäre, du würdest einfach deine States lassen. Ware allen geholfen.

Seht her!!