das ist auch ein Prinzip der "alten" bauweise gewesen:

auf Kreta z.B. waren die alten Bauernhäuser mit ihren dicken Steinquadern im Sommer kühl und im Winter rel. warm und von der Wohnküche aus mit Küchenofen gut zu heizen........

bei den neuen Bauten ist es trotz teilweise hoher Decken im Sommer drückend und im Herbst/Winter wird es klamm....
Kernfusion.
Aktueller Stand 2015

Bisher ist noch mehr Energie zur Eindämmung des Hadronen-Plasmas (H+) erforderlich, als bei der mehrstufigen Proton-Proton-Fusion von H zu He gewonnen wird.
Desweiteren heizen sich die Magnetfeldspulen aufgrund der hohen Ströme (starke Magnetfelder) in kurzer Zeit noch so stark auf, daß sie nur kurz betrieben werden können.

Die weitverbreitete Annahme, die Reaktorwände hielten der hohen Temperatur nicht stand, ist eine Vermutung schnellschreibender Journalisten, da das H+ Plasma durch Magnetfelder im Vakuum nicht damit in Berührung kommt.
In erster Linie kommen die freigewordenen ladungsneutralen Neutronen (Neutrinos) durch die Magnetfeldfallen und erhitzen die Reaktorwände zum Austausch von Wärmeenergie und Umwandlung über Dampf in elektrische Energie.

Mit der weiteren Verbesserung von Hochtemperatur-Supraleitern, deren Sprungtemperatur (Phasenwechsel, Spinausrichtung, Einstein-Bose-Kondensat) inzwischen schon von fast 0-3 K auf ca. 70-135 K gesteigert wurde, liese sich das Wärmeproblem der Elektromagneten, dem damit verbundenen Energieaufwand, sowie die Größe des Reaktors, auch ohne die „tiefgekühlte" Supraleitung stark reduzieren.

Da in unserer Sonne bei ca.15 Millionen K nur jedes ca.10 milliardste H-Teilchen per quantenmechanischem Tunneleffekt fusioniert, es aber mehr als genug davon gibt, reicht bei einem Fusionsreaktor (Tokamak, Stellarator) mit „verhältnismäßig“ wenig H-Teilchen (Isotopen) diese Temperatur bei weitem nicht aus, um eine kontrollierte Dauerreaktion zu ermöglichen. Daher muß die Fusionstemperatur in einem Reaktor um den Faktor 10 -100 höher sein.

Anbei ein Link über die Projekte ITER, ASDEX, den Reaktoren Tokamak, Stellarator und das Innenleben derselben.

http://www.br.de/mediathek/video/sendun ... o-100.html

Gruß
Der Nachteil des Umweltstromes ist seine Unstetigkeit,eine Umwandlung in Wasserstoff ist eine Möglichkeit,um Überproduktion zu begrenzen.Der Wasserstoff lässt sich,ähnlich dem Erdgas,speichern,muss also nicht ins Netz eingespeist werden.Seine Rückumwandlung in Strom ist derzeit noch zu teuer,Wirkungsgrade von 30-40% verteuern den Umweltstrom noch einmal um den Faktor drei.Und es ist eine Illusion,dass der Energiebedarf der Menschheit alleine durch Umweltenergie zu decken ist.Öl und Erdgas,sowie Kohle müssen ersetzt werden,die Wasserstoffwirtschaft,oder Kohlenwasserstoffe eignen sich hierfür.Für ihre Erzeugung wird es der Kernenergie bedürfen,egal.ob Fusionstechnik,oder Spaltung.Das Weltwirtschaftssystem verhindert Klimaschutz,da der gewinnt,der am Billigsten erzeugt und das ist derzeit mittels Kohle.China erstickt im Dreck,dieser wurde von Europa nach Fernost tranferiert und,wenn China beginnt sauber zu werden,werden andere Niedriglohnländer seine Stelle einnehmen.Der Bevölkerungsüberschuss dieser Entwicklungsländer zwingt sie,so zu handeln.Lauter ungelöste Probleme!
Und die Gewinnmaximierung zwingt die Energiekonzerne, das Wachstum in fernen Märkten und in großen Anlagen zu suchen. Es besteht definitiv kein echtes Interesse an der Entwicklung von wirklich energiesparender Technologie. Warum auch.

Aber wir sind ja bemüht, die Dämmstoffindustrie - wegen des Einsparens von Heizenergie - floriert super, nebenbei die Feuerwehren auch, ebenso wie die Fassadenfirmen, deren Auskommen über Jahrzehnte gesichert ist, weil das Zeug chronisch Probleme macht, inklusiv seiner chemisch bewehrter hochgiftigen Materialien und den netten unsichtbar gemachten Hausschwämmen.

So werden wir regiert von Lobbyismen, die im Dschungel der Fehlinformationen und platzierten Studien bestens unterwegs sind. Und international. Und sicher nicht rücksichtsvoll. (Oder gar wertschätzend). [21...22...23...24...noch keiner da zum Streiten? Nanu!]

Kann sein, dass die Kernfusion in 20 Jahren genug unproblematischen Strom liefert, kann auch sein, dass die Nanotechnologien das Grossversorgungsthema "links" überholt und irgendwann die multiplen kleinsten Temperaturdifferenzen unserer Alltagskleidung oder Wohnungen speicherbar und abrufbar werden. Vielleicht werden wir damit dann irgendwann unabhängig von den Grossen Wirtschaftlichen Glaubensmachern. 

Klitzekleines Problem nur, dass das Verzichten auf den Komfort so schwer fällt und das Einkaufen uns immer wieder so zuverlässig viel Spass macht. Minimalist sein wäre sinnvoll aber auch öde?!

...ick geh jezz ma Lampn ausmachn...  :wink:
Die Schweiz will (auch ) aus der Atomkraft aussteigen. Was wird passieren?

https://etwasanderekritik.wordpress.com/2016/10/13/energietraeume/
Nun ich bin noch nicht lange hier, beschäftige mich aber um so länger mit dem Thema Energie / Energiewende/ Energiesparen. Aus diesem Grund möchte ich auch mal meine Meinung zu diesem spannenden und wichtigen Thema kundtun ohne jetzt auf einzelne Beiträge einzugehen.
Aus meier Sicht ist der wichtigste Aspekt den Verbrauch zu senken, es kann und darf nicht sein das Verbrauchen belohnt werden die mehr Strom verbrauchen als nötig ist.
Der zweite Schritt sollte die Nutzung von sauberen Energiequellen sein (an erster Stelle die unerschöpfliche Kraft der Sonne).
Der nächste Schritt dezentrale Energieversorgung, dort produzieren wo Energie benötigt wird.
Es kann doch nicht angehen das der Möchtegernkönig von Bayern den Strom in der Nordsee produziert, ihn durch das ganze Land über Masten schickt und dann in seinem Reich unterirdisch verlegt zu den Haushalten bringt. Wenn die Aussagen der Strommultis richtig wären müsste dieser Strom dermaßen teuer sein das ihn sich niemand leisten könnte (Stichwort Netzdurchleitungsentgelte).
Wo immer es geht sollte man sich mit seinen Nachbarn, seiner Kommune unabhängig von den großen machen.
Ich zeige diese Wege seit über 20 Jahren auf und kann nur sagen es lohnt sich
Gruß
"Dass wir die Solar-Technik
lange komplett abgelehnt haben,
war aus heutiger Sicht ein Fehler."


- Peter Terium, RWE-Vorstandsvorsitzender, Zeit Online, Oktober 2002
ABB erhält Auftrag über 30 Millionen US-Dollar für Integration erneuerbarer Energien in Deutschland
Technologien zur Netzstabilisierung und auf ABB AbilityTM basierendes Steuerungssystem erhöhen Zuverlässigkeit der Stromversorgung
Zürich, Schweiz, 03.08.2017 (PresseBox) - ABB hat von dem deutsch-niederländischen Übertragungsnetzbetreiber TenneT einen Auftrag in Höhe von rund 30 Millionen US-Dollar für die Lieferung einer Lösung zur Netzstabilisierung erhalten, die bei verstärkter Integration von erneuerbaren Energien ins Netz die Zuverlässigkeit und Qualität der Stromversorgung verbessern wird. Der Auftrag wurde im zweiten Quartal 2017 gebucht.

Die Pläne Deutschlands zur Umsetzung der Energiewende zielen darauf ab, den Anteil erneuerbarer Energien bis 2050 auf mindestens 80 Prozent zu erhöhen. Der Beitrag von Wind- und Solarenergie zum Energiemix steigt rapide an und liegt in Deutschland heute bei über 40 Prozent. Da sich die Energieversorgung in Deutschland immer weniger auf kontinuierliche, zentrale Quellen wie nuklear betriebene oder thermische Kraftwerke stützt, sondern zunehmend auf volatileren und dezentralen erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie basiert, muss das Land nun Herausforderungen im Bereich der Netzstabilität und von Netzschwankungen begegnen. 
https://www.pressebox.de/inaktiv/abb-as ... xid/865697

es tut sich einiges:

https://www.pressebox.de/kategorie/umwelttechnik
Wen es interessiert ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Naturstromspeicher_Gaildorf

War gestern dort und hab' mal sondiert.

In diesem Zusammenhang ist auch der Hinweis auf die Kanaren-Insel El Hierro interessant. Da gibt's das schon, was in Gaildorf als einmalig gepriesen wird.

Der Naturstromspeicher Gaildorf, bzw. Wasserbatterie Gaildorf (Vermarktung) ist, nach kurzem Nachdenken, die Lizenz zum Geld drucken.
Daiyogen hat geschrieben: "Dass wir die Solar-Technik
lange komplett abgelehnt haben,
war aus heutiger Sicht ein Fehler."


- Peter Terium, RWE-Vorstandsvorsitzender, Zeit Online, Oktober 2002


Auf meinem Dach habe ich seit 2001 Fotovoltaik.
Es war also mitnichten ein Geheimtipp oder unvorhersehbar.
Muss ich jetzt mal schnell loswerden ...

China plant den Bau hunderter Kernheizwerke. Zentraler Bestandteil sind dabei sogenannte Schwimmbadreaktoren (noch nie gehört).

https://www.novo-argumente.com/artikel/kohleausstieg_auf_chinesisch
Daiyogen hat geschrieben: "Dass wir die Solar-Technik
lange komplett abgelehnt haben,
war aus heutiger Sicht ein Fehler."


- Peter Terium, RWE-Vorstandsvorsitzender, Zeit Online, Oktober 2002


"Das Geschäft mit Solarparks will Terium in den nächsten Jahren ausbauen. "Dass wir die Solar-Technik lange komplett abgelehnt haben, war aus heutiger Sicht ein Fehler", sagte Terium ein. Sein Vorgänger hatte Solaranlagen in Deutschland als so sinnvoll wie "Ananas züchten in Alaska " bezeichnet. "

http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2012-10/rwe-atomkraftwerke-baustopp

Welchen Grund hat wohl Herr Terium für seine Aussage? Natürlich Idealismus, purer Idealismus. Und das obwohl er Konzernchef von RWE ist. Da steht nicht mehr das Geschäft im Vordergrund, nein, sondern ... äh ... Keine Ahnung. 8)

Das ist unsere neue Manager-Generation. Bravo.
donauwaller hat geschrieben: Der Naturstromspeicher Gaildorf, bzw. Wasserbatterie Gaildorf (Vermarktung) ist, nach kurzem Nachdenken, die Lizenz zum Geld drucken.

So ziemlich jedes Kraftwerk ist, nach kurzem Nachdenken, eine Lizenz zum Gelddrucken.
Weshalb ja die Betreiber immer so pampig reagieren, wenn die Genehmigung entzogen wird.

Trotz anderslautender Beteuerungen geht man bei uns immer noch davon aus, dass Strom a) aus der Steckdose kommt, und b) nichts kostet, jedenfalls eigentlich so gut wie. Siehe die Diskussion ums E-Auto.

Das wird mal ein böses Erwachen geben.
Aber bis dann wird Herr Terium längst wieder auf der (aus seiner Sicht) richtigen Seite der Steckdose sitzen.

Zum bazonline-Artikel:
Die meisten Ökobilanzen sind schöngerechnet.
Man darf froh sein, wenn es überhaupt welche gibt, und man versuchen kann nachzurechnen.

Es gibt keinen Naturstrom.
BilderBerger hat geschrieben: Es gibt keinen Naturstrom.

Un wat is mittm Zitteraal? Hm? Bild