Ich bin Elke, 70 Jahre alt, ansonsten fit.
Das groe Problem und ich weiss es sind mehr als 2 000 000 Menschen, jung und alt, die unter Fibromyalgie leiden
Ich bin betroffen seit ca 8 Jahren, nur wird es jetzt schlimmer mit den einzelnen "schüben", deswegen wende ich mich an Euch: Wer hat Erfahrungen ( ich rede nicht von Schmerzmittel ) nein ich möchte Erfahrungen austauschen von anderen Anwendungen, Kuren usw
Mein Motto bis jetzt war: Lass dich nicht von der Krankheit besiegen, versuche sie zu besiegen
Schon jetzt Danke
Elke
Elke
dann solltest Du zunächst einmal einen Rheumatologen aufsuchen.

Fibromyalgie gehört in die Kategorie "Rheuma".

Versuche Deine Essgewohnheiten umzustellen,Fleisch etwas beiseite schieben.

Schweinefleisch ist ein absolutes NO GO bei Rheuma.

Wenn Du es schaffst,versuche mindestens 75% Deiner Ernährung auf Obst und Gemüse

zu verlagern.

Im Netz findest Du auch viele Informationen,schau mal nach.

Für Medikamente ist der Arzt zuständig.

Gute Besserung !
Ich glaube zwar zu wissen, was du meinst, wenn du sagst, lass dich nicht von der Krankheit besiegen, sondern versuche, sie zu besiegen.

Das hört sich jetzt stark nach "Kämpfen" an.
Genau das ist bei dieser Krankheit völlig falsch.  Zusammenreißen und gegen die Krankheit kämpfen verhärtet nur deine Muskeln  und den Geist. Klar, manchmal geht es nicht anders.
Aber im Grunde wäre der richtige Weg bei dieser Krankheit:
Alles muß fließen

Geschmeidig bleiben,  versuchen, in Bewegung zu bleiben, ohne Überanstrengung. Leichte Bewegungen über den Tag verteilt,
egal ob zu Wasser oder zu Lande :-))

Dass warmes Wasser gut ist, wirst du vielleicht selber schon herausgefunden haben,  entspannen, egal mit welchen Methoden das jeder am besten kann, leichte Wassergymnastik, auch hier: keine Überanstrengung

Mir hilf auch sehr der Wechsel von sehr, sehr heiß zu kalt, sprich richtige finnische Sauna. Nicht das bio-blabla.  Ist aber Übungs- und Erfahrungssache.  

Und dir richtigen Schmerzmittel richtig einzusetzen ist sehr wichtig für die Lebensqualität.
Ich würde das nicht so abtun, wie es sich bei deinem Beitrag anhört. Manche Dinge sind nur möglich, wenn man die Schmerzen vorher dämpft oder ausschaltet.   Das gehört einfach zur Lebensqualität.

Was nützt ein langes Leben, wenn es von Schmerzen bestimmt ist ? Dann vielleicht lieber mit den paar Nebenwirkungen der Schmerzmedikamente zurechtkommen.

Leichte Massagen nützen auch, alles halt, das zur Entspannung beiträgt.  
Nicht zu lange in einer Position verharren, oft wechseln zwischen Sitzen, gehen, liegen.

Kur ?  Da muß man das Richtige finden. Die Hetzerei von Termin zu Termin und sinnlose Anwendungen machen mich eher sehr aggressiv.  Ist auch noch ein Punkt: Aggressivität nicht in sich hineinfressen, wenn es geht, rauslassen. Vielleicht nur bei guten Freunden, lach.... die anderen könnten es falsch auffassen :-)))

  
Babsy, sei mir nicht böse, aber deine Informationen sind Schnee von gestern.
Inzwischen weiß man, daß Fibromyalgie nichts mit Rheuma zu tun hat und die Geschichte mit dem Schweinefleisch ein alter Hut ist.
Genau solche Ratschläge wie deine, machen mich SEHR aggressiv.

Sind so übergestülpt und schlagzeilenmäßig. Das brauch kein Mensch.
Sorry... 

Und für Medikamente ist irgendwann jeder selber zuständig, denn kein Arzt weiß, was einem wirklich hilft. Der kann nur verschreiben. Entscheiden muß man letztendlich selber, wie man damit umgeht.

 
Liebe Melissa,
ich bin seit 16 Jahren selbst betroffen.

Schau mal hier :

Fibromyalgie | Deutsche Rheuma-Liga Bundesverband e.V.

Ich lebe sehr gut damit,lebe aber auch danach.

mfg
Ja, ist schon o.k. Babsy, 

wenn es dir hilft, dann ist es ja gut.

Ich weiß, daß es bei den rheumatischen Erkrankungen - Weichteilrheuma - angesiedelt wird.
Nur: Inzwischen weiß man halt, daß es mit Rheuma rein gar nichts zu tun hat. Es handelt sich auch nicht um eine entzündliche Krankheit, sondern eine der Theorien ist, daß das Schmerzempfinden im Gehirn gestört sein könnte.

Aber da man es bis jetzt nicht herausgefunden hat, ist es eigentlich ja ganz egal,

es muß eh jeder schauen, wie er am besten damit zurecht kommt.

Wünsche dir eine gute Zeit.  
Stimmt Hot_Spot, das hatten wir alles schon mal. Ich habe Euch mal meinen Bericht vom 03.04.2008 kopiert, den könnt Ihr im untersten Link finden:

**Auch ich war betroffen. Hatte so ziemlich alle Symptome, die Bettina aufgezählt hat und noch
einige mehr. So ist es mir zum Beispiel in meinen Konzerten so gegangen, daß ich nicht mehr
singen konnte, weil ich meine Stimmbänder vor Schmerzen nicht mehr unter Kontrolle hatte. Ich
konnte keine 5 Minuten gehen und wusste, wenn ich unterwegs war genau, wo ich eine
Sitzgelegenheit finde. Natürlich hatte ich auch Medikamente, die aber alle nichts halfen.
Silvester 2005 habe ich dann beschlossen, jetzt nimmst Du nur noch Schmerzmittel im äußersten
Notfall. (Wie gesagt, sie halfen eh nicht!) Nach einem halben Jahr stellte ich fest, dass ich in der
ganzen Zeit zweimal ein Mittel genommen habe und staunte!
Der nächste Schritt war, dass ich mir sagte: Ich bin kerngesund. Nach und nach wurde es mit mir
besser. Allerdings habe ich das natürlich NICHT allein geschafft!!!!!!!!!!!!! Im Herbst 2004 habe
ich mich von meinem Mann getrennt und eine Familienaufstellung gemacht. Die Aufstellerin
meinte dann zu mir, sie könne mir nur das Tor weit öffnen, durchgehen müsste ich schon allein.
Dafür bräuchte ich aber Hilfe und hat mich zu einer Heilpraktikerin geschickt.
Die Heilpraktikerin hat mit mir Heilmeditationen gemacht. Bevor ich das erste Mal zu ihr ging
konnte ich vor Schmerzen im rechten Arm nicht schlafen, ich wusste nicht, wie ich meinen Arm
lagern sollte. Nach der ersten Meditation konnte ich einen großen Armkreis ausführen ohne
Beschwerden und so ist das seitdem geblieben! Ich bin immer noch bei der Heilpraktikerin und weil
mich das so überzeugt hat, bin ich jetzt dabei diese Arbeit selbst zu lernen.
Falls jetzt jemand meint, das sei Humbug, da kann ich nur sagen: ich habe ständig meine Werte
schulmedizinisch kontrollieren lassen und sie sind immer besser geworden! Meine Ärztin sagte
letztens zu mir: Die wundersame Wandlung der Frau H. Und ich nehme im Augenblick nur noch
mein Mittel für die Schilddrüse.
Ich will jetzt nicht behaupten, dass jeder diesen Weg gehen muss. Jeder muss seinen eigenen Weg
finden. Aber jeder kann über Alternativen nachdenken.**


Zur Zeit habe ich gerade mal wieder einen Schub, den ich auch irgendwann wieder überwunden haben werde. Eine Physiotherapeutin sagte mir letztens, dass man inzwischen festgestellt hat, dass Burn-out und Fibromyalgie die gleichen Krankheiten sind. Man überfordert sich und wenn es zu viel wird, reagiert der eine mit Burn-out und der andere halt mit Fibromyalgie.
Welche Werte hast du überprüfen lassen ?

Welche Werte sind denn bei Fibromyalgie meßbar nicht intakt ?


 
Melissa, meinst Du jetzt mich?

Die Krux bei Fibromyalgie ist doch, dass sie labormäßig nicht nachweisbar ist, auch bei einer Muskelbiopsie kannst Du wenig sehen. Bei mir gab es da Auffälligkeiten und die Ärzte im Krankenhaus meinten damals (2002), wenn sie nachweisen könnten, dass es diese Auffälligkeiten bei allen Firbomyalgiepatienten gäbe, dann wären sie ein großes Stück weiter. Eigentlich gibt es nur die Tender Points, die zeigen, dass es sich um Fibromyalgie handelt. Bei mir waren und sind übrigens alle Tenderpoints sehr schmerzhaft! Vielleicht haben die Forschungen inzwischen da schon mehr ergeben. Ich kümmere mich nicht sehr darum. Es geht mir besser, wenn ich die Krankheit möglichst nicht beachte (was mir leider nicht immer gelingt) und das reicht mir!
"Falls jetzt jemand meint, das sei Humbug, da kann ich nur sagen: ich habe ständig meine Werte schulmedizinisch kontrollieren lassen und sie sind immer besser geworden! Meine Ärztin sagte letztens zu mir: Die wundersame Wandlung der Frau H."

Diese Sätze haben mich zu meiner Frage veranlasst.  
Ach so, ja, es waren die üblichen Werte: Labor, Blutdruck usw. Die Biopsie wurde nur einmal 2001 gemacht.

Ich glaube, wie man mit dieser Krankheit fertig wird, hängt auch mit der inneren Einstellung zusammen, zumindest war es bei mir so. Wie schon gesagt, jeder muss selber sehen, was ihm am Besten hilft!
Meine Mutter leidet auch an Fibromyalgie. Ich bin froh, dass das Thema langsam öffentlich bekannt wird. Früher kannte das ja niemand.
Sie erzählt nicht soviel davon, nur manchmal verzieht sie ganz stark das Gesicht, und dann möchte sie unbedingt ein Bad nehmen. Wärme hilft ihr am besten, zu entspannen, ansonsten noch Ablenkung.
Hallo Leidensgenossinnen und Leidensgenossen,
Meine Situation ist, dass ich schon ca. 40 Jahre an Schmerzen im ganzen Körper in unterschiedlicher Intensität leide. So um 1996 wurde Fibromyalgie diagnostiziert und mit unmengen verschiedener Schmerzmittel versucht die Situation zu verbessern, die aber nicht wirklich halfen. Am UKSH bekam ich so nebenbei die Info, Fibromyalgie sei eine Krankheit durch, nach Ausschlussdiagnose, nach dem Motto wenn wir nichts genaues wissen, dann kann es nur Fibromyalgie sein. Bin schon länger http://www.fibromyalgie-fms.de/startseite/ Mitglied, um die neusten Neuigkeiten von anderen Betroffenen zu erhalten.
Jetzt mir meiner Heilpraktikerin (Dipl. hol. ener med.) nehme ich keine bis ganz wenige Schmerzmittel. Stattdessen Ernährungsumstellung kein Schweinefleisch und keine Gelatine (fast immer Schwein) Ausleitungstherapie (hohe Schwermetall Belastung wo durch?). Achtung Medikamenten-Kapseln oft aus Gelatine vom Schwein. Des weiteren Globuli (Arnica D12, Ruta D12, Acidum lacticum D12, Ferrum metallicum D12, Bryonia D12), Biu Astin und einige Schüsselersalze nach eigenen Recherchen (bei Dr.google). Wo es sich noch lohnt, nach meiner Meinung nachzuschauen ist
http://www.naturheilt.com/Inhalt/Muskelschmerz.htm
Neuester Diagnose Befund Borrelieose Verdacht, sollte mit 4 Wochen Antibiotikatherapie behandelt werden, habe ich wegen nicht gesicherter Wirkung abgelehnt.
Mal schauen wie es weitergeht. Hoffe das ich mit ein paar Tipps von mir den einen oder anderen erreichen konnte.
Der Kommentar, das hatten wir schon mal, wäre nur dann hilfreich wenn der Administrator die mal in einer Themenüberschrift zusammenfügen würde.
Also wenn ich merke, dass so ein Schub kommt mit diesen Schmerzen und dieser Schwäche, dann ruh ich mich einfach aus, bleib mit der Wärmflasche auf dem Sofa oder nehm ein warmes Bad. Ich verwöhne mich und versuche, diese Krankheit nicht so wichtig zu nehmen. Aber oft ist der Alltag sehr beschwerlich dadurch. Und dann kommen auch wieder gute Phasen. jedenfalls ist es bei mir so. 
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