Hallo liebe Nutzer dieses Forums.

Seit Schülerzeiten schon hatte ich es gemacht, Nistkästen für Singvögel gebastelt und Futterstellen im Winter geschaffen, damit kein Piepmatz verhungert, und eben Höhlenbrüter stets ein Dach über den Kopf haben.

Dieses setzte sich in den weiteren Jahren ständig fort und so unterhielt und betreute ich unter anderen auch ganze Reviere mit bis zu 25 Vogelnistkästen, wie seinerzeits in Mölln, wo ich über 15 jahre einen Campingplatz hatte.

Unter anderen versuchte ich auch mit den Sperling ( Vogel des Jahres 2003)mit Reihenbrutkästen wieder anzusiedeln, was mir jedoch nicht immer gelang.

In der Wohnanlage, in der ich nun seit 1 Jahr lebe, erschuf ich ein weiteres Revier mit 11 Nistkästen in den Parkähnlichen Umfeld.

denke mal, bestimmt werden mehre User das gleiche Hobby haben wie ich und das wäre doch mal etwas um einen Erfahrungsaustausch zu machen und sich gegenseitig über das brutverhalten der Singvögel am Haus und im Garten zu Informieren.

Danke dazu sagt:
Strippe aus Hamburg
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    Hallo Strippe,

    ich habe auf dem Gelände mehrere Kästen verteilt, aber ich belege sie nicht.

    Brauchen die Vögel momentan zusätzlich Futter?
    Ich bin mir da unschlüssig!
Hallo Robin 4855.

Wenn es so ist, das du Nistkästen auf deinen Gelände hast, dann müssen spätestens bis Ende Februar und Frühstens im Oktober die alten Nester entfernt werden und diese Gereinigt werden ( aber keine Desifektionsmittel verwenden). Sonst werden die Kästen nicht erneut im Frühjahr belegt

Futterstellen sollen auch bei etwas milderen Temparaturen stets von Anfang November bis Ende März mit Futter unterhalten werden, da Meisen und Finken ohnehin dann keine Insekten finden und ihre Nahrung zb.auf Sonnenblumenkerne umgestellt haben. Weichfresser wie Amseln freuen sich auf Rosinen und Haferflocken, auch Obst mögen sie gerne.

weitere Informationen findet man auch unter http//www. nabu.de

hoffe dir vorerst damit gedient zu haben
Strippe
    Danke Strippe.....das wusste ich nicht.

    Gute Information. :)
Hallo Strippe!

Ich habe ebenfalls in den letzten Tagen einige Nistkästen gebastelt. Ich fotografiere nämlich auch nebenbei.
An einem Bach habe ich drei Nistkästen aufgehängt. Zwei für Halbhohlenbrüter. sprich Gebirgsbachstelzen und einen für die Wasseramsel.
Die Wasseramsel brütet hier seit vielen Jahren und auch der Eisvogel ist in einer Brutwand jedes Jahr vorhanden. Die Wasseramsel brütete letztes Jahr dicht über dem Bach. Wenn es geregnet hat, dann kam es vor, daß das Nest schon leicht vom Wasser berührt wurde. Bei tagelangem Regen wäre es unweigerlich weggespült worden. Ich habe immer um sie gebangt. Daher habe ich an den gleichen Platz d. J. einen Holznistkasten aufgehängt. Die Wasseramseln bauen schon Ende Febr. Anf. März.
Gruß Luscinia
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hallo Luscinia.
Bedanke mich für deinen Beitrag.
Hier bei uns gibt es nun keine Wasseramseln und auch keine Eisvögel.
Aber ich finde es schön, das es immer wieder Leute gibt, die sich um die Lebensräume von seltenen Vogelarten kümmern

So kann man gespannt sein wegen der Fortpflanzung dieser Arten und ich gehe davon aus, das im Frühjahr bestimmt tolle Fotos von der Brutaufzucht hier erscheinen werden.

Weiterhin viel Spaß an der Sache
sagt Strippe aus Hamburg
Moin Strippe,

in Ermangelung seltener Vogelarten bin ich zur Fütterung von Grünfinken, Meisen und Drosseln übergegangen. Anfangs hatte ich noch eine offene Körner-Futterstelle zusätzlich auf meinem Balkon. Da fanden sich dann sogar ein paar Dompfaffen zum Frühstück ein. Leider aber auch die Tauben. Nun gibt es nur noch das Vogelhäuschen und einen Teller mit gerösteten Haferflocken ,Rosinen und Äpfeln für die Drosseln.

Einen Nistkasten werde ich mir aber nicht auf den Balkon hängen, weil ich dann eben diesen Balkon nicht mehr nutzen kann. :wink:

Viele Grüße
Windstoss - diesesmal im richtigen Thema :wink:
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Hallo Windstoss.

vielen Dank für deinen Beitrag.
bei dieser Art des Futterhäuschen, was du auf dem Balkon angebracht hast, ist folgenes zu Beachten:
Die Futterstelle muß Täglich gesäubert werden, da die Vögel dort hinein Koten können und dadurch Krankheitserreger auftreten Können.
Auch offene Futterstellen für Drosseln sollen immer saubergehalten werden.
Das Taubenproblem in Großstädten ist ja bekannt, daher auch für sorgen, das diese an die Futterstellen nicht heran kommen können.
Taubenkot verursacht ohnehin Probleme an der Futterstelle und leider auch auf den Balkonen der Nachbarn.
Einen Nistkasten auf dem Balkon anzubringen, würde ich auch nicht gerade empfehlen, zumal die Richtung des Fluglochs nie nach Osten weisst bei Südbalkone jedenfalls und auch diese selten angenommen werden
Strippe
Strippe hat geschrieben: bei dieser Art des Futterhäuschen, was du auf dem Balkon angebracht hast, ist folgenes zu Beachten:
Die Futterstelle muß Täglich gesäubert werden, da die Vögel dort hinein Koten können und dadurch Krankheitserreger auftreten Können.


Wird jeden Tag mit einem Löffel ausgekratzt. Obwohl ich ja der Meinung bin, dass diese kleinen verfressenen Piepmätze auch ruhig mal den Pöppes nach draussen halten könnten beim schietern...... :wink:
Hallo Strippe,
danke für deine Aufklärung.
Habe nicht gewußt daß so mancher Vogel auch ohne Frost und Schnee auf Futter angewiesn ist.
Werde umgehend mein Vogelhaus auffüllen.
Ansonsten sind bei uns neurdings, glaube in Europar seltene Vögel heimisch geworen.
Hier bei uns in den alten Tagebaugeländen, wo jetzt die Restlöcher mit Wasser gefüllt werden, haben sich seit einiger Zeit Seeadler niedergelassen.
Leider nicht der Fall, Windstoss.
Die Meisen sind leider nicht so Stubenrein.

Bei der Kontrolle meiner Vogelnistkästen zu ende Februar finde ich immer vollgekotete Böden vor.
Das bedeutet also, das Meisen, die in kalten Winternächten dort hineinschlüpfen, ihr Schlafzimmer gleichzeitig als Toilette benutzen.

Bei Futterhäuschen ist es leider auch nicht anders.
Daher verwende ich ein Speicherhaus, wo die Piepmätze lediglich nur anfliegen um sich ihr Futter zu holen
Strippe
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Zu anfang Februar konnte an meiner Futterstelle auf dem Balkon wieder zahlreiche gefiederte Gäste beobachten.

Auch die Vogelnistkästen wurden als Schlafplatz wieder begutachtet
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Parkanlagen und ein kleines Waldstück am Rande eines Wohngebietes geben einen natürlichen Lebensraum für Singvögel und auch Insekten
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.
Strippe....schön, dass es diesen Thread gibt,
auf den ich leider erst jetzt aufmerksam wurde.

Auch hier in der Großstadt gibt es viele Vogelarten, und bei mir im
Gartenstadtgebiet am Stadtrand ist gerade das "Vogelkonzert" im Frühjahr
am frühen Morgen und Abend einfach "umwerfend".

Da in meinem und benachbarten Garten viel alter und auch hoher
Baumbestand (auch Waldbäume) ist, leben, singen und nisten hier
in den Bäumen auch eine größere Anzahl unterschiedlicher Singvögel.
Aber nicht nur Vögel sind viele in meinem Garten, auch Eichkätzchen - und
Frösche und Libellen (im Gartenteich).... und auch noch Zitronenfalter, die, wie
es heißt, ja auch im Aussterben sein sollen.


Ich habe diverse Futterstellen aufgestellt, mit denen ich in den Wintermonaten
die einheimischen Vögel füttere - und die auch neugierig vom Baum ins
Fenster schauen, wenn man Nachfüllbedarf ansteht.

Sperlinge aber, hier bei uns der "Spatz", ist aber in der Stadt größtenteils
ausgestorben und nicht mehr vorhanden.

Die jährlichen "Vogelzählungen" in der Stadt haben ergeben, dass aufgrund
der milden Wintertemperaturen auch viele Zugvögel nicht mehr wegfliegen,
sondern einfach gleich dageblieben sind und hier überwintern.

LG Doosie
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Danke Doosie für diesen interessanten Beitrag.

Hier in Nordwesten von Hamburg ist man nahe an der Stadt, aber es gibt auch eine Feldmark und ein größeres Waldgebiet, alles nicht weit weg von uns.
So kann man auch bei uns Vögel beobachten wie der Sibirische Seidenschwanz, der in Schwärmen über einen nicht abgeernteten Apfelbaum in gegenüberliegenen Pfarramtsgarten herfällt.

Zeisige besuchen meine Futterstelle auf dem Balkon und auch der Buntspecht lies sich hier schon mal Blicken.

Leider ist es auch hier mit den Sperlingen sehr rar, allerdings treten sie vereinzelt hier in der Region noch auf. Natürlich versuche ich mit Reihenbruthäusern denen eine Heimat zu geben, ob es gelingt, ist allerdings Fraglich.
Strippe
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