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Tiere & Natur haben einen wichtigen Status in unserer Gesellschaft und sowohl ihr Schutz als auch ihre Erhaltung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Themen rund um Tiere und Natur sind sehr vielfältig, da kann es um Insektenbekämpfung gehen, genauso wie um die Lieblings-Hunderasse oder das Leben auf dem Land.Haben Sie z.B. gute Tipps, welche Aktivitäten im Freien besonders Spaß machen oder wollen Sie über Neuigkeiten berichten, die es rund um das Thema Tiere und Natur gibt?Viel Freude beim Austausch mit anderen tier- und naturverbundenen Mitgliedern aus der 50plus-Treff Community.

Beitragvon Soisses » 10.09.2016, 12:20

Die beiden Artikel sind leicht verharmlosend.
NRW ist das wildschweinreichste Land in D. Da hat es schon schlimme Vorfälle gegeben. Nicht nur im Wald, sondern sogar auch an Autobahn-Rastplätzen.

Wo viele Wildschweine leben, kommt es natürlich auch zu mehr Begegnungen.
Der Rat, auf den Wegen zu bleiben, ist da etwas naiv. Leicht kommt es auf den Wege dazu, dass die Bache auf der einen Seite des Weges im Gebüsch nach Futter sucht und die Jungen auf der anderen Seite versteckt sind. Gerät Mensch oder Hund dazwischen, gibt's Krieg.

Ich habe in den Artikeln handfeste Tipps vermisst, wie z.B.: dass man dort vorsichtig sein sollte, bzw.
sofort umkehren sollte, wo es merkwürdig, wie nach Maggi, riecht,
dass Jungtiere in einer Kuhle (wo es feucht, matschig ist) mit Tannenzweigen oder belaubten Ästen zugedeckt werden
und eben auch, die hier schon erwähnten durchgepflügten Plätze.
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Beitragvon Deiwel » 10.09.2016, 12:26

@soisses
danke für deinen Beitrag, da lohnt es sich noch weiter nach Info zu suchen.

In Berlin sollen die Wildschweine bis in die Vorgärten kommen, habe ich mal gelesen. Mehr habe ich dazu nie mehr gelesen, so dass ich hier nicht mit Bestimmtheit sagen kann was wahr ist und was nicht ...
.
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Beitragvon ditali » 26.09.2016, 16:26

Ich kann hier nur von Österreich sprechen,aber ich wurde von einem Jäger ausdrücklich
vor Wildschweinen gewarnt,insbesondere wenn diese Frischlinge haben.
Das Problem wird angeblich mit der Größe des Hundes schwieriger,zumal eine Bache oder
ein Eber einen leichten Hund einfach wegschleudern was zu weniger Verletzungen führt
als wenn ein größerer Hund praktisch aufgeschlitzt wird.
Falls ihr einen netten Jäger habt wird er Euch sicher sagen,wo es Wildschweinrotten gibt.........
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Beitragvon marionlein » 26.09.2016, 18:37

ich habe für meine Jagdhündin eine 20m lange Biothanleine , auch Schleppleine genannt.

Sie ist nicht so gut abrufbar wie mein Schäferhund, der nicht jagt.

gerade heute war ich wieder im Wald unterwegs, dort laufen auch Rinder und Pferde frei rum.

Mit der Leine hat meine Hündin viel Bewegugsfreiheit und ich schone meine Nerven.
Mein Schäferhund steht nur super vor.
Die Hündin ist ein Stöberhund, sie kann von Natur aus super die Spur von jeglichem Wild verfolgen, das Wild stellen und mich rufen.
Muss ich echt nicht haben!!!
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Beitragvon Missionar2016 » 01.10.2016, 11:57

medianne hat geschrieben:Ich habe mehrfach im Wald mit Förstern gesprochen, die mir versicherten, dass sie sich mit Hunderassen auskennen und wissen, dass z.B. meiner, ein Golden Retriever- keinen sehr ausgeprägten Jagdtrieb hätten und ich ihn deshalb frei laufe lassen könne.

Mit einem sprach ich auch einmal über Wildschweine, nachdem ich im Wald ein paar 'umgepflügte' Stellen entdeckt hatte. Er bestätigte, dass sie von Wildschweinen stammten, beruhigte mich aber und meinte, Wildschweine würden sofort das Weite suchen, würden sie meiner oder meines Hundes ansichtig werden.

Jetzt bin ich allerdings doch etwas verunsichert.


Ja, das sollten Sie auch sein. Was auch immer für ein "beratender" Förster hier beraten hat.
Es ist blanker Unsinn.
1. Ist die Rasse eine Jagdhunderasse
2. Wenn eine Schwarzwildrotte Frischlinge hat, ist die hoch gefährlich. Eine Bache (Muttertier) beschützt seine "Kleinen" bis zum Tod. Schwarzwild entfernt sich nur, wenn es sich nicht unmittelbar in Gefahr sieht.
Ich könnte hierzu noch viel mehr schreiben; es sprengte den Rahmen.
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Beitragvon Tebinchen » 01.10.2016, 16:55

Was war denn das für ein Förster? Da kann man ja nur mit dem Kopf schütteln, angesichts soviel Unsinns. Kein Hund ist vollständig berechenbar und jedes Wildtier kann gefährlich werden.
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Beitragvon HurdyGurdy » 12.07.2017, 22:59

Wildschweine sind in erster Linie "Fluchttiere". Bei Gefahr können sie sich wehren, sobald sie keinen Ausweg mehr sehen.
Hunde gehören zu ihren potenziellen Fressfeinden. Sie können nicht unterscheiden zwischen Wolf oder Hund und wissen auch nicht, dass ein Retriever ein eher freundliches Gemüt hat.
Bei uns war vor einigen Jahren das Geschrei groß, als ein Ehepaar den lieben Hund bei der Radtour durch den Wald nicht angeleint hatte. Der Hund verschwand im Dickicht und das wars dann ...
Es stellte sich heraus, das war ein sog. "Sauhund", der als Rasse extra für die Schwarzwildjagd gezüchtet wurde.
Man kann halt immer nur sagen, Leute, leint den Hund an. Der Hund ist ein Raubtier und wenn der loslegt, hilft kein Pfeifen und Rufen mehr.
Hab' sogar schon einen Jäger gesehen, der vergebens seinem Hund hinterher pfiff, als der einen Rehbock quer über die Felder jagte. Problematisch wird es leider, sobald man Hundehalter vor Ort anspricht, reagieren die eher agressiv. Denn "ihr" Wauwau macht so was nicht. Die haben alles im Griff! Deshalb wird es solche (Un)Fälle immer wieder geben.
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Beitragvon Gundulabella » 15.07.2017, 19:11

ich kann nur nochmal sagen, dass ich einmal auf dem Feldweg heimwärt zwischen eine Sau und ihre Jungen geraten bin.....die eine Hälfte der Kleinen war über dem Weg drüben - die andere noch auf der anderen Seite.....ich war mit dem Pferd im Schritt auf dem Heimweg und als ich es gesehen habe war es schon zu spät..... die Sau aus dem Unterholz gekommen, hat den Kopf runter genommen und sofort angegriffen - blitzschnell !......nur weil ich auf dem Pferd gesessen bin und das Pferd durchgestartet ist, ist mir nichts passiert.....
seitdem beobachte ich die (aufgewühlten) Wegränder auch beim Fahrradfahren...........

http://www.focus.de/wissen/natur/tid-30 ... 59174.html
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Beitragvon HurdyGurdy » 15.07.2017, 22:01

"...die Sau aus dem Unterholz gekommen, hat den Kopf runter genommen und sofort angegriffen - blitzschnell !"
Das hat sich aber in dem anderen Thread komplett anders angehört:
"...da kam die Alte und hat den Kopf runter genommen bereit zum Angriff......"

Ich bin sehr oft in Wald und Flur unterwegs. Nicht mit dem Pferd, sondern zu Fuß. Wenn ich bei der Sichtung von Wildschweinspuren jedemal so ein Vorsichtsgedöne machen wollte, wie es hier oft erwähnt wird, käm ich wohl keinen Schritt vorwärts.
In diesem Thread geht es wohl um die Sache mit Hunden, die ins "Reich" der Schwarzkittel eindringen.
Bei meinen - nicht wenigen - Begenungen mit Wildschweinen rannten die jedesmal davon. Eigentlich sehr zu meinem Bedauern. Mit fotografieren war da nix drin. Vielleicht bin ich auch nur eine sehr furchteinflößende Erscheinung ... :D

Wildschwein-BK-_K525178-1024.JPG


_K525181.JPG
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Beitragvon Gundulabella » 16.07.2017, 20:04

"...die Sau aus dem Unterholz gekommen, hat den Kopf runter genommen und sofort angegriffen - blitzschnell !"
Das hat sich aber in dem anderen Thread komplett anders angehört:
"...da kam die Alte und hat den Kopf runter genommen bereit zum Angriff......


genauso war es !.....
ich hatte das nochmals deutlicher geschrieben, weil Du mir nicht geglaubt hattest !

ich kann nur nochmals meinen Eindruck schildern - und der war - dass das alles in Sekundenbruchteilen stattgefunden hat und ich einfach froh war, mich auf meinem Pferd festklammern zu können ohne runterzufallen !
und nein - ich hab den Angriff nicht mitverfolgt - hab nicht zurückgeguckt - war einfach nur froh, dass ich auf meinem durchstartenden Pferd oben geblieben bin :!:
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Beitragvon HurdyGurdy » 16.07.2017, 21:38

Wie kann ich etwas glauben, wenn es nicht gesagt bzw. geschrieben wurde.

Ich behaupte nicht, Begegnungen mit Wildschweinen seien ganzlich ungefährlich. Dafür gibt es wohl genügend Beispiele. Der Opa eines guten Bekannten kam vor vielen Jahren durch eine Wildschweinattacke ums Leben! Es kommt immer auf die Situation an und das persönliche Verhalten.
Mich stört dieses populistische Geschwafel: Wildschwein, Frischlinge = Angriff. Das ist definitiv nicht so.
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Beitragvon Gundulabella » 16.07.2017, 21:44

Mööööönsch - dann erlebe es mal selber !
das ist jetzt über 20 Jahre her - mein Hirn hat das halt gespeichert .....
habe keine Pferde mehr - reite nicht mehr .....aber ich beobachte die Wegränder seit dieser Zeit genau - auch wenn ich "nur noch" mit dem Fahrrad fahre...... :roll:
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Beitragvon HurdyGurdy » 16.07.2017, 21:54

Ich gehe immer wieder auf dem Süddamm am NSG Mönchbruch entlang. Unten am Wiesenrand wächst ein breiter Schilfstreifen. Dort sind immer Wildschweine drin. Wenn die Halme wackeln, sieht man gar immer, wo eins läuft. Und wie immer gibt es auch Frischlinge. Nach der allgemeinen Theorie müssten die Schweine nach dem Motto handeln: ,,Auf ihn, mit Getöse". Die werden sich hüten.
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Beitragvon Gundulabella » 17.07.2017, 12:41

natürlich werden die sich hüten !
es wird immer wieder gesagt, dass Wildschweine die Menschen meiden...
aber wenn du auf deinem Weg bist und wenn dann aus Versehen die eine Hälfte der Frischlinge bereits in Richtung drüben ins Gebüsch unterwegs sind und die andere Hälfte ist noch auf der anderen Seite des Gebüschs und du wirst von der Sau angegriffen.....
und du hast das zu spät gesehen - dann hast du halt Pech gehabt.... :roll:
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Beitragvon HurdyGurdy » 17.07.2017, 13:02

Lassen wir's einfach.
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