Wichtig ist: bei Sport schütten
die Muskel Botenstoffe, sogenannte Myokine aus. Die Interleukine
Myokine sind hormonähnliche, körpereigene Stoffe,
sie regeln die Immunabwehr.
Bei Bewegung wird der Fett- und Zuckerstoffwechsel beeinflußt.
Durch Myokine wird das schädliche viszerale Bauchfett verringert.
Man nimmt an, daß die Inzidenz chronischer Erkrankungen, wie Diabetes, Arteriosklerose, Alzheimer, Demenz und Krebs verringert wird.
Hallo liebe User*innen,

Möglicherweise habe ich mich ja nicht hinreichend klar in meinem Eingangsthread ausgedrückt.

Ja, der Gewichtsverlust beträgt um die 15 kg während der paar Monate meines Vor-Ruhestandes, das ist richtig. Aber ich bin ganz gewiss nicht jemand, der sich nicht an der Sinnlichkeit guten Essens erfreuen kann (Bitte keine Bemerkungen wie: Gutes Essen ist der Sex des Alters :wink: ) . Ich bevorzuge auch das, was man gemeinhin „gute bürgerliche Küche“ nennt. Riesige Fleischportionen brauche ich zwar auch nicht täglich, aber kleinere Portionen sind durchaus sehr willkommen....

Was ich in meiner Lebensführung wirklich geändert habe, ist mehr Schlaf, nicht weniger. Jetzt komme ich auf gut acht, manchmal gar neun Stunden. Das war früher die absolute Ausnahme, die Hälfte war die Regel. Sportlich habe ich mich mein ganzes (Berufs)Leben ziemlich aktiv fit gehalten; da hat sich in den letzten Monaten nicht all zu viel geändert. Etwas „altersgerechtes Joggen“ kam extra hinzu, aber erst vor ein paar Wochen. Das ist also definitiv nicht die Ursache. Und wie gesagt, ich halte mich vielleicht für alles andere, aber bestimmt nicht depressiv verstimmt… Damit wird der Gewichtsverlust also nicht zusammen hängen.

Ich wollte eigentlich nur rüberbringen, dass ich für meinen Teil die oft gehörte Meinung „Schlanker fühlt man(n) sich besser!“ so nicht bestätigen würde, jedenfalls nicht jetzt. Die vierzig Jahre zuvor, in denen ich so 12 bis 15 kg „mehr auf den Rippen“ hatte, habe ich mich subjektiv besser (fitter) gefühlt.

Erni855, mit einem Schnitzel pro Woche, wie Du mir empfiehlst, wäre ich schon fast beim völligen Fleischverzicht. Was empfiehlst Du mir denn für den Rest der Woche ? :wink:

Nein, Alf_2203, ich bin kein Couchpotato. Ich war immer schon gern in der freien Natur unterwegs, und damit meine ich jetzt nicht unbedingt gemächliches Spazierengehen. Und wie gesagt, ich hatte nicht die Absicht, irgendwie Gewicht zu verlieren oder gar eine Diät zu machen.

Es ist nämlich ziemlich blöd, wenn die Lieblingsjeans nicht mehr passen und man(n) sich nach neuer Garderobe umsehen muss. Aber das ist ein anderes Thema, das vielleicht nur ein Mann verstehen kann …

Eins von Drei
@Patriarch
Du schreibst u.a.:
Was ich in meiner Lebensführung wirklich geändert habe, ist mehr Schlaf, nicht weniger. Jetzt komme ich auf gut acht, manchmal gar neun Stunden. Das war früher die absolute Ausnahme, die Hälfte war die Regel.

also hilft auch mehr Schlaf beim Abnehmen.....
und je weniger Schlaf, desto eher eine Gewichtszunahme......
das hatte ich früher ebenfalls gelesen.....
Ist schon interessant, dass suggestive Informationen auf dem dürftigen Begründungsstand von man nimmt an oder habe ich irgendwo gelesen unter die Leute bringt. Fakten wären wesentlich hilfreicher.
bitteschön liebe Shekki...

so wichtig ist Schlaf beim Abnehmen
https://www.fitbook.de/health/so-wichti ... m-abnehmen
Druckenschwärze nimmt alles an, deshalb ist Druckenschwärze für mich kein Fakt. Ich kann jede Menge (suggestive) Berichte ins Internet stellen, irgendwer liest das dann und verbreitet es weiter und schon glauben ganze Menschenmengen, dass es sich um Fakten handelt. So einfach geht das.

Jaja, erzählen lassen sie die Menschen alles, aber sagen lassen sie sich nichts...
@Patriarch,
wenn ich ohne Anlass 15 kg an Gewicht innerhalb Deiner beschriebenen Zeit verlieren würde, dann käme mit der Gedanke an eine mögliche ernsthafte Erkrankung.
Das was Du beschreibst, das hat gar nichts mit dem Medikament "Gutes Gewicht" zu tun.
Ich gebe eigentlich keine persönlichen gesundheitlichen Ratschläge. Diese Mitteilung ist somit vorwiegend für die Allgemeinheit.
Gruß
Felix
Und wer außer dir, soll dir sagen, ob du dich wohl fühlst???
Zaphodb hat geschrieben: Und wer außer dir, soll dir sagen, ob du dich wohl fühlst???


Erinnert mich an den "beliebten" Satz eines mir bekannten Mediziners: "Wie fühlen WIR uns denn heute?" :wink:

Mein verstorbener Hausarzt fragte freundlich: "Was fehlt Ihnen denn?" :D
Darauf hätte ich geantwortet "Die Gesundheit, sonst wäre ich nicht hier." :lol:

Wenn ich bei gleichbleibenden Essgewohnheiten 15 kg abnehmen würde, dann dächte ich sicher an eine Krankheit, evtl. Schilddrüse oder so.

Abnehmen im Schlaf? Aber sicher, denn wer schläft sündigt (isst) nicht.
Huckleberry hat geschrieben:
Zaphodb hat geschrieben: Und wer außer dir, soll dir sagen, ob du dich wohl fühlst???


Erinnert mich an den "beliebten" Satz eines mir bekannten Mediziners: "Wie fühlen WIR uns denn heute?" :wink:

Mein verstorbener Hausarzt fragte freundlich: "Was fehlt Ihnen denn?" :D


Kommt ein Mann zum Arzt, "Herr Doktor ich habe so herzklopfen."
"Das kriegen wir auch noch weg"... :)
Nochmals vielen Dank für die tollen Tipps und Hinweise!

Nein, ich gehe natürlich nicht von einem krankheitsbedingten Gewichtsverlust aus. Die entsprechenden einschlägigen Symptome für die „üblichen Verdächtigen“ kann ich nicht entdecken. Dazu kommt, dass die physische Fitness ja nicht schlechter geworden ist (erwartungsgemäß Verbesserung des relativen Kraftniveaus; Reduzierung der absoluten Kraft als Folge einer derartigen Gewichtsabnahme ist ja normal, Ausdauerleistung konstant).

Hawaii.75, das Essen ist wahrscheinlich eines der noch verbliebene Laster. Ich würde es gar nicht mögen, hungrig zu Bett zu gehen…
:wink:
Zaphodb, natürlich kann nur ich selber bewerten, wie ich mich fühle. Da bin ich völlig Deiner Meinung. Allerdings ging meine Frage in eine ganz andere Richtung….

Meine Frage zielte einfach darauf ab, ob jemand das Gefühl kennt, sich trotz einer nicht krankheitsbedingten Gewichtsabnahme mental nicht besser zu fühlen.

Konkretes Beispiel: Vor dreißig, vielleicht auch noch vor zwanzig Jahren wäre ich über einen Sixpack hocherfreut gewesen. Heute finde ich das nicht allzu toll, ich selber habe mir mit ein paar Kilo mehr auf den Rippen „besser“ gefallen und mich auch subjektiv „besser“ gefühlt. Daher habe ich den Begriff „Mentales Wohlfühlgewicht“ kreiert.

Es ging mir also eher um die Frage des „Sich-Wohl-Fühlens“ mit seinem Körpergewicht mit der Überlegung, dass leichter und/oder schlanker nicht immer auch subjektiv als „besser“ empfunden werden muss.

Es tut mir leid, dass ich mein Anliegen so schlecht rüberbringen konnte. Aber die deutsche Sprache kann ja manchmal, wenigstens für Männer, ihre Tücken haben. Da sind Verwechslungen und Fehlinterpretationen durchaus denkbar…
Drei von Drei
Vielleicht sind Deine Essgewohnheiten jetzt anders, gezielter.
In Stress und Hektik stopft man sich schnell was rein was man so nicht machen würde.
Oder Du trauerst Deinem Arbeiterleben doch nach....ist ja schon eine Herausforderung von 100 auf 0 zu kommen.
Ausserdem (auch wenn sie es so gern möchte :idea: ) hat Shekina nicht recht , sondern Gundulabella.
Wenig Schlaf macht dicker, das haben Wissenschaftler herausgefunden .
Wenn Du Dich gesund fühlst, dann wirst vielleicht wieder zunehmen wenn sich Dein "Neues Leben" einpendelt und Du die neuerworbene Freiheit geniessen kannst.
Allerdings hast du unrecht, wenn du mir etwas unterstellst, das ich nie behauptet habe. Bitte erst mal richtig lesen und dann erkennen, was ich wirklich geschrieben habe. Danke!

Nein du musst mich nicht wirklich mögen, das wäre zuviel verlangt
Das Gewicht eines Menschen wird auf komplizierte Weise durch ein Zusammenspiel einer Reihe von Hormonen und Prozesse gesteuert, was nicht mal alle Ärzte, Ernährungsberater und Trainer wahrhaben wollen.
Das Prinzip weniger essen, mehr Bewegung = Gewichtsabnahme funktioniert leider nicht so einfach und vor allem nicht bei Jedem gleich. Sonst gäbe es keinen JoJo-Effekt und keine immer wieder neuen Ernährungs- Ratschläge.

Es gibt grob eingeteilt zwei unterschiedliche Stoffwechseltypen, die sich in der Art, auf Stress zu reagieren, unterscheiden:
- manche Menschen nehmen bei Stress ab,
- andere nehmen bei Stress zu.
Ich weiß nicht, was für ein Typ du bist, aber der Übergang in den Ruhestand stellt schon eine gewaltige Umstellung deines Lebens dar. Damit ändert sich auch die Menge an Stress bzw. die Art des Stresses, dem du jetzt ausgesetzt bist oder auch nicht. Vielleicht hast du manchen unterschwelliger Stress vorher garnicht wahrgenommen oder es ist jetzt eine neue Stressart da, die dir garnicht bewusst ist.
Die Erkenntnis, dass zu wenig Schlaf bzw. ein Leben entgegen dem eigenen Schlaf/Wach-Rhythmus Übergewicht fördert, ist dagegen allgemein akzeptiert.
Vielleicht trifft es auf dich zu.

Kann sein, dass hier schon darauf hingewiesen wurde, aber ein weiterer wichtiger Aspekt kann auch auf dich zutreffen. Muskelverlust ist mit fortschreitendem Alter immer wahrscheinlicher. Wenn dies auf dich zutrifft, kann ein Krafttraining den Verlust aufhalten. Aber leider kommt man irgendwann im Alter an einen Punkt, wo der Abbau schneller geht als der Aufbau, und das Training anscheinend nichts nützt. Aber dennoch profitiert man davon.

Zu deiner Eingangsfrage:
Als "mentales Wohlfühlgewicht" würde ich das Gewicht bezeichnen, auf welches du unter stressarman Bedingungen zusteuerst und bei dem alle deine Körperfunktionen im Gleichgewicht ablaufen!