Freut mich die ganzen positiven Berichte zu lesen. Ich habe auch meine Augen lasern lassen, brauche zwar noch ne Brille aber es ist deutlich besser geworden als zuvor.
Habe mich vorher aber echt viel informiert, unter anderem auf

    __________________________________________________

    Beitrag wurde teilweise gelöscht

    Link gelöscht – Werbung ist nicht gestattet
    Administration

    __________________________________________________

, habe da gezielt nach Kliniken gesucht und neue Forschungsergebnisse nachgelesen.
Oh... ich habe das noch vor mir beide Augen haben diesen "Vogel" habe minus 12 und minus 7 und +2 Altersweitsichtigkeit. Ich habe ziehmlich Angst davor aber freue mich nochmehr darauf bald wieder richtig sehen zu können. Ich befürchte auch, das mich anschließend ein Putzfimmel :shock: überfällt. Denn ich sehe den "Dreck" nur wenn er direkt vor mir steht. Spinnenweben existieren faktisch nicht in meiner Wohnung (hoffe ich) :lol: Am 24.05. habe ich die Voruntersuchungen für die OP. Kann mir jemand sagen in wieweit ich "alleine" mit dem Bus nach Hause fahren kann, nachdem die Pupillen sehr erweitert wurden, sehe ich da noch genug Ohne Blindenhund?

lg Sothys
Natürlich kannst du mit dem Bus nach Hause fahren, denn der Busfahrer sieht ja gut.
Das Eintropfen ist nicht so stark behindernd, es geht eher um eine Versicherungssache, wenn man selber mit dem Auto fahren würde.
Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit unterschiedlich berechneten Linsen, also dass mit dem zweiten Auge die Weitsichtigkeit ausgeglichen wird, damit man sich die Lese-/Gleitsichtbrille spart??

Ansonsten kann ich allen nur zustimmen, die Angst vor der OP und wie easy es dann war und dann der Durchblick. Leider habe ich hier erst nach der OP nachgelesen.

Viele Grüße
Paule
Ich habe mein li. Auge vor 3 Wochen ambulant operieren lassen.

Weitsicht wieder 100%

Aber der Zustand der 2 Unterschiedlichen Augen macht mir zu schaffen.

Weis nicht ob ich zum lesen Brille aufsetzen soll oder nicht.

Zweites Auge in 2 Wochen! Hoffe, dann wird es besser.
@Paule_Panther,

anläßlich eines (vor einigen Jahren) anstehenden Fahrradurlaubs, sah ich mich genötigt, auch eine Gleitsichtsonnenbrille anfertigen zu lassen. Da das aber ziemlich hohe Kosten bedeutet, habe ich mich beim Optiker nach Alternativen erkundigt.

Damals bot man mir an, solche Linsen zu testen. Eine Linse für die Nahsicht, die andere Linse für die Fernsicht. Da das Sehen im Gehirn "entsteht", kann man davon ausgehen, daß sich das Gehirn entsprechend "umgewöhnt" und damit umgehen lernt.

Mein Gehirn hat sich geweigert oder es hätte mehr Zeit gebraucht - die Zeit habe ich mir und meinem Gehirn dann nicht gegeben. Ich hab mich ziemlich unsicher gefühlt und in der Testphase nie scharf gesehen. Testzeitraum war zwischen einer und zwei Wochen.

Fazit: ich hab davon für mich Abstand genommen. Heute habe ich eine Gleitsichtsonnenbrille.

Aber mit Gleitsichtbrillen stehe ich auch auf Kriegsfuß. Bereich für Nahsicht ist sehr klein. Um mein Gegenüber im Gespräch scharf zu sehen, muß ich den Kopf in den Nacken legen - sieht ziemlich blöd aus und fühlt sich auch nicht gut an (war gestern auch im Fernsehen in der Sendung Hart-aber-Fair bei Cem Özdemir zu beobachten). Und ja, ich habe eine sehr gute Gleitsichtbrille (laut Optiker das Optimum).
liebe Luna,
zum Thema Gleitsichtbrillen. Der Optiker sollte Dir gesagt haben dass nicht alle Gestelle für Gleitsicht geeignet sind.Die Fläche für das Brillenglas sollte schon erheblich größer sein damit besonders der untere Bereich für die Nahsicht entsprechend groß ausfällt. Verkauft wird viel und gerne aber die Beratung hapert häufig. Ich trage schon sehr lange Gleitsichtbrillen und bin sehr zufrieden. Es gibt ja auch extra Gläser (auch Gleitsicht) für Computer bis Nahbereich, einfach toll was der Markt bietet. Man kann auch bei Zeiss direkt mal anfragen.
Die Brille selbst ist doch heute zu einem Modeartikel geworden und es gibt auch sehr schicke Modelle.
Dir wünsche ich erst mal viel Erfolg bei der Auswahl und hoffe dass Du eine gute
Beratung findest.
Hallo Luna,

danke für die Info.

Bei mir geht es um die graue Star-OP, von daher muss ich natürlich genau überlegen, ob ich es wage oder nicht.

Mal sehen (im wahrsten Sinne des Wortes, haha), wie ich mich entscheide.

Einen schönen 3. Oktober wünscht die Paule
Aber mit Gleitsichtbrillen stehe ich auch auf Kriegsfuß. Bereich für Nahsicht ist sehr klein. Um mein Gegenüber im Gespräch scharf zu sehen, muß ich den Kopf in den Nacken legen - sieht ziemlich blöd aus und fühlt sich auch nicht gut an (war gestern auch im Fernsehen in der Sendung Hart-aber-Fair bei Cem Özdemir zu beobachten). Und ja, ich habe eine sehr gute Gleitsichtbrille (laut Optiker das Optimum).

Das verstehe ich jetzt nicht.
Der Bereich fürs Sehen in die Ferne ist normalerweise recht groß.
Die Nahsicht (zum Lesen beispielsweise) ist kleiner, aber sollte schon so eingestellt sein, dass man nicht den Kopf in den Nacken legen muss.

Ich hatte es auch schon, dass ich zum Lesen den Kopf richtig hoch heben musste. Es wurde verkehrt ausgemessen. Ich hatte damals neue Gläser bekommen.
Innerhalb einiger Monate kann man reklamieren.
Ich bin begeistert von meiner Gleitsichtbrille.
Ich brauche sie - sie ist für mich lebensnotwendig.

Natürlich war die Gewöhnungsphase am Anfang nicht so ganz leicht.
Brauchte ca 3-4 Wochen dazu - wo ich dann für mich erkannt habe, ja das ist es was ich brauche.
Die erste Wioche damals - war eine Katastrophe - wie schwer ich mir damit getan habe. Aber ich hielt durch - mein Augenarzt ermunterte mich sehr dazu durchzuhalten.
Die richtige Kopfhaltung muss man schon erlernen - so empfand ich es auch - besonders dann, wenn ich Stufen ging.

Dadurch, dass ich über 3 Dioptrin - Unterschied von Nah (6,5) und Fern(3,2) brauche - ist die Gleitsichtbrille eine wunderbare Sache.
Ich müßte andauernd Brille wechseln.
Und wie das gehen sollte - wie ich das machen sollte - ohne in den Zeiten von nah und fern - blind durchs Leben zu gehen - ist schon schwierig.
Deshalb bin ich froh, dass es diese Errungenschaft gibt.

Ausserdem - der beste Schutz für eine Brille ist der, wenn man sie auf der Nase trägt.

Ich hätte mich durch andauerndes Brillen wechseln sicherlich schon oft - auf die Brille gesetzt, runtergeworfen usw. wenn die andere gerade auf der Nase sitzt - und der Bereich der damit nicht abgedeckt ist nur verschwommen ersichtlich ist.

Bezüglich grauer Star - natürlich würde ich mich operieren lassen.
Schließlich will ich nicht blind durchs restliche Leben gehen.
@ zarteFee54 » 02.10.2018, 10:38

Danke für Deinen Hinweis.
Da es für mich bereits die dritte Gleitsichtbrille ist, habe ich natürlich auf die von Dir genannten Kriterien geachtet: großes Gestell und neueste Technik bei den Gläsern. Es sind sogar Zeiss-Gläser. Und dennoch...
Und eine separate Bildschirmbrille besitze ich auch und mit der komme ich auch prima klar.

@ Paule_Panther » 03.10.2018, 9:18,
ich hatte Dir auf Deine Frage zu den unterschiedlichen Linsen geantwortet. Zur OP kann ich nichts beitragen.

@Rotkappe » 04.10.2018, 15:08,
ok, ich hätte es etwas konkreter erklären müssen. Bei den Gleitsichtbrillen gibt es ja drei Bereiche:
nah (lesen)
fern (z. B. Auto fahren)
mittlerer Bereich (wenn man jemandem gegenüber steht und sich z. B. unterhalten will, in die Augen schauen will ;-) ).

Mit Nah und Fern kann ich ganz gut umgehen. Wobei ich eine Lesebrille nutze, wenn ich z. B. ein Buch lese, da ich sonst ständig meinen Kopf hin- und herbewegen muß. Da ist mir der Bereich in der Gleitsichtbrille einfach zu klein.

Schwierig ist der mittlere Bereich - das hatte ich in meinem vorigen Beitrag beschrieben. Wenn ich also jemandem gegenüber stehe - normaler Abstand von ca. einem Meter, den man bei normalen persönlichen Unterhaltungen so einnimmt - dann sehe ich den Andern einfach nicht scharf. Das stört mich. Ich muß also den Kopf anheben, um den Bereich zu finden, in dem ich ihn scharf sehen kann. Ganz blöd, und wenn mein Gegenüber dann noch größer ist als ich... Und das ist ganz leicht möglich - bei meinen 1,63 :wink:

Geht Euch das nicht so?
Hallo Paule, egal ob jetzt oder später, du kommst nicht drumrum. Plötzlich siehst du wieder die Flecke auf deiner Kleidung und die Farben im Fernseher.
Du musst aber wissen, dass nicht nur du besser raussehen kannst, sondern der Arzt auch rein und da gibt es Unwägbarkeiten.
Was schon da war wird nun sichtbar und nicht alle OP's bewirken ein besseres Sehen. Es gibt auch Probleme, die sich nun erst deutlich zeigen.
Viel Erfolg, es tut jedenfalls nicht weh. Ich konnte nach einer Stunde wieder gehen.
luna15 hat geschrieben: Schwierig ist der mittlere Bereich - das hatte ich in meinem vorigen Beitrag beschrieben. Wenn ich also jemandem gegenüber stehe - normaler Abstand von ca. einem Meter, den man bei normalen persönlichen Unterhaltungen so einnimmt - dann sehe ich den Andern einfach nicht scharf. Das stört mich. Ich muß also den Kopf anheben, um den Bereich zu finden, in dem ich ihn scharf sehen kann. Ganz blöd, und wenn mein Gegenüber dann noch größer ist als ich... Und das ist ganz leicht möglich - bei meinen 1,63 :wink:

Geht Euch das nicht so?

doch - da gebe ich dir natürlich recht - und das erlernen der richtigen Kopfhaltung - gehört eben zur Brillengewöhnung dazu.
Auch beim Stiegen steigen muss ich den Kopf stark runterdrücken, damit ich durch den Fernbereich und nicht den Nahbereich sehe - denn da würde ich die Stufen nicht erkennen und Sturzgefahr wäre vorhanden.
kundgeba hat geschrieben:
luna15 hat geschrieben: Schwierig ist der mittlere Bereich - das hatte ich in meinem vorigen Beitrag beschrieben. Wenn ich also jemandem gegenüber stehe - normaler Abstand von ca. einem Meter, den man bei normalen persönlichen Unterhaltungen so einnimmt - dann sehe ich den Andern einfach nicht scharf. Das stört mich. Ich muß also den Kopf anheben, um den Bereich zu finden, in dem ich ihn scharf sehen kann. Ganz blöd, und wenn mein Gegenüber dann noch größer ist als ich... Und das ist ganz leicht möglich - bei meinen 1,63 :wink:

Geht Euch das nicht so?

doch - da gebe ich dir natürlich recht - und das erlernen der richtigen Kopfhaltung - gehört eben zur Brillengewöhnung dazu.
Auch beim Stiegen steigen muss ich den Kopf stark runterdrücken, damit ich durch den Fernbereich und nicht den Nahbereich sehe - denn da würde ich die Stufen nicht erkennen und Sturzgefahr wäre vorhanden.
Seelchen2013 hat geschrieben: Ich habe mein li. Auge vor 3 Wochen ambulant operieren lassen.

Weitsicht wieder 100%

Aber der Zustand der 2 Unterschiedlichen Augen macht mir zu schaffen.

Weis nicht ob ich zum lesen Brille aufsetzen soll oder nicht.

Zweites Auge in 2 Wochen! Hoffe, dann wird es besser.
:?: Zum Thema Grauen Star: die OP liegt 2 Monate zurück, das Auge schmerzt nach wie vor und die Tränen laufen - die Hornhaut des Auges hat sich krankhaft nach der OP verdoppelt. Fakt ist, das Auge ist geschädigt und zwar für immer.
Ich war optimistisch, man hat versprochen, nur noch eine Lesebrille. Alles ist anders gekommen.
cron