@mambo,
und wie verschwindet ohne OP der dicke Gnubbel? Das sind doch irgendwelche Ablagerungen. Ich habe komischerweise nur an einem Fuß solch Beule.
xullax hat geschrieben: Bei mir soll eine Abschälung der Pupillenhornhaut gemacht werden,davor hab ich Angst.
Hat jemand schon diesbezüglich Erfahrung gemacht :?:


Du sagst, "soll", Falls du von Lasik sprichst, so ist das natürlich freiwillig und nicht ganz billig, weil man es selber bezahlen muss. Die Hornhaut wird dann abgeschliffen, um eine Fehlsichtigkeit, weit- oder kurzsichtig, auszugleichen. Man kann die natürlich auch mit einer Kontaktlinse ausgleichen, das ist auf jeden Fall ungefährlich. Ein Hornhautabschliff ist nicht rückgängig zu machen, und wenn er nicht gut gemacht wurde, kann es Komplikationen geben. Muss aber nicht. Aber man sollte wissen, auf was man sich da einlässt.

Vielleicht solltest du einen eigenen Thread aufmachen, da gibt es bestimmt noch andere, die dazu etwas sagen könnten. Die würden natürlich hier nicht suchen.
regina47 hat geschrieben: @mambo,
und wie verschwindet ohne OP der dicke Gnubbel? Das sind doch irgendwelche Ablagerungen. Ich habe komischerweise nur an einem Fuß solch Beule.

@Regina, ich weiß nicht genau, was du mit dickem Gnubbel meinst. Die Fehlstellung, also die Seitwärtsverbiegung der Großzehe lässt sich beheben. Informationen darüber finden sich sicher zur Genüge im Netz. Es ist allerdings Geduld notwendig und Zeit. Man hat Jahrzehnte gebraucht, die Zehe zu verbiegen, die lässt sich natürlich nicht in 6 Wochen richten.

Ich vermute aber, dass du mit Gnubbel, hinter denen du Ablagerungen vermutest, die Osteophyten meinst, die sich aufgrund der Arthrose an den Großzehengelenken bilden. Es handelt sich nicht um Ablagerungen, sondern um knöcherne Anbauten, mit denen das arthrotische Gelenk seine Gelenkfläche zu vergrößern sucht um so seine Funktion weiterhin ausüben zu können (laienhaft ausgedrückt, ich bin kein Arzt :wink: )

Diese Ostheophyten lassen sich nicht ohne OP beseitigen, bei einer OP zur Beseitigung der Osteophyten spricht man einer Gelenktoilette. Die Schulmediziner haben mir diese OP wärmstens empfohlen, da sie mir ja keine andere teure OP verkaufen konnten.

Mein Alternativmediziner hat mir davon abgeraten, weil die Entfernung der Osteophyten nur vorübergehend wäre. Das Grundproblem, Arthrose ist ja nicht behoben, also bilden sich wieder neue Osteophyten und die OP Narben an sich können ja auch Probleme bereiten. Bitte nicht zu vergessen, dass niemand den Erfolg einer OP garantieren kann. Eine Bekannte hatte sich vor Jahren darauf eingelassen, ein künstliches Großzehengelenk einsetzen zu lassen. Es ist gründlich schiefgegangen, Keime, Vereiterungen, Entzündungen; sie wird wohl den Rest ihres Lebens nicht mehr richtig laufen können.

lg Mambo
Vielen Dank für die Klarstellung und die Aufklärung. :)
Als ebenfalls Betroffene danke ich Euch für Eure Kommentare. Ich habe vor vielen Jahren bei drei Kolleginnen den Operationsverlauf/Heilungsprozeß miterlebt und habe daraufhin beschlossen, mich nicht operieren zu lassen, solange keine Schmerzen da sind.

Mittlerweile hat sich ja auch auf diesem Gebiet viel getan und ich denke schon darüber nach, dass eine Operation, wenn sie denn nötig würde, mit zunehmendem Alter risikobehafteter sein dürfte.
Hallux Valgus betrifft nicht nur die Fehlstellung der Zehen sondern auch des Gelenkes an sich.
Diese Vorwölbung im Bereich Vorderfuss/Zehenbereichs ist ohne OP nicht behandelbar, da überschüssiges Knochengewebe abgetragen werden muss.

Meist bereitet die Fehlstellung der Zehe an sich keine Schmerzen, die Reibung der Vorwölbung im Schuh sehrwohl.

Wie man ohne Operation überschüssige/wuchernde Knochen entfernen kann ist mir ein Rätsel.

Habe mich aufgrund andauernder Schmerzen zur OP entschlossen, heute.. knapp ein Jahr später bin ich froh diese Entscheidung getroffen zu haben.
.. denn ich gehe ohne Schmerzen.

qualcuno
qualcuno hat geschrieben: Wie man ohne Operation überschüssige/wuchernde Knochen entfernen kann ist mir ein Rätsel.

Ein Hallux Valgus ist ohne OP zu richten, von einer Entfernung der Osteophyten ohne OP war dabei nicht die Rede.
qualcuno hat geschrieben: Habe mich aufgrund andauernder Schmerzen zur OP entschlossen, heute.. knapp ein Jahr später bin ich froh diese Entscheidung getroffen zu haben.
.. denn ich gehe ohne Schmerzen.

Genau das kann dir aber niemand vor der Operation garantieren, es kann auch unverändert bleiben oder schlimmer werden. Es kann auch im Laufe der Zeit wieder zu Schmerzen kommen, je nach Beanspruchung; es können sich auch neue Osteophyten bilden.

Klar, wenn man Schmerzen hat, die niemand in der Lage ist, zu beseitigen, entschließt man sich zur OP; aus lauter Verzweiflung. Ich hatte das Glück, den richtigen Arzt zu finden.

Ich wünsche dir, dass dein OP-Erfolg erhalten bleibt.

lg Mambo
Ich habe gerade mal die Suchfunktion bemüht, da ich aus aktuellem Anlass NOCH mal operiert werden muss. Meine erste OP, um den Hallux Valgus zu richten, war 2016. Danach ging es ein halbes Jahr sehr gut, bis ich bemerkte, dass er sich wieder einzog.
Mittlerweile befindet er sich fast wieder in der Ausgangslage und ich habe massive Schmerzen beim Gehen. Ich muss deshalb auch noch mal sagen: Eine Garantie gibt es nicht, dass es danach besser ist als vorher. Mein Hallux Valgus bestätigt das.
Der Arzt meinte: Kann man nichts machen, außer den HV noch mal zu operieren. Toll... das wollte ich allerdings nicht.
Dann kam eine Schiene, die ich fast jeden Tag tragen musste, um mich überhaupt bewegen zu können!
Kein Spaß.. Ich werde es bald noch mal versuchen mit einer Schraube von Magnezix. Das wird aber auch mein letzter Versuch gegen den Hallux Valgus. Anscheinend löst sich eine Magnezix Schraube nach 1 bis 1,5 Jahren auf... sie besteht nämlich aus Magnesium. Wie genau das funktioniert, weiß ich nicht, ich weiß nur, dass es was mit dem Material zu tun hat. Ich hoffe, das hilft jemandem hier weiter.

Wie viele Versuche waren es bei euch? Gibt es überhaupt jemanden, bei dem es wieder schlimmer geworden ist nach der OP?
Hallo Navarro,
Ich bin doch sehr überrascht wie viele schlechten Erfahrungen bei einer Hallux OP gemacht werden!
Dadurch kommt es dann automatisch zu diesen Ängsten . Ich habe mir meinen linken Fuß vor 15 Jahren operieren lasse. Der rechte Fuß vor 8 Jahren .
Alles perfekt, keine nachträglichen Schwierigkeiten.
Auch die Nachsorge war absolut problemlos . Ich habe nie Krücken gebraucht und habe die Klinik am nächsten Tag wieder verlassen können.

Bei den sogenannten Zuckerschrauben handelt es sich um selbstauflösende Schrauben, diese lösen sich nach ca. einem 3/4 Jahr langsam auf, bis dahin hat sich der Fuß wieder stabilisiert.
Es ist hier zu empfehlen zu einem Fußorthopäden zu gehen, dieser ist mit dem System vertraut.
Nach dieser langen Zeit habe ich keinerlei Probleme bekommen.
Ich kann mir eine weitere OP nicht vorstellen.
Wünsche viel Glück mit einem erfahrenen Spezialisten .
Hallo,
bei mir ist nun ebenfalls ein Hallux Valgus attestiert worden. Ich hoffe mal, dass ich keine so schlechten Erfahrungen machen werde. Das mit dieser Zuckerschraube bzw. Magnezix klingt ja recht interessant.

Tosca1, verstehe ich das richtig, dass bei dir auch diese Magnezix zum Einsatz kam? Und du konntest direkt nach der Operation wieder normal laufen? Ich habe da auch ganz anderes gehört, von wochenlangen Heilprozessen, teilweise mussten Personen wohl sogar einige Wochen im Rollstuhl sitzen. Das möchte ich auch keinen Fall.

Warst du in einer Spezialklinik? Ich habe gehört in Berlin soll es ein Zentrum geben, dass sich auf Gelenkoperationen spezialisiert hat
nun, vielleicht berücksichtigen die betroffenen auch einmal ein paar aspekte aus der ganzheitlichen medizin :
ich habe in meinen fortbildungen gelernt, dass dies auch der sitz der schilddrüse ist - wieviele von euch nehmen u.a. schon schilddrüsenmedis??
der sitz der schildrüse ist der hals - wieviele schlucken ihren ärger/gefühle lieber runter, als sie mal auf den tisch zu packen?? und laufen lieber sprichwörtlich mit nem dicken hals rum ;-)
bei einseitigkeit bitte berücksichtigen, dass der körper von der entgegengesetzten gehirnhälfte mitgesteuert wird (beim schlaganfall meist deutlich zu shen anfall rechts betr. körperseite links und umgekehrt)
wie oft erklären wir uns dinge mit dem verstand und wollen "Stark" sein....oder können/wollen keine gefühle zeigen..

in der pubertät meines sohnes ging es verdammt heiß her - ich habe oft geschluckt und mir "erklärt" dass es alles eine frage der zeit ist, die ich nur überstehen "müsste" rückhalt beim erzeuger fand ich keine - also noch doppelter stress

irgendwann hatte ich zeitgleich mit einem fühlbaren knoten auch auf der gleichen seite einen ausgeprägten hallux (wenns danach geht auch erblich bedingt durch mutter???ihre ops haben nix genutzt kam immer wieder)
nachdem ich mich gefragt habe, was ICH eigentlich will, habe ich ein halbes jahr gebraucht, um alles wieder auf "normalmass" zu bringen
danach bin ich zum arzt und hab mich checken lassen ....

wenn ich heute das gefühl habe, das einer der bereiche wieder ausgeprägter ist/wird, find ich in der rückschau garantiert genug anlässe, die mich unbewußt ins hamsterrad haben laufen lassen

also ... vielleicht mal in die richtung überlegen ... ansonsten alles gute für die geplanten op's

mich bei rückfragen gern auch persönlich anschreiben ;-)
Mambo2013 hat geschrieben:
regina47 hat geschrieben: @mambo,
und wie verschwindet ohne OP der dicke Gnubbel? Das sind doch irgendwelche Ablagerungen. Ich habe komischerweise nur an einem Fuß solch Beule.

@Regina, ich weiß nicht genau, was du mit dickem Gnubbel meinst. Die Fehlstellung, also die Seitwärtsverbiegung der Großzehe lässt sich beheben. Informationen darüber finden sich sicher zur Genüge im Netz. Es ist allerdings Geduld notwendig und Zeit. Man hat Jahrzehnte gebraucht, die Zehe zu verbiegen, die lässt sich natürlich nicht in 6 Wochen richten.

Ich vermute aber, dass du mit Gnubbel, hinter denen du Ablagerungen vermutest, die Osteophyten meinst, die sich aufgrund der Arthrose an den Großzehengelenken bilden. Es handelt sich nicht um Ablagerungen, sondern um knöcherne Anbauten, mit denen das arthrotische Gelenk seine Gelenkfläche zu vergrößern sucht um so seine Funktion weiterhin ausüben zu können (laienhaft ausgedrückt, ich bin kein Arzt :wink: )

Diese Ostheophyten lassen sich nicht ohne OP beseitigen, bei einer OP zur Beseitigung der Osteophyten spricht man einer Gelenktoilette. Die Schulmediziner haben mir diese OP wärmstens empfohlen, da sie mir ja keine andere teure OP verkaufen konnten.

Mein Alternativmediziner hat mir davon abgeraten, weil die Entfernung der Osteophyten nur vorübergehend wäre. Das Grundproblem, Arthrose ist ja nicht behoben, also bilden sich wieder neue Osteophyten und die OP Narben an sich können ja auch Probleme bereiten. Bitte nicht zu vergessen, dass niemand den Erfolg einer OP garantieren kann. Eine Bekannte hatte sich vor Jahren darauf eingelassen, ein künstliches Großzehengelenk einsetzen zu lassen. Es ist gründlich schiefgegangen, Keime, Vereiterungen, Entzündungen; sie wird wohl den Rest ihres Lebens nicht mehr richtig laufen können.

lg Mambo


Es handelt sich nicht um Ablagerungen, sondern um knöcherne Anbauten, mit denen das arthrotische Gelenk seine Gelenkfläche zu vergrößern sucht um so seine Funktion weiterhin ausüben zu können (laienhaft ausgedrückt, ich bin kein Arzt :wink: )

Ja, laienhaft.