Ich lese ja sehr gerne und im Moment stellt sich für mich die Frage ob mit ein wenig Talent jeder ein Buch schreiben kann.
Ich selbst bin ja eher talentfrei was diese Sache anbelangt aber mich würde interessieren was man beim Schreiben eines Buches alles berücksichtigen muss.
Ich stelle mir es nicht so leicht vor für seine Geschichte dann auch einen Verlag zu finden und kann mir vorstellen, dass es ein langer Prozess ist bis es wirklich zu einer Veröffentlichung kommt.
Habt ihr schon Erfahrungen gesammelt was das Buch schreiben anbelangt, wenn ja würdet ihr es noch einmal so oder anders machen?
Über dieses Thema könnte man gleich ein ganzes Buch schreiben!
Ein wenig Talent genügt sicher nicht! Es braucht viel Talent, ein Anliegen und eine ganze Menge Übung und Erfahrung.
Das Handwerk des Schreibens ist erlernbar. In den unzähligen Kursen für kreatives Schreiben tummeln sich so viele Schreibwillige, aber die Nobelpreisträger für Literatur kommen nicht von dort.
Wer nicht schon in der Kindheit und Jugend die Schreibwut in Tagebüchern, Briefen und hunderten Gedichten ausgetobt hat, wird sich schwertun, die Karriere mit einem Buch zu starten.
Einen Verlag zu finden ist eine weitere Hürde - die nehmen dich nämlich nur, wenn du schon einen Namen hast....
...und einen bekannten Namen hast du mit etwas Glück erst beim zweiten Buch.

Alle meine Freunde schreiben zur Zeit Krimis. Ich habe die zweifelhafte Ehre, die Korrekturen lesen zu müssen.
Ich schreibe keinen Krimi, weil ich zu den vielen Toten, die da kreiert werden, keine weitere Leiche beisteuern will.
Patricia Highsmith hat ein Buch übers Verfassen von Krimis geschrieben:
Suspense oder wie man einen thriller schreibt.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Eine Chance gibt es, sich zu veröffentlichen:
Stell deine Story ins Internet, und wenn sie genügend pornographische Aussage hat, werden die Verleger sich um die Rechte zur Veröffentlichung raufen!
Es wird noch eine Weile noch dauern. :wink:
barbera hat geschrieben: Über dieses Thema könnte man gleich ein ganzes Buch schreiben!
Ein wenig Talent genügt sicher nicht! Es braucht viel Talent, ein Anliegen und eine ganze Menge Übung und Erfahrung.
Das Handwerk des Schreibens ist erlernbar. In den unzähligen Kursen für kreatives Schreiben tummeln sich so viele Schreibwillige, aber die Nobelpreisträger für Literatur kommen nicht von dort.
Wer nicht schon in der Kindheit und Jugend die Schreibwut in Tagebüchern, Briefen und hunderten Gedichten ausgetobt hat, wird sich schwertun, die Karriere mit einem Buch zu starten.
Einen Verlag zu finden ist eine weitere Hürde - die nehmen dich nämlich nur, wenn du schon einen Namen hast....
...und einen bekannten Namen hast du mit etwas Glück erst beim zweiten Buch.

Alle meine Freunde schreiben zur Zeit Krimis. Ich habe die zweifelhafte Ehre, die Korrekturen lesen zu müssen.
Ich schreibe keinen Krimi, weil ich zu den vielen Toten, die da kreiert werden, keine weitere Leiche beisteuern will.
Patricia Highsmith hat ein Buch übers Verfassen von Krimis geschrieben:
Suspense oder wie man einen thriller schreibt.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

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Nein ich bin da ja eher talentfrei mich würde es nur mal interessieren was für Möglichkeiten man da hat. Mittlerweile ist man ja nicht mehr so auf Verlage angewiesen bei denen man ja so und so keine Chance hat. Das habe ich nur mitbekommen bei einer Freundin die auch ein Buch veröffentlichen wollte. Zwei Jahre hat sie gesucht, leider erfolglos. Dann hat sie sich an einen Verlag mit Druckkostenbeitrag gewendet und siehe da sie hat es geschafft.
Ihre Investition hat sie auch wieder erwirtschaftet, also müsste es doch auch für einen normalen Verlag lukrativ gewesen sein sie zu drucken und zu unterstützen.
Ich selbst habe kein Buch geschrieben (gehöre diesbezüglich nämlich ebenfalls zu den Talentbefreiten :P) Aber eine ehemalige Arbeitskollegin, mit der ich immer noch guten und regelmäßigen Kontakt pflege, ist gerade dabei einen Roman zu verfassen! Ich weiß ehrlich gesagt nicht, aus welchen gründen sie plötzlich mit dem Schreiben begonnen hat, aber angeblich hat sie immer schon gerne kreativ geschrieben und hatte früher beruflich auch mit dem Verlagswesen zu tun... mittlerweile ist sie seit 3 Jahren in der Pension und da bleibt ihr auch genug Zeit übrig, um einen Roman zu verfassen :D Ich persönlich finde das sehr mutig, vor allem da es ja am Ende auch darauf ankommt einen Verlag zu finden, der auch bereit ist ihr Buch zu veröffentlichen! Sie hat sich diesbezüglich schon ein bisschen schlau gemacht und rechnet sich beim Novum Verlag gute Chancen aus... aber zuerst muss der Schinken ja mal fertig werden und ich bin schon echt gespannt, wie er wird! Hoffentlich lässt sie ihn mich auch gleich lesen, denn momentan verrät sie absolut nichts über Handlung, Personen etc. Ist alles streng geheim ;)
Ich hatte in meiner aktiven Zeit neun Taschenbücher im Heyne-Verlag veröffentlicht. Allerdings keine Belletristik sondern Sachbücher über meine Thematik Rhetorik und Körpersprache. Noch mehr verdiente man mit Zeitschriftenbeiträge. Wenn es um Romane geht, da kann ich nichts sagen.
Ich habe schon einige schlechte Bücher gelesen. Früher harrte ich bis zum Ende aus in der Hoffnung, den Grund zu erkennen, warum dieses Buch verlegt wurde. Bei einigen hatte ich das Gefühl, sie wurden am Lektorat vorbeigeschmuggelt. Oder sie hatten keinen "roten Faden" in der Handlung oder diese war in sich unlogisch/nicht schlüssig. Namen und Orte wurden verwechselt, die Namen der Protagonisten immer wieder in anderer Schreibweise zu Papier gebracht. Andere wiederum bauen so viel Spannung und Nebenschauplätze auf, dass das Gefühl entsteht, der Autor hat sich verzettelt und findet nicht mehr zurück. In diesen Fällen gibt es nicht selten eine Entwirrung des Geschehens auf den letzten 10-20 Seiten - da kann der Leser nicht nachvollziehen, wie es zu dieser Entwicklung kam - Verfeindete werden plötzlich zu besten Freunden oder Liebenden, der Mörder wird überführt...

Ich vermute mal, dass es gar nicht so schwierig sein dürfte, einen Verleger zu finden. Sonst gäbe es nicht so viel Schund-Literatur auf dem Markt.
Man kann überall veröffentlichen. Das heißt auch kostenlos. Da Werbung hier zu Recht nicht erlaubt ist, google Dich durch.
Und was das Lesen anbelangt, so gibt es für jeden Geschmack etwas.
Ich kaufe nicht mehr, sondern leihe in der Stadtbibliothek aus. Da ich als "Vorleserin" registriert bin, ist das für mich kostenlos. Was ich dort moniere ist, sind die Aufschriften auf dem Buchrücken mit "für Frauen" oder für "Männer"  das finde ich absolut überholt und auch nicht stimmig.
Ich gehe mal davon aus, dass das Angeben einer HP hier auch zur Werbung gehört und bitte Yentl diese zu löschen, falls dem so ist.  

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Ich schreibe und lese viel. Ich arbeite nicht mehr. Ich schreibe mit Leichtigkeit. Gegenwärtig suche ich einen renomierten Neurologen, der so gern schreibt wie Oliver Sacks......
:D Ja, ich habe über einen Internetverlag nach 19 Jahren Geschäftstätigkeit ein Buch über die Gründung meiner eigenen Selbständigkeit. mit Tipps aus der Praxis für die Praxis und mit vielen negativen und positiven Erfahrungen geschrieben. Gerade für Berufsstarter in meiner Branche sollte es ein Helfer sein und das Buch ging gut. Versucht mal zu schreiben, es macht Spaß. Man muß nur eine gute Idee haben.
Ich bin schon seit einiger Zeit am Überlegen, wie und wo ich meine seit Jahren gesammelten eigenen Gedichte und Geschichten in Blog-Form (hier bei 50plus teilweise schon veröffentlicht) bei einem Buchverlag unterbringen könnte.

Ich bin dabei auf eine Zwischenlösung gekommen und habe 2 Gedichts- und Geschichtenbände, selbst illustriert und mit vielen eigenen Bildern zusammengestellt, durch einen Fotoverlag drucken lassen.

Das Ergebnis war sehenswert und alle Empfänger eines solchen Bandes haben sich anschließend darüber mächtig gefreut.

Nun bin ich bereits in Vorbereitung eines 3. Bandes, es macht mir viel Spass dabei.

Ich empfinde dies durchaus als gute Zwischenlösung, bis man für die offizielle Herausgabe einen Buchverlag gefunden hat.
Natürlich sind solche Bände nicht ganz preisgünstig, aber der Erfolg und die Freude bei den Empfängern haben mich auf diesem Weg bestätigt

Meine Meinung / fischli
Tja - die Erfahrung habe ich auch schon gemacht.
Mein bisher einziges, aufgelegtes Buch, ist ein "Telefonbuch". Also ein Sachbuch über ein bestimmtes Fachgebiet. Dieses hat der "Interessen-Verein der Sache" als Ratgeber veröffentlicht. Das war 1996. Inzwischen sind die Daten alle über Internet auffindbar und das Buch kann nicht mehr verkauft werden. Habe noch einen Stock von 20 Bänden, welche ich bei Gelegenheit jeweils verschenke. 8)
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