Betroffen sind wir alle, egal ob Lieschen Müller oder nicht. Warum wurde hier zum Teil schon beschrieben. Wir kriegen nichts mehr für unsere Ersparnisse, Lebensversicherungen etc. Aber: wer schon immer bauen wollte, dann jetzt. Und es gibt einen, dem kann gar nichts Besseres passieren: der Staat. Die Welt war noch nie so hoch verschuldet wie jetzt. Wo Schulden sind, entstehen Zinsen. Wenn der Zinssatz sehr niedrig ist, wie gerade jetzt. muß ein Staat für seine Schulden so gut wie nichts zahlen, d. h. in der Quintessenz, dass er diese Lasten an seine Bürger abwälzt, weil diese logischerweise im Gegenzug nichts für ihre Ersparnisse (und auch Altersvorsorge) bekommen.
http://www.boerse.de/nachrichten/ROUNDU ... ch/7652087

dieser Bericht paßt zu Deinem Beitrag.....
allerdings gibt es noch einen anderen Aspekt:
wenn weiterhin so viel gebaut wird und Wohnungen gekauft werden - dann wird es irgendwann keine Mieter für diese Wohnungen mehr geben ....
d.h. u.a. - wenn jemand sein Haus wieder verkaufen möchte - wird er nicht mehr dasselbe Geld bekommen.....

es wird jetzt schon auf eine Immobilienblase hingewiesen, die wir in 10 bis 15 Jahren haben werden....
aktuell hat Spanien immer noch mit einem extremen Angebot von Immobilien zu kämpfen, die leerstehen, weil wesentlich mehr Immobilien gebaut wurden, als Mieter zur Verfügung standen......
in fast ganz Europa herrscht das Problem einer überalternden Gesellschaft .....d.h. - die Kinder fehlen, die als junge Erwachsene für ihre Familie Wohnungen brauchen....und die Flüchtlinge helfen da nur bedingt.....

der letzten Immobilienblase ist Deutschland nur entgangen, weil nach der Öffnung der DDR zwar viel gebaut wurde - die Förderungsprämien jedoch ausgesetzt wurden....
Hier zeigt sich, wer wirklich das Sagen in Deutschland/in Europa oder auch auf der Welt hat.
Nicht die Regierung hat die Entscheidung über Geld, Banken und Wirtschaft, sondern umgekehrt.

Hier bekommen wird es nun einmal öffentlich und ungeniert vorgeführt, wer die Macht hat, wer das Geld druckt.
Über die Köpfe der Parlamente und Regierungen hinweg beschließt die EZB ureigene politische Dinge und nimmt ihnen das Heft aus der Hand ....wenn sie es denn jemals in der Hand hatten.

Und warum tun sie das? ...... weil sie es können!
Wenn das nicht deutlich ist.
Jeder Ballon kann nur so lange aufgebalsen werden bis er platzt.
Soisses hat geschrieben: Hier zeigt sich, wer wirklich das Sagen in Deutschland/in Europa oder auch auf der Welt hat.
Nicht die Regierung hat die Entscheidung über Geld, Banken und Wirtschaft, sondern umgekehrt.

Hier bekommen wird es nun einmal öffentlich und ungeniert vorgeführt, wer die Macht hat, wer das Geld druckt.
Über die Köpfe der Parlamente und Regierungen hinweg beschließt die EZB ureigene politische Dinge und nimmt ihnen das Heft aus der Hand ....wenn sie es denn jemals in der Hand hatten.

Und warum tun sie das? ...... weil sie es können!
Wenn das nicht deutlich ist.


als Draghi vor kurzem nochmals den Geldhahn aufgedreht hatte, wurde das von den Wirtschaftsexperten größtenteils negativ zur Kenntnis genommen und die Anleger haben sich nach kurzer Zeit angeschlossen....
mit seiner letzten Aktion hat er alles aus der Hand gegeben - d.h. - er hat keinen Spielraum mehr nach unten....

das ist ein Zeichen, dass das "Aufdrehen des Geldhahns" - die "Niedrig-Zinspolitik" der Wirtschaft nur eine kurzzeitige Erleichterung verschafft und dann doch rel. schnell wieder verpufft....
und genau das wurde anfangs immer wieder gesagt....

Wirtschaft läßt sich nicht manipulieren !
Wirtschaft ist die Summe jeder einzelnen Firma.....wie voll ist das jeweilige Auftragsbuch - wie viel Gewinn konnte erwirtschaftet werden ?
ich hoffe, dass den nächsten Quartalsberichten der Firmen mehr Beachtung geschenkt wird und nicht den "Geldgeschenken" :!:

mit dem Staatshaushalt ist es dasselbe:
wenn jeder von uns sauber wirtschaftet - ohne sich zu sehr zu verschulden - dann ist auch der Staatshaushalt in Ordnung - denn er ist die Summe der einzelnen Haushalte....
die Leute schimpfen immer auf die Regierung und den Staat .....
das sind doch aber wir :!:
unseren Staat macht das aus, was wir alle gemeinsam erwirtschaftet haben :!:
Alleine die Idee, dass Helikoptergeld angedacht wird (und noch viel mehr, dass Mario "whatever it takes" Draghi die Idee als interessant empfindet) finde ich ein Armutszeugnis. Jahrzehntelang wurde uns eingebläut, wir sollen sparen und für das Alter vorsorgen, wir werden aufgefordert zu sparen und nicht über unsere Verhältnisse leben. Das Helikoptergeld ist ein Schlag ins Gesicht all derjenigen, die diesem Mantra gefolgt sind.
Das - was Supermario so an Gedankenspielen hat -  trifft dich als in der Schweiz lebender Schweizer wohl eher weniger ....

:wink:  
cron