Ja @agapos, heute weiß ich, dass die Krankenkasse mir direkt wohl hätte helfen können. Ich hatte bis zu dem Zeitpunkt allerdings fast keine Erfahrungen in diese Hinsicht.

Jetzt hoffe ich natürlich, dass ich so schnell nicht wieder in so eine Situation komme! :wink:
@medianne, mir hat die Krankenkasse nicht geholfen, weil die Angestellte der Krankenkasse ein Formular nicht gecant hat. Daher lag mein Antrag fehlerhaft vor. Was die in ihrem Computer nicht sehen, bedeutet, das Mitglied hat einen Fehler gemacht. :mrgreen: :mrgreen: Nach einer Woche flog der Fehler der Krankenkasse auf.

Nur, was machen die Rentner im fortgeschrittenen Alter und einer minimalen Rente? Die sich keine Haushaltshilfe leisten können? Die entweder kinderlos sind, oder deren Kinder weit weg wohnen? Steigen die noch mit 80 Jahren auf Leitern und putzen Fenster?
"Nur, was machen die Rentner im fortgeschrittenen Alter und einer minimalen Rente?"

Seit Januar 2017 gibt es u.a. den Pflegegrad 1. Der gilt für folgende Personengruppe:

"...

Definition: Pflegegrad 1

Mit dem neuen Pflegegrad 1 genehmigen Pflegekassen seit 2017 körperlich und geistig noch recht beweglichen, geringfügig hilfsbedürftigen Versicherten Pflege- und Betreuungsleistungen, wenn Gutachter eine

geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit

festgestellt haben. Nach dem alten System erhielten diese Menschen keinen Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung. ..."


Die Leistungen sind folgende:

Pflegeversicherte mit anerkanntem Pflegegrad 1 haben Anspruch auf den neuen vereinheitlichten „Entlastungsbeitrag“ von monatlich 125 Euro für Betreuungs- und Entlastungsleistungen ihrer Pflegekasse (bisher in der Regel 104 Euro, in besonderen Fällen 208 Euro). Mit dem Entlastungsbeitrag bei Pflegegrad 1 können Sie zum Beispiel

an einer Betreuungsgruppe für leicht Hilfsbedürftige teilnehmen, die sie geistig und körperlich aktiviert,

einen Alltagsbegleiter z. B. für Gespräche oder Spaziergänge oder eine Einkaufshilfe bezahlen,

oder Haushaltshilfen engagieren, die ihnen etwa beim Putzen der Wohnung helfen oder beschwerliche Hausarbeiten wie die Gardinenwäsche übernehmen.


Näheres hier:

https://www.pflege.de/pflegekasse-pfleg ... egegrad-1/

Mittlerweile gibt es also die Möglichkeit für alte Menschen, gewisse Aufgaben, die sie nicht mehr bewältigen können bzw. nicht bezahlen, an andere zu delegieren und die Kosten hierfür werden von der Pflegekasse übernommen. Allerdings müssen die Arbeiten durch/über einen anerkannten Pflegedienst geleistet und auch durch diese direkt mit der Pflegekasse abgerechnet werden.

AK
Henry8 hat geschrieben: Ich bin behindert, aber nicht im Kopf, ich überlege wie ich trotzt Gehbehinderung im Haushalt etwas helfen kann.
Ich kann beim Kochen helfen und gehe auch einkaufen.
Morgens hole ich Brötchen und mache das Frühstück bevor ich meinen Schatz wecke.
Gerade habe ich meine Oberhemden aus der Wäscherei geholt und die Bettwäsche zum Mangeln weggebracht.

(Ich möchte jetzt ein Lob) :lol:
Bild

Boden feucht wischen kann ich auch, dank eines Systems, bei dem ich mich nicht bücken muss.



Lob für Henry

Die Peggy Sue hat einen Mann
um den Frau sie nur beneiden kann.

Morgens holt er die Brötchen bei'm Bäcker
und mit einem Kuss wird er ihr Wecker.

Er wischt den Boden mit dem Feudel, dem feuchten
und freut sich, wenn Peggy's Augen dann leuchten.

Wenn man wie ihr zwei zusammen hält,
dann ist die Liebe das Wichtigste das zählt.

Ich wünsche euch Beiden ein frohes Fest.
Danke @AK für die Aufklärung. :D :D Vielleicht eine Hilfe für manche Personen, denen die Möglichkeiten, Pflegegrad eins, nicht bekannt waren.
tigi9909 hat geschrieben: Warum zögerst Du?

Ich habe seit ein paar Monaten eine Hilfe, alle 14 Tage für 2 Stunden.
Wunderbar :D

Ich zögere nicht, ich suche schon aber es findet sich niemand.
Die Zeitungen bei uns sind voll mit Gesuchen, aber alle wollen "ohne Papiere"
Ich möchte aber keine Schwarzarbeiterin. Stelle dir mal vor, die rutscht aus oder fällt von der Leiter, dann werde ich nicht mehr froh.



***Lob für Henry

Die Peggy Sue hat einen Mann
um den Frau sie nur beneiden kann.***

Inge, du bist ein Schatz, du bringst immer Sympathie und gute Laune in die Foren und Blogs.Bild



Ich kann mit Hilfe meines Mannes den Haushalt noch ganz gut wuppen, es liegt nur an meinem Putztick, dass es mir nie sauber genug ist, deshalb wäre mir auch sicher eine Hilfe alle 14 Tage für 2 Stunden viel zu wenig.

Da bei uns der Flur, die Küche und das Wohnzimmer alles verbunden ist, also keine Türen, fege ich alle 2 Tage alles durch und ich habe erstmal Ruhe. Bild

Staubwischen höchstens einmal die Woche, weil ich mich so lange es geht,davor drücke..
Wie gut,dass es Staubwedel gibt.Bild
Peggy-Sue ...

<<Da bei uns der Flur, die Küche und das Wohnzimmer alles verbunden ist, also keine Türen, fege ich alle 2 Tage alles durch und ich habe erstmal Ruhe. >>


Bei meinen nur noch 26% Lungenkapazität habe ich mit solchen Arbeiten auch ziemliche Probleme.

Schon vor drei Jahren habe ich mir deshalb einen Saug-Roboter gekauft, der mir solche Arbeiten abnimmt. Gute Geräte sind zwar nicht grad billig, aber die Investition rentiert sich wirklich.

------------------------

Agapos ...

Eben weil viele davon nichts wissen, war ich ein bisserl ausführlich :wink:


AK :)
Lese hier - meine Haushaltshilfe kommt alle zwei Wochen auf zwei Stunden.
Und was ist dann ? Wohnung / Haus blitzsauber ?

Für die Arbeit im vorgegebenen Intervall und der angegebenen Zeitspanne
kann ich mir eigentlich nur einen Flammenwerfer vorstellen..........
interessanter Thread.....
vor kurzem mußte ich mit dem anderen Sperrmüll auch meine Matratze entsorgen ....eine 1,40er.....
alleine diese (Sprungfeder !)-Matratze zusammenzuklappen und zu umschnüren, damit ich sie transportieren kann......puuuuh....
danach zum Aufzug geschleppt - dann rüber zur Straße geschleift.....

also - ich bin ja daran gewöhnt - d.h. - für mich war es Zeit meines Erwachsenenlebens selbstverständlich, dass ich als Frau ziemlich viel Kraft habe.....

allmählich merke ich aber meine Grenzen.....
also sind diese "Hilfen", die in dem Thread hier angeboten werden - gar nicht so verkehrt - oder ?.....
Gundu, warum muss es eine so breite Matratze sein ?
Ich habe jahrelang auf meinem selbstgebauten Bett nur 80 cm Matratze gehabt, da ist meine jetzt 1 Meter breite schon was gemütlicher.
Ich kann auch diese kaum umdrehen beim Lüften und brauche dabei Hilfe meines Mannes.

Ich lese es hier öfter mal, dass Frauen sich 120 oder 140 cm breite kaufen.
Warum ,wenn es so schwer ohne Hilfe zu händeln ist ?

Die Meinungen gehen auch hier auseinander, genauso wie beim Saubermachen oder wie oft Betten beziehen. Bild
[quote]robertos :"Haushaltshilfe kommt alle zwei Wochen auf zwei Stunden.
Für die Arbeit im vorgegebenen Intervall und der angegebenen Zeitspanne
kann ich mir eigentlich nur einen Flammenwerfer vorstellen.........."[/quote]

Ähnliches habe ich auch gedacht.
Einmal in ZWEI Stunden den Schmutz von 14 Tagen plus Langzeitschmutz (Fenster, Schränke nebst Inhalt, Treppenhaus) beseitigen ?

Nix für ungut, es interessiert mich wirklich. Was bringt das, außer, dass man erzählen kann: "ich habe jetzt aber auch ne Putzfrau" ?
Soisses hat geschrieben: Nix für ungut, es interessiert mich wirklich. Was bringt das, außer, dass man erzählen kann: "ich habe jetzt aber auch ne Putzfrau" ?


Meine Eltern, die seit einiger Zeit eine solche Haushaltshilfe haben, erzählten kürzlich recht begeistert, welch eine Entlastung diese Hilfe für sie darstelle. Viele Haushaltstätigkeiten kann vor allem mein Vater erledigen (Meine Mutter kann nur noch mit Mühe gehen oder stehen/ Rollator). So erledigt diese Haushaltshilfe jene Tätigkeiten wie Betten beziehen, Fenster putzen oder mal auf eine Leiter steigen, um oben im Schrank etwas zu räumen oder zu reinigen. Bisher haben diese Stunden dafür ausgereicht. Wann immer ich meine Eltern besuche, es ist dort blitzeblank wie eh und je.

Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass es in anderen Fällen, wo die Mobilität noch eingeschränkter ist, mit dieser Stundenzahl nicht getan ist.
Peggy_Sue hat geschrieben: Gundu, warum muss es eine so breite Matratze sein ?
Ich habe jahrelang auf meinem selbstgebauten Bett nur 80 cm Matratze gehabt, da ist meine jetzt 1 Meter breite schon was gemütlicher.
Ich kann auch diese kaum umdrehen beim Lüften und brauche dabei Hilfe meines Mannes.

Ich lese es hier öfter mal, dass Frauen sich 120 oder 140 cm breite kaufen.
Warum ,wenn es so schwer ohne Hilfe zu händeln ist ?

Die Meinungen gehen auch hier auseinander, genauso wie beim Saubermachen oder wie oft Betten beziehen. Bild


Jetzt bin ich zwar nicht Gundu, aber erlaube mir mal zu antworten:
Als ich aus der ehelichen Wohnung ausgezogen bin, habe ich mir auch ein 1,40 m breites Bett gekauft. Es ist einerseits herrlich, es sich auf so einer breiten Matratze bequem zu machen, andererseits weiß man ja nie, wer evtl. noch mit ins Bett kommen möchte. Da wären MIR 80-100 cm zu klein!

Aber wie du schon schreibst: Die Meinungen sind da unterschiedlich. Allerdings würde ich nie auf die Idee kommen, jemanden zu fragen, weshalb er denn eine 1,40m Matratze hat und nicht 80 oder 100 cm....
Ich frage aber, denn zum fragen und unterhalten sind wir hier. :roll:

"andererseits weiß man ja nie, wer evtl. noch mit ins Bett kommen möchte. Da wären MIR 80-100 cm zu klein! "

Dann wünsche ich dir viel Glück.

Das ist aber immer noch kein Grund schon wieder auf mich einzuprügeln.
Du und deinesgleichen solltet mal Frieden einkehren lassen, das würde dem Forum guttun.
Ohne da jetzt viel gelesen zu haben:

Es gibt ja auch noch das gute alte Doppelbett, in dem man entweder zwei 80, oder 90 oder 1.00 Meter Matratzen hat :-)))

Und zu Haushaltshilfe:
Was spricht dagegen, wenigstens alles 14 Tage das Bett beziehen, nach und nach die Gardinen waschen zu lassen, die Fenster putzen zu lassen oder oben auf den Schränken abwischen zu lassen ? Oder die Ecken saugen zu lassen, wo man sich bücken oder strecken muß ? Ist doch besser als nichts.