@ Fumaria1

…..früher begann man mit dem Herbstanfang, weil auch der wie der Frühlingsanfang einen immer gleichen kalendarischen Zeitpunkt im Jahreslauf der Sonne markiert. Ebenso wie die beiden Sonnwenden im Sommer und Winter. …..

Der Herbst beginnt nicht bereits mit der Waage, die die Jungfrau in der Hand hält, um das geerntete Korn abzuwiegen, oder mit der Totenwaage, wo die guten und schlechten Taten gewogen werden, bevor man das Totenreich betritt, sondern erst mit dem Skorpion, wo die Sonne das Totenreich (Unterwelt des Winterhalbjahres) tatsächlich betritt.

Da die Planeten sich auf der Ekliptik gegen den Uhrzeigersinn bewegen, scheint es im Herbst keinen Abstieg nach unten im Horoskop zu geben, sondern einen Aufstieg. Daraus kann man schließen, dass das Modell ursprünglich gar nicht für die Messung der Jahreszeiten gedacht war, sondern für die Tageszeit, denn es heißt ja auch Horoskop (Stundenschau im Laufe eines Tages) und nicht Diaskop (Tagesschau im Laufe eines Jahres).

Die Berechnung des Sonnenstandes (und auch der Planetenstände) auf der Ekliptik ist demnach nur eine Voraussetzung zur Beurteilung des Zeitpunktes, wann die Sonne auf- und untergeht, bzw kulminiert und ihren Tiefststand hat, und dient somit als Uhr, um die Zeit (hora = die Stunde) anzuzeigen.

Die Deutung wird sich demnach auch nur auf die jeweilige Stunde beziehen, wobei natürlich IM Uhrzeigersinn die eine auf die andere folgt, und nicht dagegen.

…..Man hat sich nun einmal darauf geeinigt den Frühlingspunkt astrologisch mit 0° Widder zu beginnen und jedes Tierkreiszeichen 30 Grad hat. ….

Man hat sich gar nicht geeinigt, sondern es wurde vom Papst, der für die Ordnung in der katholischen Geisteswelt zuständig ist, so beschlossen.

…..Alles hat seine Vor- und Nachteile je nach dem Breitengrad auf dem man lebt. ….


Der Frühlings- oder Herbstanfang hat auch mit dem Breitengrad, auf dem man lebt, nichts zu tun, weil er nicht die jeweils herrschenden Wetterbedingungen anzeigt, sondern nur die Tag- und Nachtgleiche. Die wird an dem jeweiligen Tag zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang gemessen, und ist auf dem ganzen Globus dieselbe.

So kann man heute noch dem alten, tropischen Modell unschwer folgen, wenn man davon ausgeht, dass vom Frühlingspunkt an neues Leben entsteht, und das Sinnbild dafür ist der venusbeherrschte Stier, und nicht der zerstörerische Widdermars, der vorher im März mit dem scharfen Pflug des Bauers den Boden aufreißt, damit der Same dort hineingelegt werden kann.

….Die Astrologie beschäftigt sich mit dem Leben auf der Erde und dessen Entfaltung im Wechselspiel von Sonne und Mond.....


Die Astrologen beschäftigen sich mit der Deutung von Zeitqualitäten, und begnügen sich eben nicht nur mit der quantitativen Zeitmessung. Das heißt, dass sie einem Zeitraum eine Bedeutung beimessen, die er gar nicht hat, nur um in die Welt eine Ordnung hineinzudeuten, die es nur in ihrer Fantasie, aber nicht in der Realität gibt.

Deshalb ist es auch leicht, den Satz der angeblichen Synchronizität von Unten und Oben zu widerlegen.

….Und genau dazu wurde sie immer neu angepasst, wie man leicht an den Interpretationen und Auslegungen erkennen kann. Döbereiner wäre daher früher auch nicht möglich gewesen, so wie sich andere Aussagen nicht mehr halten lassen. Alles ist im Fluss und verändert sich, nur die Grundmuster scheinen zu bleiben und sich zu wiederholen.....

Alles ist bei dem vorgeblichen Zukunftsschauer im Fluss, der sich wie ein Aal windet, um nicht zugeben zu müssen, dass man mit KEINER Methode die Zukunft vorausberechnen kann, weil sie eben genau SO noch nie stattgefunden hat, sodass man sie vielleicht mit einer früheren vergleichen könnte.

….Es gilt jedoch immer noch die Grundregel, dass von uns hier untene auf der Erde die Erkenntnisse hinauf an den Himmel projiziert werden und eben nicht umgekehrt, wie Du es so widersinnig versuchst, denn die Sterne selbst machen ja eh nichts. Es ist so wie bei einer Uhr, da machen die Zeiger ja auch keine Zeit, ….

Richtig, und daher kann man bestenfalls sagen: „die Uhr hat 12 geschlagen!“, und wenn Jeder was Anderes um diese Uhrzeit tut, hat das inhaltsmäßig überhaupt keine Bedeutung – noch nichtmal, wenn die Sonne ihren Höchststand erreicht hat, sofern man nicht gerade am Rande einer Zeitzone wohnt, wo die Ortszeit mit der Zonenzeit identisch ist.
@Filofaxi es ist so ermüdend immer wieder gegen den selben Mist anzuschreiben Du schreibst
>> Der Herbst beginnt nicht bereits mit der Waage, die die Jungfrau in der Hand hält, um das geerntete Korn abzuwiegen, oder mit der Totenwaage, wo die guten und schlechten Taten gewogen werden, bevor man das Totenreich betritt, sondern erst mit dem Skorpion, wo die Sonne das Totenreich (Unterwelt des Winterhalbjahres) tatsächlich betritt. <<


Nein denn der Herbst beginnt mit der Tagundnachtgleiche am 21./22. September mit 0° Waage. Was Du wieder fabulierst hat einfach nichts mit Astrologie zu tun, Sondern bestenfalls etwas damit, dass das alte Bauernjahr am 15 November, also am St. Martinsfest endete. Damals war ein Teil des Lohnes, der an die Mägde und Knechte ausgezahlt wurde, zum Bargeld traditionell auch ein Paar Schuhe. von dem jedoch nur einer aufgehändigt wurde, wenn der/die Empfänger/in im nächsten Jahr wieder auf dem Hof arbeiten wollte.


>>Da die Planeten sich auf der Ekliptik gegen den Uhrzeigersinn bewegen, scheint es im Herbst keinen Abstieg nach unten im Horoskop zu geben, sondern einen Aufstieg. Daraus kann man schließen, dass das Modell ursprünglich gar nicht für die Messung der Jahreszeiten gedacht war, sondern für die Tageszeit, denn es heißt ja auch Horoskop (Stundenschau im Laufe eines Tages) und nicht Diaskop (Tagesschau im Laufe eines Jahres). <<


Auch wieder das gleiche Dilemma mit Dir.
Die Bewegungen der Himmelslicher auf der Ekliptik ist eben eine andere und langsamere als die in den Häusern, denn in den Häusern bewegen sich die Lichter immer im Uhrzeigersinn einmal am Tag durch alle Häuser. So konnte man eben sowohl die Jahreszeiten wie auch die Tageszeiten mit dem gleichen System erfassen.

>> Der Frühlings- oder Herbstanfang hat auch mit dem Breitengrad, auf dem man lebt, nichts zu tun, weil er nicht die jeweils herrschenden Wetterbedingungen anzeigt, sondern nur die Tag- und Nachtgleiche. Die wird an dem jeweiligen Tag zwischen Sonnenauf- und Sonnenuntergang gemessen, und ist auf dem ganzen Globus dieselbe. <<

Na ja wenn bei uns Frühlingsanfang ist dann ist auf der Südlichen Halbkugel Herbstanfang und umgekehrt. Hinzu kommt dann im Hohen Norden der reale Frühling viel später kommt als in z. B in Italien. Das wollte ich damit ausdrücken.
@ Fumaria1

…..der Herbst beginnt mit der Tagundnachtgleiche am 21./22. September mit 0° Waage. …..


Das ist ne astronomische Feststellung, wo es um die Länge von Tag und Nacht geht und keine astrologische, bei der es um Bedeutungen geht, die man dem Zeitpunkt des Frühjahresbeginns beimisst.

Mein Vorschlag war es, den 23. Sept. wieder wie ursprünglich 1. Oktober zu nennen, und dorthin auch wieder den Beginn des Skorpionmonats zu verlegen, wie es vor der eigenwilligen, siderischen Verschiebung durch die katholische Kirche der Fall gewesen ist.

Scheinbar bist du jedoch geistig zu unflexibel, um das Gedankenexperiment mitzumachen.

…..Was Du wieder fabulierst hat einfach nichts mit Astrologie zu tun, Sondern bestenfalls etwas damit, dass das alte Bauernjahr am 15 November, also am St. Martinsfest endete. Damals war ein Teil des Lohnes, der an die Mägde und Knechte ausgezahlt wurde, zum Bargeld traditionell auch ein Paar Schuhe. von dem jedoch nur einer aufgehändigt wurde, wenn der/die Empfänger/in im nächsten Jahr wieder auf dem Hof arbeiten wollte. ….

Auch das mittelalterliche Bauernjahr hat nichts mit der Mythologie der klassischen Astrologie zu tun, sondern mit örtlichen, meteorologischen Phänomenen, die es bei der Aussaat und Ernte im jeweiligen Jahr zu berücksichtigen gilt.

….Na ja wenn bei uns Frühlingsanfang ist dann ist auf der Südlichen Halbkugel Herbstanfang und umgekehrt. Hinzu kommt dann im Hohen Norden der reale Frühling viel später kommt als in z. B in Italien. Das wollte ich damit ausdrücken. …..


Korrekt, aber da wir ja auf der Nordhalbkugel leben, ist klar, dass wenn bei uns Frühling ist, auf der Südhalbkugel Herbst ist.

Ausgehend vom Frühlingspunkt begann früher das Frühjahr hier auf der Nordhalbkugel jedoch mit dem April, der Apis, dem venusbeherrschten Stier (oder richtiger: der Kuh) gewidmet war.

Die Sonne steht analog dazu bei ihrem Tageslauf kurz vor ihrem Aufgang im feststehenden Widderhaus, und nach ihrem Aufgang über dem Ostorizont in dem Haus, welches dementsprechend auch Stierhaus genannt werden kann.

Im Direktionssystem der aufsteigenden Tierkreisabschnitte, die jeweils 7 Lebensjahre symbolisieren, wäre dies jedoch der 12. Fische-Abschnitt, welcher bereits aufgestiegen ist, und erst am Ende eines Umlaufs wieder am Ascendenten ankommt, und daher als der letzte gilt, während der erste – wie ursprünglich - dem Widder-Abschnitt zugeordnet wird.

Durch die falsche Reihenfolge der ursprünglich feststehenden Häuser im Gegenuhrzeigersinn, durch die die Sonne wandert, und welche die Doppelstunden eines Tages symbolisieren, ging auch hier der Sinn verloren, sodass man das Horoskop nicht mal mehr als einfache Sonnenuhr benutzen kann.

Das macht für Denjenigen, der in seiner Fantasiewelt lebt, natürlich keinen Unterschied, weil seine Uhren sowieso anders gehen, aber wenn man überhaupt irgend eine brauchbare Information aus einem Horoskop ziehen will, dann sollte man diesen Gesichtspunkt nicht außer acht lassen, weil man sonst nämlich mit einer einfachen Datums- und Zeitangabe auskäme, und sich die umständliche graphische Darstellung auch sparen könnte.

Ob der Sonnenstand und damit die Geburtsstunde allerdings Etwas über Menschentyp aussagt, ist ebenfalls zu bezweifeln, weil das Temperament eines Menschen ja bereits schon vor der Geburt feststeht, was beweist, dass das astrologische Weltbild für solche Ursachenzuschreibungen gar nicht geschaffen worden ist.
@filofaxi Du schreibst
>>Mein Vorschlag war es, den 23. Sept. wieder wie ursprünglich 1. Oktober zu nennen, und dorthin auch wieder den Beginn des Skorpionmonats zu verlegen, wie es vor der eigenwilligen, siderischen Verschiebung durch die katholische Kirche der Fall gewesen ist.
Scheinbar bist du jedoch geistig zu unflexibel, um das Gedankenexperiment mitzumachen. <<


Genau das muß es dann ja sein, dass alle Engländer zu unflexibel sind endlich den Rechtsverkehr bei sich einzuführen.*lach*

Auch Deine Denkspiele sind trotzdem unstimmig, denn Osiris wurde nach seinem Tod in 13 Teil zerstückelt, von denen dann Isis eines nicht wiederfand. Rate mal welches. Da der siderische Mondumlauf nicht ganz 28 Tage dauert passen also in Wahrheit 13 Mondumläufe oder Monate in das 365,25 tägige Sonnenjahr.Der Monat Zwischen Skorpion und Schütze mit dem Namen Gilbhard wurde weggelassen und seine Tage auf die anderen Monate verteilt, mit Ausnahme des Februar, der die alte Länge behalten hat. aber alle 4 Jahre einen Schalttag angehängt bekommt.
Somit stimmt also Deine angeblich stimmige Zuordnung ebenso nicht. Das einzig Wahre sind die Tagundnachtgleichen und die Sonnwenden, der Rest sind Spielereien.

>> Durch die falsche Reihenfolge der ursprünglich feststehenden Häuser im Gegenuhrzeigersinn, durch die die Sonne wandert, und welche die Doppelstunden eines Tages symbolisieren, ging auch hier der Sinn verloren, sodass man das Horoskop nicht mal mehr als einfache Sonnenuhr benutzen kann. <<
Im Gegenteil der erst so machen die Häuser Sinn, weil die so die geographische Ausrichtung erst möglich machen.
Der berechnete MC so eben immer nach Süden und der gegenüberliegende IC immer den Norden des Geburtsaugenblicks oder später bei der Sekundärdirektion anzeigt. Und weil sich der Mond nah dem Neumond linksherum von der Sonne weg bewegt, sind die Häuser also Mond geprägt und die Tierkreis eher von der Sonne und ihrem Wachstumsimpuls.
Da Sonne und Mond auch unsere Eltern symbolisieren passt dann wieder alles wunderbar, wie Dir Abermillionen von Astrologiekundigen bestätigen könnten.

>> Ob der Sonnenstand und damit die Geburtsstunde allerdings Etwas über Menschentyp aussagt, ist ebenfalls zu bezweifeln, weil das Temperament eines Menschen ja bereits schon vor der Geburt feststeht, was beweist, dass das astrologische Weltbild für solche Ursachenzuschreibungen gar nicht geschaffen worden ist. <<

Das kann nur jemand schreiben der nichts vom Schicksal verstanden hat, oder nicht gelesen hat dass schon die alten Griechen wußten, dass es immer nur um die Winkel-Aspekte von Sonne und Mond geht und die Planeten eigentlich nur Symbole für bestimmte Winkel sind.
Auch der Satz des Pythagoras gehört hierher in dieses Wissen um die Menschwerdung.
Fumaria1 hat geschrieben: bestenfalls etwas damit, dass das alte Bauernjahr am 15 November, also am St. Martinsfest endete.

Ich find das schön, das die Herren Gelehrten sich jetzt auch mal mit unserem Nährstand befassen, und ihm sogar ein eigenes Bauernjahr zubilligen. Das soll bis zum Martinstag gereicht haben, der bekanntlich am elften Elften stattfindet, hier aber großzügig um vier Tage nach hinten auf Leopolds Namenstag verschoben wird.

4 Tage sind ein schlappes Prozent vom Jahr, also eigentlich nix, weniger als Orions Erstreckung über den Nachthimmel. Für den Homopathen und zum Sterben zuviel, zum Reichwerden und selbst zum Leben dann wieder zu wenig. Also grad richtig für den Bauern - soll er doch froh sein, wenn der Zahltag hinausgezögert wird, er wird schon rechtzeitig bluten.

Fumaria1 hat geschrieben: Damals war ein Teil des Lohnes, der an die Mägde und Knechte ausgezahlt wurde, zum Bargeld traditionell auch ein Paar Schuhe. von dem jedoch nur einer aufgehändigt wurde, wenn der/die Empfänger/in im nächsten Jahr wieder auf dem Hof arbeiten wollte.

Diese Schote passt so richtig zum sagenumwobenen Landleben: jemand hat Anrecht auf ein Paar Schuhe, kriegt aber bloß einen, weil wer bleibt braucht ja
eigentlich gar keinen. Nur wer auskündigt kriegt aufgehändigt.
Genau so stellen wir uns die pastorale Idylle vor.

Da sagt der Bauer "Vergelt's Gott" für so viel Anteilnahme an seinen Sitten.
Und denkt an Lichtmess, dem anderen Ende bzw. Anfang des Bauernjahres, wenn das siebengescheite Gesinde weiterzieht.
Dann ist Ruh.
Danke, danke mein Fehler natürlich ist der 11. 11. St. Martin, also der mit dem halben Mantel.
@ Fumaria1

…..Genau das muß es dann ja sein, dass alle Engländer zu unflexibel sind endlich den Rechtsverkehr bei sich einzuführen.*lach*....


Son 'ne dumme Anwort ist wieder typisch, aber auch dafür gibt’s ne sinnvolle Erklärung: vom Standpunkt der Zweckmäßigkeit war der Linksverkehr bereits in der Antike vernünftiger, als der Rechtsverkehr, weil man dem Gegner als Rechtshänder mit dem Schwert besser Paroli bieten konnte, als als wenn man rechts gefahren wäre. Nur für den Linkshänder wäre rechts natürlich besser gewesen.

…..Auch Deine Denkspiele sind trotzdem unstimmig, denn Osiris wurde nach seinem Tod in 13 Teil zerstückelt, von denen dann Isis eines nicht wiederfand. Rate mal welches. Da der siderische Mondumlauf nicht ganz 28 Tage dauert passen also in Wahrheit 13 Mondumläufe oder Monate in das 365,25 tägige Sonnenjahr.Der Monat Zwischen Skorpion und Schütze mit dem Namen Gilbhard wurde weggelassen und seine Tage auf die anderen Monate verteilt, mit Ausnahme des Februar, der die alte Länge behalten hat. aber alle 4 Jahre einen Schalttag angehängt bekommt.
Somit stimmt also Deine angeblich stimmige Zuordnung ebenso nicht. …..


Tja, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, stimmt so Manches nicht mehr. Es ging bei meiner Überlegung um die klassische Einteilung des Sonnenkreises in 12 bzw 4x3 Teile und nicht die des Mondkreises in 27 Teile bzw 2x13 plus 1.

….Das einzig Wahre sind die Tagundnachtgleichen und die Sonnwenden, der Rest sind Spielereien......


Dass man ursprünglich den Mondumlauf - genau wie den Sonnenumlauf - im Stier (bei den Plejaden) und nicht im Widder hat beginnen lassen, spricht ja für meine These und nicht dagegen. Nur gibt’s beim Mondumlauf keine mythologisch korrekte Beschreibung für die erste Mondstation bei den Plejaden mehr, sondern man hat ihn im 5. Jahrhundert zusammen mit der Sonne in Übereinstimmung mit dem Widderpunkt gebracht, was tatsächlich genauso unsinnig war, wie für Rechtshänder den Rechtsverkehr einzuführen.

DAS waren Verwirr-Spielereien!

….Im Gegenteil der erst so machen die Häuser Sinn, weil die so die geographische Ausrichtung erst möglich machen.....

Hier geht’s nicht nur um die geographische Ausrichtung, die vorher festgstellt werden muss, sondern um die Frage, welche Doppelstunde der Sonnenzeiger auf der Sonnenuhr gerade anzeigt.

Dabei ist es überhaupt nicht sinnvoll, das Ziffernblatt sich drehen zu lassen und die Sonne als feststehend zu betrachten, sondern den jeweiligen Sonnenstand in den Doppelstunden (feststehenden Häusern) zu betrachten. Das führt zu einer dynamischen Sichtweise, bei der man sagen kann, woher die Sonne kommt, und wohin sie gehen wird, nämlich vom 1. ins 2. Haus etc und nicht umgekehrt, wie es heute im Horoskop dargestellt wird.

....Der berechnete MC so eben immer nach Süden und der gegenüberliegende IC immer den Norden des Geburtsaugenblicks oder später bei der Sekundärdirektion anzeigt. Und weil sich der Mond nah dem Neumond linksherum von der Sonne weg bewegt, sind die Häuser also Mond geprägt und die Tierkreis eher von der Sonne und ihrem Wachstumsimpuls. ....


Dass man das neue Datum nicht erst mit der Sonne am Asc sondern bereits am IC beginnen lässt, wie es mittlerweile auch bei der Berechnung der Mitternachtsephemeride üblich ist, macht auch mythologisch Sinn, weil die Sonne dort ihren Tiefststand hat, und anschließend wieder mit neuer Kraft aufzusteigen scheint. Das selbe gilt natürlich auch für den Lauf des Mondes während eines Tages und einer Nacht.

Nur weil sie dort nicht sichtbar ist, hat man sich auf den Ascendenten als Anfang des Tageslaufs verlegt.

Ähnlich hat man den venusischen Stierpunkt im Frühling als Beginn des neuen Jahreslaufs der Sonne gefeiert, und nicht den Beginn des Winters, wie es wohl noch früher mal üblich war, als das alte Jahr noch mit dem saturnbeherrschten Steinbock endete und das neue noch mit dem ebenfalls saturnbeherrschten Wassermann begann.

…..Da Sonne und Mond auch unsere Eltern symbolisieren passt dann wieder alles wunderbar, wie Dir Abermillionen von Astrologiekundigen bestätigen könnten.....

Viel interessanter ist im Jahreslauf, welcher dem Lebenslauf entspricht, der Übergang vom mondbeherrschten Krebsmonat zum sonnenbeherrschten Löwemonat, wo nämlich die Schwangerschaft zu Ende ist, und die Geburt erfolgt, und damit auch die Kindheit beginnt, und nicht etwa bereits die eigene Vaterschaft.

Der Beginn des Krebses hingegen als Sommeranfang mit der Geburt der "Kindheit des neuen Jahres" macht da symbolisch überhaupt keinen Sinn.

….Das kann nur jemand schreiben der nichts vom Schicksal verstanden hat, oder nicht gelesen hat dass schon die alten Griechen wußten, dass es immer nur um die Winkel-Aspekte von Sonne und Mond geht und die Planeten eigentlich nur Symbole für bestimmte Winkel sind. ….

Ja, die Winkeltheorie wurde vorgezogen, nachdem die Theorie der Himmelsköper in den Häusern, welche umbenannt wurden und gar nicht mehr das bezeichneten, was sie früher bezeichnet hatten, nicht mehr funktionierte.

Wer allerdings mit Hilfe einer astrologisch verbrämten, dümmlichen Wiedergeburtstheorie Anderen einreden will, dass sie in einem Leben nach dem Tode für ihre Mühen belohnt werden, ist ein Gehilfe derer, die ihre selbsterschaffenen Götzen dazu missbrauchen, um sich den Himmel auf Erden, den sie sich auf Kosten Anderer bereits selbst erschaffen haben, auch noch legitimieren zu lassen.

….Auch der Satz des Pythagoras gehört hierher in dieses Wissen um die Menschwerdung. ….

Wie ein Mensch entsteht, kann jeder unschwer jederzeit selber nachvollziehen, indem er einfach einen zeugt, und den Satz des Pythagoras gabs auch schon vor Pytagoras, wie man heute leicht an alten Bauwerken feststellen kann.

Schade dass du immer mit neuen Märchen, die obendrein noch in den falschen Zusammenhang gesetzt werden, vom Thema ablenkst, wo doch im oben angeführten Beispiel nicht mal ansatzweise ein Beweis für die Behauptung einer Übereinstimmung von Zeitpunkt und Ereignis gebracht worden ist, wovon die Möchtegernstrologen ausgehen, wenn sie von Konstellationen am Himmel schwafeln, die mit der Wirklichkeit auf Erden nix zu tun haben.

Was die meteorologischen Wettervoraussagen betrifft, sollte der Bauer am Besten bei seinen altbewährten Bauernregeln bleiben, so wie der Schuster bei seinen Leisten, und nicht noch die Sterne bemühen, um rauszufinden, wann Frühling ist, denn das sieht er direkt vor Ort am allerbesten - und zwar auch völlig ohne Steinkreiskalender und Sonnenuhr.

Hier das bereits im anderen Thread schon einmal veröffentlichen Modell zur Veranschaulichung der symmetrisch abgebildeten Häuser und Zeichen:

Bild

Und die Quelle dazu: http://www.astro.com/astrologie/in_classical_g.htm

Um nochmal abschließend zum Thema Homöopathie und Astrologie zurückzukommen, wäre die fachlich qualifizierteste Empfehlung für meine Großnichte wohl eine einfache Grippeschutzimpfung gewesen, um die Überreaktion zu vermeiden - auch völlig ohne Homöopathie!
@filofaxi Du schreibst
>>Tja, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, stimmt so Manches nicht mehr. Es ging bei meiner Überlegung um die klassische Einteilung des Sonnenkreises in 12 bzw 4x3 Teile und nicht die des Mondkreises in 27 Teile bzw 2x13 plus 1. <<


Du redest von etwas ganz anderem, denn es geht nicht um Äpfel oder Birnen, sondern darum dass Du einfach stur behauptest, dass andere Tierzeichen für Deine Jahreszeiten-Einteilung zuständig wären . Mir erschließt sich die Logik nicht, deswegen versuchte ich Dir am Beispiel von dem Sonnengott Osiris zu zeigen dass es früher Zeiten gab in denen das Jahr ursprünglich 13 Monate hatte und der neue Tag mit dem Abend des Vortages begann. Dann stimmen Deine Zuordnungen noch weniger oder eben nur für eine andere Zeit in einer anderen Gegend.

>>Hier geht’s nicht nur um die geographische Ausrichtung, die vorher festgstellt werden muss, sondern um die Frage, welche Doppelstunde der Sonnenzeiger auf der Sonnenuhr gerade anzeigt. <<

Nein eben nicht denn das kann eben nur für die Sonne und damit für den Tag gelten, wenn sie Sonne untergegangen ist dann gelten andere Regeln, denn dann kommen ja zum hellen Mond auch noch die Planeten hinzu. Sich nur au die Sonne zu kaprizieren ist die Befolgung des 1. mosaischen Gebotes und stammt aus der Zeit als das Matriachat zu Ende ging und die Sonne bei den Südvölkern als männlich okkupiert wurde.

>> Viel interessanter ist im Jahreslauf, welcher dem Lebenslauf entspricht, der Übergang vom mondbeherrschten Krebsmonat zum sonnenbeherrschten Löwemonat, wo nämlich die Schwangerschaft zu Ende ist, und die Geburt erfolgt, und damit auch die Kindheit beginnt, und nicht etwa bereits die eigene Vaterschaft. Der Beginn des Krebses hingegen als Sommeranfang mit der Geburt der "Kindheit des neuen Jahres" macht da symbolisch überhaupt keinen Sinn.<<

Auch da liegst Du wieder daneben, denn die Sonnwende im Sommer wurde früher auch Hohe Zeit genannt, war früher im Norden die Zeit, in der Geheiratet wurde, weil dann nach 9 Monaten im Widder die menschlichen Kindern zeitgleich wie die Schafs- oder Ziegenlämmer um die Frühlingstagundnachtgleichen geboren wurden. So hatte man im Notfall die Ziegen- oder Schafsmilch für die eigenen Kinder.
@ Fumaria

…..Mir erschließt sich die Logik nicht, deswegen versuchte ich Dir am Beispiel von dem Sonnengott Osiris zu zeigen dass es früher Zeiten gab in denen das Jahr ursprünglich 13 Monate hatte und der neue Tag mit dem Abend des Vortages begann. …...


Ja, der MONDUMLAUF des Osiris, bzw der Mo-nat wurde in zweimal 13 Mondstationen aufgeteilt – einmal für die obere Welt der Sichtbarkeit, und einmal für die Unterwelt, und ein zusätzlicher 27. Tag war übrig, den man als Beginn des neuen Mondzyklus feierte.

Zur Messung der Mondphasen, die eine durch 12 teilbare Winkelbeziehung des Mondes zur Sonne darstellen, um nachts berechnen zu können, wo die Sonne gerade steht, wurde der 12-teilige Tierkreis benutzt, der sowieso schon in 12 Abschnitte zu 30 Tagen bzw knapp 30 Mondstationen eingeteilt war, um den synodischen Mondumlauf darzustellen.

Mit der Einteilung in 4 Wochen à 7 Tage kommt man auf 28 Stationen, was dem synodischen Mondkalender mit den vier Mondphasen entspricht, wobei man zusätzlich zwei Feiertage für Voll- und Neumond eingeschoben hat, um auf 30 zu kommen.

Grundsätzlich liegt dem Mondmodell jedoch eine Dreiteilung des Kreises zugrunde, bei der man im drakonischen Umlauf auf 27 Stationen kam, wie es im indischen Mondkalender beschrieben ist. Dort ließ man den Mondumlauf beim aufsteigenden Mondknoten (Drachenkopf) beginnen - so,wie man den tropischen Sonnenumlauf beim Sonnenknoten beginnen lässt (dem Schnittpunkt der scheinbaren Sonnenbahn mit dem Erdäquator, der – in den Himmel projiziert - zum Himmelsäquator wird).

Den siderischen Mondumlauf jedoch immer bei den Plejaden im Stier beginnen zu lassen, ist genauso bedeutungslos, wie bei 0° Widder, weil sich ein Mond im Stier im Sommer grundsätzlich nur dann von einem Mond im Stier im Winter unterscheiden lässt, wenn man seine sonnenbedingte Phase hinzunimmt. Dh: wenn man nachts einen Neumond im Stier beobachtet, ist Frühling, und wenn man von einem Vollmond im Stier spricht, ist Herbst.

….Sich nur au die Sonne zu kaprizieren ist die Befolgung des 1. mosaischen Gebotes und stammt aus der Zeit als das Matriachat zu Ende ging und die Sonne bei den Südvölkern als männlich okkupiert wurde.....


Achso, jetzt ist die Sonne doch nicht mehr weiblich, denn sonst müssten wir ja erst nach Moses im Matriarchiat leben, und nicht davor – seltsame Logik, schmunzel....

....die Sonnwende im Sommer wurde früher auch Hohe Zeit genannt, war früher im Norden die Zeit, in der Geheiratet wurde, weil dann nach 9 Monaten im Widder die menschlichen Kindern zeitgleich wie die Schafs- oder Ziegenlämmer um die Frühlingstagundnachtgleichen geboren wurden. So hatte man im Notfall die Ziegen- oder Schafsmilch für die eigenen Kinder. ….


Wieso hatten die germanischen Frauen damals denn keine eigene Milch, wo sie - im Gegensatz zu den Schafsfrauen – zu JEDER Jahreszeit schwanger werden konnten? Auch wegen des Patriarchiats, was es bei den gleichberechtigten germanischen Frauen doch angeblich gar nicht gab?

Im klassischen Tierkreis lassen sich leider die 12 Tierkreiszeichen nicht auf 9 Geburtsmonate reduzieren, und die Theorie, dass eine Frau die restlichen 3 Monate braucht, um wieder neu schwanger werden zu können, ist auch nicht haltbar.

So kann man die Symbolik besser auf das Döbereinersche Direktionssystem übertragen, wonach die Zeit der venusischen Werbung zum Zwecke der Anbahnung einer Sexpartnerschaft noch im Spätsommer im dynamischen Luftzeichen Waage erfolgt, während man im festen Wasserzeichen Skorpion die feste Bindung vollzieht, dh den Partner heiratet, bis dass der Tod ihn wieder scheidet.

Die Anfang Skorpion gezeugten Kinder kommen 9 Monate später dann zum Sommerbeginn am Anfang des Löwen zur Welt, der ja symbolisch für die ersten 7 Jahre der Kindheit steht, und nicht für die Vaterschaft (oder deiner Vorstellung nach für die Mutterschaft). Danach folgt im flexiblen Merkurzeichen Jungfrau die 7 jährige Zeit des schulischen Lernens, bis man iinnerhalb der dritten 7 Jahre selber in der Waage reif wird für die Partnerschaft.

Dass diese Prozesse sich nur sinnbildlich mit dem Tages- oder Jahreslauf der Sonne bzw. mit dem nächtlichen oder monatlichen Umlauf des Mondes vergleichen lassen, und nicht mathematisch, müsste eigentlich Jedem bereits klar sein, der versucht hat, 365 Tage auf 360° aufzuteilen, denn die Natur richtet sich leider nicht nach geometrischen Ordnungen, die der Mensch jedoch braucht, um sich in ihr zurechtzufinden.

Insofern diente vor allem der Innenkreis der eingeblendeten Grafik mit den symmetrisch angeordneten, klassischen Planeten dazu, dir diese Ordnung nochmals zu versinnbildlichen, denn bekanntlich sagt ein Schaubild mehr aus, als 1000 Worte.

Für den Tageslauf der Sonne durch die feststehenden Erdraumfelder, die den 12 Doppelstunden entsprechen, müsste man die Reihenfolge umkehren, indem man die obere Hälfte nach unten klappt, und die untere nach oben, um zu einem sinnvollen Ergebnis zu kommen,

Sofern du also doch mal irgendwann Interesse daran haben solltest, den ursprünglichen Sinn der Tierkreiseinteilung zu verstehen, brauchst du nur die Augen aufzumachen. Viel Spaß dabei!
@filofaxi Du schreibst
>> Ja, der MONDUMLAUF des Osiris, bzw der Mo-nat wurde in zweimal 13 Mondstationen aufgeteilt – einmal für die obere Welt der Sichtbarkeit, und einmal für die Unterwelt, und ein zusätzlicher 27. Tag war übrig, den man als Beginn des neuen Mondzyklus feierte. <<


Auch der Rest ist schön erklärt aber, Osiris war die Sonn

""Osiris und Christus
„Und dann kam eine spätere Zeit, in der man nicht mehr so tief hineindringen konnte in die Weltengeheimnisse. Es war diejenige Zeit, die ich in meiner «Geheimwissenschaft» die chaldäisch-ägyptische Menschheitskultur nannte. Auch da blickte man noch hinauf zur Sonne, aber man sah jetzt die Sonne nicht mehr als die strahlende, man sah das bloß Leuchtende, das bloß Glänzende. Und Ra, dessen irdischer Repräsentant Osiris war, erschien als die eigentlich um die Erde sich bewegende Sonne, die da glänzte. So waren gewisse Geheimnisse dadurch verlorengegangen, daß man nicht mehr als Initiierter der alten Zeit in vollständiger innerer Klarheit den strahlenden Weltengott sehen konnte, sondern daß man jetzt nur dasjenige sehen konnte, was mehr aus Urkräften heraus, aus astralischen Kräften heraus von der Sonne kommt. Zarathustra sah in der Sonne noch ein Wesen; er konnte zu jener Zeit noch in der Sonne ein Wesen sehen. Die ägyptischen, die chaldäischen Initiierten, sie sahen in der Sonne nur die Kräfte, welche als Lichtkräfte, welche als Bewegungskräfte von der Sonne nach der Erde kamen. Sie sahen schon nurmehr etwas niedrigeres als ein geistiges Wesen: sie sahen geistige Taten, aber nicht ein geistiges Wesen. Und als denjenigen, der auf der Erde das repräsentiert, was man von den Kräften der Sonne als Mensch in sich trägt, bezeichneten diese alten ägyptischen Eingeweihten den Osiris.“ (Lit.:GA 211, S. 181)""

hier der ganze Link
https://anthrowiki.at/Osiris

>> Wieso hatten die germanischen Frauen damals denn keine eigene Milch, wo sie - im Gegensatz zu den Schafsfrauen – zu JEDER Jahreszeit schwanger werden konnten? Auch wegen des Patriarchiats, was es bei den gleichberechtigten germanischen Frauen doch angeblich gar nicht gab?
<<


Dazu braucht man nichts zu sagen, denn heute kann man ja Ersatzmilch im Supermarkt kaufen, wenn die Frau mal die Pille vergessen haben sollte..

>>Im klassischen Tierkreis lassen sich leider die 12 Tierkreiszeichen nicht auf 9 Geburtsmonate reduzieren, und die Theorie, dass eine Frau die restlichen 3 Monate braucht, um wieder neu schwanger werden zu können, ist auch nicht haltbar.<<

Wer sagte denn dass man das überhaupt je gewollt hat, der Mensch konnte immer schon zählen und 9 Monate Schwangerschaft haben nur bedingt etwas mit den 12 Tierkreiszeichen als Gesamtheit im Einzelfall zu tun, denn das was fehlt wird ja immer im oder beim Anderen gesucht.
@ Fumaria1

…..Auch der Rest ist schön erklärt aber, Osiris war die Sonn....


Osiris war ein als Sonnen-König verherrlichter Regent aus Fleisch und Blut, der in der sogenannten mythischen Zeit vor den bekannten Pharaonen in Oberägypten herrschte, nachdem er seinen mit ihm um die Vormacht konkurrierenden Bruder Seth in die Unterwelt (nach Unterägypten) verbannt hatte – sonst garnix.

...""Osiris und Christus....

Mit dieser Gleichsetzung haben sich die Theosophen unter Blavatsky und Besant, und später die Anthroposophen mit ihrem Guru Rudi Steiner wohl selber ein Denkmal setzen wollen.

Ich denke jedoch, dass man den politisch erfolglosen Nobody Jesus nicht mit Osiris, der von Geburt an aus einem Adelsgeschlecht mit Erbrecht auf die Herrschaft über Ägypten stammte, vergleichen, geschweige denn sogar gleichsetzen kann, auch wenn beide eine Sittenlehre predigten, und sich damit als Weltenlehrer aufspielten, denn in der Folge war es nicht Jesus, der das Christentum begründete, indem er es im ganzen römischen Reich als verbindliche Weltanschauung installierte, sondern Kaiser Konstantin.

….„Und dann kam eine spätere Zeit, in der man nicht mehr so tief hineindringen konnte in die Weltengeheimnisse. Es war diejenige Zeit, die ich in meiner «Geheimwissenschaft» die chaldäisch-ägyptische Menschheitskultur nannte. …..

„Once upon the time....“, so beginnen alle Märchen, und für die Alten wars natürlich die „gute alte Zeit“, als sie noch Möglichkeiten hatten, die sie im Alter nicht mehr haben. Dieses scheinheilige Bedauern der nächsten, natürlich viel dümmeren Generation von Menschen, als diejenige, der man selber angehört, ist überheblich und selbstgefällig, und keines wirklich Weisen würdig.

...Auch da blickte man noch hinauf zur Sonne, aber man sah jetzt die Sonne nicht mehr als die strahlende, man sah das bloß Leuchtende, das bloß Glänzende. Und Ra, dessen irdischer Repräsentant Osiris war, erschien als die eigentlich um die Erde sich bewegende Sonne, die da glänzte. …

Falsch, denn Ra war nämlich – man höre und staune - schon immer die Sonne, die zu allen Zeiten gestrahlt, geleuchtet und geglänzt hat, während sie sich scheinbar um die Erde bewegt.

Hier wird deutlich, dass das sogenannte (üblicherweise vorher indoktrinierte) Channelmedium (in diesem Falle Rudi Steiner himself), was sich anmaßte, höchstpersönlich im Namen des toten Osiris zu sprechen, um das, was ihm vorher beigebracht worden war, bzw was er sich angelesen hat, als unanfechtbares Glaubens-Wissen zu verkünden, wohl selber nicht verstanden hat, was es da von sich geben sollte, und dann auch wirklich von sich gegeben hat.

Das selbe war auch schon immer bei den vielen anderen selbsternannten Verkündern (Propheten) der Fall, wenn sie im Namen eines Herrschers irgend einen Mist verkündeten, um das Volk zu verblöden, damit es nicht merkte, dass die Gottkönige, die es drangsalierten, auch nur aus Fleisch und Blut bestanden, und schon gar nicht unsterblich waren, auch wenn sie sich noch so sehr wünschten, es eines Tages zu sein, oder wenigstens posthum noch als unsterblich zu gelten.

….So waren gewisse Geheimnisse dadurch verlorengegangen, daß man nicht mehr als Initiierter der alten Zeit in vollständiger innerer Klarheit den strahlenden Weltengott sehen konnte, sondern daß man jetzt nur dasjenige sehen konnte, was mehr aus Urkräften heraus, aus astralischen Kräften heraus von der Sonne kommt. …..

Ein Geheimnis geht dadurch verloren, indem man ihm auf die Spur kommt. Dann ist es kein Geheimnis mehr, sondern offen sichtlich. Das Offensichtliche hingegen geht dann verloren, wenn es verschwiegen wird, also als geheim erklärt wird, damit nicht Diejenigen davon erfahren können, die es nicht sehen sollen. Das ist der Grund, warum es esoterische Zirkel gibt, die sogenanntes Geheimwissen pflegen, um die Macht über Andere nicht zu verlierern, die dieses Wissen nicht erwerben dürfen, indem man es ihnen systematisch vorenthält.

Dass man den König nicht mehr persönlich sehen konnte, sobald er sich hinter seinem aus „astralischen Urkräften“ bestehenden „Sonnenimage“ versteckt hatte, um für das Volk unsichtbar und damit auch unangreifbar zu werden, war ja der Sinn des Götzenkultes, den er um seine Person veranstaltete, und mit dem er seine Herrschaft von scheinbar noch höherer Stelle aus legitimierte.

Der bequem und dekadent gewordene Echnaton zB war übrigens der einzige Pharao, der es sich – im Gegensatz zu seinem liberaleren, aber genauso strahlend als Sonnenkönig herrschenden Vater Amenophis – mit der Priesterkaste verdarb, indem er nicht mehr den von ihr gepflegten Amun-Kult betrieb, mit dem der Pharao sich traditionell verpflichten musste, das Reich militärisch abzusichern und zu erweitern.

…...Zarathustra sah in der Sonne noch ein Wesen; er konnte zu jener Zeit noch in der Sonne ein Wesen sehen. …..


Der hochgerühmte Vertreter des parsischen Feuer- oder Sonnenkultes Zarathustra stammte aus dem alten Persien um 600 v chr, also mindestens 2400 Jahre NACH Osiris. Da scheint der, der Rudi Steiner die frohe Botschaft eingeflüstert hat, wohl historisch selber nicht so ganz auf dem Laufenden gewesen zu sein.

…..Die ägyptischen, die chaldäischen Initiierten, sie sahen in der Sonne nur die Kräfte, welche als Lichtkräfte, welche als Bewegungskräfte von der Sonne nach der Erde kamen. ….

Dass die bösen Chaldäer, die nicht dem Jahwe-Kult huldigten, von den israelitischen Schriftgelehrten und Verfassern der Bibel zur Zeit der babylonischen Gefangenschaft als Anhänger des böcksfüßigen Ahriman, später des Baphomet oder noch später des Scheitans, bzw Satans verteufelt wurden, ist nicht weiter verwunderlich.

Der römische „Saturn“ war jedoch ursprünglich zweigesichtig (Janus), wobei der „Saturn des Abends“ über den Steinbockmonat herrschte, mit dem das Jahr phyiskalisch starb, und der „Saturn des Morgens“ über den Wassermann, mit dem das neue Jahr geistig begann, und der früher als Luftzeichen und Wappentier „Adler“ das Reich des Geistes beherrscht und von den Astrologen als Hüter der Zeit(-schwelle zwischen den Jahren) bzeichnet wurde.

Bei den Griechen kannte man ihn schon viel früher als Uranos, den Vater oder Ursprung des Tierkreises im Wassermann, der später von Chronos, seinem Nachfolger und Herr des Steinbockes entthront wurde, und dem dann Zeus bzw Jupiter als Herr des Schützen folgte, was möglicherweise ein Hinweis auf den wandernden Frühlingspunkt war.

Erst jedoch nachdem man in der Neuzeit den Planeten Uranus entdeckt hatte, wurde der bisherige Saturn des Morgens gegen ihn ausgetauscht, womit auch der mythologische Sinn vom Beginn des neuen Jahres zwischen den beiden saturnbeherrschten Monaten verloren ging.

….Sie sahen schon nurmehr etwas niedrigeres als ein geistiges Wesen: sie sahen geistige Taten, aber nicht ein geistiges Wesen. …..

Dass man schon bei den Chaldäern damit aufhörte, die Eigenschaften der 12 feststehenden Tierkreiszeichen oder Monaten des Jahres, und ihre dazugehörenden, 7 beweglichen Planetenprinzipien beim Menschen als geistige GÜTER (gothisch: GÖTTER) zu personifizieren, indem man sie HERREN nannten, stimmt natürlich auch nicht, denn das geschieht weltweit noch bis zum heutigen Tag, sodass der Nicht-Aufgeklärte tatsächlich immer noch meint, man könne ihnen durch Opfergaben huldigen, sodass sie ihm seine Wünsche erfüllen, oder ihn andernfalls für seinen Ungehorsam bestrafen.

Das macht die Astrologie für ihre Anhänger zur echten Religion mit den dazugehörigen modernen selbsternannten Propheten, die gerne die Macht über die geistig Faulen ausüben, indem sie den Erfolglosen suggerieren, dass sie mit ein paar Ritualen ALLES bewirken könnten, was sie nur wollen – wenn auch nur in ihrer geistigen Vorstellung.

…..Und als denjenigen, der auf der Erde das repräsentiert, was man von den Kräften der Sonne als Mensch in sich trägt, bezeichneten diese alten ägyptischen Eingeweihten den Osiris.“ (Lit.:GA 211, S. 181)"".....

Dass man die Willenskraft des Menschen als Sonnenqualität bezeichnet, um sie ihm bewusst zu machen, geht auch ohne Osiris und seine ägyptischen Eingeweichten.

Aber um den Unterschied zwischen seinen sonnigen (analysierenden, bzw voneinander trennenden und unterscheidenden) und mondischen (synthetisierenden, bzw zusammenfassenden und ganzheitlich betrachtenden) geistigen Eigenschaften zu erklären, dafür kann der Zerstückelungsmythos von der weiblichen Isis (Mond) und dem männlichen Osiris (Sonne), womit gezeigt wird, dass beide untrennbar zusammengehören, natürlich sehr hilfreich sein.

Dazu muss allerdings noch erwähnt werden, dass - im Gegensatz zu den Moralvorstellungen im antiken Griechenland - in Ägypten die Geschwisterehe zur Erhaltung der Macht in der Familie noch nie als anstößig galt.

Jedoch waren nicht alle drei Geschwister Isis, Osiris und Seth miteinander verheiratet, sodass diese Trinität nicht für die Veranschaulichung des Körper-Seele-Geist-Modells taugt.

….der Mensch konnte immer schon zählen und 9 Monate Schwangerschaft haben nur bedingt etwas mit den 12 Tierkreiszeichen als Gesamtheit im Einzelfall zu tun, denn das was fehlt wird ja immer im oder beim Anderen gesucht. ….

In einer geistigen Welt ohne Beschreibungskategien und Maßstäbe, die dem persönlichen Bewerten dienen, gäbe es keine Orientierung in Zeit und Raum. Dass es dabei nicht nur um nackte Zahlen geht, sondern um Bedeutungen, denen man den Dingen im jeweiligen Zusammenhang beimisst, macht es möglich, sie nicht nur zu qantifizieren, sondern auch zu qualifizieren, ähnlich, wie man nicht nur die Form sondern auch den Inhalt, und nicht nur das Sein, sondern auch das Gewordensein einer Sache betrachten muss, um zu einer angemessenen Bewertung zu gelangen.

Hier dient die zyklische (kreisförmige) Betrachtung von gleichartigen Abläufen dazu, um sagen zu können, wann sie abgeschlossen sein sollen. Das Wiedererleben von ähnlichen Umständen suggeriert eine gewisse Vertrautheit, und eine vorgestelte Sicherheit und Geborgenheit in einer Welt, wo scheinbar Ordnung herrscht, auch wenn man nie weiß, ob zukünftige Umstände sich tatsächlich so entwickeln werden, wie es in der Vergangenheit der Fall war, weil man nicht in die Zukunft schauen, sondern nur Vermutungen darüber anstellen kann, wie sie sein müsste, sofern sich nichts ereignet, was dieses verhindern könnte.

Die lineare Betrachtungsweise hingegen bezieht sich vor Allem auf das angestrebte Ziel, ohne den ähnlichen oder verschiedenen Umständen Rechnung zu tragen, wie es bei der zyklischen Betrachtung der Fall ist. Hier hilft nicht die Vorstellung einer höheren, natürlichen Ordnung weiter, sondern nur der Größenwahn, man könne selber Alles bewirken, wenn man nur genügend Macht dazu besäße, und müsse auch nicht wiedergeboren werden, weil man ja bereits unsterblich sei, sofern man es nur richtig WOLLE – auch ohne im Einzelnen zu wissen, WIE man das bewerkstelligen kann.

So gehören zum Lichtkörper des Menschen (Osiris, Sol), der seine physische Lebenskraft ausstrahlt, auch der Empfindungskörper (Isis, Luna), mit dem der Mensch in eine soziale Beziehung mit seiner Umwelt tritt, und als dritter Teil sein Geistkörper (Seth, Uranus oder sein Nachfolger Horus, Merkur), mit dem er sich eine Vorstellung davon macht, woraus die Welt besteht, in der er als der Bestandteil, der für ihn selber am wichtigsten ist, auch selber existiert.

Aber eigentlich passt dieses historisch-mythologische Thema besser in den thread über Religion und Astrologie, statt in den thread über Astrologie und Homöpathie oder alternative Heilkunde.
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