Fumaria1 hat geschrieben:
... aber Saturn kann in einem Horoskop eben auch Aspektor sein und/oder Aspektant, er kann Transit sein und/oder Progression und nach dem "senkrechten Weltbild" noch vieles mehr.


Zunächst wird immer das Geburtshoroskop an sich betrachtet, weil die Grundstruktur klar sein muss. Erst dann schaut man weiter, auf Transite und Progressionen. Man braucht nicht ewig lange, um die Stellung eines Planeten zu erkennen: ZEichen&Haus&Aspekte werden in Einem erkannt und beurteilt. Arbeitet der Berater am Telefon und führt die Beratung unmittelbar durch, hat er eh keine Zeit, sich lange mit den Konstellationen zu beschäftigen, er urteilt schnell (basierend auf zuvor gefestigten Wissen) und greift die Informationen intuitiv, durch das Einfühlen, ab. O d e r, er holt sich mehr Zeit und meditiert anhand der Frage am Horoskop...
Die Antworten sind dann differenzierter und helfen dem Fragenden womöglich nachhaltiger. Je nach dem, worauf man als Ratsuchender hinaus will und wieviel Erfahrung in die Beratung mitbringt, ist man durchaus auch mit kurzen und prägnanten Antworten gut / besser bedient, als mit sich ewig hinziehenden Gelaber eines redesehligen psychologischen Astrologen. Braucht man mehr Unterstüzung, gar Begleitung, sollte man eine gute Adresse wissen und sich den Lösungen ernsthaft widmen. Entweder mit einer Person, die wirksam helfen kann, oder eben mit ein paar, die sich gut ergänzen.

>> Nein, sie stehen immer noch im Sternbild Stier und Skorpion, denn Fixsterne bewegen sich im Gegensatz zu Planeten so gut, wie gar nicht. Also ist es auch völlig unsinnig, zu behaupten, sie würden heute im Merkurbeherrschten Zwilling bzw im Jupiterbeherrschten Schützen stehen, weil sie damit eine völlig andere Bedeutung bekämen, als sie damals hatten, wo man die Sternbilder erfand. <<

Nun ja wenn man nicht weiß, dass sich auch die Fixsterne im Schnitt alle 72 Jahre um etwa ein Grad bewegen, kann man sowas behaupten.
Die Ephemeriden sagen aber etwas anderes als Du glaubst.
Ich bleibe dabei, dass der Aldebaran heute auf ca. 09° Grad Zwilling steht und Antares auf 09° Grad Schütze stehen, und dass auch sie sich wie alles bewegen ,hast Du scheinbar nie realisiert.

Hier der aktuelle Stand von HEUTE

Astroplus-Export (16.01.2018, 16:14:00)

Name Exakt Zeichen Breite Dekl. Haus Signatur
Schedar 07°04´43 Stier 46°37´03 56,258 10 Sa/Ve
Shedir 07°04´43 Stier 46°37´03 56,258 10 Sa/Ve
Aldebaran 09°04´28 Zwillinge -05°28´14 16,411 12 Ma
Rigel 16°06´54 Zwillinge -31°07´37 -8,255 12 Ju/Ma
Capella 21°08´35 Zwillinge 22°51´43 45,949 12 Ma/Me
Betelgeuse 28°02´20 Zwillinge -16°01´57 7,403 12 Ma/Me
Sirius 13°22´27 Krebs -39°35´24 -16,638 1 Ju/Ma
Canopus 14°15´19 Krebs -75°49´30 -52,659 1 Sa/Ju
Procyon 25°04´34 Krebs -16°00´27 5,362 1 Ma/Me
Regulus 29°06´39 Löwe 00°27´47 12,221 2 Ju/Ma
Spica 23°07´05 Waage -02°03´02 -10,892 4 Ve/Ma
Arcturus 23°30´30 Waage 30°46´17 19,450 4 Ma/Ju
Acrux 11°08´55 Skorpion -52°52´30 -62,812 5 Ju
Agena 23°04´13 Skorpion -44°08´00 -60,126 5 Ve/Ju
Hadar 23°04´13 Skorpion -44°08´00 -60,126 5 Ve/Ju
Bungula 28°47´37 Skorpion -42°35´26 -60,625 5 Ve/Ju
Rigel Kentaurus 28°47´37 Skorpion -42°35´26 -60,625 5 Ve/Ju
Rigil Kent 28°47´37 Skorpion -42°35´26 -60,625 5 Ve/Ju
Toliman 28°47´37 Skorpion -42°35´26 -60,625 5 Ve/Ju
Antares 09°02´24 Schütze -04°33´48 -26,321 6 Ma/Ju
Vega 14°35´39 Steinbock 61°44´25 38,737 7 Ve/Me
Altair 01°03´04 Wassermann 29°18´28 8,732 7 Ma/Ju
Fomalhaut 03°08´25 Fische -21°07´52 -29,896 8 Ve/Me
Achernar 14°35´25 Fische -59°22´46 -57,496 9 Ju


Und hier der Stand vor 210 Jahren also rund 3 x 72 Jahre, die ja astrologisch als Weltentag angesehen werden ebenfalls 3° Grad verschoben.

Astroplus-Export (16.01.2018, 16:19:37)

Name Exakt Zeichen Breite Dekl. Haus Signatur
Schedar 05°00´39 Stier 46°36´40 55,442 10 Sa/Ve
Shedir 05°00´39 Stier 46°36´40 55,442 10 Sa/Ve
Aldebaran 06°59´47 Zwillinge -05°28´55 16,096 11 Ma
Rigel 14°02´17 Zwillinge -31°09´02 -8,444 11 Ju/Ma
Capella 19°04´06 Zwillinge 22°51´48 45,781 11 Ma/Me
Betelgeuse 25°57´52 Zwillinge -16°03´16 7,358 11 Ma/Me
Sirius 11°19´49 Krebs -39°33´38 -16,450 12 Ju/Ma
Canopus 12°13´21 Krebs -75°51´05 -52,591 12 Sa/Ju
Procyon 23°01´53 Krebs -15°58´44 5,728 12 Ma/Me
Regulus 27°03´09 Löwe 00°27´29 12,939 1 Ju/Ma
Spica 21°03´00 Waage -02°02´22 -10,113 3 Ve/Ma
Arcturus 21°26´18 Waage 30°52´14 20,226 3 Ma/Ju
Acrux 09°05´52 Skorpion -52°51´16 -61,985 4 Ju
Agena 21°00´30 Skorpion -44°06´36 -59,395 4 Ve/Ju
Hadar 21°00´30 Skorpion -44°06´36 -59,395 4 Ve/Ju
Bungula 26°50´01 Skorpion -42°33´48 -59,995 4 Ve/Ju
Rigel Kentaurus 26°50´01 Skorpion -42°33´48 -59,995 4 Ve/Ju
Rigil Kent 26°50´01 Skorpion -42°33´48 -59,995 4 Ve/Ju
Toliman 26°50´01 Skorpion -42°33´48 -59,995 4 Ve/Ju
Antares 06°57´55 Schütze -04°32´35 -25,975 5 Ma/Ju
Vega 12°30´15 Steinbock 61°44´30 38,601 6 Ve/Me
Altair 28°56´46 Steinbock 29°18´36 8,347 6 Ma/Ju
Fomalhaut 01°02´24 Fische -21°06´45 -30,683 8 Ve/Me
Achernar 12°27´55 Fische -59°22´25 -58,261 8 Ju

Das scheinst Dein Hauptproblem zu sein, dass der Wandel nicht gesehen wird und heute von der Astrologie schon lang eingepreist wurde.
*Lach. Dabei könnte man doch beim Saturn noch lange bleiben, da gäbe escgenug zu besprechen und zu erklären. Aber nein, Wir müssen dringend was anderes ansprechen, um den Eindruck zu erwecken, Wir wüssten viel.
>>*Lach. Dabei könnte man doch beim Saturn noch lange bleiben, da gäbe escgenug zu besprechen und zu erklären. Aber nein, Wir müssen dringend was anderes ansprechen, um den Eindruck zu erwecken, Wir wüssten viel. <<

Ja dann sage doch einfach mal was Du über oder vom Saturn bereden willst, anstatt hier wieder nur herumzumaulen, weil es nicht nach Deinem Kopf zu gehen scheint.
Dann schieß' doch mal los und spucke aus was Dich interessiert und Du über Deine Großmutter wissen willst. Nun ja soviel wie Du, scheine ich ja locker zumindest auch zu wissen!
Das nur mal so nebenbei, weil diese Behauptungen, dass alle außer Dir natürlich nix wissen , ist ja schon Standart bei Dir ist.
Es geht nicht darum, dass ich über Saturn sprechen will, es geht um den ständigen Wechsel von einem zum anderen Thema, den du pflegst, ohne bei etwas ausführlicher zu bleiben, ich meine in Ruhe zu verweilen. Ständig eilst du irgendwohin, lässt das, was du angefangen hast, liegen und widmest dich was anderem. Und wahrscheinlich... hast du es noch nie anders gemacht, *lach.
Warum soll ich also dann über Saturn schreiben wenn Du es nicht willst und sonst niemand fragt.?
Ich weiß ja schon das Meiste über ihn ! :mrgreen:
@ Fumaria1

….Ich bleibe dabei, dass der Aldebaran heute auf ca. 09° Grad Zwilling steht und Antares auf 09° Grad Schütze stehen, und dass auch sie sich wie alles bewegen ,hast Du scheinbar nie realisiert ….


Ja ich weiß, und da der Mann im Mond männlich ist, ist es das mondische Pinzip auch.

Dem bleibt eigentlich nix hinzuzufügen.

Die Wanderung des Fühlingspunktes als der 0-Punkt des tropischen Tierkreises wird übrigens durch die Trudelbewegung der Erdachse bewirkt, welche dort den Himmelsäquator schneidet. Damit verschiebt sich die ganze Messeinrichtung alle 72 Jahre um 1 Grad rückwärts. Die mit dieser Messeinrichtung verorteten Sternbilder hingegen bleiben dabei da, wo sie sind, und wo sie schon seit Jahrtausenden waren, und die Sterne, aus denen sie bestehen auch – selbst wenn dich sowas genauso wenig interessiert, wie der ebenso reale Wandel der Bedeutung der Sternzeichen durch die Verwexlung von tropischem und siderischem Tierkreis.

Zur hermeneutischen Bedeutung von Saturn hingegen ist zu sagen, dass dies eine der 7 antiken Kategorien ist, mit der man alle Dinge auf der Welt beschreiben und auch als solche wiedererkennen kann. Hier wäre ein Blick in die zukünftige Entwicklung einer saturnischen Angelegenheit im 7 Jahresrhythmus durchaus eine astrologische Überlegung wert, wenn man den Saturnumlauf als einen Kalender ansieht, der den Zeitabstand zwischen einem und dem nächsten saturnischen Ereignis misst.

Dass die Geburt eines Menschen jedoch als ein saturnisches Ereignis betrachtet wird, ist untypisch, denn Saturn steht eher für das Lebensende nach einem langen, beschwerlichen Leben, bzw für kurzfristige Hindernisse, statt für den Lebensbeginn, sodass ein Horoskop besser auf ein saturnisches Hindernis gestellt werden müsste, statt auf eine Geburt, um - davon ausgehend - zu ermitteln, wann das nächste erfolgt – nämlich nach 7 Jahren, wenn es sowas, wie eine eingebaute Laufzeit überhaupt gibt.

Dass viele Gegenstände scheinbar nach 7 Jahren kaputt gehen, heißt nicht, dass dies bei allen der Fall ist, denn nachweislich gehen genauso viele auch nach 12 Jahren kaputt, was dem Jupiterzyklus entspricht, wo es um Wachstum geht und nicht um das Vergehen. Hier redet man sich dann nachträglich gern damit raus, dass da, wo was Neues entstehen sollte, das Alte absterben musste, sodass eine auf reiner Vermutung beruhende, "intuitiv" gestellte Prognose dann doch noch irgendwie gestimmt hat – oder auch nicht.
>> Die Wanderung des Fühlingspunktes als der 0-Punkt des tropischen Tierkreises wird übrigens durch die Trudelbewegung der Erdachse bewirkt, welche dort den Himmelsäquator schneidet.<<

Auch da liegst Du falsch, denn die Wanderung des Frühlingspunktes kommt durch die Bewegung der Sonne um das Galaktische Zentrum zustande und diese Umrundung dauert ein platonisches Jahr von rund 26.000 Jahren. Deswegen sind die 72 Jahre auch ein Weltentag.

>>Damit verschiebt sich die ganze Messeinrichtung alle 72 Jahre um 1 Grad rückwärts
Die mit dieser Messeinrichtung verorteten Sternbilder hingegen bleiben dabei da, wo sie sind, und wo sie schon seit Jahrtausenden waren, und die Sterne, aus denen sie bestehen auch – selbst wenn dich sowas genauso wenig interessiert, wie der ebenso reale Wandel der Bedeutung der Sternzeichen durch die Verwexlung von tropischem und siderischem Tierkreis. <<


Genau das tun sie eben nicht, das Einzige was sie machen ist, dass sich die Sterne die das Sternbild selbst darstellen in ihrer Lage zueinander nicht verändern. Es gibt auch keinen Wandel in der Bedeutung der Sternzeichen, weil sie selbst ja nichts machen, sondern schon immer nur als Projektionsfläche und Ideenspeicher für die Menschen und deren Geschichte dienten.
Denn es gibt ja auch andere Sternbilder mit Ihren Geschichten, die jedoch von der südlich mittelalterlichen Astrologie gar nicht mehr beachtet werden. und Deine sogenannten Verwechslungen nur Deine Meinung sind, weil Du Dich nicht mit Astrologie beschäftigst, sondern alten Geschichten nachhängst, die es schon seit Jahrtausenden nicht mehr gibt und erst im nächsten platonischen Jahr wiederkommen werden..

>> Dass die Geburt eines Menschen jedoch als ein saturnisches Ereignis betrachtet wird, ist untypisch, denn Saturn steht eher für das Lebensende nach einem langen, beschwerlichen Leben, bzw für kurzfristige Hindernisse, statt für den Lebensbeginn, sodass ein Horoskop besser auf ein saturnisches Hindernis gestellt werden müsste, statt auf eine Geburt, um - davon ausgehend - zu ermitteln, wann das nächste erfolgt – nämlich nach 7 Jahren, wenn es sowas, wie eine eingebaute Laufzeit überhaupt gibt. <<

Zu Beginn des Lebens steht auch das Ende schon fest, die Inder koppeln das geschickt an die Zahl der Atemzüge, die einem im Leben vergönnt sind, weil die ja keiner Zählen kann.
Aber es gibt astrologische Formeln, die das Ende des Lebens auf 14 Tage genau berechnen können, nur gilt das heute als höchst unmoralisch so etwas zu tun.

>>Ja ich weiß, und da der Mann im Mond männlich ist, ist es das mondische Pinzip auch. <<

Ich vertraue eben auch meiner Muttersprache, die den Mond ebenfalls männlich sieht. Wenn man Jesus nicht als den Hirten sehen kann, der nachts bei seinen Schafen wacht und sogar das Leben für sie läßt (Neumond). Oder wenn geschrieben steht dass er das Licht ist und man ihm folgen soll,dann hat man meines Erachtens nach auch seine eigene Spiritualität verloren.
Denn Maria seine Mutter ist die spirituell die Erde, die ihn hält und im seinen Platz in unser aller Leben sichert.
Fumaria1 hat geschrieben: Warum soll ich also dann über Saturn schreiben wenn Du es nicht willst und sonst niemand fragt? Ich weiß ja schon das Meiste über ihn !


Ich soll dich was fragen :shock:? Bei dem Wirrwar was du bringst??
Und auch mit der Ungeduld. Du schreibst doch auch sonst völlig ungefragt und stellst das Zeug rein, das du selber nicht hinreichend verstanden hast und auch nicht vermitteln kannst.
Oder was soll die von dir neulich reingestellte Liste mit den Positionen der Fixsterne?
Na wenn das so ist, dann hat sich ja jede Unterhaltung mit Dir erledigt. Danke für den Hinweis, das ist doch endlich mal eine klare Aussage von Dir. 8)

Die Liste beweißt, dass sich die Fixsterne eben auch bewegen und zwar alle 72 Jahre um ca. 1° Grad. Lesen muß man schon können bevor man versteht.
Und WER hat danach gefragt? Und in welchem ZUsammenhang?
Meinst die Leute, die nicht mal eine gewöhnliche Horoskopgrafik verstehen, brauchen noch
Fixsterne, um sich mit der ganzen Informationsmenge noch gründlicher zu verwirren, *lach?

Im Übrigen beweist eine Liste noch gar nichts. Außer dass du kopieren kannst.
Genau so verhält es sich mit zwei oder mehr Listen :P.

Und den MOND kann man auch männlich ansehen, Hauptsach' man interpretiert ihn richtig.
Tust du aber nicht. Die Szene aus der Bibel habe ich jetzt nicht gemeint, da die Interpretation auch nicht von dir ist. Sie ist aber gut, selbst wenn es sich dabei nicht um den Mond, sondern um die Sonne handelt. Oder kann man es ausschließen?


Faxi hat geschrieben: Zur hermeneutischen Bedeutung von Saturn hingegen ist zu sagen, dass dies eine der 7 antiken Kategorien ist, mit der man alle Dinge auf der Welt beschreiben und auch als solche wiedererkennen kann. Hier wäre ein Blick in die zukünftige Entwicklung einer saturnischen Angelegenheit im 7 Jahresrhythmus durchaus eine astrologische Überlegung wert, wenn man den Saturnumlauf als einen Kalender ansieht, der den Zeitabstand zwischen einem und dem nächsten saturnischen Ereignis misst.


Was an der antiken Bedeutung (von Saturn) hermeneutisch sein soll, erschließt sich mir aus dem Satz nicht. Wäre vielleicht angebracht, es an dieser Stelle nach den Regeln der gemeinten (!)Hermeneutik / nachvollziehbar darzulegen. Wahlweise könnten auch nur die angesprochenen Kategorien genannt werden, um der Denkrichtung des Schreibenden an dieser Stelle zu folgen. Wie auch sonst (und das ist wirklich nicht neu) - statt Vorschläge zu unterbreiten, selber die Überlegungen umsetzen und es auch entsprechend (auf Grundlage eigener Erfahrungen) zu illustrieren, faxi. So, dass unterm Strich was Brauchbares für den gemeinen Leser (im Sinne des Themas) rauskäme.
@ Fumaria1

….Auch da liegst Du falsch, denn die Wanderung des Frühlingspunktes kommt durch die Bewegung der Sonne um das Galaktische Zentrum zustande …...


Eben nicht. Du verwechselst den Himmelsäquator, der eine Projektion des Erdäquators an den Himmel darstellt, mit dem galaktischen Äquator.

Die Neigung des Himmelsäquators zur Ekliptik (Erdumlaufbahn um die Sonne) wird vom rechten Winkel zur Erdachse bestimmt, welche nicht stabil läuft, sondern bei ihrer leichten Trudelbewegung einen Kreis beschreibt, bis sie nach 26.000 Jahren wieder auf denselben Punkt zeigt, wie vorher (zur Zeit zeigt sie am Nordhimmel auf den Polarstern).

Die beiden Schnittpunkte des Himmelsäquators mit der Ebene der Erdumlaufbahn um die Sonne (Ekliptik) sind die Orte, wo die Tag- und Nachtgleichen stattfinden, welche sich mit der sich ändernden Achsenrichtung der Erde alle 72 Jahre um ein Grad rückwärts bewegen (die Neigung zur Ekliptik von ca 23,5° bleibt dabei immer dieselbe). Das ist alles.

Guckstu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zyklus_de ... %A4zession

Eine Umkreisung unserer Sonne um das Zentrum der Galaxie hingegen dauert 250 Millionen Jahre.

https://de.wikipedia.org/wiki/Galaktisches_Jahr


….Es gibt auch keinen Wandel in der Bedeutung der Sternzeichen, weil sie selbst ja nichts machen, sondern schon immer nur als Projektionsfläche und Ideenspeicher für die Menschen und deren Geschichte dienten. …...


Ganz recht. Deswegen warens ja auch Menschen, die nicht begriffen haben, dass sich ihre Mess-Einrichtung verschiebt, und nicht das, was gemessen wird. Der Effekt ähnelt der Situation, wo man am Bahnhof im Zug sitzt, welcher gerade losfährt, und wo man meint, der Zug bliebe stehen, und der Bahnhof führe weg.

Da bereits zur Römerzeit die Sternzeichen nicht mehr identisch mit den Sternbildern waren, wie es zur Zeit der Erfindung des Tierkreises vor ca 5000 Jahren der Fall war (von 9° Stier bis 0° Fische = 69°x72 Jahre), hat man spätestens nachdem der Frühlingspunkt ab 100 v Chr. bei 0° Widder lag, dem ersten Sternzeichen nach Frühlingsbeginn keine Stiereigenschaft mehr zugemessen, sondern Widdereigenschaften. Dem Amun- (Widder-)Kult der Ägypter zufolge, welcher den Hathor- (Stier-)Kult ablöste, endete das Stierzeitalter jedoch schon 1000 Jahre vorher.

Alles, was also nach dieser Zeitenwende kam, war eigenwillige, astronomisch bedingte „Pfuscharbeit am Bau“ und kann nicht mehr als echte hermeneutische Tradition bewertet werden.

Wenn man diese Änderung nun auch noch auf die Erdraumfelder überträgt, welche vom Asc aus gezählt werden, bekommt auch das erste Haus eine andere Bedeutung, als die, die es ursprünglich mal hatte, wo die ursprüngliche „heilige Symmetrie“ noch existierte.

Die Umkehrung der Häuserreihenfolge vom Ascendenten aus, wonach das ursprünglich erste Haus überm Horizont zum 12. wird, behält jedoch die Bezeichnung des letzten Hauses unterhalb des Horizontes als das Widderhaus bei. Das Gleiche ist der Fall beim letzten Haus überm Horizont, welches der Waage unterstellt ist, sodass sich unterm Strich nur die anderen Häuser in ihrer ursprünglichen Bedeutung geändert haben.

….Denn es gibt ja auch andere Sternbilder mit Ihren Geschichten, die jedoch von der südlich mittelalterlichen Astrologie gar nicht mehr beachtet werden. und Deine sogenannten Verwechslungen nur Deine Meinung sind, weil Du Dich nicht mit Astrologie beschäftigst, sondern alten Geschichten nachhängst, die es schon seit Jahrtausenden nicht mehr gibt und erst im nächsten platonischen Jahr wiederkommen werden....

Ich befasse mich mit der Geschichte der Astrologie, um zu begründen, warum das, was ursprünglich damit mal beabsichtigt wurde - nämlich ein Weltbild zu schaffen, welches oben (im geistig-weltanschaulichen Sinne) genauso funktioniert, wie unten (in der physischen Realität) - schon seit den Römern bezüglich der Zuweisung von Bedeutungen nicht mehr hinhaut.

….Zu Beginn des Lebens steht auch das Ende schon fest, die Inder koppeln das geschickt an die Zahl der Atemzüge, die einem im Leben vergönnt sind, weil die ja keiner Zählen kann. ….

In der indische Lehre ist von den vier Weltzeitaltern (Yugas) die Rede, die angeblich Millionen von Jahren andauern, wie es für die Menschheit völlig bedeutungslos ist, weil sie noch gar nicht so lange existiert und auch nicht existieren wird. Wenn man die Jahre jedoch in Sekunden (Atemzüge) umrechnet, kommt so auf sehr realistische 80-90 Erdenjahre, wie es auch einer tatsächlichen, maximalen Lebensspanne beim Menschen entspricht.

Ähnlich ist es auch mit anderen Begriffen aus der indischen Sprache, die im Vergleich mit der europäischen sehr malerisch wirkt, und – wenn man das nicht begreift – leicht wörtlich interpretiert und damit falsch verstanden wird, wie etwa die Bezeichnungen: „früheres, jetziges und nächstes Leben“, was nichts Anderes heißt, als die „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“, und nicht etwa jedesmal ein komplett neues Leben, denn der Mensch hat leider nur dieses eine, wie es bereits in den Upanishaden steht, die damals natürlich nur die Brahmanen lesen konnten, welche dem Volke was Anderes verkündeten, damit es – genau wie im römischen Christentum auch – den Lohn für seine Mühe im Leben erst nach seinem Tode erwartete.

….Aber es gibt astrologische Formeln, die das Ende des Lebens auf 14 Tage genau berechnen können, nur gilt das heute als höchst unmoralisch so etwas zu tun.....


Es ist genauso unmoralisch, dem Menschen einzureden, sein Leben sei schon von höherer Seite her vorbestimmt, sodass er gar keine andere Chance hat, als die, die ihm der Sternengucker offenbart. Da die Zukunft aber noch nicht bewirkt worden ist, kann man sie auch nicht vorhersehen, sondern nur Vermutungen darüber anstellen, was sein könnte, wenn man so oder anders handelt. In diesem Rahmen macht Beratung Sinn, und sonst nicht.

Sogenannte Medienschulen ermutigen zukünftige Quacksalber dazu, ihre „gefühlten“ Vermutungen ohne Selbstzweifel von sich zu geben, sodass ihre Unbeirrberkeit eine Sicherheit suggeriert, mit der sie ihren Mist verkünden, die den Unerfahrenen beeindrucken und von einer Komplizenschaft mit einer höheren Macht überzeugen soll, was mindestens genauso unmoralisch ist, wie die Behauptung, man könne an einer Sternenkonstellation eine Zeitqualität ablesen, die angeblich typisch für bestimmte Ereignisse sei, obwohl die - metagnostisch nachweisbar - diesen Rhythmen NICHT folgen.


@ Dalshe_

….Was an der antiken Bedeutung (von Saturn) hermeneutisch sein soll, erschließt sich mir aus dem Satz nicht. ….


Das hermeneutische oder auch senkrechte Weltbild unterteilt alle Seinsebenen senkrecht in 7 Tortenstücke, aus denen sie zusammengesetzt und eindeutig beschreibbar sind (wie etwa nach Größe, Leuchtkraft, Stärke, Oberflächenbeschaffenheit und Lebensdauer usw). Dieses ist auch mit dem damals bekannten 7-teiligen Planetensystem gemacht worden, wobei jedem Planeten jeweils eine andere Eigenschaft zugeschrieben wurde.

Die Betrachtungsweise, die man also unten (auf der Welt) praktizierte, hat man auch oben (im Weltraum) angewendet, und kann sie auch auf den Seinsebenen von Körper, Seele und Geist anwenden, sodass eine ganzheitliche Betrachtungs- und Bewertungsbasis geschaffen wurde, was nicht bedeutet, dass alle Prozesse im Himmel auch eine kausale Auswirkung auf irdische Prozesse haben müssen, wie diejenigen Astrologen meinen, die nicht wissen, wie dieses weltanschauliche System zustande gekommen ist, und wozu es taugt, und wozu nicht.

Der synchronistische oder auch magische Ansatz geht davon aus, dass es eine höhere Ursache gibt, die sowohl die Bewegung von Planeten, als auch die ihrem Wesen jeweils ähnlichen Prozesse auf der Erde gleichermaßen bewirkt. Das müsste aber dann auch wirklich zeitgleich stattfinden, weil sonst auch dieser scheinbar akausale (synchrone) Zusammenhang nachweislich nicht existiert.

Ansonsten lässt sich die Planetenuhr natürlich hervorragend zur Messung von vergangenen und auch zukünftigen Zeitabschnitten verwenden, ohne die ein systematisches Sammeln von Erfahrungswerten und eine selbstbestimmte Zukunftsplanung gar nicht möglich wäre. Auf die Idee jedoch, dass die Zeiger einer Uhr noch irgendwas Anderes bewirken könnten, als die Zeit anzuzeigen, kommt heute kein aufgeklärter Mensch mehr.
Faxi, angesichts deines mal angegebenen Studiums wundert es mich sehr, dass du den Begriff "hermeneutisch" mit "senkrechten Tortenstücken" gleichsetzt. Auch weiter im Text erkenne ich bei dir die Anwendung der Hermeneutik nicht, nur das übliche filofaxieren. Besser wäre, du würdest solche Erwähnungen entweder ganz weglassen oder, dich mit ihnen wirklich auseinandersetzen, statt den Text damit zu schmücken. Was bei 50+ durchgeht, wird dir von soliden Astrologen nicht abgekauft, und von jenen, die Hermeneutik bei der Arbeit anwenden, schon gar nicht. Und falls du mit Hermeneutik Hermetik gemeint hast, dann analysiere auch danach und versuche die Entsprechungen der Planeten mit den Hermesgesetzen aufzuzeigen.
>> Ich befasse mich mit der Geschichte der Astrologie, um zu begründen, warum das, was ursprünglich damit mal beabsichtigt wurde - nämlich ein Weltbild zu schaffen, welches oben (im geistig-weltanschaulichen Sinne) genauso funktioniert, wie unten (in der physischen Realität) - schon seit den Römern bezüglich der Zuweisung von Bedeutungen nicht mehr hinhaut. <<

In der Tat es gelingt Dir immer wieder in die Astronomie auszuweichen, um von dort Deine negativen Ansichten zu zelebrieren.
Für mich spielen diese angeblichen so wichtigen kosmischen Fakten aber nur eine Nebenrolle,
einfach weil 5 + 5 = 10 ergibt,. Egal ob die Sonne dabei auf oder untergeht oder der Mond scheint.
Die heutige Astrologie ist ein in sich ruhendes Erkenntnissystem, das auf Symbolen und Ideogrammen und deren Sinninhalten besteht. Nur die Ephemeriden der Planeten sind noch aktuell ermittelt.
Das Problem der heutigen Astrologie besteht darin dass jeder Laie meint, mit Hilfe der ASTROLOGIE seine Mitmenschen psychologisieren und/oder SOGAR Weisungen erteilen zu können.
Dass sich also die inquisitorischen Neigungen der Pfaffen einer generellen Schuldsuche und Schuldzuweisung bei den Mitmenschen sich jetzt nach Übernahme durch die Schulmedizin, da ist der Patient ja auch immer selbst schuld, sich das nun auch im alltäglichen Miteinander in der Astrologie breit macht. Nur ist bei der Astrologie die Schuldfrage eben nicht mehr persönlich und selbstverschuldet, sondern von höheren Mächten so gewollt und der Mensch bleibt immer Opfer der äußeren Umstände.
Goethe drückte für mich am Schönsten den Sinn der Astrologie mit dem Satz aus

>>wie Glück und Unglück sich verketten, das fällten den Toren niemals ein<< oder so ähnlich.

Diese Verkettungen zu erkennen und eben kein Narr zu sein, das ist der große Unterschied.zwischen Deiner Sicht und der meinigen.
Fumaria1 hat geschrieben: Das Problem der heutigen Astrologie besteht darin dass jeder Laie meint, mit Hilfe der ASTROLOGIE seine Mitmenschen psychologisieren und/oder SOGAR Weisungen erteilen zu können.


Einerseits gefällt es mir, dass du endlich mal selbstkritisch bist :wink:, andererseits verstehe ich nicht wieso ein von Persönlichkeit nicht erkanntes geistiges Problem sich zwingend auf die ganze Wissenskunst ausbreiten soll. Und Astrologie an sich finde ich zeitlos, auch wenn sie aktuell im Westen stark psychologisch angehaucht praktiziert wird.