Krimifan14 hat geschrieben: Also muss ich meine Runden alleine drehen und zum Knuddeln müssen meine Flauschkissen herhalten. Doch ich finde es gut, wenn jeder sich vorher dazu seine Gedanken macht und nicht nachher......



Wie weit hast Du es denn ins Tierheim? Da freut man sich bestimmt über jeden, der Hunde ausführt oder Katzen streichelt.
Erwartest du nach einem Jahr noch eine Antwort? :wink:
Wieso nicht, die Post hat schon Briefe nach über 50 Jahren noch gebracht, was ist da schon ein lumpiges Jährchen.
Hawaii.72 hat geschrieben: Erwartest du nach einem Jahr noch eine Antwort? :wink:


Es hat jetzt keine Minute gekostet, um festzustellen, dass Krimifan14 auch aktuell hier aktiv ist. Falls die Einstellung gewählt wurde, dass eine Benachrichtigung über Antworten auf eigene Beiträge erfolgen soll - Warum nicht?

Außerdem ist davon auszugehen, dass auch andere Leute die Beiträge lesen und vielleicht etwas damit anfangen können.
Ich bin eine "Hunde-Leihoma" und genieße ich, wenn ich Besuch habe. Muß eingestehen, dass ich bewegungsmäßig mehr für mich machen sollte. Frauenturnen etc. sind so gar nichts für mich. Wenn ich nur 2x am Tag eine große Runde mit meinen Gasthunden in Wald und Feld mache, geht es mir so richtig gut.
Leben ist Bewegung - ist wirklich war.

Unverantwortlich finde ich es, wenn sich jemand einen Hund nimmt und ganztags arbeiten geht und das Tier ist oft dann 8-10 Stunden alleine - oft noch in einer Wohnung eingesperrt. Ein Hund braucht ein gegenüber und leidet unter der Einsamkeit. Es ist eine Verantwortung über viele Jahre.

Ein Bekannter hat mich auf die Idee gebracht. Sein Hund ist gestorben, er war sehr traurig und die täglichen Spaziergänge haben ihm gefehlt. Dann hat er sich von einem Bekannten den Hund für seine Runden ausgeborgt. Später den Hund einer kranken Frau, die nicht mehr aus dem Haus kann. So ist jedem geholfen und den Tieren geht's gut.

Da für mich jetzt endlich eine Zeit gekommen ist, wo ich mehr reisen kann, nehme ich mir keinen eigenen Hund und betreue sie, wenn tageweise oder wenn die Besitzer in Urlaub sind.

So habe ich immer wieder einen persönlichen Fitnesstrainer :-).
So einen Menschen wie dich hätte ich vor einiger Zeit dringend gebraucht.

Nach einem Unfall mit Knie- und beidseitiger (nicht erkannter) Beckenfraktur haben zwar meine Kinder und Enkel die Hunderunden übernommen, aber es gab eben auch Tage, an denen alle verhindert waren.

Ich war schon vor dem Unfall der hiesigen Nachbarschaftshilfe beigetreten und fragte dort in so einer Notsituation nach. Man schickte mir einen ganz lieben älteren Herrn, der dann mit meinem Hund (Golden Retriever ,32kg) loszog.

Nach weit über 2 Stunden kam ein völlig kaputter Mann mit meinem fröhlichen Hund wieder zurück. Ich mußte mich erstmal um den Mann kümmern, der mir erzählte, dass er an beiden Schultern und beiden Knie operiert worden war und meinem Hund das wohl ziemlich egal gewesen wäre, denn der hätte auf seine höflichen Bitten, doch den von ihm vorgeschlagenen Weg zu gehen, nicht reagiert.

Ich habe heute noch ein schlechtes Gewissen.
Medianne, mein Kopfkino hat sich eingeschaltet.
Ich muss lachen, denn ich sehe deinen Goldie, wie er das hilflose Männlein hinter sich an der Leine zieht. :lol: :lol: :lol:
:D
globetrotter2: Das finde ich toll, daß Du dich als Hunde-Leihoma zur Verfügung stellst. Zur Zeit ist meine Mutter noch in der Lage, sich um meinen Hundezwerg zu kümmern, aber sollte Mutter mal krank werden, müsste ich die kleine Maus in die Huta (Hundetagesstätte) geben, das würde ihr gar nicht gefallen. Sie ist zwar sehr freundlich zu Menschen und Hunden, fühlt sich aber nur zu Hause wohl.

Früher hatte ich immer große Hunde, Schäferhund, Golden Retriever, so richtige pflegeleichte Naturburschen, mit denen man stundenlang wandern konnte, und die mich beschützt haben. Kleine Hunde fand ich immer irgendwie albern.
Seit ich selbst durch Zufall Besitzerin einer kleinen Biewer-Yorki-Dame geworden bin (sie kommt aus schlechter Haltung), hat sich meine Einstellung geändert.
Natürlich ist sie verwöhnt, überzüchtet, muß Regenmäntelchen und Wintermäntelchen tragen, weil sie keine Unterwolle hat. Sie ist sehr wasserscheu. Sie muß zum Hundefriseur, ich zupfe ihr die juckenden Haare aus den Ohren, ich putze ihr die Zähne, weil sie zu Zahnstein neigt, sie hat eine angeborene Verdauungsschwäche mit chronischer Gastritis, daher bekommt sie lebenslang teures Diätfutter, sie schläft bei Oma im Bett, will auf den Schoß und auf den Arm, ist sehr lebhaft und kontaktfreudig, schnell gelangweilt, freut sich über jeden, der ins Haus kommt - aber wir lieben sie von ganzem Herzen. Gestern habe ich ihr einen roten Hundepyjama gekauft - pfui, niemals hätte ich gedacht, daß ich so etwas tun würde - es ist aber nur fürs Photo, ansonsten muß sie ihn nicht tragen. :mrgreen:
mediane - schade, dass du so weit von mir entfernt wohnst.
Bei uns gibt es ein Internetforum für Tiersitter - da ist es relativ leicht, dass man sich findet.
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