Ich mache es kurz und knapp:

was macht man, wenn ein Mieter im Haus ( k anderen Zeugen vorhanden)

mit seinem Hund nur alle 23 Stunden raus geht?

Die Wohnung hat keine Terrasse oder Balkon.

Wenn man mitbekommt, dass der Hund oft aufschreit ( höchstwahrscheinlich wird er getreten ).

Dieses wurde mir von einer Nachbarin bestätigt, die es draußen mitbekommen hat. Möchte aber aus Eigenschutz auch nicht aussagen.

Natürlich! Man ruft die Polizei. Diese konnte aber bis jetzt nichts unternehmen, weil sich bestimmter Hundehalter eben als „Tierfreund“ darstellt.

Ok, dann wäre da Ordnungsamt und Tierschutz.

Nur was machen, wenn man dann selbst in Gefahr kommt?

Der Mensch ist leider unberechenbar.

Ich würde dem Hund gerne Hilfe zukommen lassen, nur wie?

Vllt. hat hier jemand einen schlauen Gedanken.


Gruß
Ohjee,
da wäre der Tierschutz Ansprechpartner
vllt könntest du ein Protokoll machen
und wenn möglich das aufjaulen aufnehmen um Beweise zu haben.

Denk an den Hund und helfe ihm,
auch wenn der Mieter unberechenbar ist,
melde es der Polizei .
Drücke dir die Daumen...Viel Glück !!!!

PS.falls du bei FB bist,dort gibt es Gruppen für solche Fälle,
die dir auch zur Seite stehen !!!!

Oder wende dich ans Tierheim ,die wissen auch wie man da vorgeht.
Danke für die PN:))
Hallo, frag dort mal nach: www.tierschutzbund-sh.de oder auch im Tierheim Schleswig. Ich habe morgen beim Tierarzt einen Termin, den will ich auch mal fragen, was man machen kann.

Gut, dass Du an das Tier denkst. Hunde sind wunderbare Wesen. man darf ihnen nichts Schlechtes antun.

Vor wenigen Tagen wurde - ich glaube im Kölner Raum - ein Schäferhund von der Polizei erschossen. Der Hund hatte seine Halterin und andere Personen schwer verletzt. Ich habe mich gefragt, wie die Halterin mit dem Tier umgegangen ist. Hunde greifen nicht einfach so an, wenn sie gut gehalten werden. Es sei denn, sie sind krank.

Ich selbst habe seit 12 Jahren einen Hybriden. Mein Wolf achtet sehr auf mich, ist aber zu allen Menschen freundlich. Nachbarn und Freunde begrüßt er immer mit einem Jodeln und mit Kindern liebt er es, Ball zu spielen, allerdings bin ich dann immer dabei und passe trotz seines guten Verhaltens auf.

Bleib dran, denke an den Hund des Nachbarn und hilf ihm.
Danke dir für die nette Antwort.

Ich mache nur grad die Erfahrung, dass die meisten Menschen im Umfeld, Nachbarn etc. erschüttert sind, aber so richtig helfen und sich einmischen will keiner.

Da sind eben nicht nur Hunde betroffen. Weiter möchte ich das nicht ausführen, passt nicht so ins Forum.

lg
Wieso suchst Du nicht das direkte Gespräch mit dem Nachbarn, so ganz freundlich? Vielleicht geht es dem einfach nicht besonders gut, und er würde sich evtl. freuen, wenn Du mal mit dem Hund rausgehst, oder den mal zu Dir nimmst!

Meine zwei wirklich vorbildlich gepflegten, verschmusten und verwöhnten Hunde haben auch ab und zu heul-jaul-kreisch- anfälle, ohne dass die misshandelt würden.
Hallo, ich habe alles versucht. Ihm angeboten, den Hund mitzunehmen, wenn ich mit meinem Hund Gassi gehe.
Nix zu machen!
Er meinte nur, sein Hund würde ihm sagen, wann er raus muss. Und dann hat er die Tür zugeknallt. Wurde sehr aggressiv.

Ich nehme stark an, er lässt den Hund ( 1 großer Hund 2 Jahre aus dem Tierschutz nur aufs Hundeklo, oder eben auf den Boden sein Geschäft machen )

Leider kriege ich es in meiner Wohnung mit, wann er raus geht. Heute?? 1 mal ganz kurz morgens.

Und mit dem Aufjaulen? Bitte nochmal meinen Text lesen. Nachbarn haben das Treten gesehen.

Sorry, es ist schwer auszuhalten. Der Hund braucht soziale Kontakte.

Hat er aber nicht.

Es geht auch nicht um einen lieben Nachbarn. Der Mensch ist 28 Jahre, hat einen Betreuer, den ich kontaktiert habe, Dieser ist zwar der Meinung, dass er, der Betreute keinen Hund halten dürfte. Aber ihm wären die Hände gebunden.

Er kann nur „für“ seinen Schützling handeln aber nicht „gegen“ ihn.


Gruß
Also, wenn der Nachbar einen Betreuer hat,
und der der Meinung ist, daß er keinen Hund halten dürfte,
dann muß das ja seine Gründe haben.
Hast Du ihn danach gefragt?
Wenn sich der Betreuer nicht einmischt,
würde ich mal den Amtstierarzt anrufen.
Du kannst ihn ja bitten, daß er nicht sagt, woher er den Tipp hat.
Der schickt dann jemanden zur Kontrolle und spricht sicher auch mit dem Betreuer.

Mir hat das mal in einem ähnlichen Fall mein Tierarzt geraten, mit Erfolg.

Bitte tu was!
Sei nicht so ,,zurückhaltend'' wie Deine Nachbarn!
Danke!
Ansprechpartner für Dich ist das zuständige Veterinäramt (Amtstierarzt) Deines Wohnortes. Problematisch ist allerdings, dass es keine weiteren Zeugen gibt, die diese geschilderten Verstöße bezeugen wollen.

Wenn Du beim Veterinäramt eine Anzeige erstatten willst, solltest Du den Verstoß gegen die Tierschutz-Hundeverordnung anführen, die u.a. besagt, dass ein Hund mindestens 2 x am Tag für insgesamt 1 Stunde Auslauf bekommen muss.

Treten, Schlagen u.ä. ist ohnehin ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Ich würde auch das Gespräch mit dem Betreuer erwähnen, der gesagt hat, dass die betreute Person keinen Hund halten darf.

Das Veterinäramt muss und wird auch dieser Anzeige nachgehen, ob es Erfolg hat, wage ich aber mangels weiterer Zeugen zu bezweifeln. Es wird bei einer Ermahnung bleiben, es sei denn, dass auch das Amt die Meinung vertritt, dass der besagte Mann keinen Hund halten darf.

Es wäre äußerst hilfreich, wenn mehr Beweise und Zeugen vorhanden wären.
Danke dass Du das jetzt genauer erklärt hast, was mit dem Hundehalter so los ist, ich hatte das zuvor nicht richtig verstanden. Folge doch den Hinweisen von Mann1958 und mach das schriftlich, am besten Einschreiben Rückschein!

Und misch mal die Hausverwaltung auf, so nach dem Motto: In der Wohnung riecht es so komisch, bis ins Treppenhaus....
Vielen lieben Dank für Eure Antworten.

Mann1958:
Du hast es richtig erfasst.
Ohne weitere Zeugen kommt man nicht besonders weit.
Selbst wenn die Polizei gerufen wird, gibt es juristisch den Satz: es muss „für wahr“ sein.

Heißt nichts weiter als: es muss genau dann eine Tat geschehen, wenn mehrere Zeugen es bestätigen können. Oder VOR der Polizei der Übergriff passiert.

Ob ich etwas höre zählt da nicht. Es sei denn, ich nehme es auf Handy auf. Selbst dann kann der Hundehalter behaupten, der Hund hätte sich verletzt etc.

Ohje, und ich habe jetzt auch verstanden, dass es dem Hund noch relativ „gut“ geht. Sorry, versteht mich jetzt bitte nicht falsch. Will damit nur sagen, dass er kein Einzelfall ist und es Menschen gibt, die ihre anvertrauten Freunde noch krasser behandeln.

Und ob ich das jetzt aushalten kann oder nicht- da kräht kein Hahn nach.
Leider gibt es viel zu viele Menschen, die ihre vermeintliche Überlegenheit oder auch nur ihren Frust an schwächere Kreaturen auslassen. Das ist verwerflich und sollte - soweit mögllich - auch zur Anzeige gebracht werden. Aber leider schreckt das viele Menschen ab und sie verschließen vor einem solchen Wissen lieber Augen und Ohren.

Wenn es dabei um sog. Haustiere geht, mag das unter Umständen ja noch zu akzeptieren sein. Keine Entschuldigung kann es meines Erachtens für ein untätiges Verhalten jedoch dann gehen, wenn man den Verdacht hat, dass Menschen - wie insbesondere Kinder - gepeinigt oder misshandelt werden. In einem solchen Fall sollte jeder Mensch über seinen Schatten springen und im Rahmen seiner Möglichkeiten darauf hinwirken, dass das Leid von Kindern, geprügelten Ehefrauen oder auch gelegentlich geprügelten Ehemännern, unterbunden wird.

Leider aber reagieren nicht wenige Menschen nur dann, wenn Tiere misshandelt werden, das Leid anderer Menschen wird oftmals als nachrangig angesehen. Verkehrte Welt, in der wir leben. So gibt es einige sog. Promis, die sog. "Straßenköter" aus osteuropäischen Ländern nach Deutschland bringen. Warum setzen diese sich nicht für die vielen armen Menschen - wie auch Straßenkinder - aus ärmeren Ländern oder Kriegsregionen ein und holen diese in unser Land? Gehen Tiere wirklich vor Menschen - oder ist das ein unzulässiger Vergleich?

Was meinen Sie, liebe Chatterin und Chatter?

Es grüßt
OldChatterhand
Guten Tag Oldchatterhand,

dein Anliegen ist nachvollziehbar, gehört aber meiner Meinung nach in einen Extrathread, damit es auch besser gewürdigt werden kann.

Ich habe die Problematik auch kurz angedeutet in meinen Threads.

Natürlich sollte keiner die Augen und Ohren verschließen.
Und es wäre schön, bzw. wünschenswert, wenn das auch keiner machen würde und die Umsetzung etwas leichter wäre.

Für Gewalt an Menschen ( Erwachsene und vor allen Dingen Kindern) gibt es Anlaufstellen.
Frauenhäuser, wenn auch viel zu wenige, für Frauen in Not.
Für Männer gibt es auch Anlaufstellen. Auch wohl noch zu wenige.
Oft werden sie aus Schamgefühlen nicht angenommen. Außerdem gibt es bei Erwachsenen die sogenannte „Täterbindung“. Es wird sehr lange versucht, sich den „ Täter“ wieder schön zu reden, sich ihm zu unterwerfen. Hier ändert sich nur langsam etwas.

Bei MB/Gewalt an Kindern, keine Frage. Da sollte keinesfalls weggesehen werden.
Das HINSEHEN wäre der erste Schritt. Leider wird das Problem noch gerne von Nicht Betroffenen kleingeredet, und unter den Teppich gekehrt, weil für viele die Verdrängung der bequemste Weg ist. Ich denke, das war früher noch viel mehr Gang und Gebe. Was ich nicht sehe, existiert auch nicht- in etwa so!

Es gibt da einen Spruch: Opfer fordern uns Mitmenschen auf hinzusehen, ( und das ist natürlich für viele unbequem ) die „ Täter“ wollen nur, dass man verdrängt. Und die haben dann verdammt gute Argumente mit denen sie geschickt manipulieren und besonders verdrehen können.( das wird von vielen Mitmenschen gerne angenommen. Weil es eben bequemer ist als oben angedeutete Handlungsweisen ).

Andererseits. muss auch hier behutsam vorgegangen werden. Das Leid der Kinder ist immens groß, wenn sie, leider auch von gewalttätigen, übergriffigen Eltern, getrennt werden sollen oft müssen. Das klingt erstmal paradox, wird aber verständlicher, wenn man sich die Bindund der Kinder zu den Eltern klarmacht. Bindungstherorie. Es gibt darüber viele gute Bücher.

Es bewegt sich viel zu langsam etwas. Dennoch ist eine Sensibilisierung in der Bevölkerung vorhanden.

Ich glaube aber, dass diese Thematik dieses Forum überfordert. Es gibt da bessere Seiten, wenn man sich ernsthaft engagieren, einmischen möchte.

Ich bin da auch nur Laie. Aber nur Laie sein, heißt niemals wegsehen.

Trotzdem finde ich es auch in Ordnung, wenn Menschen sich für Tiere einsetzten.
Jeder hat seine eigenen Stärken.
Und auch die von dir bezeichneten „ Straßenköter“ haben eine Berechtigung, Hilfe zu bekommen. Mir ist klar, dass das kontrovers diskutiert wird.

Ich finde man sollte das Eine nicht gegen das Andere ausspielen.

Es gibt auch Menschen, die retten Frösche etc. Warum denn nicht?
Es gibt so viele Baustellen auf unserem Planeten.
Letztendlich ist wohl auch das Nichtsmachen legitim. Für einige aber sehr bitter.

„ Man muss etwas verstehen WOLLEN , um es zu verändern“.

Bitte bedenken, dass dieses Statement nur meine Meinung wiedergibt.
Ich habe versucht es nach bestem Wissen wiederzugeben, bzw. zu argumentieren.
Ich bin lernfähig:))
Liebe HeiDi,

vielen Dank dafür, dass Sie Ihre Auffassung so ausführlich geschildert haben. Ich kann die Auffassung in allen Punkten mittragen. Auch ich habe dem Grunde nach nichts dagegen, Tiere zu retten bzw. zu helfen. Letztlich muss aber jeder Mensch für sich entscheiden, ob er das genauso sieht und wenn ja, was er konkret darunter versteht. Ich denke, dass Sie das ebenso sehen. So habe ich es jedenfalls Ihren Ausführungen entnommen.

Im Rahmen meiner Möglichkeiten würde ich auch einem Haustier helfen. Vorrang würden aber immer die frei lebenden Wildtiere genießen. Würde bspw. eine Katze ein Vogelnest plündern oder einen Vogel jagen wollen, würde ich das möglicherweise verhindern. Wie ich gelesen habe, sind neben den vielen eingesetzten Pestiziden ja auch die vielen Katzen der Grund dafür, dass es immer weniger Vögel in der freien Natur gibt. Auch erachte ich es für erstrebenswert, bedrohte (Tier-) Arten zu schützen und zu erhalten, so beispielsweise die Wilderrei zu unterbinden, wozu es insbesondere auch in den afrikanischen Ländern erforderlich ist, den Menschen, die für ihren Lebensunterhalt zur Wilderei gezwungen sind, andere Einkommensmöglichkeiten zu verschaffen.

Zurück zu unseren Haustieren. Ohnehin finde ich es bedenklich, dass Menschen teilweise Hunde (nicht nur sog. "Kampfhunde") allein aus Statuszwecken halten. Traurig finde ich es, dass viele - vor allem ältere Menschen, wie wir hier in den Foren - Haustiere (insbes. Hunde und Katzen) als Ersatz für nicht mehr vorhandene menschliche Kontakte und soziale Bindungen halten müssen, weil sie sonst keine (sozialen) Kontakte mehr haben. Das ist ein Ausweis dafür, dass wir - aber nicht nur wir Alten - in dieser Gesellschaft immer mehr vereinsamen.

Aber was sollen wir unternehmen, wenn wir erfahren, dass ein alter Mensch, seinen tierrischen Hausgenossen bspw. - aus vermeintlich gut gemeinten Gründen - überfüttert oder dieser an Bewegungsmangel leidet, weil der alte Mensch selbst körperlich eingeschränkt ist. Das ist doch auch eine Qual für das Tier. Wäre es nicht traurig, diesen ohnehin schon armen einsamen Menschen zurechtzuweisen, dass er seinen Hausgenossen nicht artgerecht behandelt? Nein, in einen solchen Fall hätte für mich der Mensch Vorrang vor seinem Hausgenossen. Einen solchen Menschen würde ich nicht "belehren" wollen.
Oder vielleicht doch? Indem ich nur kurz daraufhinweisen würde, dass bei einer nicht artgerechten Haltung der Hausfreund möglicherweise bald zu Tode kommen könnte, was seinen Halter bzw. die Halterin noch trauriger stimmen könnte.

Es ist halt alles nicht so einfach. Wer weiss schon, was richtig ist.

In diesem Sinne wünscht Ihnen, liebe HeiDi, und allen anderen Chatterinnen und Chattern alles Gute
Ihr
OldChatterhand
Auf jeden Fall ist es,
ob Mensch oder Tier betroffen ist,
nicht richtig, zuzuschauen, nichts zu unternehmen.
Es geht nicht darum, ob Du, HeiDi, es aushältst.
Es geht darum, daß ein Lebewesen leidet,
und Du etwas dagegen unternehmen könntest!