Service und Hilfe

Igel - Seite 27

407 Beiträge
Tiere & Natur haben einen wichtigen Status in unserer Gesellschaft und sowohl ihr Schutz als auch ihre Erhaltung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Themen rund um Tiere und Natur sind sehr vielfältig, da kann es um Insektenbekämpfung gehen, genauso wie um die Lieblings-Hunderasse oder das Leben auf dem Land.Haben Sie z.B. gute Tipps, welche Aktivitäten im Freien besonders Spaß machen oder wollen Sie über Neuigkeiten berichten, die es rund um das Thema Tiere und Natur gibt?Viel Freude beim Austausch mit anderen tier- und naturverbundenen Mitgliedern aus der 50plus-Treff Community.

Beitragvon weidenzweig » 01.07.2017, 12:41

Hallo Ragwurz,
Du hast es ja gut gemeint aber für mich sieht der überhaupt nicht schön aus. Du musst ihn Dir mal in der Vergrößerung anschauen, er hat ne kahle Stirn und nur wenig Stacheln. So sieht in natura ein Igel aus, der einen ganz bösen Hautpilz oder extrem Milbenbefall hat! Ich habe so einen bei einer Igelfreundin schon gesehen. Dem ging es gar nicht gut, er musste täglich in warmem Wasser (mit einem aufgelösten Medikament) gebadet werden. War Stress pur für Patient und Behandlerin! Es hat lange gedauert, bis alles wieder in Ordnung war.
Aber so ist das im Leben, was der eine schön findet, gruselt den anderen.



Heute ist ist für mich ein schlimmer Tag.
Ich habe vor 2 Stunden schräg gegenüber von meinem Grundstück, auf dem kleinen Wiesenstück hinter der Straße (Zone 30, woran sich leider niemand hält.) fast am Zaun des Nachbarn gegenüber einen toten Igel gefunden und ... es ist "Schönchen", die ich in meiner Straße 3 Grundstücke weiter ausgewildert hatte. Ich erkannte sie an den Stacheln. :( :( :(
Wer weiss, wie sie zu Tode gekommen ist, wie lange sie dort schon gelegen hat und welche Schmerzen sie erleiden musste. Wurde sie angefahren? War es ein Hund? Gestern gegen 17.00 Uhr lag sie dort noch nicht, also muss es vermutlich in den Abend- Nacht- oder Frühstunden passiert sein.
Da die Igelin fest zusammengerollt war (das machen sie auch, wenn sie starke Schmerzen haben) konnte ich nicht sehen, ob der Bauch verletzt war. Vielleicht haben auch schon Krähen/Elstern an ihr rumgepickt, denn sie hatte ein tiefes Loch in der Stirn und etwas höher auch noch Verletzungen.
Hab meinen Tierarzt angerufen und gefragt, ob er die Igelin obduzieren kann aber der wollte das nicht machen, da er darin keinen Sinn sieht, er meinte, tot ist tot.
Ich bin jedenfalls fertig für heute und kann diesen (endlich mal fast regenfreien) Samstag vergessen.
Werde jetzt eine Kerze aufstellen und das Tierchen heute am Abend begraben.
Und niemals mehr wildere ich hier in meiner Gegend einen Igel aus!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Traurige Grüße
Weidenzweig
Avatar
weidenzweig
 
Beiträge: 1343

Beitragvon ilonca » 02.07.2017, 7:00

hallo @weidenzweig, ich kann dich sehr gut verstehen, kopf hoch und alles gute

LG ilonca
Avatar
ilonca
online
 
Beiträge: 3680

Beitragvon Ragwurz » 02.07.2017, 8:04

Na, weidenzweig, das ist doch auch ein von Menschenhand modellierter Igel, der schon Jahrzehnte lang dort abgebildet ist. Also für mich nur ein Kunstbild, das sicherlich eine Aussage zu dem Haus in Budapest darstellt, auf dem es abgebildet ist. Ich wollte Dich bzw. die Betrachter hier also auf keinen Fall betrüben. Gruß Ragwurz
Avatar
Ragwurz
 
Beiträge: 1534

Beitragvon weidenzweig » 02.07.2017, 22:06

Ragwurz,
mich hast Du durch das Foto nicht betrübt. Das hat mich nur so an den Pilz-Igel erinnert. Ich glaube, wenn der Künstler von Igeln Ahnung gehabt hätte, sähe dieser Igel wohl anders aus...
Auf alle Fälle wissen jetzt die Leser hier, wenn sie mal so einen Igel in ihrem Garten zu Gesicht bekommen, was er haben könnte und dass das unbedingt ein Fall für den TA oder eine gute Igelstation ist.

Zu dem Todesfall: Eine Igelfreundin hat sich das Tier vor dem Begraben angeschaut und meinte, das wäre eindeutig ein Hund gewesen.
Das kann schon sein, denn in meiner Straße gehen täglich extrem viele Leute, wenn es bereits dunkelt, mit ihren Hunden "Gassi", ohne Leine natürlich. Da sind auch Jagdhunde und ziemlich große Vertreter dabei.
Es ist schwer, den Gedanken daran zu verkraften.
Die Igel haben aber auch in jeder Beziehung schlechte Karten.

Ich werde in den nächsten Tagen mal eine Zusammenstellung aller Gefahren, denen die Igel so ausgesetzt sind, zusammenstellen. Da kommt tüchtig was zusammen.
Avatar
weidenzweig
 
Beiträge: 1343

Beitragvon weidenzweig » 02.08.2017, 17:09

Gestern hatte ich wieder einen Igel-Todesfall.
Eine Bekannte vom Katzenschutz rief mich früh an, dass an einer Futterstelle ein Igel sitzt. So, wie sie ihn mir beschrieb, war das dringend ein Fall für den Tierarzt!!! Sie fuhr mit ihm zu einer Tierärztin in ihrer Gegend, die schon viele Igel behandelt haben soll.
Ich gab ihr noch einige Hinweise aber sie war zu aufgeregt und wollte nur wissen, ob ich ihr das Tier nach der Behandlung abnehmen würde. Hab natürlich zugesagt.

Gegen Mittag brachte sie dann das arme Elend...
Ich habe ja schon viele Igel in katastrophalen Zustand gesehen aber hier war ich sehr erschüttert und fragte mich, warum die Ärztin den Igel nicht eingeschläfert hat.
Der gesamte Igel war total verklebt mit einer Mischung aus Eiter, Blut und Sand, hatte eine Millionen Flöhe, war dehydriert, stark unterernährt und kaum lauffähig.

Wie hat nun die TÄ den Igel behandelt?
Sie gab ihm eine Schmerzspritze, ein Antibiotikum und ... das Flohmittel "Advocat", das man niemals bei instabilen Igeln anwenden darf!!!! Wenn man es überhaupt anwendet, dann nur bei stabilen Tieren und auch nur in einer ganz bestimmten Dosierung (lt. Pro Igel). Dazu benötigt man aber das Gewicht des Tieres. Gewogen wurde der Igel nicht. Das alleine war bereits das Todesaurteil.

Ich habe mit der TÄ telefoniert und nachgefragt.
Warum hat sie dem Tier keine Aufbaumittel gespritzt? Ein derartiger Igel braucht dringend Ringerlösung, Glukose, Vit.B und Catosal als Erstversorgung. Die weitere Behandlung Flüssigkeit (Ringer) usw. spitzen hätte ich dann übernehmen können.
Ich fragte, ob sie schon was von Pro Igel und der Broschüre "Igel in der TA-Praxis" gehört hätte und sie meine, sie hätte diese Literatur. Gelesen hat sie die allerdings nicht, sonst wüsste sie, dass man für eine Flohbehandlung "Jacutin Pedicul" nimmt.
Und als ich sie dann noch fragte, ob sie gesehen hätte, dass der Igel ein riesiges, vereitertes Hinterbein, eine Wunde unter dem Hals hatte und ein Auge fehlt, war Ruhe am Telefon.
Sie meinte, sie hätte wenig Zeit gehabt und dann kamen nur noch Sprüche, das wäre nicht der erste Igel, den sie behandelt hatte, bla bla bla. Sie hat allerdings zugegeben, dass sie gesehen hat, dass der Igel in einem lebensbedrohlichen Zustand war.
Ich habe ihr gesagt, dass ich ihr keine Vorwürfe mache (wenns auch schwerfällt) und dass ich ihr Info-Material zukommen lassen werde und ihr auch Jac.Pedic. vorbeibringe.

Was sollte ich mit diesem Igel tun? Es war die Zeit zwischen 12 und 16.00 Uhr in der alle TÄ keine Sprechstunde haben.
Da die Flohbehandlung durch die Verklebungen auf der Haut wenig Wirkung gezeigt hatte, entschloss ich mich, den Igel mit warmem Wasser zu säubern. Es war eine dunkelbraune, schwarze, stinkende Brühe, die dort abfloss und Flöhe über Flöhe... Das arme Tier.
Als er dann wieder so halbwegs trocken war (Man darf keinen Fön verwenden!!!), musste ich, da die Flohanzahl erst auf eine halbe Millionen reduzeirt war, noch etwas J:C.-Spray verwenden. Da fielen sie dann zum größten Teil ab bei meinem der Igel kam irgendwie zur Ruhe.
Ich habe allerdings gesehen, dass er keine Chance hatte und rief meine Igelfreundin an wegen der 2. Meinung. Die bestätigte meine Vermutung und ich holte mir bei meinem TA einen kurzfristigen Termin zum Einschläfern.
Der Igel lag ganz ruhig da und man sah, dass er dabei war, seinen Weg zu finden. Er ist dann noch vor dem Termin gestorben, ganz friedlich eingeschlafen.
Nach der ersten Heulerei, habe ich dann bei der Tierärztin angerufen und mit ihrer sehr kompetenten Assistentin gesprochen. Hab nochmal alles erzählt und versprochen, ihnen das Info-Mat. schnellstens zuzustellen. Sie meinte, das Jacutin P. würde sie selbst besorgen.

Viel konnte ich für den Igel leider nicht tun, er wurde einfach zu spät gefunden und musste deshalb so unendlich leiden.
Ich habe beschlossen, falls sowas wieder passiert, dass ich zum Tierarzt mitfahre, wenn die Leute mich abholen und mitnehmen. Ist allerdings schlecht, dass ich kein Auto habe, ich stelle es immer wieder fest. Werde gleich noch losfahren und Lotto spielen.

Den toten Igel hat eine gute Bekannte am nächsten Vormittag abgeholt. Sie begräbt ihn an einem schönen Platz.

Jetzt kommt gerade ein Anruf, verletzter Igel.... :(
Avatar
weidenzweig
 
Beiträge: 1343

Beitragvon weidenzweig » 02.08.2017, 18:54

Was für eine Tragödie!

Ich habe dem Anrufer einen Tierarzt rausgesucht, der noch Sprechstunde hat. Nach der Behandlung wollte ich das Tier übernehmen.

Anrufer in TA-Praxis:
Igel scheint nicht so schwer verletzt zu sein, ich soll übernehmen. Anrufer hat allerdings nur mit der Assistentin gesprochen.

Anrufer kam mit Igel zu mir und ich sah:
Eine Igelin, die wahrscheinlich kurz vor der Geburt steht (Gewicht) und eine schwere Kopfverletzung (Fliegenmaden schon massiv) hatte. Blut kam aus Nase und etwas aus dem Mäulchen. Das sah mir zusätzlich noch nach Kieferbruch aus. Das Tier hatte starke Schmerzen, war deshalb sehr aggressiv und biss um sich. Braucht dringend einen TA!!!!!!!!!! Erst dann zu mir.

Anrufer fuhr nochmal zu TA:
Untersuchung ergab: vermutlich ein Autounfall. Kopfverletzung und Kieferbruch. Meine Vermutung mit der kurz bevorstehenden Geburt wurde bestätigt. Einschläferung!

Und somit sind heute 1 Igelmutter und mindestens 6 noch ungeborene Igelchen gestorben.

Für heute bin ich mal wieder fertig!!!!!!!!! So sieht oftmals das Los der Igelschützer aus.

Tieftraurige Weidenzweig
Avatar
weidenzweig
 
Beiträge: 1343

Beitragvon weidenzweig » 30.08.2017, 13:28

Hallo mal wieder...

Hab mich erholt von den ganzen Todesfällen und es gab bislang zum Glück keine negativen Erlebnisse mehr.

Vor einigen Tagen hatte ich endlich mal Zeit, mich um meine Wildkamera zu kümmern. Ich habe sie zwar schon einige Monate, hatte sie aber bisher lediglich an Bekannte verborgt.

Am 27. August
installierte ich die Kamera im Garten. Der Blickwinkel war gerichtet auf einen Gartentisch, der ganz nahe an einem Blumenbeet steht und unter dem sich eine kleine Igel-Futterstelle befindet, zu der jeden Abend ca. ab 20.30 Uhr ein Igel kommt.
Ich habe diese Stelle gewählt, da sich dort offensichtlich noch andere Tiere (Fuchs + Waschbären) einfinden. Hier das Ergebnis:
20.42 - Katze vom Nachbarn und 1 Igel (der dort immer frisst)
21.12 - Fuchs und 1 Igel
22.17 - Katze (fett, unbekannt)
22.38 - 1 Igel
23.02 - Katze, gestromt (wohnt einige Grundstücke weiter)
23.14 - Fuchs
23.19 - 1 Igel
23.49 - Fuchs und 1 Igel
01.14 - Fuchs und 1 Igel
01.48 - 1 Igel und 2 Waschbären
01.57 - 2 Waschbären, einer vertreibt einen Igel, der andere versucht, auf den Tisch zu klettern, steht dabei auf seinen Hinterbeinen und hat die Vorderpfoten auf dem Tisch. Sieht witzig aus :lol:
02.20 - 1 Igel
02.39 - 2 Waschbären
04.57 - Fuchs
05.50 - Vogel (Taube o. Amsel) am Wassernapf
07.37 - Elster am Wassernapf

Ganz schön was los in meinem Garten! :D

Am 29. (gestern)
Kamera installiert mit Blick auf zwei nebeneinander stehende Igelhäuser (Futterhäuser):

Beim Installieren um 20.15 Uhr lief bereits ein kleinerer Igel (ca.500-600g) in das 1. Futterhaus, ohne mich zu bemerken.
20.40 - 1 Igel, klein kommt aus dem 2. Futterhaus
21.30 - Igel, groß, schnuppert nur an den Häuschen
23.00 - 1 Waschbär versucht in die Futterhäuser zu kommen,gibt nach kurzer Zeit auf
01.06 - 1 Waschbär versucht 3 Minuten lang in die Häuser zu fassen und an Futter zu kommen
02.53 - 1 Igel, groß
03.04 - 1 Waschbär versucht, in die Häuser zu fassen, 1 Katze beobachtet dies
04.43 - 1 Igel
07.59 - kleinerer Igel liegt mehrere Minuten, ca. 30 cm von den Häusern entfernt, im Gras
Ich habe ca. 8.10 Uhr heute die Kamera entfernt, da war der Igel nicht mehr zu sehen. Es scheint aber, dass da was nicht stimmt. Ich muss heute nochmal die Kamera aufstellen, früher aufstehen und beobachten. In einem der Häuser ist auch grüner, schleimiger Kot zu sehen...

Also ich bin von Wildkameras schwer begeistert!!!!!!!!!
Bisher habe ich nur die Fotoeinstellung verwendet, da für Videos die mitgelieferte Speicherkarte nicht reicht. Man benötigt eine 32 GB-Karte und unzählige Batterien (1 Ladung = 8 Stck.), die nicht lange halten. Man kann natürlich auch auf aufladbare Batterien umsteigen.

Mal sehen, was heute in der Nacht passiert...
Avatar
weidenzweig
 
Beiträge: 1343

Beitragvon ilonca » 31.08.2017, 9:14

hallo @weidenzweig, da ist ja ordentlich was los bei dir im garten. ist schon toll was mit dieser
kamera alles beobachten kann.
viel glück mit dem kleinen igel............

lg ilonca
Avatar
ilonca
online
 
Beiträge: 3680

Beitragvon weidenzweig » 06.09.2017, 10:33

Ich habe mehrere Nächte die Wildkamera laufen lassen und weiss jetzt, wer meistens im Dunkeln meinen Garten besucht. Es sind: 1 wunderschönes Füchslein, 2 Waschbären, oft 2 Katzen (die ich kenne) und ... 3 Igel. Die Igel sind in gutem Zustand. Den kleinen, der vor einigen Tage früh auf einem Foto zu sehen war, habe ich leider nicht mehr gesehen, schade.
Ich werde die Kamera jetzt noch 2 Tage im hinteren Gartenbereich (Teich und gr. Igelhaufen) installieren, mal sehen, ob der Kleine dort auftaucht.

Heute habe ich mal wieder bei Pro Igel im Hilfe-Forum
http://forum.igel-hilfe.org/index.html gelesen. Das ist immer sehr interessant und man kann viel lernen (auch wenn man schon ne Menge weiß...). Mir sind 2 Beiträge aufgefallen in denen Igel in Gruben gefallen sind. Das habe ich in der letzten Zeit in meiner Gegend oft gehört.
Nicht abgesicherte Gräben und Gruben sind Todesfallen für Igel. Auch in den Lichtschächten von Häusern und durch steile Kellertreppen kommen viele Igel zu Tode.
Bitte schaut euch die beiden Beiträge mal an.

http://forum.igel-hilfe.org/fragen-und-antworten/2009-jungtier-in-lichtschachtgefundenpost16083

http://forum.igel-hilfe.org/fragen-und-antworten/2005-igel-in-grube/#post16064

Bitte Gruben immer abdecken und Gräben mindestens an einer Seite anschrägen (nicht steil), damit Tiere, die dort hineinfallen die Chance haben, wieder hinauszukommen. Lichtschächte mit Drahtgittern versehen und bei Kellertreppen reicht es, durchgehend an einer Seite auf jede Stufe einen Ziegelstein zu legen (So schaffen es auch Jungigel.).

Danke.
Avatar
weidenzweig
 
Beiträge: 1343

Beitragvon weidenzweig » 07.09.2017, 12:29

Hallo liebe Igelfreunde,
ich leite mal eine Nachricht weiter, die offensichtlich NABU-Gruppen, Umweltverbände und viele andere von Pro Igel (Karin Oehl) zum Thema Igel im Herbst bekommen haben.
Bitte u n b e d i n g t lesen!!!

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Es herbstelt - zur Veröffentlichung!
Danke Mit freundl. Gruß K. Oehl


Kein Igel darf grundlos der Natur entnommen werden.

Im Herbst richten, erinnert durch die vielen Medienberichte, viele Leute
ihre Aufmerksamkeit wieder verstärkt auf die Igel, die als Kulturfolger in
unserem Lebensraum zu finden sind. u. denen man helfen will. Dabei sehen
sie schwerpunktmäßig die Grammzahl der Tiere als Maßstab für die
Hilfsbedürftigkeit..
Das ist so nicht richtig. Wir haben von Ende Mai bis in den September hinein
je nach klimatischer Lage, Wurfzeit. Kein Tier wird mit 600 g geboren. Das
heißt – dass ein Tier auch nicht nach Kalendermonat aufgenommen werden muß,
sondern diese in den Köpfen spukende Grammangabe ist nur relevant, wenn Igel
nach Frosteinbruch noch mit einem Körpergewicht von um die 500 g. draußen
herumlaufen. Diese Igel haben nicht die nötigen Fettreserven für den
Winterschlaf. Dies immer wieder beschriebene Untergewicht ist meist
krankheitsbedingt und behandlungsbedürftig, wenn die Überwinterung gelingen
soll.

Unabhängig vom Gewicht und Jahreszeit kann ein Igel mager, weil krank oder
verletzt sein. Das erfordert sofortige sachkundige Hilfe in einer
Igelstation oder beim Tierarzt. Lt. Tierschutzgesetz ist es erlaubt,
diese besonders geschützen Tiere nur im Notfall ins Haus zu nehmen, bis sie
in der Lage sind, sich draußen selbst zu erhalten.
Dazu bedarf es Sachkunde und tierärztlicher Hilfe.

Igel darf man hereinnehmen, wenn sie krank,
verletzt sind oder verwaiste Babys. Der sachkundige Umgang mit ihnen
(Tierärztliche Behandlung, Unterbringung, Ernährung) ist zwingend zu
gewährleisten. Hilfreich sind die Seiten von
http://www.pro-igel.de
Wichtiger als die Grammzahlen im Kopf zu haben, ist es einen gesunden von
einem kranken Igel zu unterscheiden.

Gesunde Igel sind am Tag nicht zu finden – es sind dämmerungs –und nachtaktive Tiere.

Gesunde Igel sind nachtaktive Insektenfresser (keine Nager, keine
Äpfelchenfresser!)

* Körperform ist tropfenförmig, vorne spitze, hinten rund

* Igel haben halbkugelförmige knopfartig hervorstehende schwarze Augen

* Nase ist feucht, manchmal tropft sie

* Gesunde Igel rennen auffallend schnell weg, wenn man ihnen zu nahe
kommt

* oder sie rollen sich zu einer festen Kugel zusammen und erst wieder
aus, wenn die Gefahr vorbei ist

* Stacheln werden kreuz und quer aufgestellt

* Körper ist warm

* Kot gesunder Igel ist ein festes dunkles Würstchen

Kranke und damit hilfsbedürftige Igel werden meist am Tag und ohne Deckung
liegend gefunden

* Körperform ist walzenförmig, oft ist ein Halsansatz zu sehen
(Nackenfalte)
* Augen werden nur schlitzförmig oder gar nicht geöffnet
* Nase ist trocken
* Körpertemperatur kann sehr kühl sein
* Kranke Igel rollen sich kaum ein, schnell wieder aus
* Gang ist häufig wackelig, oder die Tiere liegen und stehen nicht auf, wirken zahm und zutraulich
* Stacheln werden kaum oder gar nicht aufgestellt
* Kot ist weich bis flüssig, grünschleimig, gelegentlich mit Blutbeimengungen
* Häufig versammeln sich viele Fliegen um kranke und verletzte Tiere, sie legen ihre Eier darauf ab. Aus denen schlüpfen bald die Maden, die an dem Igel fressen

Verletzte und kranke Igel brauchen ganzjährig unverzügliche und sachkundige
Hilfe.

Unterkunft und Nahrung allein, hilft hier nicht!

Achtung! Wer ein krankes Tier anfasst, sollte darauf achten, dass er sich
nicht infiziert (Eitererreger, Salmonellen etc. Gründliches Händewaschen mit
Wasser und Seife schützt meist ausreichend) Igel brauchen zunächst im Haus
eine Unterkunft von ca 1, 5 qm. Größe, die mit Zeitungen ausgelegt ist –
kein Heu, kein Laub, kein Katzenstreu. Sie brauchen ein Schlafhaus mit einem
Schlupfloch von ca 10 x 10 cm Größe, das auch mit Zeitungen und etwas
Knüllpapier ausgelegt ist. Die Reinigung und das Auswechseln der Zeitungen
ist täglich mindestens 1x erforderlich. Ebenso brauchen sie 2 standfeste
Gefäße für Wasser und Futter (glasierte Blumenuntersetzer aus Ton.) Das
Futter sollte so bemessen sein, dass pro Woche eine Gewichtszunahme von 50g
bis zu einem Gesamtgewicht von ca 800g. erfolgt. (mindestens 1 x mal
wöchentlich ist das Gewicht zu kontrollieren, besser zunächst täglich.
(Pflegeprotokoll führen!)

Als Futter ist geeignet:

* Katzenfutter mit einigen Tropfen Maiskeimöl und etwas Kleie (Es ist
sonst zu fettarm und ballaststoffarm, was weiche übel riechende Stühle
verursacht)
* Gekochtes Hühnerfleisch, grob zerkleinert mit etwas Kleie
* Hühnerflügel und Hälse können mit Knochen gereicht werden, das dient
der Zahnpflege
* Rührei, mit wenigen Tropfen Öl in der Pfanne gestockt ist auch
geeignet oder
* Rinderhack – in der Pfanne angebraten mit Öl und Kleie gemischt
* Igel lieben Abwechslung, die auch wegen der Nährstoffversorgung
erforderlich ist.
* Bitte keine Nüsse. Obst, Rosinen u. was man sonst so hört, geben.

Gesunde Tiere mit einem Gewicht von ca 800 g kann man in einem kalten Raum
zum Winterschlaf veranlassen. Alle richtigen Informationen sind auch unter
http://www.pro-Igel.de im Internet abrufbar u.
auszudrucken.

Ein Wort zum Schluss:

Igelstationen sind sind nicht flächendeckend vorhanden. Bei Bedarf
vermittelt pro Igel in der Nähe eine geeignete Station in Wohnortnähe.
Igelstationen sind in der Regel Privatinitiativen und keine institutionellen
Abgabestellen für Igel. Die Kapazität in Privathäusern ist begrenzt, sowohl
vom Raumangebot, wie auch der möglichen Arbeits-aber auch finanziellen
Belastung. her. Gerade im Herbst werden diesese Stationen weit über ihre
Möglichkeiten oft frequentiert.
Wer ein Tier aufnimmt, übernimmt Verantwortung!

Igelstationen freuen sich über Finder, die ihr gesund gepflegtes Tier nach
enstprechender . Beratung selbst über den Winter bringen und sich an den
entstehenden Kosten angemessen und nach persönlicher Möglichkeit
beteiligen. (Igelstationen haben keine Gebührenordnung aber alljährlich im
Herbst hohe Kosten zu tragen - nicht nur für Futter. Auch Medikamente und
Tierarztgebühren belasten das private Budget.)


So, ich hoffe, ihr habt diese wichtige E-Mail trotz der Länge gelesen. Fragen dazu beantworte ich gern... aber nicht heute :wink:
Avatar
weidenzweig
 
Beiträge: 1343

Beitragvon weidenzweig » 21.09.2017, 3:08

Hallo an alle "Nachtschwärmer"!

Nachdem 5 Igelbabies (Säuglinge) anderweitig gut untergebracht werden konnten, ich also nicht übernehmen musste, habe ich gestern, am Mittwoch, ein Igelmännlein mit 130g bekommen.
Es wurde am letzten Freitag auf einer Straße gefunden. Die Fundfamilie versorgte es liebevoll, hat sich dann aber zum Glück Rat gesucht. Und das war auch notwendig.
Die Unterbringung in einer Plastik-Klappkiste aus dem Supermarkt mit Laubeinstreu war keine so gute Idee und das selbst gebaute Holzhaus, sah mehr aus, wie ein Mini-Unterstand für ein Auto...
Die Kiste stand am Tag draußen auf der Terrasse ohne Abdeckung (Risiko!) und wurde immer am Abend mit ins Haus genommen.
Als treue Leser hier wisst ihr, dass diese untergewichtigen Igelchen zum Hochpäppeln bei Zimmertemperatur gehalten werden müssen und auch einen etwas größeren Auslauf benötigen. Anstatt des verwendenten Laubes nimmt man als Unterlage Zeitungspapier und kann darüber noch Küchenrollenpapier legen. Ich nehme für solche klitzekleinen Igelchen in den ersten Tagen immer saubere ältere Handtücher. Darauf können die Winzlinge gut laufen und es ist kuschliger.
Das kleine Männlein frisst gut und der Kot (schwarze Würstchen) sieht auch gut aus, was natürlich nicht heißt, dass das Tier keine Darmparasiten hat aber das ist schon mal besser, als Durchfall und grünlicher Kot.
Am Nachmittag gab es die erste Spitze, gegen Darmsaugegel. Alle Jungtiere in Berlin und Brandenburg (dort ist der Befall über 80%) sollten diese bekommen, da sonst erhöhte Todesraten zu erwarten sind. Dieser Darmparasit gelangt größtenteils mit der Muttermilch in den Igel. Er vermehrt sich (besonders im Warmen) explosionsartig und saugt die Igel regelrecht aus.
Die "kleine Nase" war ordentlich wehrhaft und hat tüchtig gefaucht. Es hat mich doch einige Mühe gekostet, das Medikamententröpfchen (0,05 ml pro kg-Körpergewicht!) in den Igel zu bekommen aber - alles ist gut! Das Kerlchen hat alles gut überstanden und auch schon tüchtig gefressen.
Ich habe mit der Familie vereinbart, dass ich ihnen den Igel nach Abschluss der eventuell notwendigen Behandlungen (Kot wird bereits gesammelt) zurückgebe, denn sie haben auf ihrem Grundstück viel Nebengelass (auch beheizbar) und einfach mehr Platz, als ich - zur Zeit :roll:
Wenn der Igel dann 700g hat, ist keine Heizung mehr nötig und der Winterschlaf kann beginnen.
Bis dahin kann allerdings immer noch viel passieren. Man kann manchmal, obwohl man alles richtig macht, nicht jedes Jungtier retten. Zum Glück hatte ich bisher bei den Winzlingen noch keine Probleme. Andere Igelschützer hatten da weniger Glück, als ich... Na, ich bleibe weiter positiv denkend und gebe mein Bestes :)
Ich nenne den Igel "Oscar" und werde weiter berichten.

Das neue Igeljahr hat wohl jetzt bei mir begonnen und ich wünsche mir sehr, dass ich keine verletzten Igel bekomme. und dass alle Tiere, die ich betreue und aufnehme, gut in den Winterschlaf gebracht werden können.
Das war jetzt wohl das Wort zur Nacht...
Avatar
weidenzweig
 
Beiträge: 1343

Beitragvon weidenzweig » 22.09.2017, 1:32

Die Nacht ist leider heute wieder kurz...

Am Donnerstag musste ich gegen 16.45 Uhr nochmal schnell weg und sah beim Verlassen meines Gartens, dass auf einem Stück Wiese mit hohen Gräsern ein Igel lief - ganz langsam. Die Uhrzeit war merkwürdig und auch der langsame Gang. Außerdem hatte der Igel eine Hungerfalte. Mein Termin war sehr schnell erledigt und ich stürmte in den Garten, um nach dem Igel zu schauen. Gegen 20.30 Uhr sah ich ihn wieder. Eindeutig ein Kranker!!!

Meine Untersuchung ergab, dass der Igel ein verletztes Hinterbein (rechts) hat, oberhalb des Beines Hautabschürfungen und am Ansatz zwischen Bauchseite und Bein zwei tiefe Wunden mit Eiter gefüllt. Es sieht aus, als wenn ihn beim Weglaufen ein anderes Tier hinten am Bein gepackt hat. Der Igel, vermutlich einer vom letzten Herbst, ist in einem sehr schlechten Zustand, völlig dehydriert und mit 570g lebensbedrohlich unterernährt. Dieser sogenannte Altigel müsste mindestens 1000g haben!

Was tun? Alle Tierärzte hatten bereits geschlossen und keiner meiner Igelfreundinnen in der Nähe war erreichbar.
Ich sah mir erstmal das Bein an, spülte dann mit warmem Kamillenwasser den Dreck und den Eiter ab und danach noch mit Rivanol-Lösung. Das ist zwar nicht das Mittel der 1.Wahl aber ich hatte nichts anderes zum Desinfizieren da. Dann bestreute ich die Wunden mit antibiotischem Puder. Das alles war für den Igel und mich eine richtige Tortour. Der Igel lag auf der Seite und ich dachte, er will sterben. Plötzlich sah ich, dass er die Äuglein öffnete und dann wollte er aufstehen. Da wusste ich, dass ich nix falsch gemacht hatte und die Behandlung konnte weitergehen. Ich spritzte Ringerlösung und Glukose, leider hatte ich kein Vit-B-Präparat und gerne hätte ich noch Catosal (Aufbau) gespritzt aber nichts da.
Jetzt müsste er dringend ein Antibiotikum gespritzt bekommen aber ich konnte es zu so später Stunde trotz diverser Telefonate nicht beschaffen. Ich wollte ihm Arnika D12 geben, das ist auch leicht antibiotisch aber das wollte der Igel nicht schlucken. Jetzt wusste nicht mehr weiter. Und ein Gehege für den Igel hatte ich auch nicht. Da fiel mir meine längliche Holztruhe ein. Also den Inhalt raus und ein nettes Igelgehege eingerichtet. Als Provisorium erstmal gut. Auf den Boden legte ich ein altes, großes, dickes Handtuch und ein Karton-Schlafhaus war auch schnell gebaut.

Ich hatte für die beiden Igel ein leckeres Menü zubereitet mit Katzenfutter, Rührei, Rinderhack, einigen Haferflocken und Weizenkleie. Dazu gab es Hühnerflügel.
Der Winzling vom Vortag hat sich da total draufgestürzt aber wird der verletzte Igel fressen? Ich habe eine Arnika-Tablette pulverisiert, ins Futter gemischt und gleich vorn an den Tellerrand gelegt, dass der Igel das Medikament als erstes nimmt.

Den Igel setzte ich in der Truhe direkt vor den Teller und nach wenigen Minuten hörte ich es schmatzen. Jetzt ist er in seinem Schlafhaus. Vielleicht sollte ich ihn jetzt in Ruhe lassen und die Flüssigkeiten morgen spritzen. Ich bin auch fertig.

Am Freitag fahre ich zum Tierarzt nach Berlin. Hoffentlich muss das Bein nicht amputiert werden.

Hab noch nicht mal geschaut, ob es ein Männlein oder Weiblein ist. Aber auch wenn es ein Mädel wäre, hätte ich es aufnehmen müssen, denn es hätte ohne Hilfe maximal noch einen Tag gelebt.

Ich drücke die Daumen, dass der Igel die Nacht übersteht und alles gut wird.

Der Beitrag ist wieder lang geworden, sorry.
Avatar
weidenzweig
 
Beiträge: 1343

Beitragvon parlaro » 22.09.2017, 3:36

Ich wünsche Dir und Deinem Igelchen, daß letztendlich alles zum besten verläuft :-). Ich kenne mich mit Igeln nicht so aus. Meine "Domäne" sind die Vertreter der Panzerknacker-Bande (Waschbären).
Avatar
parlaro
 
Beiträge: 553

Beitragvon weidenzweig » 22.09.2017, 8:02

Guten Morgen Parlaro und vielen Dank für die guten Wünsche.
Na, da hast du es ja auch nicht einfach.

Der gestrige Notfalligel ist eine Igeldame (Name: Ella) und wiegt jetzt 588g, hat also trotz aller "Widrigkeiten" leicht zugenommen.
Sie hat heute nochmal Ringerlösung und Glukose bekommen und ich habe das Bein ( mit dem ganzen Popo, anders gings nicht) in Kamillenwasser gebadet. Eine Igelfreundin brachte mir gleich früh ein Wunddesinfektionsmittel um Aufsprühen.
Jetzt sitzt Madame in einer Kiste mit viiiel Küchenrollenpapier und trocknet. Fönen darf man Igel keinesfalls!

Ich glaube, es geht Ella von der Stabilität her etwas besser. Mehr konnte ich erstmal nicht tun. Jetzt ist der Tierarzt gefragt.

Dem Winzling "Oscar" geht es super. Der hat beim Futter ordentlich zugelangt. Ab heute gibt es aber wieder normal Rationen, sonst droht ein Leberschaden.

Nach dem TA-Besuch muss ich mich um die Gehege kümmern. Ein Baumarktbesuch ist nötig... :roll:

Ich melde mich wieder, wenn es was Neues gibt.

Einen schönen Tag euch allen!!!
Avatar
weidenzweig
 
Beiträge: 1343

Beitragvon weidenzweig » 23.09.2017, 0:26

Der Tierarztbesuch war sehr anstrengend und besonders für Igelin "Ella" heftig!!!
Ich hatte schon beim Zuschauen Schmerzen... und habe so gedacht, wie der TA reagieren würde, wenn man das alles bei ihm -ohne Narkose- machen würde. Seine Schreie könnte man sicherlich 3 Häuser weiter noch hören.
Vielleicht wäre aber eine Narkose Ellas Todesurteil gewesen.

Als ich hörte, dass ich täglich 2x den Eiter (falls er sich bildet) abkratzen, die Wunde spülen und ein Medikament auftragen muss, hatte ich Herzschmerzen. Dazu muss man den Igel mit einer Hand am hinteren Rücken an den Stacheln anheben, um überhaupt an dem Hinterbein hantieren zu können.
Und dann muss ich noch ein Antibiotikum spritzen, das in Deutschland nur in der Tiermedizin verwendent werden darf und so seine Besonderheiten hat... Aber - heute will ich mir darüber noch keine Gedanken machen! Ich werde das schon packen.
Der Doc meinte, es dauert ca. 4 Wochen bis das Bein wieder so halbwegs ok ist, voraussichtlich...
Eine Garantie gibt es nicht.
Ella ist wahrscheinlich irgendwo mit dem Bein hängengeblieben, dafür sprechen die vielen Schürfwunden und mehrere Einstiche. Drahtzäune, die es hier überall gibt, verursachen häufig diese Verletzungen. Die davon betroffenen Igel werden durch die Schmerzen und den Blutverlust immer schwächer, an den Wunden sammeln sich Parasiten. Es ist ein langsamer, qualvoller Tod.

Aber reden wir von den Lebenden!
Beide Igel haben gut gefressen und sind in ihren Hütten und ich kann beruhigt schlafen gehen.

Ich werde jetzt mal eine kleine Schreibpause einlegen.
Das habt ihr euch verdient :D
Schönes Wochenende!!!
Avatar
weidenzweig
 
Beiträge: 1343

VorherigeNächste

Zurück zu Tiere & Natur