Karthago - Die Stadt der Seefahrer

Eine starke Kriegsflotte schützte die karthagischen Handelsschiffe - ihre Galeeren waren berühmt und gefürchtet. Blickte man hinunter auf die antike Stadt, so fiel eine eigenartige, runde Anlage auf. Der Kriegshafen ist das am besten gehütete Geheimnis der Karthager. Die Insel im Zentrum der Hafenanlage war der Sitz der Admiralität. Hier schlug das Herz der karthagischen Seemacht, die die Herrschaft über das Mittelmeer begründete. Karthagos Kriegsschiffe sicherten die Schifffahrtslinien und Handelsniederlassungen gegen Seeräuber und römische Übergriffe; aber sie gingen auch selbst auf Raubzüge. Karthagos Flotte war nicht wegen ihrer Schiffe überlegen, sondern wegen der geübten Rudermannschaften und den nautischen Fähigkeiten der Kapitäne. Archäologen konnten eine von 220 Rampen freilegen, von denen die karthagischen Kriegsschiffe in Rekordzeit zu Wasser gelassen wurden. Doch das war nur eines der Geheimnisse um diese raffiniert geplante Hafenanlage. Der runde Kriegshafen lag hinter dem rechteckigen Becken für die Handelsschiffe. Er war deshalb vom Meer nicht einsehbar - und noch dazu mit einem Tor verschlossen. Die Phönizier waren aus dem Stadtkönigreich Tyros im heutigen Libanon gekommen. Mit ihren Schiffen segelten sie gen Westen und errichteten überall Handelsstützpunkte, darunter auch Karthago. Dank seiner strategischen Lage wuchs die Bedeutung der Stadt stetig. Karthago stellte alle anderen phönizischen Stadtgründungen militärisch und wirtschaftlich in den Schatten. Eine Stärke der Karthager war es, die Einflüsse anderer Kulturen aufzunehmen. Die wenigen erhaltenen Figuren zeigen unverkennbar griechische und ägyptische Züge. Die Karthager waren offen für neue Ideen, ein Wesenszug, der ihren enormen Erfolg als Handelsmacht erklärt. Der größte Teil des karthagischen Goldes wurde von den Römer geraubt und eingeschmolzen


https://www.youtube.com/watch?v=UHoz2sqdzb4
9 n. Chr. - Schlacht im Teutoburger Wald

https://www.youtube.com/watch?v=9T11tLELong
Die wahre Geschichte der Spartaner

https://www.youtube.com/watch?v=5vAccgRsUFE
Drachenschiffe am Horizont - Die Wege der Wikinger

https://www.youtube.com/watch?v=nu637Ns0E0w
Kampf um Germanien - Die Varusschlacht

https://www.youtube.com/watch?v=QHzMVQx4GMs
Die Slawen Unsere geheimnisvollen Vorfahren

Vor 1.300 Jahren ist der Osten des heutigen Deutschlands zwischen Elbe und Oder fast menschenleer. Doch dann betreten Fremde aus dem Osten das fruchtbare Land - Slawen. Sie lassen sich im 7. Jahrhundert nach Christus nieder und zählen später zu den letzten Heiden in der Mitte Europas. Wer genau war dieses Volk, das überall in Ost- und Süd-Europa Spuren hinterließ? Der Osten des heutigen Deutschlands: Vor 1.300 Jahren gibt es zwischen Elbe und Oder vor allem eines: menschenleere Weite. Doch dann lassen sich Fremde aus dem Osten in diesem fruchtbaren Land nieder – die Slawen. Sie zählen später zu den letzten Heiden in der Mitte Europas und haben eine bis heute geheimnisvolle Geschichte, in der viele Fragen offen sind und viel Raum für Sagen und Mythen bleibt. Sie verteidigen sich gegen mächtige Gegner und prägen das Mittelalter zwischen Elbe und Oder mit ihrer ländlichen Kultur und ihrem Glauben an Naturgötter. Es sind keine Könige und Kaiser, sondern Bauern und Handwerker; sie gründen nie einen eigenen Staat und haben dennoch die heutigen Nationen entscheidend geprägt. Die slawischen Vorfahren haben über die Jahrhunderte zur Entwicklung der Zivilgesellschaften des heutigen Europas beigetragen. Seit dem 7. Jahrhundert nach Christus lassen sich slawische Stämme nachweisen, gibt es Zeugnisse kriegerischer Auseinandersetzungen und heidnischer Gottesanbetungen. Wie haben sich die Slawen ohne feste Landesgrenzen über Jahrhunderte entwickeln, ihre Bräuche, Religionen und Kulturen pflegen und vieles davon letztlich bis heute bewahren können? Die Dokumentation begleitet exemplarisch eine Gruppe von Slawen zwischen Elbe und Oder durch die Jahrhunderte, folgt ihnen in diverse Scharmützel, beobachtet ihre Bräuche und Riten und zeiget ihr Überlebensgeschick und ihren Kampf um eine eigene Identität vor dem Hintergrund großer historischer Umbrüche.

https://www.youtube.com/watch?v=auNkeFOby7g
Liebe littlemermaid,
Du "Einsame" hier,
Du "stoische" Deern - Du :-),
Link - linker - am linkesten :lol:
(so oder so ähnlich)

Du ziehst konsequent "Dein Ding hier durch".
Nicht nur hier -
sondern auch in anderen Threads.

Ist schon okay.

Was i c h davon halte, weißt Du ja:

- weniger ist hier wesentlich mehr
- für mich ist`s vieeeeeeeel interessanter, wenn User zu den von ihnen eingestellten Links ihre PERSÖNLICHE Meinung mitteilen.
Ansonsten ist`s doch nur eine TOTE Ansammlung von Hinweisen.

Ich lerne.
Ich lerne von Dir.
[Das ist eine meiner LEBENSEINSTELLUNGEN: Ich kann von jedem lernen ;-). Es gibt immer jemanden, der einem auf einem Gebiet etwas voraus hat.]

Hier lerne ich von Dir:
"parlaro - geh` deinen Weg,
hier im Forum,
geh` ihn straight,
und lass` dich nicht beirren" ...

Krieger der Vergangenheit: Die Bataver - Spezialeinheit für Rom

Sie waren für Römische Kaiser das, was die Navy Seals für die US-Army heute noch sind: Der westgermanische Volksstamm der Bataver verfolgten die riskantesten und schwierigsten Missionen für das antike Rom. Wie oft fanden sich die Männer tief in feindlichen Gebieten wieder, stets damit beauftragt, das Territorium des Römischen Imperiums zu vergrößern? Die Dokumentation lässt Experten zu Wort kommen und gibt Aufschluss über die militärische Erfolgsstrategie der Bataver.

https://www.youtube.com/watch?v=E2N35dAvmhQ
@parlaro

Du kannst noch soviel lernen wie Du willst ....

Es wird immer eine/n geben der besser ist.

Antike Geschichte vor allem griechische und römische, hat mich schon immer interessiert und so finde ich diese Beiträge höchst interessant. Bestätigt mir immer wieder, das ich etwas weis, aber eben widerum nicht viel, und nicht alles.

Deshalb wieder mal Danke :wink: littlemermaid
Skorpion56, ich freue mich, daß Dir die Videos gefallen.
Und was parlaro betrifft, der ist ganz ungefährlich, der will nur meckern ohne zu
verletzen. Der war wohl früher Lehrer und da ist ja das Kritisieren eine Berufskrankheit. :lol: :lol: :lol:
Hannibal - Kampf gegen Rom

Rom und Karthago - einst die bedeutsamsten Mächte im Mittelmeerraum. Während die Punier, so hießen die Karthager bei den Römern, regen Handel betrieben, bezog das römische Imperium seine Stärke aus Eroberungen. Die punischen Kriege zogen sich mit Unterbrechung über fast 100 Jahre hin. Die erste bewaffnete Auseinandersetzung, ausgelöst durch Streitigkeiten auf Sizilien, begann im Jahr 264 v. Chr. Die Truppen der Römer waren zahlenmäßig überlegen und besser ausgerüstet. Im Jahr 241 v. Chr. bestimmten sie die Friedensbedingungen. Ein trügerischer Frieden, der nicht lange halten sollte. Hannibal beschließt den Kampf gegen Rom. Der berühmte Feldherr durchlebte eine außergewöhnliche Jugend - als Kind unter Soldaten. Unter der Führung seines Vaters lernte er das Kriegshandwerk. Acht Jahre nach dessen Tod übernimmt Hannibal im Alter von 26 Jahren die Führung der Armee.


https://www.youtube.com/watch?v=bmjvH6gqC-0
Das war Atlantis

Über die Ursprünge und das Ende der legendären Zivilisation der Minoer auf der griechischen Insel Kreta wurde seit jeher viel spekuliert. Die Dokumentation folgt den Spuren des Volkes, das den Mythos um den Minotaurus und sein Labyrinth schuf, in der Art eines archäologischen Krimis. In der Art eines spannenden archäologischen Krimis zeigt der Dokumentarfilm Leben und Untergang der Minoer, die als die erste große Zivilisation Europas gelten. Er gibt Aufschluss über die Ursprünge dieses Volkes, das vor 3.500 Jahren auf Kreta lebte und den klassischen Mythos um den Minotaurus und das Labyrinth schuf. Nahezu spektakulär muten die Erkenntnisse über das tragische Ende dieser Hochkultur an. Demnach wurde sie unter der Asche eines Vulkanausbruchs begraben, der fünfmal stärker war als die legendäre Eruption des zwischen Sumatra und Java gelegenen Krakatoa. Zum ersten Mal werden vor Ort Belege dafür gefunden, dass die Katastrophe weitaus verheerendere Auswirkungen hatte als bisher vermutet. Entgegen gängiger Annahme kommt der Dokumentarfilm zu dem Schluss, dass die Zivilisation der Minoer tatsächlich mit einem Schlag ausgelöscht worden sein könnte.

https://www.youtube.com/watch?v=H7o3rPq4jBM
littlemermaid hat geschrieben: Karthago - Die Stadt der Seefahrer


Das geht auf keine Kuhhaut:
Elissa – oder Dido, wie die Römer sie nannten – war eine phönizische Prinzessin. Ihr Bruder Pygmalion tötete aus Habgier ihren Ehemann, weshalb Elissa vor ihm floh. Sie gelangte an den Golf von Tunis, wo sie Iarbas, dem Häuptling des Stammes der Numidier, begegnete. Dieser versprach ihr ein Stück Land, das so groß sein sollte wie das Gebiet, das sie mit einer einzelnen Kuhhaut umspannen konnte.
Ganz offensichtlich wollte der Häuptling die Prinzessin reinlegen. Doch er hatte die Rechnung ohne die kluge Frau gemacht: Denn Elissa, so heißt es, schnitt die Kuhhaut in sehr dünne Streifen. Diese einzelnen Streifen legte sie längs aneinander und umrundete damit ein beachtliches Stück Land, groß genug, um darauf die Burg des späteren Karthago zu errichten.

Und was machen die Römer, in dem Fall der Cato daraus: Ceterum censeo Carthaginem esse delendam.
Eine tolle Alliteration und eine bleibende grammatische (nicht grammatikalische) Leuchte für alle Lateinschüler. Die ersten drei Worte beginnen gesprochen mit "k" (zur Zeit Catos wurde das "c" wie "k" gesprochen) und ein Accusativus cum infinitivo.
In dem Sinne:
https://www.youtube.com/watch?v=axq3ngoFK_s
@dick01,
der Mythos um Königin Dido geht ja noch weiter.
So sollte sie Iarbas heiraten, der Karthago und dessen Reichtum begehrte.
Von ihrem eigenen Volk und Iarbas dazu gedrängt ihn zu heiraten sah sie nur noch einen Ausweg ihrem verstorbenen Gatten Sychaeus treu zu bleiben:
Sie beging Selbstmord, indem sie sich auf einem Scheiterhaufen verbrannte.



Es gibt noch eine andere Version über Königin Dido’s Liebe und Tod.
So erzählt Vergil , ein römischer Dichter, 1000 Jahre später, die unglückliche Liebesgeschichte von Dido und Aeneas:
Bei der Flucht aus Troja wurde Aeneas durch einen Sturm an den Strand von Karthago gespült.
Er ist der Sohn der Göttin Venus und durch ihre Gunst erst in Karthago gestrandet. Die Königing nahm ihn herzlich auf und verliebte sich in Aeneas.
Beide bleiben viele glückliche Wochen zusammen. Doch musste Aeneas wieder gehen. Jupiter schickte Aeneas einen Boten, um ihn an seine Pflichten zu erinnern.
So verlässt Aeneas seine Geliebte, sie schwört Rache und begeht aus Verzweiflung Selbstmord.
Nach dieser Mythologie soll dies der Grund sein für die späteren Konflikte zwischen Rom und Karthago.