Nun, das Leben selbst ist wohl nicht im Weltraum entstanden. Aber die Grundbausteine könnten durchaus von dort kommen.
Obwohl schon eine Reihe organischer Verbindungen außerhalb der Erde nachgewiesen wurden und auch schon eine Aminosäure, Glyzin, waren dies immer einfache Molekülketten.
Das jetzt gefundene organische Molekül iso-Propylcyanid (i-C3H7CN) weist erstmals eine verzweigte Struktur auf. Man vermutet nun, dass die Aminosäuren außerhalb der Erde entstanden sind und durch Kometen / Meteore auf der Erde gelandet sind.

http://www.faz.net/aktuell/wissen/chemi ... 80976.html
Mal ne naive Frage: wo soll das Leben denn sonst entstanden sein, wenn nicht im Weltraum? Welche anderen "Räume" gibt es denn noch? Es wäre ja sehr vermessen zu glauben, nur auf dieser kleinen blauen Billiardkugel namens Erde würde organisches Leben entstanden sein. 
Die Erde ist der einzige Ort, von dem wir wissen, dass es dort organisches Leben gibt.
Ob es noch andere Orte gibt, können wir glauben oder nicht. Es bleibt aber bis zum Nachweis nur spekulative Vermutung. Durch den Nachweis komplexer organischer Verbindungen im Weltraum werden diese Vermutungen erhärtet und es wird auch für "Ungläubige" im obigen Sinne schwer, sie einfach zu verneinen.
Diese Annahmen und ersten Erkenntnisse sind nicht neu, und die Erde ist Teil des Weltalls.
Insofern ist das Leben im Weltall entstanden. WANN und wo evtl. noch wissen wir nicht - richtig.
Wenn man von der Urknalltheorie ausgeht - wieso sollte sich nicht ähnlich geartete Materie auf verschiedenen Planeten gebildet haben, die mehrfach in der Lage wäre, Leben hervorzubringen? Das schiene mir mehr als logisch. Zudem kommt der Zeitfaktor hinzu: Wir wissen ja nicht, ob es, einmal abgesehen von unserer heutigen Sicht und Kenntnis, vor Jahrmilliarden irgendwo schon Leben gab und wieder geben wird? Ich denke: wenn es möglich ist, dass sich aus unbelebter Materie Leben bilden kann, dann kann das überall möglich sein! Insofern könnte durchaus Leben "aus dem Weltall" auf die Erde gekommen sein. 
Es gibt ein winziges Tierchen auf der Erde, das die extremsten Bedingungen aushält, u.a. auch die Weltraumstrahlung und zwar ungeschützt. Das führt immer wieder zu Spekulationen, ob die Bärtierchen (Tardigrada) nicht doch auf Himmelskörpern aus dem All zu uns gekommen sind. Sind also die Aliens in Wahrheit schon unter uns?

Bild 
Nochnicht50 hat geschrieben: Diese Annahmen und ersten Erkenntnisse sind nicht neu, und die Erde ist Teil des Weltalls.
Insofern ist das Leben im Weltall entstanden. WANN und wo evtl. noch wissen wir nicht - richtig.
Wenn man von der Urknalltheorie ausgeht - wieso sollte sich nicht ähnlich geartete Materie auf verschiedenen Planeten gebildet haben, die mehrfach in der Lage wäre, Leben hervorzubringen? Das schiene mir mehr als logisch. Zudem kommt der Zeitfaktor hinzu: Wir wissen ja nicht, ob es, einmal abgesehen von unserer heutigen Sicht und Kenntnis, vor Jahrmilliarden irgendwo schon Leben gab und wieder geben wird? Ich denke: wenn es möglich ist, dass sich aus unbelebter Materie Leben bilden kann, dann kann das überall möglich sein! Insofern könnte durchaus Leben "aus dem Weltall" auf die Erde gekommen sein. 


Du weißt aber, wie paradox diese Überlegung ist.
Selbst auf unserer uralten Erde, auf der schon sehr lange Leben existiert, hat selbiges erst gerade eben angefangen seine Existenz im Universum wahrzunehmen.

Ohne diese Eigenschaft bedeutet Leben nichts.

Es kann es überall im Universum geben und ist doch nicht anders, als ein toter Stein, oder einfach nur Stoffwechselmaterie die eben existiert.

Es sind schon unzählige Vorgänge nötig, um Leben zu entwickeln, welches die einzigartige Fähigkeit hat, zu erkennen, daß es lebt und wo es lebt.

Warum es lebt und diese Fähigkeit entwickelte und wozu überhaupt, weiß bisher wahrscheinlich nur das Universum oder Multiversum (für gläubige halt Gott) selbst …....

Gruß
roadrun hat geschrieben:
Nochnicht50 hat geschrieben: Diese Annahmen und ersten Erkenntnisse sind nicht neu, und die Erde ist Teil des Weltalls.
Insofern ist das Leben im Weltall entstanden. WANN und wo evtl. noch wissen wir nicht - richtig.
Wenn man von der Urknalltheorie ausgeht - wieso sollte sich nicht ähnlich geartete Materie auf verschiedenen Planeten gebildet haben, die mehrfach in der Lage wäre, Leben hervorzubringen? Das schiene mir mehr als logisch. Zudem kommt der Zeitfaktor hinzu: Wir wissen ja nicht, ob es, einmal abgesehen von unserer heutigen Sicht und Kenntnis, vor Jahrmilliarden irgendwo schon Leben gab und wieder geben wird? Ich denke: wenn es möglich ist, dass sich aus unbelebter Materie Leben bilden kann, dann kann das überall möglich sein! Insofern könnte durchaus Leben "aus dem Weltall" auf die Erde gekommen sein. 


Du weißt aber, wie paradox diese Überlegung ist.


Nein, das sehe ich leider nicht, aber hilf mir bitte weiter, Roadrun... ;-)
Antifreeze hat geschrieben: Warum es lebt und diese Fähigkeit entwickelte und wozu überhaupt, weiß bisher wahrscheinlich nur das Universum oder Multiversum (für gläubige halt Gott) selbst …....


Kann es nicht auch sein, dass das einzige Problem daran wir Menschen selbst mit unserer WARUM-Frage sind? Welche ja irgendwie unterstellt, dass da eine intelligente Macht mit Absichten dahinter steht?
Nochnicht50 hat geschrieben:
roadrun hat geschrieben:
Nochnicht50 hat geschrieben: Diese Annahmen und ersten Erkenntnisse sind nicht neu, und die Erde ist Teil des Weltalls.
Insofern ist das Leben im Weltall entstanden. WANN und wo evtl. noch wissen wir nicht - richtig.
Wenn man von der Urknalltheorie ausgeht - wieso sollte sich nicht ähnlich geartete Materie auf verschiedenen Planeten gebildet haben, die mehrfach in der Lage wäre, Leben hervorzubringen? Das schiene mir mehr als logisch. Zudem kommt der Zeitfaktor hinzu: Wir wissen ja nicht, ob es, einmal abgesehen von unserer heutigen Sicht und Kenntnis, vor Jahrmilliarden irgendwo schon Leben gab und wieder geben wird? Ich denke: wenn es möglich ist, dass sich aus unbelebter Materie Leben bilden kann, dann kann das überall möglich sein! Insofern könnte durchaus Leben "aus dem Weltall" auf die Erde gekommen sein. 


Du weißt aber, wie paradox diese Überlegung ist.


Nein, das sehe ich leider nicht, aber hilf mir bitte weiter, Roadrun... ;-)


Nun, für mich widerspricht dies jeglicher Logik und jeglichem praktischen Wissen, dass aus etwas Unbelebtem(!) Leben entstehen kann.

Aber vielleicht kannst Du einem Dummen erklären, wie sich aus etwas Nichtvorhandenem etwas Vorhandenes bilden kann.
Nochnicht50 hat geschrieben:
Antifreeze hat geschrieben: Warum es lebt und diese Fähigkeit entwickelte und wozu überhaupt, weiß bisher wahrscheinlich nur das Universum oder Multiversum (für gläubige halt Gott) selbst …....


Kann es nicht auch sein, dass das einzige Problem daran wir Menschen selbst mit unserer WARUM-Frage sind? Welche ja irgendwie unterstellt, dass da eine intelligente Macht mit Absichten dahinter steht?


Gerade dieses „Warum“ fragen zu können, halte ich doch für recht außergewöhnlich.
Nebst dem Selbsterhaltungstrieb ist dies die Triebfeder, welche unser Verständnis und Bewußtsein erweitert.
Sonst wären wir Tiere geblieben, die essen, trinken, atmen, schlafen und damit zufrieden sind.
Aber auch nur auf diese einfache Weise kann Leben existieren, bis der Energielieferant ausgebrannt ist.

Ob da eine intelligente Macht dahintersteht, weiß ich auch nicht.
Ich bezweifele es ehrlich gesagt auch, mit meinem derzeitigen Verständnis.

Mir persönlich gefällt das „Warum“ fragen können ganz gut.

Wär doch langweilig, wenns nichts mehr zum fragen bzw.hinterfragen gäbe.

Außerdem gibt es noch mehr als Energie und Materie, von dem wir eigentlich garnichts wissen, außer, daß es uns leben läßt.
Mit oder ohne Information im Neurospeicher.

Diesbezüglich bestehen sicherlich auch Zusammenhänge, aber die gehen weit über bisher bekanntes,oder besser gesagt „Bewiesenes“ hinaus.

(Für meinen Ur-Opa wär schon Harald Lesch ein Gottessprößling, der Ihm unheimliches, unverständliches und gräusliges Zeug weiß) :D

Gruß
Eine bereits 1961 von Dr. Frank Drake aufgestellte Formel/Gleichung (Greenbank Formel) geht mit recht pessimistischen Werten in diese -

Bild

und kommt dabei zu folgendem Schluss:

Allein unsere Milchstraße besteht aus etwa 100 bis 200 Milliarden Sternen. Nimmt man einmal an, nur 10% dieser Sterne seien Hauptreihensterne mit ungefährer Lebensdauer und ähnlicher Größe wie die Sonne. Gehen wir weiterhin davon aus, dass nur 1% von ihnen Planeten besitzen (obwohl sich die Anzahl der Sterne mit entdeckten Planeten fast täglich erhöht). Selbst wenn nur 1% dieser Planeten eine Umlaufbahn innerhalb der Ökosphäre aufweisen, könnte es in unserer Galaxie 1 bis 2 Millionen Planeten mit möglicherweise entwickeltem Leben geben.
(quelle: http://abenteuer-universum.de/leben/leben.html)

Wohlgemerkt, diese Formel stammt aus 1961!! Zwischenzeitlich haben sich die Beobachtungsmöglichkeiten in die Tiefen des Alls drastisch verbessert. Und von der Entdeckung neuer Exoplaneten hört man fast jeden Monat!
..
Und wenn man bedenkt, dass es neben unserer Galaxie namens Milchstraße es weitere - grob geschätzt - 100 Milliarden Galaxien gibt, kann man schon ins Grübeln kommen.
Wenn es denn Aliens gibt, sollten wir mal schön die Füsse still halten und nicht noch auf uns aufmerksam machen. Sie werden wahrscheinlich nicht so friedliebend wie E.T. sein, eher im Gegenteil. Diese Seti-Leute, die mit Radiosignalen aktiv auf uns aufmerksam machen wollen, halte ich für richtig naiv.
Also für mich steht die Existenz von Aliens fest...
...man braucht doch nur den Umkehrschluss zu machen:

Gäbe es keine Aliens, würde dies bedeuten, dass unser Planet - ein ganz durchschnittlicher, der um einen durchschnittlichen Stern in einer durchschnittlichen Galaxie kreist - im gesamten unvorstellbar großen Universum als einziger Leben (auch intelligentes) hervorgebracht hätte. Unsere Erde wäre somit etwas Einzigartiges im gesamten Universum.

Was für eine Hybris !!!

Aber im Unterschied zur Science Fiction wird es wohl so sein, dass die Lichtgeschwindigkeit unüberwindbar ist. Und deshalb sind aufgrund der Entfernungen alle Zivilisationen de facto allein.