hatte ich mal als blog eingestellt, es fiel mir gerade wieder ein .......und hat viel mit meiner persönlichen geschichte zu tun, dieser baratti .........leben ....oder sterben


ES WAR EINMAL

in einer Zeit, als die Menschen noch dachten, daß die Erde eine Scheibe sei. Vor vielen, vielen Jahren.


An einer wunderschönen Stelle in der Toscana, in der wilden Bucht des Baratti, zwischen Olivenbaumen, wildem Wein, .........lebten Menschen, Frauen, Männer, Kinder, die sich liebten, in Frieden, Freude und Harmonie zusammen. Sie lebten ihr gesamtes Leben miteinander, die Frauen kochten für ihre Männer, sahen zu ihnen auf, achteten sie, waren stolz auf sie, und die Männer liebten dafür ihre Frauen, trugen sie auf Händen, waren treu untereinander, die Kinder alle gut geraten und freundlich, sie feierten ihre Feste zusammen, sangen, tanzen, und lebten in Glück und Harmonie, wie es schöner nicht hätte sein können.

Ab und zu sahen sie auf die wilde Burg Polulonia hinauf, wo Raubritter und Edelfräulein hausten, die untereinander zerstritten waren. Raub, Mord und Totschlag waren an
der Tagesordnung und keiner kümmerte sich darum.

Die Männer nahmen sich die Frauen, die sie wollten, ohne Rücksicht, vergewaltigten sie, die Frauen spielten die anderen Frauen aus, betörten die Männer, und diese ließen das willenlos mit sich geschehen, und wenn die Männer den Frauen dann zu Willen waren, ließen sie diese fallen und nahmen sich den Nächsten.
Sie feierten auch Fest, aber es war nur ein Gelage, Besäufnisse, Hurerei, und es wurde auch ab und zu eine Frau die steilen Klippen heruntergeworfen, wenn sie z.B. schwanger war,
und die Menschen haßten und quälten sich gegenseitig. Es herrschte nur Haß und Verachtung. Und sie kannten keine Liebe.

Und ab und zu sahen sie schonmal auf den wilden Barattistrand herunter, wie die Menschen in Liebe miteinander umgingen, und eigentlich beneideten sie diese.

Aber sie kamen sich nicht zu nahe, sie hielten Abstand untereinander. Die Menschen am Baratti und die Menschen auf der Burg Populonia.

Und dann, eines Tages, zogen schwarze Wolken am Horizont auf. Giftig gelb mit Schwefel durchzogen .....dunkel, Angst machen, Schwefel, Pest, Horror, Neid, Gier, ......
und diese Wetterfront kam immer näher, auf die Menschen am Baratti und auf die Menschen auf der Burg Populonia zu.

Und alle hatten Angst und Panik.....und es kam das ganze Ungeheuer- Wetter näher, näher, wie es noch nie die Menschen gesehen hatten, das Meer heulte, brauste auf, die
Erde bebte .....es war Hölle. Schrecken verbreitend.

Und die Menschen von der Burg Polulonia und die Menschen vom Baratti rannten alle kopflos durcheinander, sie versuchten, sich zu verstecken, zu verkriechen, das Unwetter schüttelte alle durcheinander und vermischte
die Menschen ..................


und seit diesem Tag gibt es keine Menschen mehr, die nur Liebe in sich tragen, wie die Menschen am Baratti, und auch keine Menschen, die nur Bosheit in sich tragen, wie die Menschen auf der Burg, .

und seit dieser Zeit, als Gut und
Böse vermischt wurde.........

seit dieser Zeit

gibt es die



MENSCHEN VON HEUTE





Irgendwelche Ähnlichkeiten sind rein zufällig, allerdings .....den Baratti gibt es, den ich sehr liebe,

und die Burg Populonia auch,
ich habe ein wundervolles lied gefunden .....aus der maremma
schwermütig ......berührend ......

wie es häufig bei menschen ist, die in kargen gebieten wohnen .....(heute durch den tourismus etwas anders)

die tiefgründig sind .....aber andererseits eine grosse lebensfreude haben ......


http://youtu.be/8RA3ePzwiiM
und nochmal etwas aus der toscana .......eine ukulele

http://youtu.be/5s410eO61EA
auch die nanini singt von der maremma ......eigentlich wollte ich bilder hier einstellen, aber das geht net


http://youtu.be/v-MmF6zFXIo
soviele ausführungen von

maremma amara .....

http://youtu.be/_1FJ6_MRLUY
und noch etwas aus den wunderschönen "augenblicken" der maremma

http://youtu.be/q_wEk2BkQhI
sorry hulahupp, wenn ich deinen thread so irgendwie anders weiterführe, aber ich habe ja noch hoffnung, wenn deine ernte eingefahren, der wein gekeltert, und alle profiterole gegessen sind ...........

und so mache ich ihn in meinem stil halt weiter, auch wenns net viel mit den maigesängen zu tun hat, oder eher gar nicht, aber ich fänds auch schad, wenn er ganz untergehen würde, und somit .......
ab und zu mal etwas aus der maremma, seien es lieder, bilder, kleine filme, oder geschichten

http://youtu.be/asAbhA7FNDI

vielleicht bin ich ja auch die einzige, der das gefällt, aber macht auch nichts, dann habe ich halt meinen spass dran ....
hmm, ich bin ja immer ein grosser Fan von Umberto Tozzi gewesen, aber diese Life Aufnahme von ihm finde ich schon arg daneben. 
ja, ich nicht.
aber, wenn du sie daneben findest, dann stelle doch etwas ein, was du nicht daneben findest !
nur kritteln gilt nicht.
Also Donna, das muss verboten werden.
Da schau ich Deine Links, dann finde ich noch die Nannini und bin auf einmal ganz woanders, habe Schmetterlinge im Bauch und die WM vergessen.
Sowas ist doch nicht erlaubt.

Dankbar
Dick
lache

genau, das war bezweckt damit,
dass du die die links schaust, die nanini hörst, schmetterlinge in den bauch bekommst

und WICHTIG ......das fussballspiel vergisst, und gerade heute, hat eh keinen inhaltlichen nährwert, ich habe auch nicht geschaut -

und .....gerne
donna
fahles mondlicht

über den schlafenden hügeln
über den pinien- und zypressenbäumen
über den einzelnen häusern auf den hügeln
ab und zu heult ein hund
der die schafe bewacht
ein maremmahund
still ist es
bis auf das heulen des hundes, ab und zu
abseits vom meer
abseits vom tourismus
friedlich
hörbare stille
ruhe
frieden
einsamkeit

in den hügeln der maremma
die unter dem fahlen mondlicht liegen
sehr ansprechender, poetischer Beitrag, danke Hulahopp.
Da ist die Stadtpflanze in mir hin und hergerissen, möchte gerne eine Scholle zerkrümeln und die Düfte des Landes einsaugen.

Dein Zitat: "Die Schönheit der Natur ist von Menschenhand gemacht."

möchte ich gerne erweitern auf............ das Paspartout für die Schönheit der Natur ist von Menschenhand gemacht.
Die Schönheit der Natur ist einfach so wie sie ist, wir können sie möglicherweise besser erkennen, betrachten, genießen, wenn wir sie kultivieren.
Herzliche Grüße in den Olivenhain
gleissende sonne
heisser sand
am baratti
in der toscana
in der mittagshitze

barfuss im sand
im heissen sand
ein mann und eine frau
tränenverhangene augen
in der mittagshitze

liebe zum wehtun
wild, voller leidenschaft
eine zeitlang
verborgen, geheim
nicht nur in der mittagshitze

trennung, abschied
verstand vor liebe
trauer, wehtun
doch die kinder, die partner
in süden, im norden

letzte küsse, küsse die wehtun
noch mehr tränen
eine letzte umarmung
der abschied ist da
in der mittagshitze

sie geht nach norden
er geht nach süden
am baratti
blind vor tränen
in der mittagsglut, der heissen

und innerlich ist eis