Tiona
"UND ich bin der Meinung, dass man Tote weitgehend in Ruhe lassen soll"
UND wie kommst Du zu dieser Erkenntnis?

Shekinah
Du hast Recht. Sie kommt direkt von oben und mit Wissen gesegnet.
flesermutzel
Wer sollte mich denn hier beeinflussen. Ich sehe niemanden. :-)
Stimmt, ich sehe auch niemanden! :mrgreen: :Bild
littlecrow hat geschrieben: Tiona
"UND ich bin der Meinung, dass man Tote weitgehend in Ruhe lassen soll"
UND wie kommst Du zu dieser Erkenn...



Vermutlich genau so, wie die Generationen vor mir :D.
Man gefährdet sonst sich und die eigene Umgebung.
Und tut dem Verstorbenen keinen Gefallen.
Wieso sollte ich mich denn Gefährden und meine Umgebung dazu.
Dann beantworte mir bitte eine Frage. Wieso ist meine Trauer narzisstisch?
LC
Oh je.
Einfach weil man dann das Gefühl für diese Realität verliert.
Und das auch auf die Menschen ausstrahlt, die mit einem zu tun haben.
Gut, die meisten werden solchen Kontakt möglichst kurz halten,
oder gar meiden. Nur, ist es nicht immer möglich.
Zumal du dich gerne darüber mitteilst.
Vor allem redest du dabei über deine Gefühle und Bedürfnisse.
Und das einer T o t e n gegenüber.
Lies doch deine Texte.
Mediumschaft ist nicht so harmlos wie einige so leichtgläubig meinen - und deshalb ist es wichtig, sich genauer darüber zu informieren! :wink:


Gesundheitsfolgen des ordnungswidrigen Spiritismus - Jakob Lorber
http://www.j-lorber.de/spir/folgen/gesundh.htm
Folgen von ordnungswidrigem Spiritismus für Nerven, Gehirn, Energie, Psyche, ... MS01.024,01a); Gefahren drohen vor allem bei Leichtsinn, Spielerei und ...
Also, ich meinte vor allem den eigenen Umgang mit dem / den Verstorbenen,
der nicht ZU intensiv sein sollte.
Tiona,
ich gaube zu verstehen, was du meinst: Meine Großmutter trauerte 40 Jahre um ihren Mann, sehr intensiv. Für uns Nachkommen war es furchtbar, sie ließ keinerlei Frohsinn zu
@Mila...

Zum Beispiel. So wie du es sagst.
Unsere Oma trauerte um ihren früh verstobenen Vater die restlichen 86 Jahre.
Mit 10 hat sie ihn verloren.
Dann starben auch mehrere Geschwister in der Familie.
Um die sie wohl auch trauerte.
Dann verlor sie durch den Krieg ihre Heimat.
Und dann überzog diese Trauer die Kinder und Enkelkinder.
Als Hintergrundgefühl.

Und doch habe ich hier vor allem den esoterisch-intensiven Umgang mit den
Verstobenen gemeint. Der aus Neugier und gewissem Egoismus
betrieben wird. Sonst bin ich sehr wohl dafür, dass wir Menschen haben,
die den Austausch mit den Toten kontrolliert und verantwortungsvoll gestalten.
Vor allen Dingen nach der Tradition.

Spontan bekomme auch ich hin und wieder den Zugang.
Bin aber immer froh ein begabtes Gegenüber in dem Moment zu haben.
Weil man dann mehr spürt und versteht.
Meistens ist aber niemand solches da.
Und man muss die Angelegenheit alleine verarbeiten.

Letztens spürte ich von einer Verstobenen, dass es OK ist,
dass ich sie erwähnte. Mehr war nicht notwendig.
Die Ablösung hat bereits eingesetzt.
Um den Mann, den es betroffen hat, wurde es klarer.
Und in mir ruhiger :D.
Tiona
Ich kenne meine Texte sehr gut und würde sie immer wieder so Schreiben.
Da Du Deine Meinung zu den Dingen hast und ich halt die Meine werde ich das hier beenden.
Ich glaube, es ist besser so.
LC
Wie du meinst. Es kann mir egal sein.

:)
astralreisen hat geschrieben: Hallo,
das mit dem "halben Jahr" warten, ist blödsinn. Die "Hinübergegangenen" haben selbst ein hohes Interesse dadran, sich mitteilen zu können/dürfen. Denn sie haben ein großes Bestreben darin, sich ihren "Zurückgebliebenen" mitzuleilen, "Das sie noch da sind".

Liebe Grüsse



Da kann ich nur sagen: Gott bewahre!!! Warum, um alles in der Welt, sollte ein Verstorbener sowas machen??? Was habt ihr nur für drollige Vorstellungen. Aber das ist eben der Unterschied von Esoterik und Spiritualität. Nehmen wir doch mal eine beliebte Religion, den Buddhismus. Da ist das höchste Ziel, sich bereits zu Lebzeiten darauf vorzubereiten, im Tod quasi, die Kurve zu kriegen um aus dem Kreislauf von Tod und Wiedergeburt aussteigen zu können. Das ist das Ziel. Das erreiche ich aber nicht, in dem ich mich auf der Schwelle schon wieder umdrehe und dem Erdenleben nachweine.

Nunja, möge ein Jeder glauben, was er mag.
Artemiss, der Glaube ist eben fast allen auch ihr Himmelreich, auch wenn sie dorthin nie gelangen werden... zumindest ist das höchst unsicher :-(
Der Wunsch mit Verstorbenen Kontakt zu haben,entspringt
dem Ego.Nichtloslassenkönnen oder Wollen sind die Gründe.

Der Glaube tut ein übriges dazu.Die Erfahrung ein Verstorbener
meldet sich eine gewisse Zeit,ist oft der Fall.
Die Frage stellt sich,ist es Wunschdenken selbst erzeugt,oder
Wirklichkeit.Es bleibt offen!
Es wäre besser,Verstorbene auf den Weg in die nächste Dimension
nicht zu behindern,damit auch sie Frieden finden.
Es hängt vom Glauben ab,eine Sichtweise..
Von mir aus darf jeder seinen ganz persönlichen Frieden finden, auch die Verstorbenen, die in unserer Erinnerung ruhen :-)