Service und Hilfe

Tiere & Natur haben einen wichtigen Status in unserer Gesellschaft und sowohl ihr Schutz als auch ihre Erhaltung gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Themen rund um Tiere und Natur sind sehr vielfältig, da kann es um Insektenbekämpfung gehen, genauso wie um die Lieblings-Hunderasse oder das Leben auf dem Land.Haben Sie z.B. gute Tipps, welche Aktivitäten im Freien besonders Spaß machen oder wollen Sie über Neuigkeiten berichten, die es rund um das Thema Tiere und Natur gibt?Viel Freude beim Austausch mit anderen tier- und naturverbundenen Mitgliedern aus der 50plus-Treff Community.

Beitragvon Gelika62 » 17.09.2016, 19:37

Paula meine 7 jährige Cockerhündin hat Konkurrenz bekommen, meine Kinder die im gleichen Haus wohnen habe einen Welpen Labrador Anny 12 Wochen und Paula dreht durch,

Ich achte darauf den Welpen nicht zu streicheln wenn sie dabei ist, meine Kinder,behandeln Paula liebevoll wie immer, aber Anny ist halt jetzt da. gestern ging sie sogar auf Anny los hat nach ihr geschnappt, sie hat gezwickt, nicht gebissen, aber geknurrt. 

hat jemand Erfahrung oder Tipps ? Ich hoffe ja das sie sich aneinander gewöhnen. 

 
Avatar
Gelika62
 

Beitragvon Katzenliebe50 » 17.09.2016, 19:46

Gilt da nicht noch der Wepenschutz?
Avatar
Katzenliebe50
 

Beitragvon _Tina_ » 17.09.2016, 19:48

na klar ist deine Paula eifersüchtig ,sie möchte deine volle Aufmerksamkeit und Veränderungen mag sie anscheinend nicht,
hast du schon mal versucht mit beiden Gassi zu gehen manchmal entspannt sich dann die Lage
es gibt im Internet ein hilfreiches Forum vielleicht schaust Du mal und es kann geholfen werden
Avatar
_Tina_
 

Beitragvon Gelika62 » 17.09.2016, 19:57

Katzenliebe50 hat geschrieben:Gilt da nicht noch der Wepenschutz?



@ dachte ich auch, aber scheinbar nicht...


@ Tina im Moment gehe ich mit der Kleinen nicht Gassi meine Schwiegertochter hat Urlaub und kümmert sich um den Welpen,,ich krieg den nicht in die Hände, möchte ich auch nicht wg Paula, wir begegnen uns halt so im Garten und auf der Terasse, Wohnung , 
Avatar
Gelika62
 

Beitragvon _Tina_ » 17.09.2016, 20:00

ok verstehe
lass dir mal Spielzeug von dem Welpen geben das Paula sich an den Geruch gewöhnt und vielleicht merkt das die Kleine keine Gefahr für sie ist
Avatar
_Tina_
 

Beitragvon marionlein » 17.09.2016, 20:45

Welpenschutz gibt es nur im eigenen Rudel bei den eigenen Welpen.

Ansonsten ist das Thema "Welpenschutz" einfach Unsinn.
Avatar
marionlein
 

Beitragvon Gelika62 » 17.09.2016, 21:11

Ja das habe ich gemerk
Avatar
Gelika62
 

Beitragvon Moira1 » 18.09.2016, 0:31

Wie Mariolein schon richtig sagt, gibt es Welpenschutz nur innerhalb des familiären Rudels, fremde Hunde sind davon ausgeschlossen.

Auch richtig ist, dass bei Hunden (aber auch bei Katzen) viel über den Geruchssinn geht.

Ich musste unseren mit 11 Jahren schon recht alten Jagdhund mit ausgeprägtem Jagdtrieb auf Katzen an unsere drei Katzen mit täglich mehrfachem Training mit Hilfe meines Mannes gewöhnen.

Wir haben dem Hund Frotteetücher, auf denen die Katzen im Körbchen zuvor schliefen, um seine Körbchenmatratze befestigt und haben den Hund mit diesen gebrauchten Tüchern eingerieben.

Die ersten zwei Tage hat er noch versucht, die Tücher von der Matratze wegzuscharren, danach hat er sich in sein Schicksal ergeben. Er hat den Geruch der Katzen angenommen, und die Jagdreaktionen bei der Zusammenführung (er war ein spurlauter Jäger in der Bude, allerdings an der kurzen Leine in gebührendem Abstand zu den Katzen) milderten sich.

Vielleicht probierst Du es auch mal auf diese Art. Und vielleicht danach auch eine Zusammenführung mit Hilfe einer zweiten Person unter Kontrolle in den Wohnräumen, wie wir mit den Katzen.

Ein Welpenexperte bin ich jedoch nicht.
Avatar
Moira1
 
Beiträge: 5080

Beitragvon Autisirius » 18.09.2016, 1:13

Eifersucht bei einem Tier?
NEVER!

NUR Trieb + Instinkt-Gesteuerte.
Trieb + Instinkt = innerliche Motivation.

Beispiel:
Futterneid.

Alter Hund > Unterordnungsversuch bei Junghund
bis Yearlingzeitalter.
= Normalität.

Wer Chef im Haus?
Du oder Hund?

Antwort: DU!

Deine Problematik =
Rangordnungsproblematik!

1. Platz = Du in deinem Revier (=Wohnung)
- bei Besuch mit Hund in Tochterwohnung:
Tochter = Chef im Haus! -
2. Platz = adulte Menschenkinder
- = Tochter, Sohn, Schwiegertochter, Schwiegersohn -
3. Platz = Enkelmenschenkinder.

Danach NICHTS! Lange nichts!

4. Platz = Althund.
5. Platz = Junghund.
- in Deiner Wohnung! -

Rat:
1. Jahr NIE Junghund + Adulthund alleine gemeinsam.
immer:
Menschenanwesenheit erforderlich.

Einhämmerung in Menschenhirn:
Rangordung!!
Don't forget it!

Next step:

Welpen + Yearlings = extrem aktiv!
Fresch, Eroberungsdrang ect.
Adulthund immer gemütlicher : )

Vorsicht bei
2 Rüden oder 2 Hündinnen.
bei Geschlechtsreife.
Unter Umständen = Vorprogrammierung von Problematiken.

Trennung von Dame + Herr erforderlich.
Wenn keine Zuchtplanung vorhanden.

Persönliche Autisiriuserfahrung:

Adulte Hunde = Futterwegnahme.
2 Tage kurz.
Danach:
Gemeinsame Adulte + Youngster Fütterung.

Mindestens 4 Meter Schüsselabstand.

Danach:
tägliche gemeinsame Fütterung.

Grundsatz: minimum 50 cm Futterschüsselabstand =
Hundetoleranzgrenze!

Weiter:
Gemeinsame Spaziergänge =
Förderung von Rudelbildung.
Gemeinsame Spiele =
Förderung von Lerneffekten
- hier: wir 1 Rudel! -

Viel Spass mit neuer Familienordung. : )
Avatar
Autisirius
 
Beiträge: 294

Beitragvon Autisirius » 18.09.2016, 1:18

Nachtrag zur Gemeinsamfütterung:

I. neutrale Boden
- keine Wohnung oder Balkon
eines Hundereviers -

II. Mensch immer zwischen Schüssel stehend.
Aufrecht.
Rücken gerade.
Aufmerksam.

Bei Ansatzweise Näherung von 1 Hund
an andere Schüssel:
RÜGE!

Rüge = Grenzsetzung.

Youngsters = keine Kennen von Grenzsetzung!
Weder bei Fütterung noch in Alltags.

Gute Nacht.
Avatar
Autisirius
 
Beiträge: 294

Beitragvon Gelika62 » 18.09.2016, 10:20

Danke Autisirius, es sind 2 Damen eine schwarzweisse Cockerdame und ein
schwarzer Labradorwelpe , sehr gute Infos - Danke !
Avatar
Gelika62
 

Beitragvon Autisirius » 18.09.2016, 12:48

Hallo Gelika!

Altdame kastriert oder vollständig?

Bei Vollständigkeit:

Youngsterbeginn von Geschlechtsreife:
Alte ziehen vor. Mit Hitze.

Grund:

Hierachiestellungssicherung. Von Eigengenen.


Hundetrennung empfohlen. In Hitzephase.

Next:
nächste 3 Monate:
Spaziergänge auf neutralen Böden.
Kein Eigengartennutzung.
Kein Eigenwohnungnutzung.

Immer raus: Wald, Feld ect.

Keine Mitnahme von Lieblingsspielzeuge.
Weder von Hund A oder B.

Schleppleine oder Freilauf.
Welpen suchen Rudelnähe.
Daher Leinen los.

Bei Althund? Möglich oder nicht?
Autisirius keine Kenntnisse darüber.

Gelika?
Geduld!
Bitte.

Das wie Kinder. : )

Next Tipp:

Nach ~ 8 Wochen Gemeinsamkeit:

Leckerlitüte in Tasche bei Spaziergang.

1 Leckerli Althund
1 Leckerli Junghund

inklusive Übungen!

Ohne Fleiss kein Preis.

Beispiel:
Übung: Sitz.

Hundeholen an Mann/Frau.
::: SITZ!::::
Dabei Althundforderung.

Grund:
Junghundelernen von Althund
inklusive
Althund extrem wichtig : ))
Lehrerfunktion!

Althund Leckerli.
Junghund bei korrekter Ausführung: Leckerli.

Erbitten Rapport! :mrgreen:
Avatar
Autisirius
 
Beiträge: 294

Beitragvon Nightcreature » 18.09.2016, 17:16

Lies mal hier:

http://www.gabi-woodhouse.de/index.php/ ... lpenschutz

Deine Hündin verhält sich rudeltechnisch normal. Zitat:

"Es ist ein feines System von Welpen die Ihre Grenzen beim jeweiligen Gegenüber kennen und Althunden oder Altwölfen welche die Welpen aus eigenem Interesse erziehen aber nicht dauerhaft beschädigen. Nichts desto trotz gehört die Tötung rudeleigener Welpen zu den häufigsten Todesursachen in wilden Hunderudeln.
Wie sieht es jedoch mit fremden Welpen aus? Gefangenschaftsrudelhaltung bei Hunden und Wölfen zeigten, dass fremde Welpen nicht selten getötet werden was biologisch den Zweck haben könnte die eigene Existenz zu sichern. In der Natur kommt dies selten vor da erwachsene Tiere kaum fremde Welpen zu sehen bekommen dürften, weil deren Rudel Ihr Revier und letztendlich auch seine Mitglieder verteidigen wird."

Auch Hündinnen untereinander vertragen sich oft nicht. Das ist ein Überbleibsel von den Vorfahren, den Wölfen. Im Wolfsrudel paaren sich nur die Alphatiere. Eine andere Mutter könnte verhindern, dass der eigene Wurf erwachsen wird, weil es vielleicht nicht genug Nahrung für 2 Würfe gibt. Fremde Hündinnnen sind somit Kunkurenz und werden eliminiert. Fremde Welpen gehören somit einer fremden Hündin und erfahren das gleiche Schicksal.
Lies mal den Trummler, der als Verhaltensforscher mit Wölfen gelebt hat.
Man sollte sich informieren, bevor man irgendwelche Hunder vergemeinschaften will und dann vor Problemen steht, die im Vorfeld hätten vermieden werden können. Jetzt müssen 2 unschuldige Hunde menschliche Dummheit ausbaden. Deine Hündin tut mir leid. Aus ihrer Sicht beschützt sie das Rudel, das aus ihr und dir besteht und wird dann dafür noch bestraft. Ihr könnt froh sein, wenn sich die beiden Hunde je einigermaßen vertragen. Sucht euch eine GUTE Hundeschule OHNE Gewalt- und Schmerztraining.
Avatar
Nightcreature
 

Beitragvon Aylurah » 18.09.2016, 19:00

Night,
Du bist etwas zu hart zu Gelika.

Ich hab ein Riudel, bestehend aus Mutter und Tochter. Ich Cheffin :) Nie Hundeschule.
Nur Sozialisation der der Familie. Ok - es sind de facto Fußhupen, aber auch kleine Hunde sind - Hunde.
Ich hatte in den letzten Jahren mehrfach über mehrere Wochen Besuch von einer Freundin - mitsamt Hündin. Relativ große Hündin (25 kg, das bringen meine nicht zusammen auf die Waage), leider inzwischen verstorben.

Es gab nie Probleme. Rangordnung wurde bei der ersten Bekanntschaft durch die Menschen geklärt - Streicheleinheiten gerecht verteilt und wenn eine was zu fressen bekam - dann die anderen auch.
Getobt und gespielt wurde gemeinsam. Alia blieb auch alleine problemlos über Stunden bei mir. Stressfrei, auch Spazierengehen oder im Garten toben ging mit allen dreien.

Ich hatte etwas Bedenken, als mein Bruder nebst Sippe und Riesenmops (Retromops, 20 kg, kein Gramm Fett an dem Tier und sowas von schlecht erzogen) bei mir war - auch da keine Probleme.

Jeder seinen Fressnapf, jeder wurde geknuddelt, für alle gab es Rückzugsmöglichkeiten (der Stammutter aller Kuschelhunde war er für ihr zartes Alter von 14,5 manchmal einfach zu wild) - und Mops konnte auch bei mir geparkt werden, wenn das Wetter zu warm zum Wandern für ihn war.

@ Gelika
Das wird schon. Achte einfach darauf, dass Deine Primärhündin immer genauso viel Aufmerksamkeit bekommt wie das Knirpschen. Auch von Deiner Tochter und deren Familie, das ist wichtig.
Die Versuchung, einen niedlichen Welpen vorzuziehen und ihm mehr durchgehen zu lassen als einem erwachsenen Hund, die sind groß. Darf aber nicht sein.

Den Rest regeln die Hunde untereinander.
Knurren gehört zum Geschäft :)

Liebe Grüße
Aylurah
Avatar
Aylurah
 
Beiträge: 408

Beitragvon Gelika62 » 18.09.2016, 19:54

Na ja das mit der menschlichen Dummheit ist schon ein harter Tobak..

Wir sind ja noch am Anfang die Kleine ist 2 Wochen im Haus, wir sd völig getrennt von den Wohnungen,
Meine Kinder sind erwachsen hätte ich denen reinreden sollen und  sagen- nein ihr dürft Euch  keinen Hund anschaffen. Ich denke  mal wenn wir gewisse Regeln beachten, wird es schon klappen, als Paula kam war der Hund meiner Mutter auch eifersüchtig und wir wohnen nicht im gleichen Haus.
Ich bin zuversichtlich - Danke an alle !  
Avatar
Gelika62
 

Nächste

Zurück zu Tiere & Natur