Der mittlerweile völlig verwurstete Begriff „Moral“, der ursprünglich „Rechts- bzw. Unrechtsbewusstsein“ bedeutete, und das, was Einem gewiss ist, wenn es sich als schlechtes Gewissen meldet, nachdem man gelernt hat, was richtiges oder falsches Sozialverhalten bedeutet, ist mittlerweile zum bloßen „Rechtsempfinden“ verkümmert, wo Jeder – je nach Befindlichkeit – nach Gutdünken sagen kann: „Rübe ab!“ wenn ihn das Verhalten eines Anderen stört, und gilt – sobald er genügend Leute um sich geschart hat – sogar irgendwann offiziell als der „Gruppe immanentes (inneres) Gesetz.“

Zwischen den vom Gesetzgeber im Interesse der Allgemeinheit - oder aber auch im Interesse der Regierenden - verabschiedeten Gesetze (lat. mores) und der Auffassung, was moralisch (gesetzlich) als rechtens gelten „könnte“, und daher gelten „sollte“, wenns nach Demjenigen ginge, der sich seine Gesetze selber machen kann, besteht oft jedoch ein himmelweiter Unterschied.

Hier sollte man dann besser den deutschen Begriff der „persönlichen VORSTELLUNG von dem, was als unangemessenes Verhalten gilt“ (Gesetzesvorstellung) benutzen und von dem unterscheiden, was „als rechtmäßig gilt , weil es so angeordnet wurde“ – nämlich "das Gesetz selber".

Der Grundsatz, auf dem jede Gesetzlichkeit beruht, welches dann als Gesetz verabschiedet wird, damit sich auch die Stärkeren daran halten, wenn sie gerade nicht schutzbedürftig sind – nämlich, „dass man Andere nicht zu ihrem Nachteil zu schädigen hat, weil man selber ja auch nicht auf diese Weise geschädigt werden will“ – ist das, was als die „für ALLE gleichermaßen GUTE SITTE“ gilt, welches Jedem zum guten Ansehen gereicht, wenn er als anständiger Mensch sein Verhalten gegenüber Anderen (Sozialverhalten) danach ausrichtet.

Auf diese Weise ist jeder in der Lage, auch das Sozialverhalten Anderer als sozial (gesellschaftlich) angemessen zu beurteilen, sodass man es zum allgemein gültigen Gesetz erklären kann, was inhaltlich auch richtig begründet ist, und nicht nur aus einer traditionsbedingten Konvention besteht, bei der man behaupten kann, es sei schon immer so gewesen, und müsse daher auch moralisch richtig sein, obwohl es eben dieses oben angegebene Bewertungskriterium NICHT erfüllt.

Ebenso ist es mit jeder gesetzlichen Neuerung, die dieses Kriterium der „Nichtschädigung zum Nachteil Anderer“ erfüllen muss, um als Richtschnur für sozial angemessenes Verhalten in zukünftigen Lebenssituationen gelten zu können, die es früher noch gar nicht gab.

Der Krieg gegen ein Virus ist insofern nicht mit einem Krieg gegen Menschen zu vergleichen - auch wenn die jeweils bei den Viren und bei den Menschen geltenden Gesetze dieselbe Basis haben mögen - , weil sie aber nur für die eigene Spezies gelten, sodass es durchaus moralisch vertretbar ist, wenn man die Viren vernichtet, damit die Menschheit überleben kann, anstatt zuzulassen, dass es andersherum geschieht, was moralisch dann nicht mehr den Mitgliedern der eigenen Gattung gegenüber moralisch vertretbar wäre.

Bei dem - ebenfalls für jede Spezies gültigen – 2. Grundsatz „Der Eigennutz der Selbsterhaltung rangiert im Zweifelsfall VOR dem Gemeinnutz der Arterhaltung“, dient in der Konsequenz jedoch die Selbsterhaltung eines Jeden einzelnen Mitglieds einer Gruppe auch automatisch der Erhaltung der Gruppe selber, woraus sich der „NUTZWERT Jedes Einzelnen als zukünftiger Hoffnungsträger für die Gruppe“ - oder als Mensch sogar für die ganze Menschheit - ableitet, wie auch jeder einzelne Virus ein Garant für das Überleben des ganzen Virenstammes darstellt.

In Hinsicht auf das Kriterium der Angemessenheit ist es nicht moralisch vertretbar, Menschen, die die Schutzrechte Anderer vorsätzlich mit Füßen treten, dieselben Schutzrechte zuzugestehen, wie Denen, die sich rücksichtsvoll Anderen gegenüber verhalten, sodass hier das Strafrecht gilt, nach dem in JEDER KULTUR die Bösewichter NICHT durch gütige Toleranz (die man auch Gnade nennt) für ihr asoziales Verhalten auch noch mit Straffreiheit belohnt werden, sodass sie sich womöglich moralisch noch im Recht wähnen, sondern wonach man ihnen die Schutzrechte rigoros beschneidet, derer nur die Anständigen würdig sind, sie zu Recht in Anspruch nehmen zu dürfen, .
ich empfinde den Begriff Moral nicht verwurstet sondern nur sehr vielschichtig....

(habe gerade "Moral" gegoogelt - es hat sich bestätigt)
ich hab jetzt auch mal meinen eigenen Thread wieder hochgeholt.... :wink:
So wie wir uns alle charakterlich unterscheiden, so sehr unterscheiden wir uns auch hinsichtlich unseres moralischen Empfindens.
Mein momentanes moralisches Empfinden ist nicht mehr das, was es in meiner Jugend war, und sicher wird es sich mit fortschreitendem Alter auch noch weiter verändern. So wie sich der Charakter eines Menschen im Laufe der Zeit verändert, so verändern sich auch sein Wertekonzept und seine moralischen Prinzipien.
Moral ist für mich ein Werkzeug zur Selbstregulation (des Handelns und Begründens), dass ab einem gewissen Entwicklungsstand des Menschen erwartbar, aber nicht vorhersehbar ist.
hmmm.....
moralisches Empfinden habe ich von meinen Eltern übemittelt bekommen....
in den letzten Jahrzehnten habe ich Ansichten und Erkenntnisse verworfen und neue gewonnen....habe aus meinen Fehlern gelernt
doch dieses Empfinden ist gleich geblieben....für mich ist es ein wichtiger innerer Kompaß - vielleicht gerade deshalb, weil ich ein eher unkonventionelles Leben geführt habe...
Die böse Gesinnung gegenüber Anderen gilt moralisch als schlecht (für sie), weil der meist auch böse Taten folgen – in der Absicht, sie zu ihrem Nachteil zu schädigen.

Die gütige Gesinnung hingegen gilt moralisch als gut für Diejenigen, die einen Nutzen von den für sie daraus folgenden guten Taten haben, die bereits dann als gut zu bewerten sind, wenn die damit einhergehende Schädigung mit einem gleichwertigen Schadensausgleich verbunden ist, welcher das Wesen eines jeden guten Handels ausmacht.

Allerdings ist das, was man als unveränderliches, positives oder negatives Charaktermerkmal bezeichnet, nicht unbedingt wesens- sondern eher stimmungsbedingt, sodass man davon ausgehen kann, dass der Gutgelaunte Anderen gegenüber eher wohlwollend und damit gütig gesonnen ist, und der Übelgelaunte eher übelwollend und damit böswillig.

Daher sagt man Jemandem auch gern, man sei böse auf ihn, anstatt wütend über ihn, und der Wütende wird leicht als Bösewicht bezeichnet, wenn das Kind sagt: „der Lehrer war böse, als er mich angebrüllt hat!“ was es später dann zu seinem Wesensmerkmal macht, sodass der ein Leben lang als „der böse Lehrer!“ in seiner Erinnerung verbleibt.

Hinzu kommt das Kriterium der Sympathie und der Antipathie, wobei das Wohlwollen auch gerne stimmungsunabhängig Demjenigen gewährt wird, den man aus irgendwelchen Gründen mag oder gar liebt, und das Übelwollen Demjenigen gegenüber, den man nicht mag oder sogar hasst.

Insofern kann man zwar das gemeinschaftsförderliche Sozialverhalten eines Menschen, welches sich in seiner Einstellung, seiner Absicht und seinem Handeln gegenüber Anderen ausdrückt, als wohlwollend (gütig) und damit moralisch positiv, und das gemeinschaftsschädliche als übelwollend (böse) und damit moralisch negativ (bzw als unmoralisch) bewerten, aber nicht den Menschen selber.
ich fühle sehr wohl manche "stimmungsbedingten" Beiträge in den Foren....

das finde ich ok, denn manchmal bin ich ja auch nicht so gut drauf.....

und weil ich das weiß, teile ich die User nicht als moralisch oder unmoralisch - als gut oder böse - als Freund oder Feind ein - sondern ich versuche zwischen den Zeilen eines Beitrages zu lesen - den Inhalt - die Aussage - rauszufiltern - unabhängig von der jeweiligen Stimmung ....

allerdings gibt es User, die zwanghaft negativ posten müssen ......
diese Beiträge überlese ich lieber, weil ich es mir nicht leisten kann, davon angesteckt zu werden.....
Kein Mensch ist unfehlbar.

Daher kommt es immer wieder vor, dass menschliches Verhalten manchmal als unmoralisch bezeichnet werden kann. Oft geschieht so etwas unbewusst.
Das falsche Verhalten zu erkennen, das ist der richtige Schritt und trotzdem werden Menschen an einer anderen Stelle erneut Fehler machen.

Es irrt der Mensch, solang er strebt.

Dieses Zitat stammt aus Goethes Faust (Teil I, »Prolog im Himmel«)

Quelle: https://universal_lexikon.deacademic.com/235057/Es_irrt_der_Mensch%2C_solang_er_strebt


Menschen sollten sich Fehler verzeihen (können)!

Im Verzeihen (können und auch wollen) liegt eine andere Bedeutung des Wortes Moral, dann eher in diesem Zusammenhang: Die Moral aus dieser Geschichte ist ...!
verzeihen wollen und können.....

ja - das muss man sich immer wieder hinter die Ohren schreiben....
Es gibt eine an den allgemein üblichen, guten Sitten orientierte, moralisch richtige oder falsche Einstellung gegenüber Anderen, welche im entsprechenden Denken, Verhalten und Handeln zum Ausdruck gebracht wird, und eine andere, die sich an allgemein nützlichen Gesichtspunkten orientiert, wie sie im jeweiligen Gesetz steht, welches Gesetzgeber u.a. aus machtpolitischen Erwägungen heraus entworfen haben.

Beides vermischt sich im Rechts- oder Unrechtsbewusstsein der Menschen, die zwar gelernt haben, sich gehorsam nach den Gesetzen zu richten, um nicht dafür bestraft zu werden, wenn sie es nicht tun, sich aber besonders in den Grenzgebieten des zwar nicht Verbotenen, aber auch nicht explizit Erlaubten nach eigennützigen Maßgaben richten, indem sie zB mit einer Art "natürlicher Ausnahmeregelung für den Notfall" argumentieren, bei welcher der Eigennutz vor dem Gemeinnutz rangiert.

So geht ebenso natürlicherweise die Notwehr selbst dann nicht mit einem Unrechtsbewusstsein einher, wenn das von Richtern, die deren unverhältnismäßig brutales Verhalten dabei nach dem gerade aktuellen Gesetz negativ beurteilen, anders gesehen wird, sodass sie selbst im Knast keine Reue empfinden darüber, dass sie etwa Jemanden, der sie mit der Waffe bedroht hat, sofort erschossen haben, damit sie nicht selber erschossen wurden.

Im anderen Falle wird ein Notstandsgesetz im Kriegsfall jedoch auch gerne als willkommener, ebenfalls eigennütziger Anlass dafür angesehen, um irgendwelche, als „Feinde“ bezeichnete Menschen anderer Nationen auf Kommando und ohne schlechtes Gewissen zu bombardieren, um seinem latenten, rassistischen Hass ganz legal einen gewalttätigen Ausdruck zu verleihen – und das sogar, ohne sich dabei gleichzeitig seinen Freunden gegenüber weniger rücksichtsvoll und damit auch moralisch weniger integer zu verhalten, wie es die viel gerühmte Kriegskameradschaft zeigt, bei der man in der Not wie Pech und Schwefel zusammenhält.

So steht der Begriff der „Richtigkeit“ (und nicht etwa der „Wahrheit“) im einen Falle als Ausdruck für die „Rechtmäßigkeit nach geltendem Gesetz“ und im anderen Fall als Ausdruck für das „Richtig-Sein für persönliche und damit eigennützige, oder für überpersönliche, und damit gemeinnützige Zwecke“.

Je mehr nun ein Gesetz Etwas mit dem Allgemeininteresse zu tun hat, und nicht nur mit dem einer herrschenden Clique, umso mehr entspricht es auch der Vorstellung der guten Sitte bei Denjenigen, die einen Nutzen davon haben, obwohl sie nicht zu den Herrschenden gehören, weil ihnen die Macht zum Herrschen fehlt, sodass sie sich mit dem Dienen begnügen müssen.

Dies ist dann der Fall, wenn durch das Gesetz nicht nur der Frieden zugunsten der Herrschenden garantiert wird, sondern wenn dadurch die Dienenden vor dem willkürlichen Machtmissbrauch der Herrschenden geschützt werden, wie es auch der Erwartung der Schwächeren entspricht, um das Gesetz auch von ihrem Standpunkt aus befürworten zu können.

Dass ein Gesetz darüber hinaus auch die Machtverhältnisse ändern helfen soll, ist hingegen keine allgemein übliche Vorstellung, weil dadurch die Stärkeren benachteiligt werden, und damit der Gleichbehandlungsgrundsatz genauso missachtet wird, wie bei der Benachteiligung der Schwachen, was für die jeweils Betroffenen gleichermaßen gegen die guten Sitten verstößt.

Die Bewertung einer Strafe für die vorsätzliche (und nicht etwa versehentliche!) "vorteilsbezogene Schädigung eines Anderen", die man auch als „Schädigung aus niedrigen Beweggründen“ bezeichnet, erfolgt jedoch nicht auf eine für Alle gleiche Weise, sondern man bemisst sie üblicherweise proportional nach den Vermögens- oder Einkommensverhältnissen des Delinquenten, um ihn zum zukünftigen Befolgen der Gesetze zu zwingen, weil eine hohe Strafe vom Reicheren weniger schmerzhaft empfunden wird, als von einem Ärmeren.

Diese Vorgehensweise wird von den meisten Menschen jedoch als „den Erfordernissen angemessen“ und damit moralisch als „richtig“ empfunden - und nicht nur als „rechtmäßig nach eben gerade geltendem Gesetz“ - , sodass sie, wie Kant es positiv formulierte: „das Zeug hat, zum allgemein akzeptablen und damit gültigen Gesetz zu werden“.

Das Ritual des Verzeihens (d.h. des Verzichtens auf weiteren Forderungen, nachdem der vereinbarte Schadensausgleich bereits erfolgt ist) oder des Vergebens (d.h. des Erlassens von (Rest-)schuld, weil der vollumfängliche Schadensausgleich nicht möglich ist, was sich vor Gericht zB in einem Vergleich niederschlägt, bei dem sich Schädiger und Geschädigte den Schaden miteinander teilen), gehört traditionell zum Procedere des Entschuldigens mit dazu, wenn es darum geht, Täter und Opfer wieder miteinander zu versöhnen.
vielleicht hätte ich anstatt Moral - Moral-Empfinden oder "Ethik" als Überschrift in meinen Thread schreiben sollen, denn der Begriff "Moral" ist zu sehr negativ besetzt....
@Verdandi hatte als Alternative Ethik angesprochen.....

@filofaxi
Deine Denke ist so weit von meiner entfernt, dass ich nicht weiß wie und was ich dir antworten soll.....
Der Begriff "Moral ist völlig in Ordnung.
"Ethik" ist die Lehre von der Moral - da wird es noch komplizierter.

Für mich ist der Begriff nicht negativ besetzt.
Die Kirche hat ihn missbraucht für ihre eigenen nicht immer moralischen Zwecke,.

Als unmoralisch empfinden wir , was nicht den Sitten entspricht oder das, was wissentlich jemand anderem schadet.
Für mich ist Korruption unmoralisch, Steuerhinterziehung, jemanden reinzulegen,
Schadenfreude, Ausbeutung, bewusstes Lügen zur Vorteilsgewinnung, Angeberei, Massentierhaltung, SUVs in innenstädten usw.

Unmnoral ist viel leichter zu beschreiben als Moral.
Für mich ist es auch höchst unmoralisch, sich per Selfie mit sterbenden Eisbären abzulichten (sh. blog von livchen).

Ja - nochwas.
Es macht mich nachdenklich, dass so mancher Politiker mit Unmoral in Worten und Taten sehr viele Stimmen gewinnen kann.
Wenn die Unmoralischen zu Siegern werden, hat Moral - die im guten Sinn des Wortes - keine Chance mehr.
Möge uns das Schicksal davor bewahren.
barbera hat geschrieben: Der Begriff "Moral ist völlig in Ordnung.
"Ethik" ist die Lehre von der Moral - da wird es noch komplizierter.

Für mich ist der Begriff nicht negativ besetzt.
Die Kirche hat ihn missbraucht für ihre eigenen nicht immer moralischen Zwecke,.

Als unmoralisch empfinden wir , was nicht den Sitten entspricht oder das, was wissentlich jemand anderem schadet.
Für mich ist Korruption unmoralisch, Steuerhinterziehung, jemanden reinzulegen,
Schadenfreude, Ausbeutung, bewusstes Lügen zur Vorteilsgewinnung, Angeberei, Massentierhaltung, SUVs in innenstädten usw.

Unmnoral ist viel leichter zu beschreiben als Moral.
Für mich ist es auch höchst unmoralisch, sich per Selfie mit sterbenden Eisbären abzulichten (sh. blog von livchen).

Ja - nochwas.
Es macht mich nachdenklich, dass so mancher Politiker mit Unmoral in Worten und Taten sehr viele Stimmen gewinnen kann.
Wenn die Unmoralischen zu Siegern werden, hat Moral - die im guten Sinn des Wortes - keine Chance mehr.
Möge uns das Schicksal davor bewahren.


dem kann ich zustimmen....
wird Unmoral gerne angenommen, weil man sich da in einer Gruppe Gleichgesinnter wiederfindet ?

Ich formulierte es damals so:

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Nicht wenige Begriffe (wie "Volksmoral") sind durch die Nazis "verbrannt" worden - so, wie das Hakenkreuz, das vorher ein uraltes Symbol für "Glück" und "Heil" (auch so ein Begriff) gewesen war.

Das Proklamieren möglicherweise falscher, bigotter, vorgeschobener, mehr oder weniger versteckt gruppenbezogen menschenfeindlicher moralischer Vorstellungen irgendwelcher Individuen und Gruppierungen ist heutzutage zumindest in zivilisierten, freiheitlich demokratischen Gesellschaften zum Glück völlig irrelevant! Jeder darf sich seinen Aluhut selbst basteln - aber soll andere, die sich damit nicht abgeben wollen und auch nicht müssen, damit gefälligst nicht auf den Geist gehen!

Schade, das Thema Ethik wäre sinnvoller gewesen...

Ethik ist ein wichtiger Bestandteil der praktizierenden Philosophie - und betrifft die Grundwerte der Gesellschaft.

Nicht umsonst heißt der unabhängige Deutsche Sachvertständigenrat nicht Moralrat sondern Ethikrat, da es hier nicht um Moralvorstellungen geht, sondern darum, „die ethischen, gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen, medizinischen und rechtlichen Fragen sowie die voraussichtlichen Folgen für Individuum und Gesellschaft ..." zu verfolgen, "...die sich im Zusammenhang mit der Forschung und den Entwicklungen insbesondere auf dem Gebiet der Lebenswissenschaften und ihrer Anwendung auf den Menschen  ergeben."


https://www.ethikrat.org/




wobei es dem Ethikbegriff nicht viel besser geht als dem Moralbegriff.... :?