Hi,
ich möchte dieses Jahr Ende Juli - Anfang August eine Tour durch England starten. Zwei Wochen - keine festen Ziele - keine festen Vorgaben - lediglich die Fähre ist bereits fest gebucht. Ich kann Gespann oder Tourenmaschine fahren - je nach Interesse oder Mitfahrer/in. Geplant ist vorerst Gespann. Bin für vieles zu haben - Hauptsache es macht Spaß. Mein Angebot steht natürlich auch für Frauen - wenn ihr selber fahren wollt - ich lasse es ruhig angehen. Es soll einfach nur ein schöner Urlaub und eine schöne Tour werden.
Euch noch einen schönen Abend.
Volker
Hallo!
Zwei Tipps, im Edinburg das Tatou ansehen ( die alten Garderegimenter paradieren vorm Schloss) Tipp zwei, es gibt nur die Jahreszeit Herbst, mitte August am wärmsten Tag plus 18. sonst Regen, Sonne, Sturm im Viertelstundentakt.
Viel vergnügen ferd
Ps: wir waren segeln in um Schottland
Hi, danke für den Tipp. War schon mal oben - auch in Schottland. Wetter sollte kein Problem sein - werde wohl mit Gespann fahren und da kann man bei Regen sich mal schnell ins Boot verziehen. Freue mich trotzdem riesig auf die Tour und werde es entsprechend ruhig angehen lassen. Des Weiteren bin ich sehr neugierig, was die Engländer zu ihrem Brexit zu erzählen haben. Und mit B&B hoffe ich auch auf Kontakt zu den Menschen. Das ist mir ohnehin das Wichtigste an der Tour - mit den Leuten klönen. Ist mir wichtiger, als alte Kirchen oder sonstige "Sehenswürdigkeiten". Obwohl es davon reichlich gibt!! Und natürlich Musik in den Pub`s. Einziger Wermutstropfen - das Essen - werde wohl selber kochen. Beim letzten Mal war es eher Klebstoff denn Essen. Aber vielleicht hat sich das ja zum Guten gewendet (die Hoffnung stirbt zum Schluss...)
Dir noch einen schönen Abend

Volker
Hallo Volker,

ich wünsche dir viel Spaß in England bzw. Schottland. Ich bin jedes Jahr einmal in England (Plymouth/Devon) und habe Freunde dort. Was das Essen anbetrifft, hat sich noch nicht viel geändert. Am besten sind immer die Kleinigkeiten, die wir unterwegs zum Lunch verzehren. Auch die Kuchen mag ich sehr. Ich war jetzt mit Engländern wandern in Italien und den Brexit - na ja es hängt immer von der Bildungsschicht ab, mit der man zu tun hat - sehen die meisten von ihnen als negativ für ihr Land.
Als meine Freundin aus Plymouth das erste Mal bei mir war, sagte sie immer, ihr in Europa. Auf meine Frage, und wo seid ihr? Meinte sie nur, wir sind auf der Insel. Sie haben eben ein anderes Verständnis von Europa als wir.
Gute Reise und vielleicht berichtest du ja später davon.
nigritella
Hi,
danke erst einmal für die Antwort. Ja, du hast recht - so richtig europäisch waren die Britten wohl nie. Fing bei der Währung an und hört beim Fahren auf der falschen Seite auf :D Leider begreifen viele nicht, das die Wirtschaft schon längst klare Verhältnisse geschaffen hatte. Das werden die Britten wohl auf die harte Tour lernen müssen. Leider.
Mit dem Essen machst du mir nicht gerade Hoffnung - und nur Kuchen - also, der Campingkocher wird mit dabei sein. Und auf Haggis habe ich nicht die geringste Lust!!
Vielleicht ist es ja auch ganz gut, dass unsere Nachbarn nicht sooo europäisch sind - sonst wäre ja alles gleich wie im restlichen Europa. Und bei Reisen interessiert mich meistens der kleine Unterschied.
Dir noch einen schönen Tag und Danke für die Info
Volker
Gottseidank muß jetzt einiges hier mein britischer Schwiegersohn nicht lesen! :-)))

Essen kann man in Großbritannien genauso gut und gemischt, wie bei uns...
Man muß eben nach den richtigen Lokalen und Märkten gucken!

Gut, vielleicht bin ich da verwöhnt worden in London und im Süden Englands?!
Fish&Chips frisch am Meer schmeckt immer gut, auch wenn einige es als "verpönt" abtun...und es zu Unrecht mit "Fischstäbchen+Fritten" vergleichen...

Wichtigere Frage:
"kannst" Du schon Linksverkehr, oder ist es dahingehend Dein erstes Reiseabenteuer?

Ich meine ja nur, wegen der gesuchten evtl. Reisebegleitung...

Da wäre mir nicht so wohl, vor allen Dingen sind viele Landstraßen eher schmal gehalten und haben zudem selten abgemähte Blickwinkelbereiche, eher zu- und hochgewachsene Pflanzen direkt an den Straßenrändern...

Viel Spaß wie auch immer... :-)
Hi,
danke für die informative Antwort - zu deiner Frage, ob bereits Erfahrung mit dem Verkehr auf der falschen Seite - ja - in Namibia fahren sie auch verkehrt herum. Gab ne Menge gehupe und geblinke!!! :( Vor allen Dingen, wenn man von Tankstellen oder ähnlichem wegfährt ist das schnell passiert! Auf einmal ist man auf der falschen Seite einsortiert :shock:
Zum Essen - Fish and Chips is ok. Als ich vor ein paar Jahren mit meinen Kids auf einem Campingplatz war, haben sie sich schlicht geweigert, das "Essen" auch nur zu probieren! Erste Frage: Was is das denn(entsetzt!) Meine Bestellung "Nudeln mit Tomatensoße" konnten wir beim besten Willen nicht erkennen. Was da auf dem Teller vor sich hingedampft hat, wurde über Stunden totgekocht - frei nach der Devise - seit drei Stunden kochen die Nudeln und sie sind immer noch nicht hart.
Freue mich trotzdem auf die Tour und lasse mich gerne positiv umstimmen. Ehrlich! Das mit den engen Straßen ist sicherlich nicht ganz ohne, zumal mein Gespann recht breit ist - aber - ich habe Zeit. Bin nicht auf der Flucht. Möchte viel fotografieren und werde entsprechende Pausen einlegen.
Na denne - Danke für deine Mail - ich wünsche noch einen äußerst angenehmen Abend und verbleibe mit vorzüglicher Hochachtung

Volker
Servus!
Wir waren in der Schottischen Hälfte. Das Essen in den Restaurants war durchgehend sehr gut, besonders Fisch.
Wie Chri schon schreibt, ist es eine Frage der Lokalität, und, was man ausgeben möchte.

Fish and Chips ess ich weniger gerne, weil die Panade, besser der Backteig, den ich eh schon nicht mag, vor Fett trieft. Um alles wo 'ligthly battered' drauf steht mach ich deshalb einen Bogen.

Ich habe aber durchwegs in indischen Lokalen sehr gut gegessen, besser als bei den Indern hier. In den englischen (oder irischen in Irland) wähle ich sehr oft ein Rindersteak medium gebraten mit Gemüse oder auch gegrillten Fisch, da gab es nichts zu meckern, das war meist sehr gut. Auch die dicken Chips, wenn man den Essig weglässt, sind in den Restaurants sehr gut. Fast Food Lokale meide ich auch hier.

Was ich allerdings gar nicht mag, aber man muss es ja nicht essen, ist ein englisches oder irisches Frühstück, möglichst noch mit 'black and white pudding', grusel. Hat nichts mit Puddding zu tun. Black pudding ist Blutwurst und white pudding eine undefinierbare, geschmacklose Wurst. Da bleib ich bei Toast und einem Rührei, evtl mit Tomate.
Au weiha - ich fürchte, ich muß mein Gespann mit Essen aus Deutschland beladen :? Hi erst einmal und danke für die Tipps. Das Thema Essen ist wohl bis heute ein etwas schwieriges Thema auf der Insel. Daß das den Engländern nicht selber aufstößt, verstehe ich nicht :?: Aber was solls - den Tipp mit indischem Restaurants werde ich auf jeden Fall befolgen. Und zur Not wird der Kocher aus dem Gepäck geholt - obwohl ich dazu eigentlich überhaupt keine Lust habe. Zum Frühstück: ich kann mich an irische Toasts erinnern, die von Holzkohle kaum zu unterscheiden waren. Und beim Pudding - da fällt einem wirklich nichts mehr ein. Dann gab es da noch so ein Zeug "Weaterbicks" oder so ähnlich - weiß ich nicht mehr so genau. Da hat man beim Essen ne Staublunge bekommen. Gruselig! Da ich aber ohnehin das eine oder andere (Kilo)Gramm zu viel habe, ist das vielleicht eine gute Gelegenheit, den Luftwiderstand während der Fahrt auf dem Motorrad zu minimieren :lol: Ich glaube, nach der Tour gibt es das Eine oder Andere zu erzählen. Wenn mich nicht alles täuscht, kann der Mensch drei Wochen ohne Nahrung .... bin nur zwei Wochen auf Tour ... puh,geht grad noch...
England - ich komme - so oder so!

Dir noch einen schönen Tag und danke noch mal für die Tipps - mit vorzüglicher Hochachtung und einem leichten Magengrummeln
Volker
Keine Panik. In den großen Supermärkten gibt es eine wirklich große Auswahl hochwertiger und schmackhafter Lebensmittel. Dazu gibt's die sehr leckeren (kalorienreichen) Sandwiches und (pappsüße) Cookies, Schoko oder Nuss.

Übrigens gibt's dort auch Aldi und Lidl, falls Dich das tröstet. Ich hab mich an die englischen Läden gehalten.

Und jedes B&B fragt Dich, was Du essen willst. Real english oder continental. Die Grundzutaten eines englischen Frühstücks sind gebratener Schinken (oder Speck) mit Ei (Rührei, Spiegelei, Ei im Glas, poached egg), eine Röstiecke, gebratene Tomate, gebratene Pilze, eine fade Bratwurst, Toast, Butter und Marmelade, manchmal black and white pudding. Du kannst aber auch was Andres haben.

So grottenschlecht wie es in den 70ern war, hab ich's nie empfunden. Meist sogar lecker.

Auf die Idee was von zu Hause mitzunehmen käme ich nie.
Ich denk jedes Land hat seine "besonderen" Leckerlie. Bei vielen Speisekarten stehen die Hauptzutaten unter den Namen der Speise, ein guter Anhaltspunkt. Bei Geflügelinnereien oder Fischsuppe Marseille mach ich einen Bogen.
Werde mal versuchen, alles zu probieren. Man sollte nie nein sagen ...
Werde versuchen in den zwei Wochen einmal an der Küste entlang England und Schottland komplett zu umfahren. Da alleine unterwegs, kann ich mir also auch mal richtig lange Tagesetappen vornehmen. Deshalb sollte Abends dann auch das Essen stimmen. Beim B&B hoffe ich wieder mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Wenn das funktioniert ist der Urlaub schon gerettet. Wenn mich nicht alles täuscht gibt es doch auch eine Einladung der britischen oder schottischen 50+ Gruppe? Vielleicht bekomme ich ja da Kontakt. Das wäre natürlich der Hammer.