Ich finde diesen Artikel interessant und kopiere ihn mal hier rein.



Die sieben Stufen der großelterlichen Internetnutzung

In fast jeder Familie gibt es sie. Die Generation der Älteren, je nach eigenem Alter sind es die Eltern oder Großeltern, die neben natürlich ebenfalls existierenden, überraschend fitten Online-Senioren, die digitale Komplettverweigerung zelebrieren. Seit Jahren. Und irgendwie findet man das auch ein bisschen sympathisch. Doch irgendwann schlägt auch ihnen die Stunde des Netzes. Dass alle anderen Großeltern durch Smartphones und in erster Linie via WhatsApp mit ihren Kindern und Enkeln in Kontakt stehen … das können sie nicht lange tatenlos mitansehen. Und so kommt der Tag, an dem auch sie zum Smartphone greifen. Und in sieben Stufen lernen, damit umzugehen.

Stufe eins beginnt besonders häufig bei Weihnachtsfesten, an Geburtstagen und bei allen anderen Gelegenheiten, zu denen sich ältere Menschen, die bisher nicht einmal einen Computer hatten, ein Smartphone schenken lassen oder sich selbst eines zugelegt haben (nicht selten wurden dabei das ausrangierte, alte Modell eines Bekannten für einen überteuerten Preis erstanden und sämtliche Empfehlungen der Jüngeren ignoriert).


..... der alleinige Fokus verschiebt sich nun auf die Installation von „WhatsApp“ als möglichst einzige App auf dem Home-Screen, um weitere Verwirrungen zu vermeiden. Alles, was man will, ist schließlich, dass Mama oder Papa oder Oma oder Opa nicht mehr dauernd anrufen, sondern einfach kurz eine Nachricht schicken. Von der man später behaupten kann, dass man sie nicht erhalten hat.


Stufe zwei startet etwa zwei bis drei Tage nach Stufe eins. Sie wird eingeläutet mit einem abendlichen Festnetzanruf und den aufgeregten Worten „Mein Smartphone ist kaputt!“. Genaueres Nachfragen ergibt in 112% der Fälle, dass das Gerät keineswegs kaputt ist, sondern ein Nutzerfehler vorliegt.


Wer die ersten beiden Stufen als anstrengend empfunden hat, hat Stufe drei noch nicht erlebt. Denn die ersten Nachrichten treffen ein. Doch statt netter kurzer Sätze senden die (Groß-) Eltern vermeintlich witzige Videos mit Dateigrößen von mindestens 387 Megabyte.......


Bitte selbst weiterlesen :

https://www.wired.de/collection/life/di ... netnutzung


Ich hoffe, alle die Großeltern sind, können jetzt lachen.

Bitte mir keine WhatsApp über Smartphone schicken, ich besitze keins. :lol:
Dann belasse ich es wohl vorerst besser mal beim derzeitigen Stand der Dinge - kein Smartphon und keine Enkel...
Der Artikel ist so große Klasse. Endlich mal etwas, das auch ich als total lustig empfinde. Ich sitz da und lach nur noch.


Ich bin technisch ne Null, war zwar vom Anfang an bei Computern und Internet dabei, musste es ja beruflich nutzen, habe aber Handys nie gemocht.

Aber seit ich mein Smartphone habe, so ca. seit dreieinhalb Jahren, hat sich die Welt einfach vergrößert und vereinfacht. Die Technik nervt schon manchmal oder funktioniert nicht gleich so, wie man will, aber die Vorteile gleichen das um ein Vielfaches wieder aus. Kontakte in andere Länder und mal schnell ein kurzes Update, was Freundinnen, Freunde, Kinder und Enkel so machen, sind echt toll und bereichern mein Leben. Wenn sich alle an gewisse Regeln halten, dann kann man gut damit zurecht kommen. Man muß sich ja nicht zum Sklaven der Technik machen.
also wenn ich so denke, dass ich bis zur trennung nur übers internet gearbeitet habe, zwar handy und solches hatte, aber alles an änderungen, neueinstellunen usw. mein geschiedener mann gemacht hat, und ich mich auch überhaupt nicht dafür interessiert habe, und es mir lästig war, finde ich, habe ich mich ganz gut "weiterentwickelt", auch wenn ich lieber so einiges im geschäft oder beim pc doc machen lasse ......

im moment versuche ich, m-net mit firefox kompatibel zu kriegen, meine mails kommen nicht mehr bis zu firefix, sondern bleiben bei m-net hängen, und da sind schon eine million seiten, die ich dann immer anklicken muss, um zu sehen, ob ein neueingang ist .....

apropos enkelinchen, ist doch toll, damit zu whatsappen .....sich mal zu erzählen, oder mal singen ....zb die eiskönigin ..... gestern kam ein schneemannbild mit ihr ....ist doch schön, wenn man sich nicht dauernd sehen kann, und auch so mit freunden, bekannten ....alten, neuen ... usw. .... kontakt zu haben .....würde mir echt fehlen, wenns nicht mehr wäre .....
Da hast du Recht ,Melissa, ich wurde anfangs nach Erfindung des PC regelrecht süchtig nach dem Ding.
Ich war den ganzen Tag am Lesen oder schreiben.
Ich habe gedacht, so lerne ich nie Menschen kennen.

So ging ich also raus und lernte einen Mann mit Smartphone kennen.
Wie praktisch ! :lol:

Ich möchte kein Handy haben, mir genügt mein Läppi und wenn ich dann solche Berichte wie diesen oder andere lustige Sachen finde, dann bin ich zufrieden.
Ich lache so gerne. :lol:



Donna, wenn die Enkelchen 26 und 27 Jahre alt sind ,dann hörst du nix mehr von ihnen, denn sie haben tausend Freunde die vorgehen. (Leider)
och, peggy, von meiner bambina höre ich auch häufg, und wir sind auch öfter zusammen weg .....und wenn mein enkelinchen 27 oder 28 ist .......dann werde ich wohl schon in anderen gefilden sein ......

ich denke auch, es kommt halt auf die innere bindung drauf an ........ich habe meine oma und opa auch oft besucht, auch als teeny, und später als junge frau, und war immer sehr gerne dort .....

wir sassen oft im dunkeln, so halbdunkeln, und haben klassische musik gehört, es war immer so ein frieden dort ..........
Ich war auch immer gerne bei meiner Oma, sie hat denn für mich Sauerfleisch gekocht.

Wie schön ist es so ganz leise zusammensitzen und Musik zu hören , heute ist alles so hektisch.

Meine Enkel haben nicht so eine Bindung zu mir aufbauen können, ich habe zu viel gearbeitet und war weit weg.

So kann ein Artikel über die Großeltern und PC- Zeitalter schöne Erinnerungen hervorrufen.

Wenn ich mir meine Oma mit Smartphone vorstellen sollte, dann habe ich wieder Grund laut zu lachen.
und mein enkelinchen kennt mich als ihre oma nicht ohne smartphone.
die omis von heute sind auch nicht mehr das ,was sie mal waren :lol: :lol: :lol:
Herrlicher Beitrag Peggy Sue. :D

Habe selten so gelacht. :lol:
Ich würde liebend gerne alles wissen, aber ich befürchte, das schaff ich diesem Leben nicht mehr.
Macht nix, dann warten wir halt auf die künstliche Intelligenz
Muss man das alles wissen,ja unbedingt.Als Grosseltern kann man sogar den Enkelkinder, wenn man viel Wissen vorzeigen kann, noch manches beibringen.Sei es mit der Handhabung eines PC oder Smartphone.Ich bin noch nicht so alt, um n manches noch können zulernen,Zeige wir es der Jugend dass man noch lernfähig sein kann.
:D :D :D :D :D :D :D :D
Ich persönlich kann meinen Enkeln nichts mehr beibringen, die Jugend hat ohnhin ihre eigene Sprache.
Oft wird sie aber nicht gesprochen, sondern geschrieben, per Whatsapp etwa

Hier mal ein paar Splitter aus dem Net :

Comics als Schullektüre?

Das ist natürlich keine Hochsprache, aber sehr wohl hohe Sprachkunst. Erika Fuchs hat mit einfachen Worten Bilder zum Leben erweckt. Und nicht zuletzt ist sie quasi die Erfinderin der Befindlichkeitssprache, wie sie von Jugendlichen in der SMS- und Social-Media-Kommunikation verwendet wird. Ausdrücke wie "stöhn", "schluck" oder "gähn" verdanken wir ihr.


oder dieses:



Eine große Freude an der Verfremdung stellten die Macher des "Wörterbuchs der Jugendsprache" fest, als sie die vielen vielen Wörter sichteten, die ihnen Schüler einsandten. Da ist von behaarten Bifis, Cellulitezentren und Blechbrötchen die Rede - Neuland für erwachsene Ohren. Befremdliches Neuland. Aber das sollte es auch sein.



Ich persönlich interessiere mich für alles was meinen Sprachschatz und mein Allgemeinwissen erweitert.

Welche Sprache wird am häufigsten gesprochen?
1. Mandarin
2. Hindi
3. Spanisch
4. Englisch
[…]
10. Deutsch




Wie viele Sprachen gibt es auf der Welt?
zwischen 4.500 und 6.900 Sprachen.



Wie viele Wörter kennt der Mensch?
Während Goethe über einen Wortschatz von 80.000 Wörtern verfügt haben soll, kann ein durchschnittlich gebildeter Sprecher des Deutschen auf etwa 4000 bis 10.000 Wörter zurückgreifen. Im Alltag genügen 400 bis 800 Wörter.
.... beim Schreiben von SMS werden nur 100 bis 200 Begriffe benutzt.






Nun werde ich mich mich mal über Whatsapp schlau machen, das könnte ein Grund sein, mir doch noch ein Smartphone anzuschaffen. :wink:

https://www.whatsapp.com/features/
Ich habe auch über den Eingangs-Thread sehr gelacht und mich wieder erkannt.
Aber man muss nicht alles wissen, nur jemanden kennen, der alles weiß. :wink:
Seit ich PC und Smartphone habe, bin ich wieder mit meinen Kinderfreundinnen von 1955 im Ausland in Verbindung und möchte nichts missen.
90 % aller Probleme nennt man PEBCAC !!

Problem
Exists
Between
Chair
And
Computer

Nichts für ungut ... nutze selber 3 Laptops (mit XP , Win7 , Win10) ... aber nur 1 Handy (kein Smart) zum telefonieren und fotografieren ...
Keine Blogs & Kommunikationsprogramme , kein Skype , keine SMS... ;-D
Meine Daten gehören mir ... nur die Mais sind noch ein Unsicherheitsfaktor ...
CW