hammerhaigmbh hat geschrieben: Mietspiegel hin, Mietspiegel her; wer die geforderte Miete nicht bezahlen will, bekommt die Wohnung eben nicht.


spreemicha wohnt bereits in der Wohnung! Hier geht es nicht um "bekommen".
Meine Miete wurde zum August um 20% erhöht. War beim Mieterbund.Hatte jedoch vorher schon recherchiert: Der Vermieter darf es.Ich hatte seit 2004, als ich die Wohnung bezogen hatte, keine Mieterhöhung. Nun darf er drei Jahre nicht mehr erhöhen.Habe mich jedoch auch bei einer Genossenschaft beworben. Da sind die Wohnungen etwas kleiner,dadurch günstiger, jedoch mit Fahrstuhl etc.
Moin ,war heute mich beraten lassen. Nachdem sich meine Bekannte alles in Ruhe durchgelesen und nachgerechnet hat, kam auch sie zu dem Resultat , dass alles seine Richtigkeit hat. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich es mir auch schon gedacht. Also erstmal unterschreiben , dann wieder 15 Monate Ruhe. Aber ich werde dran bleiben mir was eigenes zu suchen ( Mobilheim ) , hatte ja geschrieben , dass mir 40-45 m² reichen zum wohnen. Problem ist nur in Berlin kann ich es vergessen , also werde ich bestimmt bald Brandenburger. 5 Jahre Miete zahlen , habe ich die Kosten locker wieder drin . Warum bin ich nicht schon früher auf diesen Gedanken gekommen. Miete ist einfach Wucher geworden finde ich. :wink:
Im "Speckgürtel" rund um Berlin sind die Mieten größtenteils höher als in manchen Teilen Berlins. Da musst du schon weiter weg. Aber wo Mieten und Immobilien günstig sind, fehlt es häufig an der Infrastruktur. Überlege gut, denn du brauchst dann unbedingt ein Auto zum Einkaufen und um Arzttermine wahrzunehmen.
Sonnenanbeterin1 hat geschrieben: Hallo spreemicha,

Berlin hat einen qualifizierten Mietspiegel. Den kannst Du googlen. Wenn Du alle relevanten Daten zu Deiner Wohnung hast, kannst Du Dir die Miete gemäß Mietspiegel selbst online ausrechnen. Dein Vermieter kann bis 10% über die Kaltmiete gemäß Mietspiegel erhöhen. Wenn die Erhöhung darüber hinaus geht, ist er nicht mehr im Recht. Du kannst dann der Erhöhung widersprechen.

Weiterhin: Die Erhöhung darf in Berlin insgesamt maximal 15% innerhalb von drei Jahren betragen (sogenannte Kappungsgrenze). Das darf auch in zwei Erhöhungen passieren/passiert sein.

Nimm Dir einen Profi zur Hand, der Dir die maximal zulässige Kaltmiete für genau Deine Wohnung ausrechnet (Mieterbund, Verbraucherschutzbund ...)

Nb: Nirgends in Deutschland sind die Mieten in den letzten ca. fünf Jahren so drastisch angezogen wie in Berlin. Allerdings war auch das Ausgangsniveau noch vor fünf Jahren weit, weit, weit unter den anderen deutschen Großstädten bzw. attraktiven Wohnorten. Und das ist trotz der Erhöhungen auch heute noch so: In Hamburg, München, Frankfurt/M., Freiburg, Stuttgart, Köln ... wird man Dich sicher noch beneiden.

Viel Erfolg morgen ...


Stimmt. Eine Freundin von mir sucht gerade in Freiburg eine bezahlbare Wohnung, fast eine aussichtslose Sache. Ausserdem ist z.B. Berlin im Vergleich zum Süden im Bereich der Lebenshaltungskosten wesentlich billiger. Ein Bekannter von mir aus Berlin meinte, als wir essen gingen (normales, gutbürgerliches Lokal, keine Edelgastronomie): "Ich will hier nur essen, nicht das Lokal kaufen" So gleicht sich Manches auch wieder aus :wink:
spreemicha hat geschrieben: Aber ich werde dran bleiben mir was eigenes zu suchen ( Mobilheim ) , hatte ja geschrieben , dass mir 40-45 m² reichen zum wohnen. Problem ist nur in Berlin kann ich es vergessen , also werde ich bestimmt bald Brandenburger. 5 Jahre Miete zahlen , habe ich die Kosten locker wieder drin . Warum bin ich nicht schon früher auf diesen Gedanken gekommen. Miete ist einfach Wucher geworden finde ich. :wink:


Mobilheim finde ich schon mal gut. Bist du dann dein eigener Herr mit Grund u. Boden oder kann dir dann auch gekündigt werden?
Genügend Infrastruktur ist immer wichtig und wird im Alter erst recht wichtig. Ein plötzlicher Herzinfarkt oder Schlaganfall kann da schon herb werden und mit Treppensteigen ist es dann schwierig, einkaufen und Autofahren ebenfalls.

Problematisch ist im Alter ein Darlehen aufnehmen zu wollen. Gibt es höchst selten.
Ja, leider ist es so.
Nicht jeder kann sich so viel Geld zurücklegen oder ansparen um sich eine Eigentumswohnung erlauben zu können.
Und nun wo das Zinsniveau auf einem Tiefstand ist, da sind heute vielerorts auch Eigentumswohnungen unbezahlbar geworden.
Vor 11 Jahren aber hatten wir den Sprung gewagt und uns eine 70m² Eigentumswohnung für 1300-€ per m² leisten zu können, also knappe 100.000-€ + Nebenkosten von 20.000-€.
Und inzwischen sitze ich als Rentner in einer abbezahlten Wohnung mit fast 280-€ Hausgeld in Monat..

-und die Immobilienpreise liegen hier zu zeit im Stadtteil bei schon fast 3000,-€ per m², die Mieten bei 10- 12- € Kaltmiete per m²
Super Strippe, alles richtig  gemacht.
Strippe hat geschrieben: Ja, leider ist es so.
Nicht jeder kann sich so viel Geld zurücklegen oder ansparen um sich eine Eigentumswohnung erlauben zu können.
Und nun wo das Zinsniveau auf einem Tiefstand ist, da sind heute vielerorts auch Eigentumswohnungen unbezahlbar geworden.
Vor 11 Jahren aber hatten wir den Sprung gewagt und uns eine 70m² Eigentumswohnung für 1300-€ per m² leisten zu können, also knappe 100.000-€ + Nebenkosten von 20.000-€.
Und inzwischen sitze ich als Rentner in einer abbezahlten Wohnung mit fast 280-€ Hausgeld in Monat..

-und die Immobilienpreise liegen hier zu zeit im Stadtteil bei schon fast 3000,-€ per m², die Mieten bei 10- 12- € Kaltmiete per m²


jo - ich habs vor 16 Jahren gemacht - hatte im Laufe der Jahre genügend gespart und bin jetzt froh um mein Eigentums-App......
obwohl ich mich damals in einen Neubau eingekauft hatte, stellte sich im Nachhinein heraus, dass da "billig" gebaut wurde - wir hatten schon Wasserschäden usw.......trotzdem bin ich froh.....
ich hatte zuerst Mieter drin und später dann Eigenbedarf angemeldet......
irgendwann machen die Knochen ein "naturnahes" Leben halt nicht mehr mit..... :wink:
@ Gundulabella

Genauso habe ich es auch gemacht.
2008, als die Bankenkrise losging habe ich ein
Kleines 1,5 Zi- App in Berlin gekauft.
Zum Eigennutz ist es weniger geeignet, 4. OG ohne Lift. Vielleicht werde ich es in 2 Jahren verkaufen, und mir dann so etwas wie ein Mobilheim kaufen.
So wird mein Traum vom Häuschen doch noch wahr :D  
 
Spreemicha,
es gibt ja schon sehr hübsche "Mobilheime", preiswerte aber auch ordentlich teure. Die sind dann u.a. sehr gut gedämmt.
Das Problem ist, dass die Dinger irgendwo stehen müssen und Strom-Wasser-Abwasseranschluss brauchen. Es soll ja nun nicht gerade ein Campingplatz sein. Am besten wäre ein eigenes Grundstück aber da muss man auch gut hinschauen. Manchmal darf man z.B. ein eigenes Grundstück ohne festes Haus lediglich als Wochenendgrundstück nutzen.
Und die Preise...?
Selbst im östl. Berliner Umland (schon Brandenburg aber mit guter Infrastruktur) haben sich die Grundstückspreise bereits mehr als verdoppelt. Man muss schon je nach Grundstücksgröße und Lage oftmals mit 80-120€ pro m² rechnen. In den Gemeinden stapeln sich die Bauanträge der Berliner, die lieber bauen, als Miete bezahlen wollen. Viele Grundstücke werden geteilt und man baut sozusagen in 2. Reihe.
Da haben die Leute, die dort schon länger wohnen plötzlich anstatt 3 Nachbarn 6. Und das nervt und führt zu Reibereien zwischen den Nachbarn. Der Krach durch die unzähligen Gartengeräte und lautstarken Parties (nicht nur am Wochenende), im Herbst und Winter die qualmenden Schornsteine (besonders übel sind die Kamine, die jeder, der neu baut, hat), man kann zu den Hauptheizzeiten draußen kaum noch atmen.
Viele sind früher aufs Land gezogen, um ihre Ruhe und gute Luft zu haben. Das war mal.

Also wenn man jetzt noch in Brandenburg (nicht gerade am A.. der Welt oder neben einer Schweinemastanlage oder in Autobahnnähe=Einzugsgebiet der Einbrecher) was finden will, wird es allerhöchste Zeit und man braucht wirklich sehr viel Glück.
chauchat hat geschrieben: Genauso habe ich es auch gemacht.
2008, als die Bankenkrise losging habe ich ein
Kleines 1,5 Zi- App in Berlin gekauft.
Zum Eigennutz ist es weniger geeignet, 4. OG ohne Lift. Vielleicht werde ich es in 2 Jahren verkaufen, und mir dann so etwas wie ein Mobilheim kaufen.
So wird mein Traum vom Häuschen doch noch wahr :D  
 

Wer sich eine Immobilie kauft, soll auch an das Alter denken, hier sehe ich wider eine Fehlinvestition, 4.OG. ohne Lift.
Aber auch sich in einem Mobilheim in der Prärie anzusiedeln, wie es ja schon beschrieben wird, halte ich für bedenklich.
Werde da im zunehmenden Alter krank und gebrechlich, dann bist du dort verloren.
Irgendwann kannst du das nicht mehr halten und sehnst dich nach den Stadtleben zurück wo du alles was du brauchst in der Nähe hast wie Ärzte, Einkaufsmöglichkeiten und vieles mehr.
Ich selber bin ja erkrankt und behindert ,kann selber nur froh sein das ich alles was ich brauche und benötige im meinem Wohnumfeld in der näheren Umgebung ist.
@ Strippe
Als ich die Whg gekauft habe, wollte ich zunächst einfach das Geld sicher anlegen, also auf keinen Fall bei der Bank oder in Aktien.
Ich habe dafür auch keinen Krefit aufgenommen , sondern aus meinem Ersparten finanziert.
Die Whg ist vermietet, was mitunter auch Stress macht, aber gsnz gute Rendite abwirft.
Wohlgemerkt: Ich bin immer mit der Miete im angemessenen Rahmen geblieben :-) !
Selbst drin wohnen war keine Option.

Mit dem Mobilheim ist das natürlich auch so eine Sache, solch ein Schritt muss schon reiflich überlegt sein.
Auf große Abenteuer will ich mich mit 60 auch nicht mehr einlassen.
Was wird hier gejammert ?
Als die Mietpreise im Keller waren haben die Vermieter gejammert, jetzt jammern die Mieter. Soziale Marktwirtschaft nennt man das soweit ich weiss. Und wir Alle haben unsere Vor- und Nachteile damit. Einmal sind's die Vorteile, einmal die Nachteile. Kommt immer darauf an, wo man steht.
es wird so kommen, dass sich mehrere zusammen eine große Wohnung mieten und als Kommune darin wohnen. Alters WG. Darüber sollte man mal ernsthaft nachdenken. Der Staat wird euer Problem mit der Miete nicht lösen. Kümmert euch selbst.